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Lieber Feind

Daddy Langbein 2


Ein Waisenhaus leiten? Sally McBride erklärt ihre beste Freundin Judy für komplett verrückt, als diese ihr die Leitung des John-Grier-Heims übertragen will. Hätte ihr Verlobter nicht schallend gelacht und damit ihren Ehrgeiz geweckt, Sally hätte niemals eingewilligt.

Plötzlich einhundert Kinder zu haben, ist keine leichte Aufgabe! Und die Zustände im Heim sind haarsträubend. Mit Verve geht Sally an die Arbeit, um ihren Kindern ein besseres Leben zu ermöglichen. Doch dabei macht sie sich nicht nur Freunde. Ihr liebster Feind allerdings ist und bleibt der betreuende Kinderarzt Dr. Robin MacRae.

Mit „Lieber Feind“ knüpft Jean Webster an „Lieber Daddy-Long-Legs“ an. Im Unterschied zu den Briefen von Judy an Daddy-Long-Legs, schreibt Sally an mehrere Adressaten, auch an Judy, so dass wir so auch erfahren, wie deren Geschichte weitergeht. Geistreich, anrührend und voller Charme, sollte man sich auch diesen wunderbaren Briefroman nicht entgehen lassen!

Rezension
"Locker und flott liest sich dieser Entwicklungsroman, bei allem Ernst, der darin enthalten ist. Empfehlenswert.", Eselsohr, Julia Süßbrich
Portrait
Jean Webster, eigentlich Alice Jane Chandler Webster (1876 - 1916), war eine amerikanische Schriftstellerin und Journalistin und eine Nichte von Mark Twain. Sie studiert Englisch und Ökonomie am Vassar College. Ihr berühmtester Roman ist der Briefroman „Daddy-Long-Legs“. Er wurde mehrfach verfilmt, in viele Sprachen übersetzt, und ist seit 1947 in verschiedenen Ausgaben auch auf Deutsch erschienen. 
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 416
Altersempfehlung 14 - 99
Erscheinungsdatum 21.03.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-551-56045-2
Verlag Carlsen
Maße (L/B/H) 19,5/12,4/4 cm
Gewicht 438 g
Originaltitel Dear Enemy
Illustrator Franz Renger
Übersetzer Ingo Herzke
Buch (gebundene Ausgabe)
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18,99
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inkl. gesetzl. MwSt.
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Buchhändler-Empfehlungen

Elisabeth Jäckel, Thalia-Buchhandlung Riesa

Ein wundervoller Briefroman, der mich wirklich begeistern konnte. Im Stil von Jane Austen geschrieben beschreibt die Autorin einen Alltag in einem Waisenhaus.
Suchtpotenzial!
Ein wundervoller Briefroman, der mich wirklich begeistern konnte. Im Stil von Jane Austen geschrieben beschreibt die Autorin einen Alltag in einem Waisenhaus.
Suchtpotenzial!

Kerstin Hahne, Thalia-Buchhandlung Bielefeld

Natürlich darf man nicht vergessen, dass dieser Briefroman bereits 1915 erschien,aber die tolle Protagonistin macht Laune und bald kann man Sallie sogar bewundern-ihrer Zeit voraus Natürlich darf man nicht vergessen, dass dieser Briefroman bereits 1915 erschien,aber die tolle Protagonistin macht Laune und bald kann man Sallie sogar bewundern-ihrer Zeit voraus

Eine gelungene Fortsetzung, die uns die Entwicklung einer jungen Frau im beginnenden 19.Jh. zeigt! Toller Briefroman voll Herzlichkeit, Ehrlichkeit und Stärke. Eine gelungene Fortsetzung, die uns die Entwicklung einer jungen Frau im beginnenden 19.Jh. zeigt! Toller Briefroman voll Herzlichkeit, Ehrlichkeit und Stärke.

„Sally und ihre Waisenkinder - Chaos fest eingeplant “

Esther Kolbe, Thalia-Buchhandlung Berlin

Sally soll ein Waisenhaus leiten. Angestachelt wird sie von ihrer besten Freundin Judy, die selbst einst dort leben musste. Als Dame der gehobenen Gesellschaft kann sie sich solch eine Arbeit kaum vorstellen, aber der Ehrgeiz ist geweckt und schon nach kurzer Zeit wächst ihr Tatendrang ins Unermessliche.
Dieser zauberhafte Briefroman ist im Original 1915 erschienen und in diesem Kontext muss das Buch auch betrachtet werden.
Klare Rollenbilder sind Teil der Geschichte, auch wenn Sally diese in einigen Punkten hinter sich lässt.
Charmant und äußerst bemerkenswert ist der Wandel der Hauptperson im Laufe des beschriebenen Jahres. Anfangs noch fest davon überzeugt schnell das Weite suchen zu müssen, ermöglicht ihr selbstbewusstes Auftreten viele weitreichende Veränderungen, die auch an ihr nicht spurlos vorübergehen.
Man bewundert ihren Mut und schüttelt bisweilen den Kopf, wenn doch manches Mal die Naivität überhandnimmt.
Für mich insgesamt eine sehr gelungene Fortsetzung von "Lieber Daddy Long Legs", wobei man den Vorgänger nicht unbedingt gelesen haben muss, um diese Lektüre zu genießen.
Sally soll ein Waisenhaus leiten. Angestachelt wird sie von ihrer besten Freundin Judy, die selbst einst dort leben musste. Als Dame der gehobenen Gesellschaft kann sie sich solch eine Arbeit kaum vorstellen, aber der Ehrgeiz ist geweckt und schon nach kurzer Zeit wächst ihr Tatendrang ins Unermessliche.
Dieser zauberhafte Briefroman ist im Original 1915 erschienen und in diesem Kontext muss das Buch auch betrachtet werden.
Klare Rollenbilder sind Teil der Geschichte, auch wenn Sally diese in einigen Punkten hinter sich lässt.
Charmant und äußerst bemerkenswert ist der Wandel der Hauptperson im Laufe des beschriebenen Jahres. Anfangs noch fest davon überzeugt schnell das Weite suchen zu müssen, ermöglicht ihr selbstbewusstes Auftreten viele weitreichende Veränderungen, die auch an ihr nicht spurlos vorübergehen.
Man bewundert ihren Mut und schüttelt bisweilen den Kopf, wenn doch manches Mal die Naivität überhandnimmt.
Für mich insgesamt eine sehr gelungene Fortsetzung von "Lieber Daddy Long Legs", wobei man den Vorgänger nicht unbedingt gelesen haben muss, um diese Lektüre zu genießen.

Ricarda Martius, Thalia-Buchhandlung Dresden

Eine bezaubernde Fortsetzung von "Lieber Daddy Long Legs".Einige Erziehungsansätze im Waisenhaus sind mittlerweile zum Glück überholt, aber die Kinder wachsen einem sofort ans Herz. Eine bezaubernde Fortsetzung von "Lieber Daddy Long Legs".Einige Erziehungsansätze im Waisenhaus sind mittlerweile zum Glück überholt, aber die Kinder wachsen einem sofort ans Herz.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
13 Bewertungen
Übersicht
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1
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So schön wie der Vorgänger!
von Flora am 07.02.2019

Die Bücher aus dem Verlag Königskinder sind wahr Schätze. Nicht nur die Gestaltung der Bücher ist wundervoll, sondern auch die Auswahl der Geschichten, die der Verlag getroffen hat. Die Fortsetzung von Lieber Daddy-Long-Legs ist ein Buch, dass mich genauso verzaubert hat wie sein Vorgänger. Nachdem mich der Teil eins, Lieber... Die Bücher aus dem Verlag Königskinder sind wahr Schätze. Nicht nur die Gestaltung der Bücher ist wundervoll, sondern auch die Auswahl der Geschichten, die der Verlag getroffen hat. Die Fortsetzung von Lieber Daddy-Long-Legs ist ein Buch, dass mich genauso verzaubert hat wie sein Vorgänger. Nachdem mich der Teil eins, Lieber Daddy-Long-Legs, so begeistert hatte, musste ich natürlich auch zur Fortsetzung greifen. Lieber Feind ist etwas anders, als sein Vorgänger. In dieser Geschichte ist nicht mehr das Waisenkind Judy die Protagonistin, sondern ihre gute Freundin Sallie, die die Leitung des John-Grier-Heims, dem ehemaligen Zuhause von Judy übernimmt. Natürlich ist dieses Buch auch wieder ein reiner Briefroman, aber diesmal gibt es nicht nur einen, sondern mehrere Adressaten. Sallie ist eine absolute Powerfrau. Eine starke Protagonistin, die kein Blatt vor dem Mund nimmt und frischen Wind in das Heim bringt.  Also ein absolut toller Charakter, den ich genau wie Judys, schnell in mein Herz schloss. Sallies enthusiastische Art hat mich sofort mitgerissen. Sie zeigt keine Scheu vor harter Arbeit und modernisiert Stück für Stück das Waisenhaus.  Es war für mich wirklich wunderbar, mitzuerleben wie sie neue Ideen entwickelte, um das Leben der Kinder so angenehm wie möglich zu machen. Dabei ist sehr selbstreflektierend und hat eine sehr moderne Einstellung zur Kindererziehung.  Schön war es auch die kleinen Anektoden aus ihrem Alltag mit den Kindern zu lesen. Die Streiche, die die Kinder sich haben einfallen lassen, haben mich oft zum Schmunzeln gebracht. So, wie auch im Teil eins, gibt es in den Briefen wieder kleine Illustrationen, die die Erlebnisse von Sallie unterstreichen. Das Buch setzt sich aber auch mit den negativen Seiten rund um ein Heim auseinander. Viele Erfahrungen, die Sallie gemacht hat, haben mich schockiert. Die Verzweiflung, die Sallie dann verspürt hatte, hat die Autorin sehr authentisch dargestellt. Ich konnte gar nicht anders, als mit Sallie mitzufühlen, aber glücklicherweise musste sie das nie bewältigen. Sie hatte immer Unterstützung von Freunden, Mitarbeitern und natürlich dem Kinderarzt, den sie gerne mit Lieber Feind anredete.   Es gab im zweiten Teil auch ein Wiedersehen mit Judy, der Protagonistin aus Teil eins und es war schön zu erfahren wie es Judy ergangen ist. Abschließend ist zu sagen, dass es mir wieder unglaublich viel Spaß gemacht hat, ein Buch von Jean Webster zu lesen. Sie verseht sich wirklich gut darin, Emotionen auf Leser zu übertragen. Dennoch hat mir Teil 1 ein klein wenig besser gefallen. Trotzdem reicht es für 5 Sterne!

Lieber Feind
von Klopfer in Bookland am 12.09.2018

Nachdem ich schon das erste Buch Lieber Daddy-Long-Legs gelesen hatte und es in Ordnung fand, musste auch das zweite Band bei mir einziehen. Das Cover ist einfach wunderschön und ich wollte wissen, ob mich das zweite Band mehr Anspricht. Diesmal geht das Buch nicht über Judy aus dem ersten... Nachdem ich schon das erste Buch Lieber Daddy-Long-Legs gelesen hatte und es in Ordnung fand, musste auch das zweite Band bei mir einziehen. Das Cover ist einfach wunderschön und ich wollte wissen, ob mich das zweite Band mehr Anspricht. Diesmal geht das Buch nicht über Judy aus dem ersten Buch "Daddy-Long-Legs", sondern um ihre Freundin Sally. Das hatte mich gefreut, wir erleben die Geschichte von jemanden anderen und wie würde sie die Briefe schreiben? Sally hat eine wunderbare Art ihre Briefe zu schreiben. Sie sind heiter, bissig und grundehrlich. Die Briefe in diesem Buch gehen nicht nur zur einer Person, sondern mehrere. Wir erfahren etwas von ihrem Tagesablauf im Waisenheim und was dort alles schiefläuft. Wir erfahren wie sie mit den Personen umgeht und auf welche Ideen sie für einige Probleme kommt. Trotz Tiefschläge die das Waisenheim oder auch Sally erlebt, bleibt sie weiterhin die muntere Person. Im Gegensatz zum ersten Band "Daddy-Long-Legs", kommt mir die Person reifer vor und die Beweggründe kann ich mehr nachvollziehen. Das kann jedoch an der Zeitspanne zwischen den beiden Büchern liegen. In Sally kann ich mich viel besser hineinversetzen als in Judy. Schön ist es zu sehen, dass Sally sich Gedanken über Judy macht, die selbst aus einem Waisenhaus stammt. Sie möchte für ihre Kinder im Waisenhaus alles Erdenkliche möglich machen und behält, sogar nachdem die Kinder das Waisenhaus verlassen haben, ein Auge auf deren Werdegang. In diesem Buch erleben wir die Entwicklung von Sally, wir lernen wie sie das Waisenhaus führt und wie sich ihr Privat leben ändert. In den Briefen werden wir nie mit Informationen überhäuft und erfahren genug um ihren Alltag zu verstehen. Mit jedem weiteren Brief wirkt Sally reifer, erwachsender und selbstbewusster. Wir durchleben durch jeden Brief eine Charakter Entwicklung bei Sally die nicht zu schnell, aber auch nicht zu langsam stattfindet. An einigen Stellen ist jedoch sehr oberflächlich. An einigen Punkten hätte ich mir mehr Tiefe der Charakter gewünscht und einige Personen hätte ich auch gerne mehr kennen gelernt. Nichts destotrotz ist es eine interessante Geschichte. Alles in allen ist "Lieber Feind" eine gelungene Fortsetzung von "Daddy-Long-Legs" und mit dem Cover vom Königsverlag sogar ein Blickfang im Bücherregal.

Liebenswürdig, charmant und voller trockenem Humor
von Skyline Of Books am 14.07.2018

Klappentext „Ein Waisenhaus leiten? Sally McBride erklärt ihre beste Freundin Judy für komplett verrückt, als diese ihr die Leitung des John-Grier-Heims übertragen will. Hätte ihr Verlobter nicht schallend gelacht und damit ihren Ehrgeiz geweckt, Sally hätte niemals eingewilligt. Plötzlich einhundert Kinder zu haben, ist keine leichte Aufgabe! Und die Zustände im... Klappentext „Ein Waisenhaus leiten? Sally McBride erklärt ihre beste Freundin Judy für komplett verrückt, als diese ihr die Leitung des John-Grier-Heims übertragen will. Hätte ihr Verlobter nicht schallend gelacht und damit ihren Ehrgeiz geweckt, Sally hätte niemals eingewilligt. Plötzlich einhundert Kinder zu haben, ist keine leichte Aufgabe! Und die Zustände im Heim sind haarsträubend. Mit Verve geht Sally an die Arbeit, um ihren Kindern ein besseres Leben zu ermöglichen. Doch dabei macht sie sich nicht nur Freunde. Ihr liebster Feind allerdings ist und bleibt der betreuende Kinderarzt Dr. Robin MacRae.“ Gestaltung Was ich an der Aufmachung dieses Buches so toll finde, ist dass es sich sehr harmonisch neben „Lieber Daddy Long Legs“ einfügt. Der Königskinder Verlag hat für jedes Programm eine eigene ästhetische Klammer mit einem eigenen Thema und obwohl die beiden Bücher in verschiedenen Programmen erschienen sind, passen sie doch hervorragend zueinander. Die Blumen, die Schattenumrisse und sogar der Buchrücken sind super aufeinander abgestimmt. Zudem passt auch der pink-lilane Farbton zu dem Mint des Vorgängerbandes. Meine Meinung Nachdem mir „Lieber Daddy-Long-Legs“ so gut gefallen hatte, habe ich mich riesig gefreut, als ich erfuhr, dass auch die „Fortsetzung“ im Königskinder Verlag erscheinen wird. „Lieber Feind“ ist eine indirekte Fortsetzung der Geschichte aus „Lieber Daddy-Long-Legs“, denn nun geht es um Judys Freundin Sally, die auch Briefe schreibt, aber nicht wie Judy an nur einen Adressaten. Sally schreibt an viele verschiedene Personen: vor allem aber auch an Judy. So erfahren wir, wie es mit ihr weitergegangen ist, was mich persönlich sehr erfreut hat. An dem ersten Briefroman, wo Judy die Verfasserin der Briefe war, hatte mir Judys freche, schlaue Art so gut gefallen und ich finde, dass Sally Judy in nichts nachsteht. Auch sie schreibt interessante Briefe, die mich vor allem immer wieder zum Grinsen oder Schmunzeln gebracht haben. Sally ist genauso wie Judy sehr humorvoll, witzig und nicht auf den Mund gefallen! Das liebe ich einfach an diesen beiden Figuren! Sallys charmante Art und ihr Charakter scheinen für mich durch ihre Briefe geradezu durch und lassen sie so sehr lebendig erscheinen. Durch die Briefe erfuhr ich auch einiges über Judy und den weiteren Verlauf ihrer Geschichte, was ich richtig klasse fand. Es gibt zwar keine Antwortbriefe zu lesen, aber durch Sallys Bezugnahme auf bestimmte Ereignisse, ergibt sich dennoch ein stimmiges Bild, das eine einheitliche Geschichte mit rotem Faden erzählt. Das hat mich an diesem Briefroman wieder sehr begeistert, da es Autorin Jean Webster auch schon bei Judys Briefen in „Lieber Daddy-Long-Legs“ gelungen ist, mich an die Geschichte zu fesseln. Im Vergleich muss ich aber sagen, dass mir bei „Lieber Feind“ ein wenig der Spannungsaspekt gefehlt hat. Während ich bei den Briefen von Judy auf die Auflösung des Geheimnisses um den ominösen Daddy-Long-Legs wartete, gab es hier bei Sallys Briefen so etwas nicht. Vielmehr drehte sich hier alles um Sallys Leben als Heimleiterin, ihre Liebe zu den Kindern und auch den Spaß an ihrem Job. Zwar war dies auch sehr unterhaltsam, aber im direkten Vergleich hat mir „Lieber Daddy-Long-Legs“ ein kleines bisschen besser gefallen. Der trockene Humor von Sally und wie liebevoll sie ihre Heimkinder beschreibt, haben mir dennoch sehr schöne Lesestunden beschert, die ich nicht missen möchte. Ich fand es sehr unterhaltsam zu erfahren, wie chaotisch es im Heim zugeht und wie Sally manchmal nicht mehr weiß, wo ihr der Kopf steht. Auch habe ich mich riesig gefreut wieder kleine Zeichnungen unter manchen Briefen vorzufinden, die das Lesen auflockern und das Geschriebene schön visualisieren. Zudem war ich auch wieder sehr beeindruckt von dem Sprach- und Schreibstil des Buches. Es ist im Jahr 1915 das erste Mal veröffentlicht und auch wenn der Stil im Buch natürlich dieser Zeit entstammt, liest sich das Buch nicht wie ein verstaubter, altmodischer Klassiker, sondern jugendlich frisch und wirklich spritzig. Fazit Für mich war „Lieber Feind“ ein absolutes Lese-Muss, denn ich habe schon „Lieber Daddy-Long-Legs“ geradezu verschlungen und sehr geliebt. Auch „Lieber Feind“ ist charmant, witzig und super unterhaltsam, denn Sally steht ihrer Freundin Judy in nichts nach. Dieser Briefroman strotzt geradezu vor trockenem Humor und frechen Kommentaren, die den Leser erheitern und ihm ein Lächeln auf das Gesicht zaubern. Neben süßen Zeichnungen kann auch der aufgrund des Alters des Buches altmodisch angehauchte, aber trotzdem jugendlich-frisch gebliebene Schreibstil überzeugen. Für alle Fans von „Lieber Daddy-Long-Legs“, Briefromanen und Klassikern ist „Lieber Feind“ ein absolutes Muss! Sehr gute 4 von 5 Sternen! Reihen-Infos 1. Lieber Daddy Long Legs 2. Lieber Feind (kann aber auch unabhängig von „Lieber Daddy-Long-Legs“ gelesen und verstanden werden)