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Die Schönheit der Nacht

Roman

(89)
Vor der beeindruckenden Kulisse der bretonischen Küste lässt Bestseller-Autorin Nina George zwei Frauen sich selbst neu entdecken: ihre Wünsche und Träume, ihre Sinnlichkeit, ihr Begehren.

Die angesehene Pariser Verhaltensbiologin Claire sehnt sich immer rastloser danach, zu spüren, dass sie lebt und nicht nur funktioniert. Die junge Julie wartet auf etwas, das sie innerlich in Brand steckt – auf des Lebens Rausch, auf Farben, Mut und Leidenschaft. In der glühenden Sommerhitze der Bretagne, am Ende der Welt, entdecken die beiden unterschiedlichen Frauen Lebenslust und Leidenschaft neu – und werden danach nie wieder dieselben sein.
In der "Schönheit der Nacht" erzählt Nina George, Autorin des Welt-Bestsellers „Das Lavendelzimmer“, sinnlich, intensiv und präzise von Weiblichkeit in allen Facetten: eine Geschichte vom Werden, vom Versteinern und vom Aufbrechen.

"Sie ist eine Frau, die in die Seelen der Menschen schaut." Thalia Magazin "Stories"
Portrait
Nina George, am 30. August 1973 geboren, lebt in Hamburg, glaubt an Universumsbestellungen, Liebe auf den dritten Blick, die Ehe und die Macht erstklassiger italienischer Küche. Unter ihrem Pseudonym Anne West sind Sachbücher rund um Liebe, Lust und Partnerschaft erschienen. Seit 1993 ist sie als Journalistin tätig - zunächst für Penthouse , dann für das Hamburger Abendblatt . Heute schreibt sie freiberuflich als Kolumnistin u.a. für Cosmopolitan , TV Movie und MISS-Die Junge Wienerin .
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja
Seitenzahl 320 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 26.04.2018
Sprache Deutsch
EAN 9783426440667
Verlag Knaur eBook
Dateigröße 690 KB
Verkaufsrang 674
eBook
16,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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Sina Hufnagel, Thalia-Buchhandlung Baden-Baden

" Und woher weiß man,wer man überhaupt sein kann? Wie ist das,zu lieben,wie fühlt es sich an,geliebt zu werden." Zwei Frauen auf der Suche nach sich selbst. Interessant+lesenswert " Und woher weiß man,wer man überhaupt sein kann? Wie ist das,zu lieben,wie fühlt es sich an,geliebt zu werden." Zwei Frauen auf der Suche nach sich selbst. Interessant+lesenswert

„Sommerhighlight“

Maren Oberwelland

Ich war schon vor diesem Roman ein Fan von Nina George aber mit Die Schönheit der Nacht hat sie noch einmal alles getoppt! Ich kann mich gar nicht entscheiden was mir besser gefällt, die Geschichte oder die Sprache? Oder ist es das Zusammenspiel von beidem? Wahrscheinlich letzteres, denn hier passt einfach alles zusammen. Wir sehen eine Mutter, die in der Freundin ihres nun erwachsenen Sohnes sich selbst als junge Frau erkennt, zurück blickt auf ihr Leben, auf verpasste Chancen und ein Leben, das sie so eigentlich nie wollte und die sich nun die Frage stellt, ob es wohl zu spät ist noch einen Kurswechsel vorzunehmen. Wir sehen aber auch eine junge Frau, am Beginn ihres Lebens, der die Welt offen steht, die aber fast überfordert scheint mit der Freiheit, die sich ihr bietet.
Die Sprache setzt dieser Geschichte das I-Tüpfelchen auf. Jedes Wort sitzt genau dort wo es hingehört und viele Sätze sind so wunderschön, dass ich sie immer und immer wieder lesen wollte und mit ihnen meine Wände tapezieren möchte.
Dass das Ganze dann, wie immer bei Nina George, auch noch im wunderschönen Frankreich spielt...was soll ich sagen, ich bin glücklich!
Ich war schon vor diesem Roman ein Fan von Nina George aber mit Die Schönheit der Nacht hat sie noch einmal alles getoppt! Ich kann mich gar nicht entscheiden was mir besser gefällt, die Geschichte oder die Sprache? Oder ist es das Zusammenspiel von beidem? Wahrscheinlich letzteres, denn hier passt einfach alles zusammen. Wir sehen eine Mutter, die in der Freundin ihres nun erwachsenen Sohnes sich selbst als junge Frau erkennt, zurück blickt auf ihr Leben, auf verpasste Chancen und ein Leben, das sie so eigentlich nie wollte und die sich nun die Frage stellt, ob es wohl zu spät ist noch einen Kurswechsel vorzunehmen. Wir sehen aber auch eine junge Frau, am Beginn ihres Lebens, der die Welt offen steht, die aber fast überfordert scheint mit der Freiheit, die sich ihr bietet.
Die Sprache setzt dieser Geschichte das I-Tüpfelchen auf. Jedes Wort sitzt genau dort wo es hingehört und viele Sätze sind so wunderschön, dass ich sie immer und immer wieder lesen wollte und mit ihnen meine Wände tapezieren möchte.
Dass das Ganze dann, wie immer bei Nina George, auch noch im wunderschönen Frankreich spielt...was soll ich sagen, ich bin glücklich!

„Zwei Frauen auf der Suche nach sich selbst“

Lisa Kohl, Thalia-Buchhandlung Hagen

Claire, 45, und Julie, 19, die Gewordene und die Werdende, in einer Welt die für Frauen immer noch nicht so offensteht wie für Männer. Dafür sitzt die Rolle, die wir über Ewigkeiten hinweg eingeübt haben zu tief.

Wie immer, wenn es um Nina Georges Texte geht, bin ich zwiegespalten. Mir gefallen ihre Themen durchaus, leider verhindert ihr Schreibstil das gänzliche Eintauchen in die Geschichte. Ihre Metaphorik versucht Grenzen zu überschreiten, was manchmal gelingt, meistens aber (in meinen Augen) danebengeht.

"Die Schönheit der Nacht" ist ein interessantes Buch, vor allem für Frauen, die sich unglücklich fühlen, unausgefüllt und gar nicht so genau wissen, weshalb.
Claire, 45, und Julie, 19, die Gewordene und die Werdende, in einer Welt die für Frauen immer noch nicht so offensteht wie für Männer. Dafür sitzt die Rolle, die wir über Ewigkeiten hinweg eingeübt haben zu tief.

Wie immer, wenn es um Nina Georges Texte geht, bin ich zwiegespalten. Mir gefallen ihre Themen durchaus, leider verhindert ihr Schreibstil das gänzliche Eintauchen in die Geschichte. Ihre Metaphorik versucht Grenzen zu überschreiten, was manchmal gelingt, meistens aber (in meinen Augen) danebengeht.

"Die Schönheit der Nacht" ist ein interessantes Buch, vor allem für Frauen, die sich unglücklich fühlen, unausgefüllt und gar nicht so genau wissen, weshalb.

„Die Schönheit, das Licht an zu lassen“

H. Becker, Thalia-Buchhandlung Dresden

Leidenschaft, Abwesenheit von Leidenschaft, Pausen, dem anderen Geheimnisse lassen und die Frage, was man für eine funktionierende Beziehung braucht. Die Beobachtungen, die Claire als Verhaltensbiologin an ihren Mitmenschen macht, oft ohne sich dabei emotional einzubringen und die junge Energie von Julie, die sie versucht auszuleben und gleichzeitig zu unterdrücken, haben mich das ganze Buch lang fasziniert. Freiheiten auszuleben und dabei andere Menschen und ihre Gefühle nicht zu verletzen, ist wahnsinnig schwer und in diesem Buch merkt man das sehr gut. Ein Buch für begeisterte Leser und Beziehungsgrübler! Leidenschaft, Abwesenheit von Leidenschaft, Pausen, dem anderen Geheimnisse lassen und die Frage, was man für eine funktionierende Beziehung braucht. Die Beobachtungen, die Claire als Verhaltensbiologin an ihren Mitmenschen macht, oft ohne sich dabei emotional einzubringen und die junge Energie von Julie, die sie versucht auszuleben und gleichzeitig zu unterdrücken, haben mich das ganze Buch lang fasziniert. Freiheiten auszuleben und dabei andere Menschen und ihre Gefühle nicht zu verletzen, ist wahnsinnig schwer und in diesem Buch merkt man das sehr gut. Ein Buch für begeisterte Leser und Beziehungsgrübler!

Svenja Disselbeck, Thalia-Buchhandlung Hürth

Nina George mal ganz anders! Zwei Frauen, zwei Geheimnisse, eine knisternde Geschichte! Erotik geht auch literarisch! Nina George mal ganz anders! Zwei Frauen, zwei Geheimnisse, eine knisternde Geschichte! Erotik geht auch literarisch!

„Die Schönheit der Nacht. Die Schönheit der Worte“

Janett Rautenberg, Thalia-Buchhandlung Neubrandenburg

Man fällt hinein in das Buch, und findet sich mitten im Sommer in Frankreich wieder.
Nina George schreibt in einer wunderbaren Ausdrucksweise über das Sein und das Werden, über Muttergefühle und Sexualität, über die Magie und den Sog des Meeres. Sie schafft es, dass man richtig den Sommer und das Wasser auf der Haut "spürt", es "atmet".
Allerdings denke ich auch, dass die Leserin / der Leser die Gedanken und Gefühle der Protagonistinnen von vornherein nachvollziehen können müsste, sonst könnte die Geschichte auf Unverständnis treffen (je nachdem, wie offen man dem Handeln und Fühlen anderer gegenüber ist).
Mich hat "Die Schönheit der Nacht" mitgenommen und nicht mehr losgelassen.
Man fällt hinein in das Buch, und findet sich mitten im Sommer in Frankreich wieder.
Nina George schreibt in einer wunderbaren Ausdrucksweise über das Sein und das Werden, über Muttergefühle und Sexualität, über die Magie und den Sog des Meeres. Sie schafft es, dass man richtig den Sommer und das Wasser auf der Haut "spürt", es "atmet".
Allerdings denke ich auch, dass die Leserin / der Leser die Gedanken und Gefühle der Protagonistinnen von vornherein nachvollziehen können müsste, sonst könnte die Geschichte auf Unverständnis treffen (je nachdem, wie offen man dem Handeln und Fühlen anderer gegenüber ist).
Mich hat "Die Schönheit der Nacht" mitgenommen und nicht mehr losgelassen.

„Ein Sommer in der Bretagne “

Lorena Lahrem, Thalia-Buchhandlung Berlin

Hinter der Kulisse der französischen Welt, die allein durch ihre Sprache und ihr Erwähnen magisch anmutet, lernen wir Claire kennen; erfolgreiche Professorin mit Mann und Kind. Aber Claire ist innerlich versteinert - zu viele Chancen hat sie verpasst, zu viel Freiheit und Eigensinnigkeit einbüßen müssen. Bis Claire die schicksalshafte Begegnung mit der etliche Jahre jüngeren Julie widerfährt, der sie nicht so schnell wird entkommen können....
Für mich ist dies keine Liebesgeschichte, oder zumindest primär keine Liebesgeschichte. Dieses Buch richtet sich an alle Frauen, jung und alt. Gemeinsam können wir uns gegen die Ketten auflehnen, die uns alte Konventionen auferlegt haben. Gemeinsam können wir uns frei machen.
Hinter der Kulisse der französischen Welt, die allein durch ihre Sprache und ihr Erwähnen magisch anmutet, lernen wir Claire kennen; erfolgreiche Professorin mit Mann und Kind. Aber Claire ist innerlich versteinert - zu viele Chancen hat sie verpasst, zu viel Freiheit und Eigensinnigkeit einbüßen müssen. Bis Claire die schicksalshafte Begegnung mit der etliche Jahre jüngeren Julie widerfährt, der sie nicht so schnell wird entkommen können....
Für mich ist dies keine Liebesgeschichte, oder zumindest primär keine Liebesgeschichte. Dieses Buch richtet sich an alle Frauen, jung und alt. Gemeinsam können wir uns gegen die Ketten auflehnen, die uns alte Konventionen auferlegt haben. Gemeinsam können wir uns frei machen.

„Beeindrückend schön“

Joke Hoogendoorn, Thalia-Buchhandlung Leer (Ostfriesland)

Dieses Buch ist so schön, dass es weh tut. Nina George schafft es auch mit diesem Roman wieder, mich absolut zu begeistern. Ich finde es sehr spannend, wie die beiden Protagonistinnen Claire und Julie mit ihren Ängsten und Sehnsüchten umgehen. Um ihr Leben noch mal eine komplett andere Richtung zu geben, werden sie diejenigen enttäuschen müssen, die sie lieben. Dazu braucht es Mut und Kraft, das ist nicht einfach.
Diese Geschichte geht unter die Haut, sie rührt an unsere tiefsten Wünsche und Gefühle. Aber auch an die Angst, den letzten, entscheiden Schritt zu gehen, wenn wir etwas verändern wollen.
„Die Schönheit der Nacht“ ist ein Buch, dass ich nicht schnell vergessen werde. Es hat mich tief beeindruckt.
Dieses Buch ist so schön, dass es weh tut. Nina George schafft es auch mit diesem Roman wieder, mich absolut zu begeistern. Ich finde es sehr spannend, wie die beiden Protagonistinnen Claire und Julie mit ihren Ängsten und Sehnsüchten umgehen. Um ihr Leben noch mal eine komplett andere Richtung zu geben, werden sie diejenigen enttäuschen müssen, die sie lieben. Dazu braucht es Mut und Kraft, das ist nicht einfach.
Diese Geschichte geht unter die Haut, sie rührt an unsere tiefsten Wünsche und Gefühle. Aber auch an die Angst, den letzten, entscheiden Schritt zu gehen, wenn wir etwas verändern wollen.
„Die Schönheit der Nacht“ ist ein Buch, dass ich nicht schnell vergessen werde. Es hat mich tief beeindruckt.

Eine poetisches Buch über zwei Frauen die auf der Suche nach sich selbst sind. Sehr intensiv, besonders, beeindruckend und anders.
Eines meiner Sommer Highlights!
Eine poetisches Buch über zwei Frauen die auf der Suche nach sich selbst sind. Sehr intensiv, besonders, beeindruckend und anders.
Eines meiner Sommer Highlights!

B. Schumacher, Thalia-Buchhandlung Hamburg

Ein stiller, sehr intensiver Roman um zwei Frauen verschiedener Generation, um Selbstfindung und Freiheit.
Gespickt mit viel Salz und betronischem Meer .
Anders und großartig!
Ein stiller, sehr intensiver Roman um zwei Frauen verschiedener Generation, um Selbstfindung und Freiheit.
Gespickt mit viel Salz und betronischem Meer .
Anders und großartig!

„Die Schönheit der Nacht “

Beate Mildenberger, Thalia-Buchhandlung Pforzheim

Zwei Frauen auf der Suche nach sich selbst. Nina George
schafft es immer wieder über hochsensible Themen sehr einfühlsam und ausdrucksstark zu schreiben.
Sie bringt, wie in allen Büchern, ihre Liebe zum Meer zum Ausdruck und die zwischenmenschlichen Irrungen und Wirrungen werden mit viel Gefühl dargestellt.
Zwei Frauen auf der Suche nach sich selbst. Nina George
schafft es immer wieder über hochsensible Themen sehr einfühlsam und ausdrucksstark zu schreiben.
Sie bringt, wie in allen Büchern, ihre Liebe zum Meer zum Ausdruck und die zwischenmenschlichen Irrungen und Wirrungen werden mit viel Gefühl dargestellt.

„Frauen auf der Suche“

Monika Fuchs, Thalia-Buchhandlung Hamburg

Nina George muss ich Ihnen mit Sicherheit nicht mehr vorstellen. Spätestens seit ihrem Bestseller „Das Lavendelzimmer“ hat wohl schon fast jeder etwas von ihr gehört und zumeist auch gelesen. „Die Mondspielerin“ und „Das Lavendelzimmer“ sind zwei Bücher, die ich über alles liebe, denn sie sind wunderbar poetisch erzählt. Es sind tolle und Mut machende Geschichten und es fließt sehr viel der Lebensweisheit der Autorin mit in ihre Texte. Trotzdem lassen sich diese Bücher einfach so weglesen. Dann erschien 2016 „Das Traumbuch“. Ein Roman, der sehr polarisiert hat, denn die Autorin hat darin ein Thema aufgegriffen, was die Leser in so einem Roman nicht erwartet hatten. Es war wiederum eine sehr schön erzählte Geschichte, aber eine Geschichte, die sehr lange nachwirkte, weil sie so traurig war. Als dann im Frühjahr-Sommer-Programm des Knaur Verlags ein neuer Roman von ihr angekündigt wurde, war ich ausgesprochen neugierig, aber auch ein wenig ängstlich, was mich dieses Mal erwarten würde. Cover, Titel und auch der Klappentext haben mich an einen erotischen Roman denken lassen. Und nun habe ich das Buch gelesen und kann Ihnen meinen Eindruck davon berichten.

Ich möchte dieses Mal gar nicht so viel vom Inhalt erzählen. Nur so viel: Claire, die 44jährige Verhaltensbiologin reist wie jedes Jahr mit ihrem Ehemann Gilles und ihrem gerade erwachsen gewordenen Sohn Nicolas über die langen Sommerferien in Frankreich von Paris in die Bretagne. Dieses Jahr ist es allerdings etwas anders als sonst. Ihr Sohn wird nach den Sommerferien nach Straßburg ziehen und dort Jura studieren. Und außerdem ist dieses Mal seine Freundin, die 19jährige Julie mit von der Partie. Sie ist seine erste wirkliche Liebe. Das ist der Rahmen dieses Romans. Die eigentliche Geschichte geht aber um die beiden Frauen, die auf der Suche sind. Claire; die das Gefühl hat sich selbst verloren zu haben, versteinert zu sein. Und Julie, die sich selbst noch nicht gefunden hat. Die darauf wartet, dass etwas geschieht, wofür sie brennt. Rein äußerlich passiert nicht wirklich viel in diesem Roman, aber trotzdem wird eine extrem schwer auszuhaltende Spannung aufgebaut. Und die beruht einfach aus der Interaktion zwischen diesen beiden extrem unterschiedlichen Frauen.

Ich habe dieses Mal etwas gebraucht, bis ich mich in die Geschichte eingelesen habe. Aber dann hat mich das Buch gepackt. Es ist ganz anders als die anderen Romane von Nina George und doch ist es eine typische Nina George, denn es ist wie üblich sehr poetisch erzählt. Manche Sätze musste ich mehrfach lesen, bis ich sie verstanden habe. Es ist ein sehr intensives Buch, das aufrüttelt, einen nachdenklich macht und manchmal auch durchaus traurig stimmt. Die Autorin seziert die weibliche Psyche sehr genau. Sie gräbt tief, bis sie wirklich im Kern angekommen ist. Wer sind Claire und Julie ganz tief drinnen? Was möchten sie wirklich selbst sein und machen? Und was hat sie so werden lassen, wie sie sind? Haben sich Claires Träume vom Leben erfüllt? Oder hat sie einfach nur funktioniert? Mir hat es sehr weh getan, dieses Buch zu lesen. Teilweise deshalb, weil ich diese Wünsche gar nicht nachvollziehen konnte. Und teilweise deshalb, weil ich mich doch so gut darin wiedergefunden habe. Es ist ein grandioses, aber sehr leises Buch, und es ist ein weises Buch, welches aufzeigt, dass der Weg für uns Frauen zur Gleichberechtigung immer noch weit ist. Denn wenn wir in der Männerwelt mithalten wollen, verlieren wir uns ganz oft selbst.

Ein wunderbares Buch für Frauen, die auf der Suche nach sich selbst sind. Egal, ob sie noch am Anfang ihres Lebens stehen, schon mittendrin oder am Ende angekommen sind. Ein kluger und sehr philosophischer Roman, der durchaus sinnlich ist, aber ohne „explizite“ Stellen auskommt.
Nina George muss ich Ihnen mit Sicherheit nicht mehr vorstellen. Spätestens seit ihrem Bestseller „Das Lavendelzimmer“ hat wohl schon fast jeder etwas von ihr gehört und zumeist auch gelesen. „Die Mondspielerin“ und „Das Lavendelzimmer“ sind zwei Bücher, die ich über alles liebe, denn sie sind wunderbar poetisch erzählt. Es sind tolle und Mut machende Geschichten und es fließt sehr viel der Lebensweisheit der Autorin mit in ihre Texte. Trotzdem lassen sich diese Bücher einfach so weglesen. Dann erschien 2016 „Das Traumbuch“. Ein Roman, der sehr polarisiert hat, denn die Autorin hat darin ein Thema aufgegriffen, was die Leser in so einem Roman nicht erwartet hatten. Es war wiederum eine sehr schön erzählte Geschichte, aber eine Geschichte, die sehr lange nachwirkte, weil sie so traurig war. Als dann im Frühjahr-Sommer-Programm des Knaur Verlags ein neuer Roman von ihr angekündigt wurde, war ich ausgesprochen neugierig, aber auch ein wenig ängstlich, was mich dieses Mal erwarten würde. Cover, Titel und auch der Klappentext haben mich an einen erotischen Roman denken lassen. Und nun habe ich das Buch gelesen und kann Ihnen meinen Eindruck davon berichten.

Ich möchte dieses Mal gar nicht so viel vom Inhalt erzählen. Nur so viel: Claire, die 44jährige Verhaltensbiologin reist wie jedes Jahr mit ihrem Ehemann Gilles und ihrem gerade erwachsen gewordenen Sohn Nicolas über die langen Sommerferien in Frankreich von Paris in die Bretagne. Dieses Jahr ist es allerdings etwas anders als sonst. Ihr Sohn wird nach den Sommerferien nach Straßburg ziehen und dort Jura studieren. Und außerdem ist dieses Mal seine Freundin, die 19jährige Julie mit von der Partie. Sie ist seine erste wirkliche Liebe. Das ist der Rahmen dieses Romans. Die eigentliche Geschichte geht aber um die beiden Frauen, die auf der Suche sind. Claire; die das Gefühl hat sich selbst verloren zu haben, versteinert zu sein. Und Julie, die sich selbst noch nicht gefunden hat. Die darauf wartet, dass etwas geschieht, wofür sie brennt. Rein äußerlich passiert nicht wirklich viel in diesem Roman, aber trotzdem wird eine extrem schwer auszuhaltende Spannung aufgebaut. Und die beruht einfach aus der Interaktion zwischen diesen beiden extrem unterschiedlichen Frauen.

Ich habe dieses Mal etwas gebraucht, bis ich mich in die Geschichte eingelesen habe. Aber dann hat mich das Buch gepackt. Es ist ganz anders als die anderen Romane von Nina George und doch ist es eine typische Nina George, denn es ist wie üblich sehr poetisch erzählt. Manche Sätze musste ich mehrfach lesen, bis ich sie verstanden habe. Es ist ein sehr intensives Buch, das aufrüttelt, einen nachdenklich macht und manchmal auch durchaus traurig stimmt. Die Autorin seziert die weibliche Psyche sehr genau. Sie gräbt tief, bis sie wirklich im Kern angekommen ist. Wer sind Claire und Julie ganz tief drinnen? Was möchten sie wirklich selbst sein und machen? Und was hat sie so werden lassen, wie sie sind? Haben sich Claires Träume vom Leben erfüllt? Oder hat sie einfach nur funktioniert? Mir hat es sehr weh getan, dieses Buch zu lesen. Teilweise deshalb, weil ich diese Wünsche gar nicht nachvollziehen konnte. Und teilweise deshalb, weil ich mich doch so gut darin wiedergefunden habe. Es ist ein grandioses, aber sehr leises Buch, und es ist ein weises Buch, welches aufzeigt, dass der Weg für uns Frauen zur Gleichberechtigung immer noch weit ist. Denn wenn wir in der Männerwelt mithalten wollen, verlieren wir uns ganz oft selbst.

Ein wunderbares Buch für Frauen, die auf der Suche nach sich selbst sind. Egal, ob sie noch am Anfang ihres Lebens stehen, schon mittendrin oder am Ende angekommen sind. Ein kluger und sehr philosophischer Roman, der durchaus sinnlich ist, aber ohne „explizite“ Stellen auskommt.

„Wendepunkte “

Manuela Quarz, Thalia-Buchhandlung Köln

Zwei Frauen aus unterschiedlichsten Lebenswelten begegnen sich auf ihrer jeweiligen Suche nach Liebe , Selbstverwirklichung und Wahrhaftigkeit...schonungslos, offen und intensiv ....absolute Leseempfehlung für ebensolche Lesestunden...


Zwei Frauen aus unterschiedlichsten Lebenswelten begegnen sich auf ihrer jeweiligen Suche nach Liebe , Selbstverwirklichung und Wahrhaftigkeit...schonungslos, offen und intensiv ....absolute Leseempfehlung für ebensolche Lesestunden...


Anja Werner, Thalia-Buchhandlung Leverkusen

Endlich eine neue Nina George und wieder purer Seelenbalsam! Ein sehr sinnlicher und tiefgründiger Roman über das Leben und die Liebe.... Endlich eine neue Nina George und wieder purer Seelenbalsam! Ein sehr sinnlicher und tiefgründiger Roman über das Leben und die Liebe....

„Literarisches Werk!“

L.Vaupel, Thalia-Buchhandlung Leipzig

Nina George ist ein wunderbarer Frauenroman gelungen. Mit einem sinnlich poetisch literarischen Schreibstil beschreibt sie die vielen Facetten die eine Frau im Leben erlernt und bewahren muss. Sowohl die Rolle der Frau in der Gesellschaft, als auch in der Familie, werden hier kritisch anhand der Gefühlswelt der Protagonistin beschrieben und machen darauf aufmerksam wie viel man bereit ist zu opfern.
Die beiden Hauptcharaktere, können unterschiedlicher nicht sein, und sind doch durch so vieles miteinander verbunden. Ein Buch welches zum Denken anregt und einen selbst dazu bringt auch noch weiter über den Tellerrand blicken zu wollen.
Mich hatte es beim ersten Satz in seinen Sog gezogen.
Nina George ist ein wunderbarer Frauenroman gelungen. Mit einem sinnlich poetisch literarischen Schreibstil beschreibt sie die vielen Facetten die eine Frau im Leben erlernt und bewahren muss. Sowohl die Rolle der Frau in der Gesellschaft, als auch in der Familie, werden hier kritisch anhand der Gefühlswelt der Protagonistin beschrieben und machen darauf aufmerksam wie viel man bereit ist zu opfern.
Die beiden Hauptcharaktere, können unterschiedlicher nicht sein, und sind doch durch so vieles miteinander verbunden. Ein Buch welches zum Denken anregt und einen selbst dazu bringt auch noch weiter über den Tellerrand blicken zu wollen.
Mich hatte es beim ersten Satz in seinen Sog gezogen.

Irene Hantsche, Thalia-Buchhandlung Jena, Goethe-Galerie

Ein sinnliches und nachdrücklich erzähltes Buch. Für das Leben wichtige und schlüssige Gedanken werden für meinen Geschmack am Ende aber mit etwas viel Pathos dargeboten. Ein sinnliches und nachdrücklich erzähltes Buch. Für das Leben wichtige und schlüssige Gedanken werden für meinen Geschmack am Ende aber mit etwas viel Pathos dargeboten.

„Ein echter Pageturner!“

Stefanie Kellmann, Thalia-Buchhandlung Chemnitz-Röhrsdorf

Wow, ich bin so begeistert. Ein wahnsinnig erotisches Buch- aber auf unterschwellige Art und Weise. Nina George hat ergreifende und interessante Figuren geschaffen, mit denen man auf jeder Seite mitfühlt. Die Sprache ist absolut eindringlich. Ich habe lange kein so gutes Buch gelesen. Wow, ich bin so begeistert. Ein wahnsinnig erotisches Buch- aber auf unterschwellige Art und Weise. Nina George hat ergreifende und interessante Figuren geschaffen, mit denen man auf jeder Seite mitfühlt. Die Sprache ist absolut eindringlich. Ich habe lange kein so gutes Buch gelesen.

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  • Sieh mich an
    Buch (Taschenbuch)
    11,00
  • Alles Begehren
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  • Frauen, die Blumen kaufen
    (3)
    Buch (gebundene Ausgabe)
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Kundenbewertungen

Durchschnitt
89 Bewertungen
Übersicht
49
28
9
2
1

Eine Geschichte vom Werden, vom Versteinern und vom Aufbrechen.
von Inge Weis aus Pirmasens am 14.07.2018
Bewertet: gebundene Ausgabe

Auf der Suche nach einem Sinn im Dasein. Nina George porträtiert zwei Frauen, Claire und Julie, es sind zwei Frauen unterschiedlichen Alters, mit gänzlich verschiedenem Hintergrund und anderen Zukunftsbildern. Die Autorin beschreibt in ihrem Roman "Die Schönheit der Nacht"... Auf der Suche nach einem Sinn im Dasein. Nina George porträtiert zwei Frauen, Claire und Julie, es sind zwei Frauen unterschiedlichen Alters, mit gänzlich verschiedenem Hintergrund und anderen Zukunftsbildern. Die Autorin beschreibt in ihrem Roman "Die Schönheit der Nacht" die Bemühungen der beiden Frauen, sich selbst und einen Sinn in ihrem Dasein zu finden. Claire fühlt sich ertappt, als sie das Hotelzimmer verlässt, in dem sie gerade ein amouröses Abenteuer erlebt hat und nun dem wissenden Blick eines Zimmermädchens begegnet. Ausgerechnet diese junge Frau namens Julie bringt ihr Sohn Nicolas am Abend mit nach Hause, um sie als seine Freundin vorzustellen. In stillem Einvernehmen schweigen beide Frauen über das, was wenige Stunden zuvor geschehen war. Für Claire eine mehr als unangenehme Situation, zumal Nicolas vorschlägt, dass Julie mit ihm und seinen Eltern den Sommer in ihrem Haus in der Bretagne verbringen solle. Diese Aussicht verhagelt Claire die Vorfreude auf die Reise, die für sie auch ein Trip in die Vergangenheit ist. Denn in dem Haus ihrer Großmutter haben Claire und ihre Geschwister die Kindheit verbracht. Dass der Aufenthalt in der Küstenidylle stattdessen eine Reise ins ich werden soll, ahnen beide Frauen zu dem Zeitpunkt noch nicht. Und auch für den Leser von "Die Schönheit der Nacht" erschließt sich erst nach und nach, welchen Weg Claire und Julie einschlagen und wie sie die Mauer der Peinlichkeit und Ablehnung zwischen sich einreißen. Es wird ein heißer Sommer buchstäblich und metaphorisch. Wie überhaupt Nina George nicht mit Bildern spart, die einerseits den Zauber der französischen Landschaft transportieren, zum anderen als Mittel zum Zweck dienen, um den Selbstfindungstrip der distanzierten Frauen spürbar werden zu lassen. Und der wird lang und schwierig. Was bringt eine Frau wie Claire dazu, ihren Mann zu betrügen? Nein, Revanche ist es nicht, auch wenn es ihr natürlich nicht gefällt, dass er immer wieder Affären hat. Sie ist nicht eifersüchtig und überzeugt davon, dass er sie liebt. Aber sie vermisst das Große in ihrer Verbindung, auch im Liebesspiel. Sie möchte gesehen, von ihm wahrgenommen werden in ihrer komplexen Persönlichkeit. Die erste, die das erkennt, ist Julie, eine ebenfalls Suchende. Doch wie es zunächst aussieht, wird sich am Status quo kaum etwas ändern. Claire wird vorraussichtlich nach den Ferien in ihr geordnetes und gut strukturiertes Leben zurückkehren. Und Julie nimmt Nicolas Heiratsantrag an, um....Ja was? Julie weiß es nicht. So unterschiedlich die beiden Frauen sind - in ihren sorgsam verhüllten Sehnsüchten ähneln sie sich mehr, als ihnen bewusst ist. Der Blick der Autorin auf das Seelenleben ihrer Protagonistin Claire ist der einer Frau, die selbst bestimmt, wie sie leben will - und wenn nötig, das alte Leben abzustreifen, auszulöschen. Nina George findet kluge Worte, um Claires verhärtete Schale aufzubrechen, aber auch, um Julies Schutzhülle durchlässig zu machen - Verletzungen inklusive. Und ihr Ansatz, sinnliche Höheflüge ebenso wie verstörende Resignation darzustellen, ist absolut überzeugend. Wobei der maskuline Part - im Roman vorwiegend von Claires Mann, Sohn und Bruder besetzt - den Kontrast zur weiblichen Befindlichkeit gekonnt unterstreicht. "Die Schönheit der Nacht" ist ein in die Tiefe gehender Roman, der natürlich in erster Linie Frauen anspricht und lotet in beeindruckender Sprache, sinnlich, intensiv und präzise, Weiblichkeit in allen Facetten aus. Es ist eine Liebesgeschichte als so wunderbar französisch leichtfüßig daherkommende Erzählung im Plauderton, die gute Laune macht und dabei voller Ernst und intellektuellem Hintergund ist! Wunderschön und ohne jeden Kitsch... Eine packende Liebesromanze, die nur so vor Leidenschaft sprüht. Die Protagonisten sind sehr gut dargestellt, so dass man sich beim Lesen ganz in die Geschichte einfindet. Ein Plädoyer für die Liebe ohne Schuldgefühle. Nina George bringt das Kunsstück fertig, eine ganz einfache, überzeugende Liebesgeschichte zu schreiben! Vordergründig steht die Erotik, jedoch geht es ums Suchen des eigenen Selbst, sich zu behaupten in einer Welt die Ansprüche stellt, die überholt scheinen und in ein Korsett zwingen. Mir scheint, daß die Autorin sagen wollte: Die Liebe, sie ist doch kein leerer Wahn. Eine schwankende Geschichte ohne Scham, ohne Stolz und ohne eine Spur von Koketterie ... Mag jeder dieses Buch auf seine Weise verstehen. Abenteuerlich, aufregend, bewegend zu lesen.

Die Gefühlswelt der Frauen
von einer Kundin/einem Kunden aus Halle am 13.07.2018
Bewertet: gebundene Ausgabe

Die Biologin Claire hat alles, was Frau sich eigentlich wünscht und zu einem perfekten Leben gehört. Verheiratet ist sie mit Gilles, einem liebenden Ehemann und Komponisten. Das Ehepaar hat einen Sohn, ein perfekt eingerichtetes Haus und außerdem noch ein Ferienhaus in der Bretagne. Und doch fehlt das gewisse Etwas... Die Biologin Claire hat alles, was Frau sich eigentlich wünscht und zu einem perfekten Leben gehört. Verheiratet ist sie mit Gilles, einem liebenden Ehemann und Komponisten. Das Ehepaar hat einen Sohn, ein perfekt eingerichtetes Haus und außerdem noch ein Ferienhaus in der Bretagne. Und doch fehlt das gewisse Etwas im Leben. Die immer mehr unzufriedene, Claire, die insgeheim Gilles für ihren Frust verantwortlich macht, ist auf der Suche nach verschütteten tiefen Gefühlen, dem besonderen Kick. Das geht natürlich nicht spurlos an ihrem Ehemann vorbei. Und auch er ist auf der Suche - aber nach anderen Frauen. Dann lernt Claire die 19-jährige Freundin ihres Sohnes Nicolas kennen. Auch Julie, obwohl noch sehr jung, aber erfahren, ist der Meinung, dass ihrem Leben die Leidenschaft fehlt. Ein gemeinsamer Urlaub der beiden Paare, bringt Claire und Julie näher und sie entdecken Gefühle füreinander, die sie vorher so nicht kannten. Ich war von vorherein etwas skeptisch, was diesen Roman von Nina George betrifft. ?Das Traumbuch? hat mir sehr gut gefallen. Von ?Das Lavendelzimmer? habe ich nur Positives gehört. Umso gespannter war ich, was mich bei ?Die Schönheit der Nacht? erwartet. Am Schreibstil der Autorin ist absolut nichts auszusetzen. Die Landschaftsbeschreibung der Bretagne fand ich toll. Allerdings konnte ich mit der Person Claire nicht viel anfangen. Sie ging mir zunehmend auf die Nerven mit ihrer Unzufriedenheit und ihrer ewigen Suche nach dem Mehr im Leben. Mich konnte das Buch nicht richtig überzeugen. Aber ich denke, das ist einfach Geschmackssache.

Zwei unterschiedliche Frauen suchen ihren Platz im Leben
von einer Kundin/einem Kunden aus Dresden am 07.07.2018
Bewertet: gebundene Ausgabe

In ?Die Schönheit der Nacht? stehen zwei unterschiedliche Frauen im Mittelpunkt, die voller Zweifel an verschiedenen Punkten ihres Lebens angekommen sind. Da ist die rationale, nüchterne Claire, die als etablierte Wissenschaftlerin beruflich erfolgreich, aber emotional unausgefüllt ist. Die junge Julie ist über ihre Zukunft unsicher, aber sie sehnt sich... In ?Die Schönheit der Nacht? stehen zwei unterschiedliche Frauen im Mittelpunkt, die voller Zweifel an verschiedenen Punkten ihres Lebens angekommen sind. Da ist die rationale, nüchterne Claire, die als etablierte Wissenschaftlerin beruflich erfolgreich, aber emotional unausgefüllt ist. Die junge Julie ist über ihre Zukunft unsicher, aber sie sehnt sich nach einem Leben voller Leidenschaft in allen Liebes- und Lebenslagen. Doch irgendwie materialisieren sich ihre Träume nie richtig, bis sie Claire kennenlernt. Die beiden unterschiedlichen Frauen begegnen sich erstmals zufällig in einem Pariser Hotel. Wenig später lernen sie sich offiziell kennen ? denn Julie ist mit Claires Sohn Nicolas liiert. Claire und ihr Mann laden Julie in ihr Ferienhaus an der französischen Küste ein, wo die vier einen aufwühlenden Sommer erleben. Die Handlung ist ziemlich überschaubar. Den Großteil des Romans machen die inneren Monologe, Gefühle und Erinnerungen der beiden Protagonistinnen aus. Dadurch erhält der Leser spannende Einblicke hinter die Fassade der Charaktere. Im Mittelteil verlor das Konzept für meinen Geschmack etwas an Spannung. Nina George schreibt in einem bombastischen Stil, der auf mich mal poetisch und mal etwas schwülstig wirkt. Prinzipiell hat es jedoch Spaß gemacht, diesen Roman der leisen Töne zu lesen.