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Strafe

Stories

Was ist Wahrheit? Was ist Wirklichkeit? Wie wurden wir, wer wir sind?

Ferdinand von Schirach beschreibt in seinem neuen Buch "Strafe" zwölf Schicksale. Wie schon in den beiden Bänden "Verbrechen" und "Schuld" zeigt er, wie schwer es ist, einem Menschen gerecht zu werden und wie voreilig unsere Begriffe von "gut" und "böse" oft sind.

Ferdinand von Schirach verurteilt nie. In ruhiger, distanzierter Gelassenheit und zugleich voller Empathie erzählt er von Einsamkeit und Fremdheit, von dem Streben nach Glück und dem Scheitern. Seine Geschichten sind Erzählungen über uns selbst.

Portrait
Der Spiegel nannte Ferdinand von Schirach einen »großartigen Erzähler«, die New York Times einen »außergewöhnlichen Stilisten«, der Independent verglich ihn mit Kafka und Kleist, der Daily Telegraph schrieb, er sei »eine der markantesten Stimmen der europäischen Literatur«. Die Erzählungsbände »Verbrechen« und »Schuld« und die Romane »Der Fall Collini« und »Tabu« wurden zu millionenfach verkauften internationalen Bestsellern. Sie erschienen in mehr als vierzig Ländern. Sein Theaterstück »Terror« zählt zu den weltweit erfolgreichsten Dramen unserer Zeit. Ferdinand von Schirach wurde vielfach mit Literaturpreisen ausgezeichnet. Er lebt in Berlin. Zuletzt erschien von ihm im Herbst 2017 unter dem Titel »Die Herzlichkeit der Vernunft« ein Band mit Gesprächen mit Alexander Kluge.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 192
Erscheinungsdatum 05.03.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-630-87538-5
Verlag Luchterhand Literaturverlag
Maße (L/B/H) 21,8/14,1/2,2 cm
Gewicht 359 g
Verkaufsrang 1.313
Buch (gebundene Ausgabe)
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Buchhändler-Empfehlungen

Laura Donauer, Thalia-Buchhandlung Landau

12 Schicksale, 12 mal die Frage nach Wahrheit und Wirklichkeit. Schirach überzeugt auch mit dieser Kurzgeschichtensammlung auf ganzer Linie! 12 Schicksale, 12 mal die Frage nach Wahrheit und Wirklichkeit. Schirach überzeugt auch mit dieser Kurzgeschichtensammlung auf ganzer Linie!

Rita Berhausen, Thalia-Buchhandlung Siegburg

Zwölf Geschichten über Recht und Gerechtigkeit. Schirach fordert den Leser in seinem unprätentiösen Stil auf, sich selbst ein Urtei zu bilden. Nach "Schuld" mein Favorit! Zwölf Geschichten über Recht und Gerechtigkeit. Schirach fordert den Leser in seinem unprätentiösen Stil auf, sich selbst ein Urtei zu bilden. Nach "Schuld" mein Favorit!

„Grauzonen des Lebens“

Carola Ludger, Thalia-Buchhandlung Lippstadt

Mit wenigen Worten hält uns Ferdinand von Schirach mit zwölf Episoden zum Thema ‚Strafe‘ im Bann. Selbst schockierende Verbrechen schildert er frei von jeder Wertung, die überlässt er seinen Leser*innen, die selbst entscheiden sollen, ob sie Verständnis für Tat und Täter aufbringen können oder einfach nur eine gerechte Strafe wollen. Eben diese Grauzonen machen den besonderen Reiz des Buchs aus. Mit wenigen Worten hält uns Ferdinand von Schirach mit zwölf Episoden zum Thema ‚Strafe‘ im Bann. Selbst schockierende Verbrechen schildert er frei von jeder Wertung, die überlässt er seinen Leser*innen, die selbst entscheiden sollen, ob sie Verständnis für Tat und Täter aufbringen können oder einfach nur eine gerechte Strafe wollen. Eben diese Grauzonen machen den besonderen Reiz des Buchs aus.

Clara Ludwig, Thalia-Buchhandlung Gotha

Mein erstes aber definitiv nicht letztes Buch von Ferdinand von Schirach. Kurze Geschichten die zum Nachdenken anregen. Einfach Großartig. Mein erstes aber definitiv nicht letztes Buch von Ferdinand von Schirach. Kurze Geschichten die zum Nachdenken anregen. Einfach Großartig.

„Gut und prägnant erzählt!“

Colette Stamer, Thalia-Buchhandlung Bonn

Das Buch enthält wieder einmal mehrere Kurzgeschichten über Fälle, die Schirach prägnant und psychologisch fein gezeichnet darstellt. In allen Fällen geht es um Strafrechtsfälle. Die Gerechtigkeit setzt sich mal mehr, mal weniger durch- oder überhaupt nicht. Wer mit etwas Chuzpe und einem blauen Auge davon kommt, scheint fast schon dem Zufall überlassen zu sein.

Da ist zum Beispiel Katharina, die überraschend zur Schöffin berufen wird. Es gibt keine Möglichkeit für sie, drumherum zu kommen. Ihr erster Fall entgleitet ihr...
Das Buch enthält wieder einmal mehrere Kurzgeschichten über Fälle, die Schirach prägnant und psychologisch fein gezeichnet darstellt. In allen Fällen geht es um Strafrechtsfälle. Die Gerechtigkeit setzt sich mal mehr, mal weniger durch- oder überhaupt nicht. Wer mit etwas Chuzpe und einem blauen Auge davon kommt, scheint fast schon dem Zufall überlassen zu sein.

Da ist zum Beispiel Katharina, die überraschend zur Schöffin berufen wird. Es gibt keine Möglichkeit für sie, drumherum zu kommen. Ihr erster Fall entgleitet ihr...

„Ist Recht auch immer richtig?“

Elena Cousino, Thalia-Buchhandlung Bielefeld

Unglaublich spannend schreibt Schirach über Recht und Unrecht und darüber, dass nicht jeder gewonnene Rechtsstreit auch gerecht ist. Er lässt uns zweifeln und gleichzeitig hoffen. Virtuos! Unglaublich spannend schreibt Schirach über Recht und Unrecht und darüber, dass nicht jeder gewonnene Rechtsstreit auch gerecht ist. Er lässt uns zweifeln und gleichzeitig hoffen. Virtuos!

„Gibt es DIE gerechte Strafe?“

Esther Kolbe, Thalia-Buchhandlung Berlin

Schirach schreibt erneut Kurzgeschichten, die unter die Haut gehen. Es gilt die Frage der Gerechtigkeit zu klären bzw. aufzuzeigen, dass es die scheinbar gerechte Strafe nicht immer geben kann, geben wird.
Mit Ungläubigkeit und bisweilen steigendem Entsetzen verfolgt der Leser die Lektüre, die nachhaltig zum Nachdenken anregt. Gelungen, aber nicht unbedingt als Gute-Nacht-Geschichte zu empfehlen.
Schirach schreibt erneut Kurzgeschichten, die unter die Haut gehen. Es gilt die Frage der Gerechtigkeit zu klären bzw. aufzuzeigen, dass es die scheinbar gerechte Strafe nicht immer geben kann, geben wird.
Mit Ungläubigkeit und bisweilen steigendem Entsetzen verfolgt der Leser die Lektüre, die nachhaltig zum Nachdenken anregt. Gelungen, aber nicht unbedingt als Gute-Nacht-Geschichte zu empfehlen.

„Wozu ist ein Mensch fähig?“

Kevin Beckmann, Thalia-Buchhandlung Wuppertal

In 12 kurzen Episoden beschreibt Ferdinand von Schirach die Abgründe des menschlichen Handelns und der Justiz. Dabei wahrt er durch seinen kurzen, prägnanten Schreibstil, der fast dokumentarische Züge annimmt, eine bemerkenswerte Distanz, die es ihm erlaubt, auch die grauenvollsten Taten frei von jeder Wertung darzustellen. Dem Leser ist es selbst überlassen, ob er Abscheu oder Verständnis empfindet, da die Frage der Schuld nicht immer objektiv definiert ist. Genau diese Grauzonen sind es, die dieses Buch zu einer solch intensiven Erfahrung machen, auch wenn es dem Leser einiges abverlangt. In 12 kurzen Episoden beschreibt Ferdinand von Schirach die Abgründe des menschlichen Handelns und der Justiz. Dabei wahrt er durch seinen kurzen, prägnanten Schreibstil, der fast dokumentarische Züge annimmt, eine bemerkenswerte Distanz, die es ihm erlaubt, auch die grauenvollsten Taten frei von jeder Wertung darzustellen. Dem Leser ist es selbst überlassen, ob er Abscheu oder Verständnis empfindet, da die Frage der Schuld nicht immer objektiv definiert ist. Genau diese Grauzonen sind es, die dieses Buch zu einer solch intensiven Erfahrung machen, auch wenn es dem Leser einiges abverlangt.

„Wow!“

Elisa Opitz, Thalia-Buchhandlung Dresden

Dies war mal eine etwas andere Lektüre für mich, doch trotzdem überzeugte mich Ferdinand von Schirach sofort mit seinem Schreibstil. Seine kurzen und prägnanten Sätze, die nicht verurteilend sind und Raum für ein eigenes Urteil lassen, machen seine Romane so einzigartig. Es ist teilweise erschreckend zu sehen wozu Menschen in der Lage sind, doch genau das macht das Buch so spannend und man möchte es nicht mehr aus der Hand legen. Nach jeder Kurzgeschichte brauchte ich ein paar Minuten um die Handlung Revue passieren zu lassen, da das Ende immer relativ offen ist und es nun zur eigenen Urteilsfällung kommt. Eines der interessantesten Bücher welches ich bis jetzt gelesen habe! Dies war mal eine etwas andere Lektüre für mich, doch trotzdem überzeugte mich Ferdinand von Schirach sofort mit seinem Schreibstil. Seine kurzen und prägnanten Sätze, die nicht verurteilend sind und Raum für ein eigenes Urteil lassen, machen seine Romane so einzigartig. Es ist teilweise erschreckend zu sehen wozu Menschen in der Lage sind, doch genau das macht das Buch so spannend und man möchte es nicht mehr aus der Hand legen. Nach jeder Kurzgeschichte brauchte ich ein paar Minuten um die Handlung Revue passieren zu lassen, da das Ende immer relativ offen ist und es nun zur eigenen Urteilsfällung kommt. Eines der interessantesten Bücher welches ich bis jetzt gelesen habe!

„Wahre Fälle!“

Rebecca Hanneken, Thalia-Buchhandlung Giessen

Gefangen zwischen Gut und Böse! Auch in seinem neuesten Werk, erzählt von Schirach von 12 Schicksalen, die den Leser wieder emotional bewegen! Sehr Spannend und teilweise Erschreckend! Gefangen zwischen Gut und Böse! Auch in seinem neuesten Werk, erzählt von Schirach von 12 Schicksalen, die den Leser wieder emotional bewegen! Sehr Spannend und teilweise Erschreckend!

„Strafe“

Julia Neubert, Thalia-Buchhandlung Dresden

Erneut gelingt es Schirach mit einer sehr klaren und schnörkellosen Sprache eine ungeheure Spannung aufzubauen. Jede der zwölf kurzen Geschichten ist gelungen: Mal stockt einem der Atem ob der geschilderten Grausamkeit, mal ergeht man sich in Mitgefühl für die Figur, die unverschuldet in eine ausweglose Situation gerät.

Mein Favorit ist die Geschichte "Die falsche Seite", weil sie den Verfall des Anwalts Schlesinger eindringlich schildert und zudem einen ungewöhnlichen Kriminalfall aufklärt.

Lesen Sie diesen schmalen Band - es lohnt sich sehr!
Erneut gelingt es Schirach mit einer sehr klaren und schnörkellosen Sprache eine ungeheure Spannung aufzubauen. Jede der zwölf kurzen Geschichten ist gelungen: Mal stockt einem der Atem ob der geschilderten Grausamkeit, mal ergeht man sich in Mitgefühl für die Figur, die unverschuldet in eine ausweglose Situation gerät.

Mein Favorit ist die Geschichte "Die falsche Seite", weil sie den Verfall des Anwalts Schlesinger eindringlich schildert und zudem einen ungewöhnlichen Kriminalfall aufklärt.

Lesen Sie diesen schmalen Band - es lohnt sich sehr!

„Spannende Fälle um das Thema "Strafe"“

Lenke Balaton, Thalia-Buchhandlung Saarbrücken

In seinem neusten Werk versammelt Ferdinand Schirach wieder Geschichten, die sich rund um das Thema "Strafe" ansiedeln lassen.

Das besondere an Schirachs Geschichten ist, dass er nie eine bestimmte Haltung zu den Themen in seinen Geschichten einnimmt: Befürwortet er das Verhalten seiner Charaktere? Missbilligt er bestimmte Vorgehensweisen?
Und gerade durch diesen neutralen Stil ist man als Leser regelrecht dazu gezwungen, sich sein eigenes Urteil zu bilden und selbst zu entscheiden, was nun "Gut" und was "Böse" ist und mir ging es beim Lesen sehr oft so, dass ich für mich keine eindeutige Antwort finden konnte.

Auf jeden Fall lesenswert!
In seinem neusten Werk versammelt Ferdinand Schirach wieder Geschichten, die sich rund um das Thema "Strafe" ansiedeln lassen.

Das besondere an Schirachs Geschichten ist, dass er nie eine bestimmte Haltung zu den Themen in seinen Geschichten einnimmt: Befürwortet er das Verhalten seiner Charaktere? Missbilligt er bestimmte Vorgehensweisen?
Und gerade durch diesen neutralen Stil ist man als Leser regelrecht dazu gezwungen, sich sein eigenes Urteil zu bilden und selbst zu entscheiden, was nun "Gut" und was "Böse" ist und mir ging es beim Lesen sehr oft so, dass ich für mich keine eindeutige Antwort finden konnte.

Auf jeden Fall lesenswert!

„Nur als Buch zu empfehlen...“

Kathrin Leibrock, Thalia-Buchhandlung Jena

Mit wenigen Sätzen stellt Schirach auch in diesem Band wieder die großen Fragen des Lebens. Gewohnt nüchtern und unsentimental berichtet er von den Abgründen der Menschen und lässt uns Leser mit der erschreckenden Erkenntnis zurück, wie schnell jeder von uns zum Täter werden könnte, wenn das Schicksal nur ein ganz klein wenig an der Stellschraube unseres Lebens dreht. Nur leider ist das Hörbuch kaum zu genießen, Schirach liest es selbst und das ein wenig zu lapidar und monoton. Er hätte sein eigentlich gutes Buch besser einem professionellen Hörbuchsprecher überlasse sollen... Mit wenigen Sätzen stellt Schirach auch in diesem Band wieder die großen Fragen des Lebens. Gewohnt nüchtern und unsentimental berichtet er von den Abgründen der Menschen und lässt uns Leser mit der erschreckenden Erkenntnis zurück, wie schnell jeder von uns zum Täter werden könnte, wenn das Schicksal nur ein ganz klein wenig an der Stellschraube unseres Lebens dreht. Nur leider ist das Hörbuch kaum zu genießen, Schirach liest es selbst und das ein wenig zu lapidar und monoton. Er hätte sein eigentlich gutes Buch besser einem professionellen Hörbuchsprecher überlasse sollen...

„Lakonisch“

Karin Thuma, Thalia-Buchhandlung Dresden

Dieser distanzierte, lakonische Erzählstil bleibt an der Oberfläche der Ereignisse. Die Erzählungen mögen spannend zu lesen sein, erlauben Einblick in gerichtliche Hintergründe und dramatische Schicksale. Man bleibt zurück mit einem Gefühl für die tiefe Trostlosigkeit, oft auch Einsamkeit und Leere der beschriebenen Menschen. Dieser distanzierte, lakonische Erzählstil bleibt an der Oberfläche der Ereignisse. Die Erzählungen mögen spannend zu lesen sein, erlauben Einblick in gerichtliche Hintergründe und dramatische Schicksale. Man bleibt zurück mit einem Gefühl für die tiefe Trostlosigkeit, oft auch Einsamkeit und Leere der beschriebenen Menschen.

„Zwölf neue Schicksale.“

Christina Andraschke, Thalia-Buchhandlung Erlangen, Arcaden

Ferdinand von Schirachs knappe Stories fesseln durch die Kombination aus Genauigkeit und einer großen Portion Empathie für die Täter. Er lässt uns in die Abgründe der menschlichen Seele blicken und bringt uns zum Schaudern. Faszinierend. Ferdinand von Schirachs knappe Stories fesseln durch die Kombination aus Genauigkeit und einer großen Portion Empathie für die Täter. Er lässt uns in die Abgründe der menschlichen Seele blicken und bringt uns zum Schaudern. Faszinierend.

„True crime?“

Dirk Bluhm, Thalia-Buchhandlung Lünen

Auch wenn der Band mit den 12 Stories den Titel "Strafe" trägt, bekommt bei Ferdinand von Schirach längst nicht jeder Täter das, was er verdient. So, wie beispielsweise ein gewalttätiger Ehemann als freier Mann das Gericht verlässt, da gerade kein Schöffe zu Hand ist und der Prozess platzt. Als Leser erfahren wir viel über den Arbeitsalltag von Juristen, insbesondere von dem moralischen Dilemma der Verteidiger, die oft wider ihr Gewissen handeln müssen. Die Einblicke, die der Jurist Schirach uns gewährt, sind aber nur Nebensache, im Vergleich zu den ungemein interessanten und zum Teil sogar makabren Geschichten, die wir zwischen Staunen und Fassungslosigkeit aufsaugen. Der einmalige Stil des Autors, der sich durch pointierte sprachliche Verknappung und Distanziertheit gegenüber seinen Figuren auszeichnet, erinnerte mich sofort an Kafka. Ich bin froh, das der "Independent" diese Parallele gezogen hat, denn sonst hätte ich mich nicht getraut, diesen Vergleich zu ziehen. Zudem dringt aus jeder Pore seiner "Helden" eine unendliche Einsamkeit, so dass das Prädikat " literarisch" für die true crime Stories verdient ist. Ein letzter Vergleich: Oliver Sacks. Ebenso, wie Sacks in seinem Buch "Der Mann, der seine Frau mit einem Hut verwechselte" faszinierende Fallstudien aus Neurologie und Psychiatrie präsentierte, gelingt es Schirach, uns mit seinen Fallstudien aus der Justiz zu begeistern. Absolute Empfehlung. Auch wenn der Band mit den 12 Stories den Titel "Strafe" trägt, bekommt bei Ferdinand von Schirach längst nicht jeder Täter das, was er verdient. So, wie beispielsweise ein gewalttätiger Ehemann als freier Mann das Gericht verlässt, da gerade kein Schöffe zu Hand ist und der Prozess platzt. Als Leser erfahren wir viel über den Arbeitsalltag von Juristen, insbesondere von dem moralischen Dilemma der Verteidiger, die oft wider ihr Gewissen handeln müssen. Die Einblicke, die der Jurist Schirach uns gewährt, sind aber nur Nebensache, im Vergleich zu den ungemein interessanten und zum Teil sogar makabren Geschichten, die wir zwischen Staunen und Fassungslosigkeit aufsaugen. Der einmalige Stil des Autors, der sich durch pointierte sprachliche Verknappung und Distanziertheit gegenüber seinen Figuren auszeichnet, erinnerte mich sofort an Kafka. Ich bin froh, das der "Independent" diese Parallele gezogen hat, denn sonst hätte ich mich nicht getraut, diesen Vergleich zu ziehen. Zudem dringt aus jeder Pore seiner "Helden" eine unendliche Einsamkeit, so dass das Prädikat " literarisch" für die true crime Stories verdient ist. Ein letzter Vergleich: Oliver Sacks. Ebenso, wie Sacks in seinem Buch "Der Mann, der seine Frau mit einem Hut verwechselte" faszinierende Fallstudien aus Neurologie und Psychiatrie präsentierte, gelingt es Schirach, uns mit seinen Fallstudien aus der Justiz zu begeistern. Absolute Empfehlung.

„Was ist Verantwortung?“

Barbara Mahlkemper, Thalia-Buchhandlung Oberhausen

Zwölf Geschichten über Verbrechen.
Zwölf Geschichten über Strafe.
Wie sie stattfindet.
Wie sie ausbleibt.
Die Taten entstehen aus normalem menschlichen Verhalten,
die Schwelle wird aus der Sicht , dem Empfinden der Täter leicht überschritten.
Von Schirach beschreibt unauifgeregt die Normalität des Verbrechens, sachlich und emotional distanziert, in einer sehr eigenen Sprache.
Ist es Kunst?
Ist es Leben?
Zwölf Geschichten über Verbrechen.
Zwölf Geschichten über Strafe.
Wie sie stattfindet.
Wie sie ausbleibt.
Die Taten entstehen aus normalem menschlichen Verhalten,
die Schwelle wird aus der Sicht , dem Empfinden der Täter leicht überschritten.
Von Schirach beschreibt unauifgeregt die Normalität des Verbrechens, sachlich und emotional distanziert, in einer sehr eigenen Sprache.
Ist es Kunst?
Ist es Leben?

„Was ist gut und was ist böse?“

Ruth Roßmeisl, Thalia-Buchhandlung Regensburg

Was ist Schuld und wie gerecht kann Strafe sein? Zwölf neue Kurzgeschichten, in denen von Schirach von Schicksalen und Verbrechen erzählt und von der Pflicht des Verteidigers, um das Recht seines Mandanten zu kämpfen. Blicken Sie in menschliche Abgründe - wie würde Ihre Strafverteidigung aussehen? Was ist Schuld und wie gerecht kann Strafe sein? Zwölf neue Kurzgeschichten, in denen von Schirach von Schicksalen und Verbrechen erzählt und von der Pflicht des Verteidigers, um das Recht seines Mandanten zu kämpfen. Blicken Sie in menschliche Abgründe - wie würde Ihre Strafverteidigung aussehen?

„Große Klasse“

N. Zahlaus, Thalia-Buchhandlung Halle

Das erste Buch, das ich von ihm gelesen habe und ich muss sagen, dass ich sehr sehr begeistert bin. Die Länge der Geschichten ist immer punktgenau, um sich in die Charaktere hineinversetzen zu können. Sein Erzählstil ist kurz und prägnant, kein einziger Satz ein Lückenfüller. Trotzdem oder gerade deswegen berührt jedes "Schicksal", jeder Verlauf und vor allem jede Wendung.
Man geht vielleicht mit mehr Fragen aus dem Buch raus, als man zu Beginn hatte, aber es lohnt sich wirklich!
Das erste Buch, das ich von ihm gelesen habe und ich muss sagen, dass ich sehr sehr begeistert bin. Die Länge der Geschichten ist immer punktgenau, um sich in die Charaktere hineinversetzen zu können. Sein Erzählstil ist kurz und prägnant, kein einziger Satz ein Lückenfüller. Trotzdem oder gerade deswegen berührt jedes "Schicksal", jeder Verlauf und vor allem jede Wendung.
Man geht vielleicht mit mehr Fragen aus dem Buch raus, als man zu Beginn hatte, aber es lohnt sich wirklich!

„Neues aus den Abgründen deutscher Gerichtssäle“

Ines Böcker, Thalia-Buchhandlung Essen

Ferdinand von Schirachs Erzählungen über Grauzonen unserer Justiz zeigen die oftmals klaffenden Abgründe zwischen Rechtsprechung und Gerechtigkeitsempfinden.
Nur wenige Autoren erzählen so klug und einfühlsam, so zielstrebig und präzise, dass man Sprache wie tausend kleine Nadelstiche empfindet, die unter die Haut gehen.
Absolut lesenswert, ebenso wie die Vorgänger Verbrechen und Schuld.
Ferdinand von Schirachs Erzählungen über Grauzonen unserer Justiz zeigen die oftmals klaffenden Abgründe zwischen Rechtsprechung und Gerechtigkeitsempfinden.
Nur wenige Autoren erzählen so klug und einfühlsam, so zielstrebig und präzise, dass man Sprache wie tausend kleine Nadelstiche empfindet, die unter die Haut gehen.
Absolut lesenswert, ebenso wie die Vorgänger Verbrechen und Schuld.

„„Es gibt kein Verbrechen und keine Schuld, aber es gibt eine Strafe.“ “

Christine Pajak, Thalia-Buchhandlung Lutherstadt Wittenberg

Ich habe das neue Buch von Ferdinand von Schirach sehnsüchtig erwartet. Wieder zeigt jede Geschichte die Vielschichtigkeit unseres Rechtssystems auf, konfrontiert den Leser mit Begriffen wie Schuld, Verbrechen und Strafe und deren Hinterfragung. Die neuen Erzählungen sind vor allem durchdrungen von der Einsamkeit der Protagonisten und zeigen dem Leser, wie anders man die Dinge wahrnimmt, wenn man die Perspektive wechselt.
Ich bin immer wieder begeistert von der Empathie und der klaren, geschliffenen Sprache, die Ferdinand von Schirachs Werken innewohnt. „Strafe“ steht seinen anderen Werken in Nichts nach und hat nur eine Schwäche: Leider ist das Leseerlebnis zu schnell vorbei.
Ich habe das neue Buch von Ferdinand von Schirach sehnsüchtig erwartet. Wieder zeigt jede Geschichte die Vielschichtigkeit unseres Rechtssystems auf, konfrontiert den Leser mit Begriffen wie Schuld, Verbrechen und Strafe und deren Hinterfragung. Die neuen Erzählungen sind vor allem durchdrungen von der Einsamkeit der Protagonisten und zeigen dem Leser, wie anders man die Dinge wahrnimmt, wenn man die Perspektive wechselt.
Ich bin immer wieder begeistert von der Empathie und der klaren, geschliffenen Sprache, die Ferdinand von Schirachs Werken innewohnt. „Strafe“ steht seinen anderen Werken in Nichts nach und hat nur eine Schwäche: Leider ist das Leseerlebnis zu schnell vorbei.

„Strafe“

Tina Dammer, Thalia-Buchhandlung Baden-Baden

Ferdinand von Schirach, der frühere Strafverteidiger, beschreibt in seinem neuen Buch "Strafe" 12 Schicksale von Menschen, die zu vermeintlichen Tätern werden. Bei den Figuren geht es um Einsamkeit, dem Streben nach Glück im Alltag und dessen Scheitern. Der Autor verurteilt nie. Eine großartige empfehlenswerte Lektüre! Ferdinand von Schirach, der frühere Strafverteidiger, beschreibt in seinem neuen Buch "Strafe" 12 Schicksale von Menschen, die zu vermeintlichen Tätern werden. Bei den Figuren geht es um Einsamkeit, dem Streben nach Glück im Alltag und dessen Scheitern. Der Autor verurteilt nie. Eine großartige empfehlenswerte Lektüre!

„Wie kann man dem Menschen gerecht werden? “

Nancy Jarisch, Thalia-Buchhandlung Weiterstadt

Wieder hat Ferdinand von Schirach es geschafft mich zu verblüffen und zum Grübeln zu bringen. In seinem neuen Buch erzählt er gewohnt distanziert, pointiert und sachlich 12 unfassbare Geschichten von Menschen, die mit dem Gesetz und den Mühlen der Justiz in Konflikt kommen.

Ein Buch voller Grautöne, dass uns darüber sinnen lässt, ob wir gut oder schlecht, richtig oder falsch, schuldig oder unschuldig überhaupt beurteilen können und wo die Grenzen des Jusizapparats liegen.

Klare Empfehlung!
Wieder hat Ferdinand von Schirach es geschafft mich zu verblüffen und zum Grübeln zu bringen. In seinem neuen Buch erzählt er gewohnt distanziert, pointiert und sachlich 12 unfassbare Geschichten von Menschen, die mit dem Gesetz und den Mühlen der Justiz in Konflikt kommen.

Ein Buch voller Grautöne, dass uns darüber sinnen lässt, ob wir gut oder schlecht, richtig oder falsch, schuldig oder unschuldig überhaupt beurteilen können und wo die Grenzen des Jusizapparats liegen.

Klare Empfehlung!

„Wieder toll!“

Simone Büchner, Thalia-Buchhandlung Coburg

12 lesenswerte Erzählungen über Menschen und ihre Begegnung mit Schuld und Unschuld, vollkommen wertungsfrei und sachlich erzählt. Außerdem wird ein guter Einblick in das deutsche Justizsystem vermittelt. 12 lesenswerte Erzählungen über Menschen und ihre Begegnung mit Schuld und Unschuld, vollkommen wertungsfrei und sachlich erzählt. Außerdem wird ein guter Einblick in das deutsche Justizsystem vermittelt.

„Geschichten, die beschäftigen. “

Anika Meinhardt, Thalia-Buchhandlung Einbeck

Ferdinand von Schirachs Schreibstil fasziniert. Zu jeder Zeit ist der Erzähler distanzierter Beobachter und doch sind die Geschichten so pointiert, dass sie mich noch länger beschäftigt haben. Absolut lesenswert! Ferdinand von Schirachs Schreibstil fasziniert. Zu jeder Zeit ist der Erzähler distanzierter Beobachter und doch sind die Geschichten so pointiert, dass sie mich noch länger beschäftigt haben. Absolut lesenswert!

„Schirach garantiert anspruchsvolle Kriminallektüren“

Daniel Thiele, Thalia-Buchhandlung Hamm

Eine befangene Schöffin, ein spielsüchtiger Anwalt oder eine tötende Ehefrau: Schirachs Kurzerzählungen beleuchten verschiedenste Personen in unterschiedlichsten Rollen im Strafverfahren.
Gemein ist ihnen ihr Grauton, sie sind weder gut noch böse. Wir sympathisieren nicht bedingungslos mit ihnen, gleichgültig sind sie uns aber auch nicht. Schirach weiß, wovon er schreibt, er kennt die Justiz, die vielfältigen Hintergründen devianten Verhaltens jeder Art. Sein Schreibstil ist nüchtern aber erzeugt Bilder. Eine unvergleichliche Lektüre!
Eine befangene Schöffin, ein spielsüchtiger Anwalt oder eine tötende Ehefrau: Schirachs Kurzerzählungen beleuchten verschiedenste Personen in unterschiedlichsten Rollen im Strafverfahren.
Gemein ist ihnen ihr Grauton, sie sind weder gut noch böse. Wir sympathisieren nicht bedingungslos mit ihnen, gleichgültig sind sie uns aber auch nicht. Schirach weiß, wovon er schreibt, er kennt die Justiz, die vielfältigen Hintergründen devianten Verhaltens jeder Art. Sein Schreibstil ist nüchtern aber erzeugt Bilder. Eine unvergleichliche Lektüre!

„Bewegend“

Petra Kurbach, Thalia-Buchhandlung Osnabrück

Es gelingt dem Autoren doch immer wieder mit seiner klaren Sprache, Ungeheuerliches ohne Wertung zu erzählen. Auch die neuen Geschichten lassen Sie in Abgründe blicken, die Sie nicht so schnell vergessen. Es gelingt dem Autoren doch immer wieder mit seiner klaren Sprache, Ungeheuerliches ohne Wertung zu erzählen. Auch die neuen Geschichten lassen Sie in Abgründe blicken, die Sie nicht so schnell vergessen.

„Ganz großes Tennis! “

André Pingel, Thalia-Buchhandlung Bremen

Ferdinand von Schirach hat es wieder einmal geschafft mich zu begeistern! In seinem neuen Buch versammeln sich insgesamt zwölf Geschichten, in denen große Themen, wie zum Beispiel Schuld, Einsamkeit, Rache und Strafe zur Sprache kommen. In kurzen und knappen Sätzen, präzise und distanziert, schildert er seine Geschichten, lässt dabei die nötige Empathie aber nicht bei Seite und auch die Menschen hinter der Geschichte niemals aus den Augen. Vor allem die letzte Erzählung beeindruckt durch den persönlichen Bezug, aber auch alles andere geht nicht spurlos am Leser vorbei. Es ist wirklich unfassbar, wie viel dieser Mensch mit wenigen Worten ausdrücken kann und wie sehr er seine Leser zum Mitfühlen und Mitdenken anregt. Ein Buch das noch lange im Gedächtnis bleiben wird, wenn man es gelesen hat und eine absolute Leseempfehlung! Ferdinand von Schirach hat es wieder einmal geschafft mich zu begeistern! In seinem neuen Buch versammeln sich insgesamt zwölf Geschichten, in denen große Themen, wie zum Beispiel Schuld, Einsamkeit, Rache und Strafe zur Sprache kommen. In kurzen und knappen Sätzen, präzise und distanziert, schildert er seine Geschichten, lässt dabei die nötige Empathie aber nicht bei Seite und auch die Menschen hinter der Geschichte niemals aus den Augen. Vor allem die letzte Erzählung beeindruckt durch den persönlichen Bezug, aber auch alles andere geht nicht spurlos am Leser vorbei. Es ist wirklich unfassbar, wie viel dieser Mensch mit wenigen Worten ausdrücken kann und wie sehr er seine Leser zum Mitfühlen und Mitdenken anregt. Ein Buch das noch lange im Gedächtnis bleiben wird, wenn man es gelesen hat und eine absolute Leseempfehlung!

„Lebensläufe“

Elke Meißner, Thalia-Buchhandlung Leipzig

Sprachlich prägnant, genau, stilistisch unverwechselbar, empathisch und doch fast rational erzählt Ferdinand von Schirach von gebrochenen, verlorenen Seelen - und das bei aller Tragik ganz wunderbar.
Er stellt uns auf die Probe, sobald wir uns für gut - böse, gerecht - ungerecht, richtig oder falsch entscheiden.
Am Ende können wir auch seine Verzweiflung lesen, ja hören - beeindruckend.
Sprachlich prägnant, genau, stilistisch unverwechselbar, empathisch und doch fast rational erzählt Ferdinand von Schirach von gebrochenen, verlorenen Seelen - und das bei aller Tragik ganz wunderbar.
Er stellt uns auf die Probe, sobald wir uns für gut - böse, gerecht - ungerecht, richtig oder falsch entscheiden.
Am Ende können wir auch seine Verzweiflung lesen, ja hören - beeindruckend.

„Eine schlaflose Nacht “

Lisa Kohl, Thalia-Buchhandlung Hagen

Florian Illies schreibt auf dem Buchrücken von Schirachs "Strafe": "Er verführt uns so ruhig, so klar, so unwiderstehlich, dass man zur Strafe süchtig danach wird."
Für mich trifft dieser Satz absolut zu. Ich habe alle zwölf Geschichten in der vergangenen Nacht durchgelesen.

Schirachs Sprache ist so klar und so präzise wie immer. Die Fälle unglaublich. Ihr Verständnis von Recht, Schuld und Strafe wird nach der Lektüre nicht mehr dasselbe sein.

Ganz besonders beeindruckt hat mich gleich die allererste Geschichte "Die Schöffin".
Florian Illies schreibt auf dem Buchrücken von Schirachs "Strafe": "Er verführt uns so ruhig, so klar, so unwiderstehlich, dass man zur Strafe süchtig danach wird."
Für mich trifft dieser Satz absolut zu. Ich habe alle zwölf Geschichten in der vergangenen Nacht durchgelesen.

Schirachs Sprache ist so klar und so präzise wie immer. Die Fälle unglaublich. Ihr Verständnis von Recht, Schuld und Strafe wird nach der Lektüre nicht mehr dasselbe sein.

Ganz besonders beeindruckt hat mich gleich die allererste Geschichte "Die Schöffin".

„Was ist gut, was ist böse?“

Claudia Tross, Thalia-Buchhandlung Offenbach

Schirachs zwölf Erzählungen haben mich jede einzelne zutiefst bewegt und Gänsehaut erzeugt. Jede dieser Geschichten ist hochemotional und niemandem steht es zu, diese Menschen für ihr Handeln zu verurteilen.
Das Leben schreibt diese Geschichten und die Frage nach Recht und Gerechtigkeit kann hier nicht beantwortet werden.
Schirachs zwölf Erzählungen haben mich jede einzelne zutiefst bewegt und Gänsehaut erzeugt. Jede dieser Geschichten ist hochemotional und niemandem steht es zu, diese Menschen für ihr Handeln zu verurteilen.
Das Leben schreibt diese Geschichten und die Frage nach Recht und Gerechtigkeit kann hier nicht beantwortet werden.

„Wirklichkeit und Poesie“

Evelyn Röwekamp, Thalia-Buchhandlung Rostock

Dem Autor ist es wieder gelungen seine Geschichten der Wirklichkeit poetisch zu erzählen. Die Frage von Schuld und Sühne und von Täter und Opfer beantwortet er konsequent,
aber der Leser muss sie schon selbst für sich lösen.
Verbrechen können banal sein, oft vorhersehbar oder vom Zufall erzeugt, man stellt ziemlich schnell fest, das man bis jetzt vielleicht einfach nur Glück hatte nicht selbst betroffen zu sein. Das Buch sollte Schullektüre werden!
Dem Autor ist es wieder gelungen seine Geschichten der Wirklichkeit poetisch zu erzählen. Die Frage von Schuld und Sühne und von Täter und Opfer beantwortet er konsequent,
aber der Leser muss sie schon selbst für sich lösen.
Verbrechen können banal sein, oft vorhersehbar oder vom Zufall erzeugt, man stellt ziemlich schnell fest, das man bis jetzt vielleicht einfach nur Glück hatte nicht selbst betroffen zu sein. Das Buch sollte Schullektüre werden!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
47 Bewertungen
Übersicht
39
6
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0
0

Das Eis ist dünn - Die Geschichten hinter den Gittern
von einer Kundin/einem Kunden am 29.03.2019

Bislang rechtschaffene Menschen begehen kaltblütig Verbrechen, wofür sie die Gesellschaft mit Kerker bestraft. Die nüchterne Schilderungen realer, grausamer Morde in mehreren Kurzgeschichten lassen einen erschaudern. Das Eis eines klaglosen unbescholtenen Lebenswandels über den abgründigen Tiefen menschlicher Grausamkeit ist dünn und brüchig.

"Zwölf Schicksale"
von einer Kundin/einem Kunden am 10.06.2018

Zwölf Geschichten, die unterschiedlicher nicht sein können, aber alle haben sie eines Gemeinsam...eine Gratwanderung zwischen Gut und Böse, Schuld und Unschuld und die Entscheidung über eine gerechte Strafe. Spannend und einfach nur fantastisch geschrieben. Jedes Schicksal eine tolle Geschichte für sich.

großes, fesselndes Lesevergnügen
von einer Kundin/einem Kunden am 07.11.2018

Der alte Anwalt sah von seiner Akte auf: "Finden Sie es anständig, sich über die Schwächen anderer zu erheben?" , fragte er. Es war nur ein Satz, leise, fast tonlos, er hatte nichts mit dem Gerichtsverfahren zu tun und nichts mit der Schuld des Mandanten. " Zwölf Geschichten, zwölf Schicksale.... Der alte Anwalt sah von seiner Akte auf: "Finden Sie es anständig, sich über die Schwächen anderer zu erheben?" , fragte er. Es war nur ein Satz, leise, fast tonlos, er hatte nichts mit dem Gerichtsverfahren zu tun und nichts mit der Schuld des Mandanten. " Zwölf Geschichten, zwölf Schicksale. Gewohnt ruhig und genau erzählt Ferdinand von Schirach auch in seinem neuen Buch von Menschen, deren Leben durch eine Ausnahmesituation kippt. Großes, fesselndes Lesevergnügen.