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Die wundersame Reise eines verlorenen Gegenstands

Roman

(33)
Nur wer sich verliert, kann sich auch finden ...
Seit seine Mutter ihn als Kind verlassen hat, lebt der dreißigjährige Michele von der Außenwelt abgeschottet im Bahnhofshäuschen eines verschlafenen, idyllischen Dorfs in Italien. Seine einzige Gesellschaft sind die liegengebliebenen Gegenstände, die er im täglich ein- und ausfahrenden Zug einsammelt und in seinem Zuhause um sich schart. Doch dann begegnet ihm Elena, die sein Leben wie ein Wirbelwind auf den Kopf stellt und ihn aus seiner Einsamkeit reißt. Als er kurz darauf sein altes Tagebuch wiederfindet, das seine Mutter damals mitnahm, als sie aus seinem Leben verschwand, gibt dies den Anstoß für eine wundersame Reise quer durch Italien, die Micheles ganzes Leben verändern wird …
Rezension
»Phänomenal«
Portrait
Salvatore Basile wurde in Neapel geboren und lebt heute in Rom, wo er als Drehbuchautor und Regisseur arbeitet. Seit über zehn Jahren lehrt er kreatives Schreiben an der »Alta Scuola in Media Communicazione e Spettacolo dell’Università Cattolica« in Mailand. »Die wundersame Reise eines verlorenen Gegenstands« ist sein erster Roman.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja
Seitenzahl 352 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 13.03.2017
Sprache Deutsch
EAN 9783641195021
Verlag Blanvalet
Übersetzer Elvira Bittner
Verkaufsrang 7.246
eBook
15,99
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Elisa Behle, Thalia-Buchhandlung Leuna

Großartig! Wie Michele sein einsames, trostloses Leben wegen eines Tagebuchs komplett auf den Kopf stellt... Großartig! Wie Michele sein einsames, trostloses Leben wegen eines Tagebuchs komplett auf den Kopf stellt...

„Eine wundervolle Suche“

Stefanie Kellmann, Thalia-Buchhandlung Chemnitz-Röhrsdorf

Dies ist eine berührende Geschichte über zwei Menschen, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten und doch so viel gemeinsam haben.
Beinahe kann man den Geruch von Michels Wohnung wahrnehmen und Elenas Lachen hören. Ich war tief berührt und musste oft schmunzeln. Eine tolle Schnitzeljagd !
Dies ist eine berührende Geschichte über zwei Menschen, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten und doch so viel gemeinsam haben.
Beinahe kann man den Geruch von Michels Wohnung wahrnehmen und Elenas Lachen hören. Ich war tief berührt und musste oft schmunzeln. Eine tolle Schnitzeljagd !

„Eine wundersame Reise...“

Andrea Kowalleck, Thalia-Buchhandlung Saalfeld

Ein Roman mit einem interessantem Titel, daher wurde ich auf dieses Buch aufmerksam. Michele wurde von seiner Mutter verlassen, als er ein kleiner Junge war und begibt sich nun auf die Suche nach ihr. Dabei lernt er ein Mädchen kennen, in das er sich verliebt. Sehr melancholisch und stellenweise auch berührend, allerdings fand ich die Figuren sehr naiv und etwas unnahbar, so das ich meine Schwierigkeiten hatte, mich in dieses Buch einzulesen, also für mich eine eher etwas wundersame Reise beim Lesen. Ein Roman mit einem interessantem Titel, daher wurde ich auf dieses Buch aufmerksam. Michele wurde von seiner Mutter verlassen, als er ein kleiner Junge war und begibt sich nun auf die Suche nach ihr. Dabei lernt er ein Mädchen kennen, in das er sich verliebt. Sehr melancholisch und stellenweise auch berührend, allerdings fand ich die Figuren sehr naiv und etwas unnahbar, so das ich meine Schwierigkeiten hatte, mich in dieses Buch einzulesen, also für mich eine eher etwas wundersame Reise beim Lesen.

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Koblenz

Eine fantastische Geschichte über die kleinen Dinge im Leben und die große Bedeutung, die ein einzelner Mensch einbringen kann! Eine ganz tolle Lektüre, gerade in warmen Monaten Eine fantastische Geschichte über die kleinen Dinge im Leben und die große Bedeutung, die ein einzelner Mensch einbringen kann! Eine ganz tolle Lektüre, gerade in warmen Monaten

Anke Schnöpel, Thalia-Buchhandlung Hilden

Ein bewegendes Debüt über alles was wirklich im Leben zählt. Mut und Offenheit für Veränderung, Vergebung und Familie im weitesten Sinne. Ein sehr schöner Roman! Ein bewegendes Debüt über alles was wirklich im Leben zählt. Mut und Offenheit für Veränderung, Vergebung und Familie im weitesten Sinne. Ein sehr schöner Roman!

„Die wundersame Reise eines verlorenen Gegenstandes“

K. Meyer, Thalia-Buchhandlung Halle

Ein wundervoller Roman.
"Ein flüchtiger Moment nur- aber es schien doch, als habe Er in ihrem Blick Liebe gesehen"
Michele hortet verlorene Gegenstände in seinem Bahnhofswärterhäuschen. Er ist einsam..von allen verlassen.
Nun, mit 30 Jahren geht er auf die Suche nach seiner Mutter..und findet so viel mehr ....das Leben, neuen Mut und die Liebe!
Michele nahm mich mit auf seine Reise.
Ein wundervoller Roman.
"Ein flüchtiger Moment nur- aber es schien doch, als habe Er in ihrem Blick Liebe gesehen"
Michele hortet verlorene Gegenstände in seinem Bahnhofswärterhäuschen. Er ist einsam..von allen verlassen.
Nun, mit 30 Jahren geht er auf die Suche nach seiner Mutter..und findet so viel mehr ....das Leben, neuen Mut und die Liebe!
Michele nahm mich mit auf seine Reise.

„Das Glück geht und kommt mit dem Regionalzug“

Ursula Kallipke, Thalia-Buchhandlung Erlangen

Seit in Kindheitstagen seine Mutter eines Tages verschwand, wartet Michele auf deren Rückkehr. Jahrzehnte sind inzwischen vergangen, sein verhärmter Vater ist verstorben und hat dem menschenscheuen Michele den Posten des Bahnhofswärters vererbt. Der einsiedlerische junge Mann bereichert sein Leben mit Fundstücken, die er allabendlich aus dem Regionalzug aufliest, als eines Tages eine junge impulsive Frau sein zurückgezogenes und geordnetes Leben durcheinander wirbelt. In diesem äußerst sensiblen wunderschönen Roman begleitet man den naiven Michele auf seinen ersten Schritten in die Gesellschaft und ins Leben.
Eine ruhige Geschichte mit viel Poesie.
Seit in Kindheitstagen seine Mutter eines Tages verschwand, wartet Michele auf deren Rückkehr. Jahrzehnte sind inzwischen vergangen, sein verhärmter Vater ist verstorben und hat dem menschenscheuen Michele den Posten des Bahnhofswärters vererbt. Der einsiedlerische junge Mann bereichert sein Leben mit Fundstücken, die er allabendlich aus dem Regionalzug aufliest, als eines Tages eine junge impulsive Frau sein zurückgezogenes und geordnetes Leben durcheinander wirbelt. In diesem äußerst sensiblen wunderschönen Roman begleitet man den naiven Michele auf seinen ersten Schritten in die Gesellschaft und ins Leben.
Eine ruhige Geschichte mit viel Poesie.

„Die lange Suche“

T. Spring, Thalia-Buchhandlung Halle

Ein wunderschöner Roman über zweite Chancen, das Ende der Einsamkeit, ein alles veränderndes Tagebuch und natürlich: die Liebe. Verzaubernder italienischer Charme!
Ein wunderschöner Roman über zweite Chancen, das Ende der Einsamkeit, ein alles veränderndes Tagebuch und natürlich: die Liebe. Verzaubernder italienischer Charme!

Heike Dreyer, Thalia-Buchhandlung Wilhelmshaven

Zwei verloren geglaubte Seelen finden sich und wachsen über sich hinaus. Einfach herzzerreißend, wie Michele und Elena ihren Weg finden. Wunderschön! Zwei verloren geglaubte Seelen finden sich und wachsen über sich hinaus. Einfach herzzerreißend, wie Michele und Elena ihren Weg finden. Wunderschön!

Ulrike Walther, Thalia-Buchhandlung Gotha

Warmherzige Geschichte über einen jungen Mann, der einsam auf einem italienischen Bahnhof lebt und dem mehr an Fundstücken aus dem Zug als an dem Kontakt mit Menschen liegt. Warmherzige Geschichte über einen jungen Mann, der einsam auf einem italienischen Bahnhof lebt und dem mehr an Fundstücken aus dem Zug als an dem Kontakt mit Menschen liegt.

„Die wundersame Reise eines verlorenen Gegenstands“

Anke Hackler, Thalia-Buchhandlung Lippstadt

So leicht fantastisch, wie sich der Buchtitel liest, so ist auch die Geschichte darin.
„Die wundersame Reise eines verlorenen Gegenstands“ ist eine Geschichte, die glücklich macht, denn oft ist der Weg das Ziel ...
So leicht fantastisch, wie sich der Buchtitel liest, so ist auch die Geschichte darin.
„Die wundersame Reise eines verlorenen Gegenstands“ ist eine Geschichte, die glücklich macht, denn oft ist der Weg das Ziel ...

Zoë Charlotte Claus, Thalia-Buchhandlung Hilden

Michele muss gezwungenermaßen aus seiner Komfortzone heraus, um seine Mutter zu finden, die ihn vor Jahren verlassen hat.
Eine herzerwärmende Geschichte über Hoffnung und Mut.
Michele muss gezwungenermaßen aus seiner Komfortzone heraus, um seine Mutter zu finden, die ihn vor Jahren verlassen hat.
Eine herzerwärmende Geschichte über Hoffnung und Mut.

Sarah Scheulen, Thalia-Buchhandlung Dorsten

Ein wirklich bezaubernder Roman, welcher sowohl traurig, als auch extrem hoffnugsvoll ist. Dieses Buch lässt einen mit einem Lächeln zurück. Ein wirklich bezaubernder Roman, welcher sowohl traurig, als auch extrem hoffnugsvoll ist. Dieses Buch lässt einen mit einem Lächeln zurück.

Katrin Grünwald, Thalia-Buchhandlung Neunkirchen

Eine wunderbare Geschichte über das verlieren, suchen und finden der Liebe in all ihren Facetten. Eine bildreiche Sprache lässt einen die Reise miterleben als wäre man dabei. Eine wunderbare Geschichte über das verlieren, suchen und finden der Liebe in all ihren Facetten. Eine bildreiche Sprache lässt einen die Reise miterleben als wäre man dabei.

„Herzerwärmend!“

Annegrit Fehringer, Thalia-Buchhandlung Kassel

Dieses spannende Buch legen Sie so schnell nicht mehr aus der Hand! Schon ab den ersten Seiten nimmt es einen gefangen! Einfach wunderbare Lektüre! Herzergreifend! Dieses spannende Buch legen Sie so schnell nicht mehr aus der Hand! Schon ab den ersten Seiten nimmt es einen gefangen! Einfach wunderbare Lektüre! Herzergreifend!

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Kundenbewertungen

Durchschnitt
33 Bewertungen
Übersicht
17
12
4
0
0

Italien einmal anders
von einer Kundin/einem Kunden aus Hamburg am 19.03.2018

Das Buch ist sehr einfühlsam geschrieben. Die Gefühle der Menschen sind sehr tiefgründig geschildert. Die Landschaften sind so detailliert beschrieben, dass man jederzeit denkt, man ist gerade dort. Wenn man glaubt zu wissen, wie die Geschichte weitergeht, so verläuft sie doch ganz anders. Großartig!

Vom Suchen und Finden
von Nina W. aus Eppelborn am 24.07.2017
Bewertet: gebundene Ausgabe

Zum Inhalt:  NUR WER SICH VERLIERT, KANN SICH AUCH FINDEN ... Seit seine Mutter ihn als Kind verlassen hat, lebt der dreißigjährige Michele von der Außenwelt abgeschottet im Bahnhofshäuschen eines verschlafenen, idyllischen Dorfs in Italien. Seine einzige Gesellschaft sind die liegengebliebenen Gegenstände, die er im täglich ein- und ausfahrenden Zug einsammelt... Zum Inhalt:  NUR WER SICH VERLIERT, KANN SICH AUCH FINDEN ... Seit seine Mutter ihn als Kind verlassen hat, lebt der dreißigjährige Michele von der Außenwelt abgeschottet im Bahnhofshäuschen eines verschlafenen, idyllischen Dorfs in Italien. Seine einzige Gesellschaft sind die liegengebliebenen Gegenstände, die er im täglich ein- und ausfahrenden Zug einsammelt und in seinem Zuhause um sich schart. Doch dann begegnet ihm Elena, die sein Leben wie ein Wirbelwind auf den Kopf stellt und ihn aus seiner Einsamkeit reißt. Als er kurz darauf sein altes Tagebuch wiederfindet, das seine Mutter damals mitnahm, als sie aus seinem Leben verschwand, gibt dies den Anstoß für eine wundersame Reise quer durch Italien, die Micheles ganzes Leben verändern wird … Über den Autor: Salvatore Basile wurde in Neapel geboren und lebt heute in Rom, wo er als Drehbuchautor und Regisseur arbeitet. Seit über zehn Jahren lehrt er kreatives Schreiben an der Alta Scuola in Media Communicazione e Spettacolo dell’Università Cattolica in Mailand. Die wundersame Reise eines verlorenen Gegenstands ist sein erster Roman. Mein Fazit und meine Rezension:  Es war einmal ein kleiner Junge, dessen Vater bei der Bahn arbeitete. Sein Vater kam immer spät abends nach Hause und war müde von dem langen Tag - sobald er Zuhause war gab es nur noch Essen und das allabendliche Fernsehprogramm. Der Junge aber war eher nebensächlich. Doch er war nicht allein, denn er hatte seine geliebte Mutter, die mit ihm lachte und ihm viel beibrachte - bis zu dem Tag, an dem er sie mit großen Koffern in der Diele stehen sieht, bis zu dem Tag, an der der geliebte und freundliche Zug seine Mutter mit fort genommen und aus seinem Leben entführt hat. Von da an war eine große Lücke in seinem Leben geblieben, die nur mit Fundsachen gefüllt werden konnte ... und dieser Junge heißt Michele und lebt in einem kleinen Dorf in Italien.  Vielleicht hätte die Geschichte tatsächlich so beginnen sollen oder aber können - tut sie aber nicht. Denn wir haben es hier nicht mit einem Märchen zu tun, sondern mit einer Begebenheit, die einen kleinen Jungen in jungen Jahren seine Mutter entreißt. Nicht aufgrund eines Todesfalles oder eines Unfalls, sondern aufgrund einer einfachen Begebenheit: seine Mutter hat eines Tages beschlossen, ihn zu verlassen. Den Grund wird Michele aber nicht erfahren, auch nicht von seinem Vater. Zeitblende - Michele ist erwachsen. Er selbst passt nun auf "seinen" Zug auf, sagt ihm jeden Morgen Auf Wiedersehen und begrüßt ihn jeden Abend wieder in seinem Bahnhof, um seinen Kontrollgang zu machen und all die Waggons sauber zu halten. Fast täglich stößt er dabei auf Gegenstände, die einfach liegen gelassen wurden - von ihren Besitzern vergessen wurden und nach denen auch nicht gesucht wird. Diese Gegenstände begleiten Michele in seinem Leben und werden ihm gute Freunde, denn das ist das einzige, was Michele nach dem Tod seines Vaters geblieben ist: seine Fundsachen - Freunde hat der komische Mann nicht. Bis eines Tages die quirlige Elena an sein Fenster klopft und nach ihrer Puppe Milu sucht, die sie im Zug vergessen hat. Dabei verbindet Milu und Elena eine besondere Geschichte und bald auch Michele und Elena - denn beide haben etwas in ihrem Leben verloren, dessen Platz ausgefüllt werden muss. Und dann geschieht das Unmögliche: die Vergangenheit holt Michele ein ...  Michele wird uns Lesern zunächst als aufgeweckter und fröhlicher Junge vorgestellt. Er wird geliebt und ist fasziniert von dem Zug und dem täglichen Treiben auf dem Bahnhof. Doch eines Tages ist diese Lebensfreude wie vom Erdboden verschluckt - Micheles Mutter verlässt ihn und er wächst allein bei seinem Vater auf. Warum seine Mutter gegangen ist und wohin, das vermag ihm niemand zu sagen. Und dann sind knapp 30 Jahre vergangen - Micheles Vater ist verstorben und er kümmert sich allein um seinen Zug. Zwischenzeitlich ist aus Michele ein Eigenbrötler geworden, der niemanden an sich heran lässt und sich nur in Gegenwart seiner Fundsachen Zuhause fühlt. Die Wandlung von dem jungen, quirligen Michele zu dem in sich gekehrten Erwachsenen ist für den Leser verständlich und sehr gut beschrieben nachvollziehbar. Mir hat der arme Junge Leid getan und auch ich konnte verstehen, warum er zu diesem Erwachsenen geworden ist. Bis er eines Tages auf Elena trifft, die sein Leben vollkommen auf den Kopf stellt.  Denn das kann Elena gut - sie selbst ist das genaue Gegenteil von dem stillen Michele, ist aufgeschlossen, positiv eingestellt und gestaltet ihr Leben bunt und froh, auch wenn sie im tiefsten Inneren eine Wunde versteckt hält, die niemals heilen wird. Elena ist eine Frau, die Michele wirklich gut tut, denn sie schafft es, zu dem ruhigen Mann durchzudringen und ihn wieder neugierig auf das Leben zu machen, neuen Mut zu fassen und sich seinem Leben (außerhalb des Bahnsteiges) zu stellen. Gemeinsam mit ihr beginnt er sein persönliches Abenteuer und wächst über sich selbst hinaus.  Mir hat die Entwicklung des Charakters von Michele am besten gefallen. Von einem glücklichen Jungen, zu einem stillen und in sich gekehrten Mann bis hin zu einem starken Erwachsenen, der sich seinem Leben stellt, konnten wir ihn auf jeden seiner Abschnitte begleiten und neu kennen lernen. Während seiner Reise trifft Michele dabei auf viele verschiedene Menschen, die nicht immer nur etwas Gutes wollen ...  Salvatore Basile hat mit seinem Schreibstil eine Geschichte mit zwei Protagonisten zum Leben erweckt, die nicht nur mir, sondern noch vielen weiteren Lesern schöne, aber auch nachdenkliche Lesestunden bereiten werden - uns aber auf jeden Fall unterhalten werden. Begebt euch mit Salvatore Basile, Michele und Elena gemeinsam auf die wundersame Reise eines verlorenen Gegenstands! In dieser Geschichte geht es nicht nur um den Verlust, sondern allen Voran um das Suchen und Finden von Glaube, Liebe und Hoffnung!

Unbeschreiblich schön!
von Michaela aus Köln am 02.07.2017

Dieses Buch bringt Freude und ein wohliges Gefühl beim Lesen. Michele macht sich auf dem Weg aus seinem selbst gemachten Käfig ins Leben. Durch Elena wird er "geweckt" u lässt sich überzeugen, sich auf die Reise zu begeben u seine Mutter zu finden. Auf der Reise trifft er gute... Dieses Buch bringt Freude und ein wohliges Gefühl beim Lesen. Michele macht sich auf dem Weg aus seinem selbst gemachten Käfig ins Leben. Durch Elena wird er "geweckt" u lässt sich überzeugen, sich auf die Reise zu begeben u seine Mutter zu finden. Auf der Reise trifft er gute und schlechte, interessierte und gleichgültige Menschen und die Erfahrungen lassen seine Gefühle und Gedanken Achterbahn fahren. Innere Zerrissenheit, Freude und alle sonstigen Emotionen wechseln sich ab, das gilt auch für seine Gedanken/Gefühle für Elena. Dem Autor ist ein sehr gefühlvolles Bild von Michele gelungen und in kleinen Schritten kommt er der Lösung auf die Spur u seine Fragen werden von unterschiedlichen Menschen beantwortet und bis zum Schluss gibt es immer neue Überraschungen. Es ist ein Buch, bei dem man einerseits nicht aufhören kann zu lesen und sich andererseits wünscht, es wäre nie zu Ende, mehr geht nicht!