Die Henry Frei-Thriller / Böses Kind

Der erste Fall für Kommissar Henry Frei

(49)
JEDE LÜGE HAT IHREN PREIS. DIESE WIRD DICH TÖTEN.

Ein Mord mitten in der Hauptstadt. Das Opfer wurde erschlagen und gekreuzigt. Kriminalkommissar Henry Frei und sein Team ermitteln.
Suse, heillos mit ihren Kindern überfordert, seit ihr Mann sie verlassen hat, ist in Panik: Ihre Tochter Jacqueline ist verschwunden. Die alarmierte Polizei glaubt der Mutter kein Wort.
Wo ist Jacqueline? Wer zieht seine blutige Spur durch Berlin? Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt!

Der erste Fall für Kommissar Henry Frei.

»Für mich einer der besten Thriller von Martin Krist.« Kerstin Wiegard, Literaturchaos

»Der Meister der vielen Ebenen ist zurück und bereitet mit Berlins dunklen Seiten schlaflose Nächte.« Denise Börner, Tapsis Buchblog

»Martin Krist ist der wirklich böse Bube unter den deutschen Krimi-Schreibern.« Claudia Keikus, Berliner Kurier
Portrait
Martin Krist, geboren 1971, lebt als Schriftsteller in Berlin. Er arbeitete viele Jahre als leitender Redakteur bei verschiedenen Zeitschriften. Seit 1997 ist er als Schriftsteller tätig. Nach mehr als 30 Sachbüchern, darunter die Biografie über die Hamburger Kiez-Ikone Tattoo-Theo, die Punk-Diva Nina Hagen, den Rap-Rüpel Sido und die Grunge-Ikone Kurt Cobain schreibt er seit 2005 Krimis und Thriller.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 324
Erscheinungsdatum 26.10.2017
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7450-3529-2
Verlag Epubli
Maße (L/B/H) 19/12,5/1,9 cm
Gewicht 381 g
Auflage 16
Verkaufsrang 20.428
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Böses Kind
von Svanvithe am 22.07.2018
Bewertet: eBook (ePUB)

Der Berliner Kriminalhauptkommissar Henry Frei ist speziell. Es existieren zwei Dinge, die er nicht ausstehen kann: Unpünktlichkeit und Unordnung. An seine Pedanterie muss sich der neue Kollege Charlie erst gewöhnen, wohingegen Kollegin Louisa Albers damit umzugehen weiß. Seine personifizierte Korrektheit macht Frei keineswegs unsympathisch. Vielmehr zeichnen ihn seine kluge, geradlinige... Der Berliner Kriminalhauptkommissar Henry Frei ist speziell. Es existieren zwei Dinge, die er nicht ausstehen kann: Unpünktlichkeit und Unordnung. An seine Pedanterie muss sich der neue Kollege Charlie erst gewöhnen, wohingegen Kollegin Louisa Albers damit umzugehen weiß. Seine personifizierte Korrektheit macht Frei keineswegs unsympathisch. Vielmehr zeichnen ihn seine kluge, geradlinige Denkweise aus. Die braucht er auch in seinem Job. Gerade nämlich wurde ein neues Mordopfer gefunden. Zeitgleich vermisst Suse Pirnatt, eine von ihrem Mann verlassene Mutter dreier Kinder unterschiedlichen Alters ihre älteste Tochter. Die Vierzehnjährige ist ebenso verschwunden wie der Hund der Familie. Es dauert nicht lange, und die Mordkommission erfährt von dem vermissten Mädchen. Denn bei einem weiteren aufgefundenen Toten befand sich deren Rucksack, so dass alles nach einem unmittelbaren Zusammenhang zwischen dem Verschwinden und dem grausamen Mord aussieht. Und obwohl Henry Frei und seine Kollegen fieberhaft daran arbeiten, den Fall aufzulösen, scheint ihnen die Zeit davonzulaufen. Und dann geschieht ein weiteres Verbrechen... ?Böses Kind? von Martin Krist profitiert neben einer ausgeklügelten Geschichte vor allem von seinen Protagonisten und deren persönlichen Hintergründen. Da gibt es einerseits das funktionierende Familienleben von Henry Frei, das auch mit pubertärer (ebenfalls) 14-jähriger Tochter und einem Sohn mit Asperger Syndrom funktioniert. Seine Kollegin Louisa Albers kämpft ständig mit der Müdigkeit, weil sie vor einem halben Jahr Mutter geworden und vor zwei Monaten wieder in den Dienst getreten ist. Seitdem kümmert sich ihr Mann, ein Schriftsteller, um den Sohn, hält aber ständigen Kontakt zu ihr. Frei und Albers sind ein eingespieltes Team, die durch ihre Arbeitsweise, oft in Form von Schlagabtäuschen, Ermittlungen voranbringen. Neuzugang Phan Cha Lee, genannt Charlie, ist der Sohn einer Deutschen und eines Vietnamesen, zeigt sich eifrig und noch ein wenig ungezügelt, jedoch lernfähig. Im krassen Gegensatz hierzu steht Suse Pirnatt. Sie lebt in der Platte im Berliner Bezirk Spandau, einer von vielen sozialen Brennpunkten der Hauptstadt. Hier bestimmen oft die Sorge ums Geld und damit eingehende innerfamiliäre Notsituationen und weitere daraus resultierende Probleme den Alltag der Menschen, Hoffnungslosigkeit und fehlende Perspektive lassen sie abstumpfen. Vom Berliner Glanz ist hier nichts zu spüren. Suses Mann zahlt keinen Unterhalt, und so muss sie einem ungeliebten Teilzeitjob in einer Drogerie nachgehen, um überhaupt über die Runden zu kommen. Sie schafft es kaum, den siebenjährigen Dennis und Baby Theo zu versorgen. Als ihre älteste Tochter Jacqueline verschwindet, vermutet sie, dass diese mit Typen abhängt, die nicht nur mit einem Suchtmittel zu tun haben, riskiert aber trotzdem ihren Job, weil sie sich auf die Suche begibt... Martin Krist gelingt es schnell, seine glaubwürdigen Figuren innerhalb ihres Milieus ins Licht bzw. in den Schatten zu setzen und die Verhältnisses zu beleuchten. Er schreibt mit hohem Spannungsfaktor, und seine Erzählweise ist offensiv, energisch und schonungslos, spart nicht unangenehmer und detaillierter Darstellung. Kurze, knappe, auf den Punkt gebrachte Sätze und wechselnde Perspektiven treiben die gut durchdachte Handlung kontinuierlich voran. Diese erhält durch das Einstreuen der Uhrzeit immer wieder Echtzeitmomente, wirkt niemals konfus oder lässt gar den notwendigen Überblick vermissen. Die unterschiedlichen Sichtweisen bieten vielmehr Raum für eigene Spekulationen und ermöglichen ein Mitfiebern für ein rasantes Ende. Und das ist es tatsächlich, das Ende kommt zügig und wegen der vielen ungeklärten Fragen einen Tick zu scharf. Der Cliffhanger kann sich allerdings sehen lassen. Wohl dem, der den Nachfolgeband ?Stille Schwester? schon ?auf dem Schirm? hat... 4,5 Sterne

Wenn dein Leben nur noch aus Chaos besteht
von Denise aus Berlin am 20.07.2018

Hauptkommissar Henry Frei und seine Kollegen Luisa Albers untersuchen einen 5 Tage alten Tatort, als sie zu einer grausam zugerichteten Leiche gerufen werden. Zeitgleich wird die allein erziehende Mutter Suse schier verrückt vor Sorge, da ihre jugendliche Tochter Jacqueline seit 2 Tagen unauffindbar ist. Wo steckt das Mädchen? Wer... Hauptkommissar Henry Frei und seine Kollegen Luisa Albers untersuchen einen 5 Tage alten Tatort, als sie zu einer grausam zugerichteten Leiche gerufen werden. Zeitgleich wird die allein erziehende Mutter Suse schier verrückt vor Sorge, da ihre jugendliche Tochter Jacqueline seit 2 Tagen unauffindbar ist. Wo steckt das Mädchen? Wer hat den Toten so zugerichtet? "Böses Kind" ist der Auftakt der Alanna-Reihe von Martin Krist und hat mir sehr gut gefallen. Auch wenn ich David Gross und Paul Kalkbrenner sehr vermisse, führt der Autor mit Henry Frei einen neuen, sympathischen und leicht verschrobenen Ermittler ein, der mir vor allem im Zusammenspiel mit seiner Kollegin sehr gefallen hat. Die Geschichte wird von einem auktorialen Erzähler berichtet. Dabei folgt man nicht nur den Ermittlungen der Polizei, sondern begleitet auch Suse in ihrem recht chaotischen Alltag. Die Mischung aus klar definiertem Vorgehen der Beamten und dem puren Durcheinander bei der allein erziehenden Mutter hat mich sofort in ihren Bann gezogen. In diesem Thriller prallen zwei Welten aufeinander, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Martin Krist gewährt Einblick in ein soziales Umfeld jenseits des Kudamms, der Eigentumswohnungen in Prenzlauer Berg oder dem hippen Friedrichshain. Die beiden Ermittler Henry Frei und Luisa Albers habe ich sofort ins Herz geschlossen. Beide sind erfrischend normal und bodenständig, haben Familie und zeigen nicht nur in ihrem Job Herz und Verstand. Während Albers eher emotional reagiert und mich vor allem durch ihr Selbstbewusstsein beeindruckt hat, agiert Frei ruhig, besonnen und absolut korrekt. Das birgt natürlich Potenzial für Reibereien. Doch statt hier auf den Klischeezug aufzuspringen, setzt Martin Krist auf Teamwork und lässt seine Figuren sich ergänzen, wo es sinnvoll und nötig ist. Das fand ich toll und es war für mich eine gelungene Abwechslung im Einheits-Thriller-Ermittler-Brei. Die Story ist von Beginn an spannend und beeindruckt durch sehr gut gesetzte Überraschungsmomente. Der Roman lebt vor allem durch die Ermittlungen und das Schicksal des verschwundenen Mädchens. Martin Krist greift nicht auf billige Splatter-Effekte zurück, sondern zeigt einmal mehr, dass es keinen wild gewordenen Schlächter benötigt, um einen spannenden Thriller erzählen zu können. Ich habe mit Frei und Albers ermittelt, mit Suse versucht, den Haushalt, die Kinder und die Suche nach Jacqueline unter einen Hut zu bringen und konnte mich kaum losreißen. Das Ende hat mich positiv überrascht und passt sehr gut zur gesamten Geschichte. Zudem lässt der Autor die Tür sperrangelweit offen für seine Fortsetzung, auf die ich mich schon jetzt sehr freue. Der Stil von Martin Krist ist einfach und flüssig zu lesen. Seine Erzählweise ist rasant, detailreich und verlangt vom Leser immer wieder die volle Aufmerksamkeit. Klasse! Fazit: In diesem Thriller verschwinden nicht nur Mädchen, sondern auch Lesestunden. Eine klare Empfehlung!

Böses Kind
von Buecherseeele79 am 07.05.2018

Suse hat alleinerziehend, vom Ehemann verlassen worden und muss sich nun um ihre 3 Kinder und den Hund kümmern. Natürlich ist sie oft heillos überfordert, gerade mit ihrer Tochter Jaqueline, die ihre pubertäre Phase hemmungslos auslebt. Doch eines Morgens ist Jaqueline verschwunden und Suse beginnt sich Sorgen zu machen. Gleichzeitig ermitteln Kriminalkommissar... Suse hat alleinerziehend, vom Ehemann verlassen worden und muss sich nun um ihre 3 Kinder und den Hund kümmern. Natürlich ist sie oft heillos überfordert, gerade mit ihrer Tochter Jaqueline, die ihre pubertäre Phase hemmungslos auslebt. Doch eines Morgens ist Jaqueline verschwunden und Suse beginnt sich Sorgen zu machen. Gleichzeitig ermitteln Kriminalkommissar Henry Frei und seine Kollegin Louisa Albers in einem Mordfall bei dem die Frau eines sehr gläubigen Pfarrers im Hotelzimmer tot aufgefunden wurde. Als Henry und Louisa auf eine Baustelle gerufen werden weil ein Hund gekreuzigt wurde sehen sie keinen Grund an diesem "Fall" dran zu bleiben. Doch keinen Tag später wird eine Leiche gefunden, in einer Wand auf der Baustelle einbetoniert... ihr fehlen nicht nur die Arme sondern sie wurde auch tagelang gefoltert...und bei dieser Leiche finden sich Sachen von Jaqueline... ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt... Ich habe schon das ein oder andere Buch von Martin Krist gelesen und für mich ist dieser Autor ein Garant für spannend Thriller, interessante Ermittler und Gänsehautmomenten. Dies kann ich auch komplett auf den neuen Thriller "Böses Kind" ummünzen. Wie bei "Mädchenwiese" steht hier eine alleinerziehende Mutter im Mittelpunkt und es fällt schwer sie nicht zu bemitleiden oder aber nicht ständig den Kopf zu schütteln weil sie vom Leben ihrer Kinder, gerade von Jaqueline ihrem, gar nichts mitbekommt. Ich würde jetzt nicht sagen dass mir die Mutter Suse sympathisch war aber was mir am Autor hier gefällt- er beschreibt den täglichen Wahnsinn einer alleinerziehenden Mutter und was es heisst ständig zu krampfen, Arbeit zu finden und sie zu behalten, für den Unterhalt der Kinder und sich selbst aufkommen zu müssen. Dies ist in keinster Weise ein Zuckerschlecken. Die Ermittler Frei und Albers könnten nicht unterschiedlicher sein, Albers ist gerade Mutter geworden, damit es aber zum Leben reicht ist sie recht früh wieder in den Dienst eingetreten und muss mit der Müdigkeit zu Recht kommen. Frei hingegen finde ich persönlich unheimlich interessant und spannend. Nicht nur dass er einen absoluten Ordnungstick hat, er erscheint auch sehr kühl und gefühlslos, aber mir war er trotzdem sympathisch und ja, mal ein ganz anderer Kerl von Ermittler. Auch das Familienumfeld bei Frei ist geschickt aufgebaut da sein Sohn das Asperger-Syndrom hat und man sich manchmal fast denken kann woher der Sohn das ein oder andere "Problem" hat. Frei scheint auch in der Vergangenheit den ein oder anderen Fehler begangen zu haben, dies bleibt in diesem Thriller jedoch im Hintergrund. Das Verwirrspiel was mit Jaqueline passiert sein könnte ist hier perfekt ausgearbeitet, es gibt eigentlich keinen roten Faden der zu einem genauen Täter führt, auch die Mutter kann nicht wirklich weiterhelfen, vieles liegt im Dunkeln. Der Ex-Mann von Suse scheint in der Sache ebenso verwickelt zu sein und ich habe mich oft gefragt was hier nun Tatsache ist und was der Verwirrung dienen soll. Das Ende ist mit einem Cliffhanger verbunden was mich persönlich nicht stört da mir der Thriller im Ganzen unheimlich gefallen hat und ich natürlich mehr von Frei und seinen Kollegen erfahren möchte. Auch was es mit der Vergangenheit von Frei auf sich hat, wer weiter in Berlin Frauen ermordet und was sich noch so offenbaren wird...auf jeden Fall kann ich für Thrillerfans eine klare Lessempfehlung aussprechen.