Homali Sagina

Wie die Viecher

(2)
»Was ist los?«, fragte Monika besorgt
Caspar schluckte. Dann rang er sich zu einer abgehackten Antwort durch: »Sie wollen kastrieren. Sofort.«
Immer mehr Personen verschwinden spurlos aus Lindas Umfeld. Als schließlich sogar ihre geliebte Mutter wie vom Erdboden verschluckt ist, macht sie sich auf die Suche nach ihr. Eine Suche, die jedoch schnell in einem nicht enden wollenden Albtraum endet.
Auf dem Planeten Homali Sagina werden Menschen von Außerirdischen wie Tiere in enge, stinkende Käfige gesperrt und zur Gewinnung von Fleisch, Milch und Kleidung missbraucht. Menschen die gequält, ausgebeutet und geschlachtet werden, um die Gier einer überlegenen Spezies zu befriedigen.
Diese Geschichte spielt auf dem Planeten Homali Sagina, unendlich viele Lichtjahre von unserer Erde entfernt. Es handelt sich um ein etwas anderes Gedankenspiel für nervenstarke Erwachsene, die Mut und Lust auf eine neue Perspektive haben. Der grausame Alltag der Nutztiere wird auf den Menschen übertragen. Auf fast unerträgliche Weise wird einem bewusst was unsere Mitgeschöpfe jeden Tag durchleiden müssen. Dieser packende Psychothriller entführt in die tiefsten Abgründe der Menschheit!
»Die ganze Geschichte ist spannend und absolut packend geschrieben. Von der ersten Zeile an, hat mich dieses Buch und seine Thematik gefesselt.«
»Die Idee, ein Buch mit dieser Thematik zu schreiben, finde ich genial. Ich habe bisher nichts Vergleichbares gelesen.«
»Die Autorin hat mit diesem Buch eindrucksvoll bewiesen, dass wir jeden Tag dankbar sein muessen, nicht als Tiere auf die Welt gekommen zu sein.« (Leserstimmen)
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz kein Kopierschutz (enthält ein Wasserzeichen) i
Seitenzahl 376, (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 20.02.2017
Sprache Deutsch
EAN 9783743146433
Verlag Books on Demand
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Nichts für schwache Nerven
von Tami von littlecornerformybooks aus Wien am 27.03.2017

Meinung zum Cover: Schon beim Cover merkt man, das Buch ist nicht unbedingt etwas für schwache Nerven. Es passt gut zum Inhalt. Meinung zum Inhalt: Die Geschichte beginnt recht leicht und langsam. Man lernt Linda und ihr Leben etwas näher kennen. Dann wird ihre Mutter entführt und schließlich auch... Meinung zum Cover: Schon beim Cover merkt man, das Buch ist nicht unbedingt etwas für schwache Nerven. Es passt gut zum Inhalt. Meinung zum Inhalt: Die Geschichte beginnt recht leicht und langsam. Man lernt Linda und ihr Leben etwas näher kennen. Dann wird ihre Mutter entführt und schließlich auch sie selber. Ab dem Moment geht die Geschichte richtig los. Linda ist die Protagonistin, mir war sie die meiste Zeit sehr sympathisch. Ich finde, sie geht mit ihrer Situation gesamt gesehen sehr gut um. Die Freunde und Feinde von ihr sind toll beschrieben, ich konnte mir alle gut vorstellen. Die Umgebung wird klar beschrieben, nichts wird ausgelassen. So hatte ich immer ein Bild vor Augen, wobei ich mir manchmal gewünscht hätte, es wäre anders. Die Beschreibungen des Ortes wo sie festgehalten werden und die Dinge, die passieren, werden sehr detailgetreu beschrieben. Es ist brutal, eklig, schockierend – und faszinierend. Mich hat es sehr gepackt und ich wollte immer weiterlesen. Zumindest anfangs. Linda und die Gefangenen stumpfen ab was die Grausamkeiten, die ihnen angetan werden, betrifft und so ging es mir auch. Anfangs dachte ich noch jedes Mal wenn etwas Neues passiert ist „Schlimmer geht es doch nicht mehr“. Doch es ging. Mit der Zeit war es dann eher ein Gedanke wie „Und es geht doch, war ja klar.“ Es war dann zwar immer noch grausam aber nicht mehr ganz so spannend, denn man wusste, die Autorin setzt bald noch eins drauf. Darum war ich froh, als endlich etwas anderes passierte und man nicht mehr nur vom Planeten Homali Sagina gelesen hat. Das Ende fand ich, bis auf einen Punkt, recht vorhersehbar. Trotzdem war es spannend zu lesen. Allerdings war mir das Buch gesamt gesehen etwas zu lang, denn egal wie spannend es auch meistens war, oft hat es sich einfach sehr gezogen. Die Autorin will mit der Geschichte verdeutlichen wie mit den Tieren auf der Erde umgegangen wird und das bekommt sie auch gut hin. Trotz der „Vergleiche“ fühlt man sich beim Lesen aber nicht, als würde sie einem eine Meinung aufzwängen wollen. Fazit: Ein sehr spannendes und grausames Buch. Ich habe es fasziniert gelesen. Jedem, der gute Nerven hat und an so einem Thema interessiert ist, kann ich es nur empfehlen.

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Hast du dir mal überlegt, was dein Essen alles mitmachen muss?
von Franzy aus Gießen am 31.03.2017
Bewertet: Taschenbuch

***Erster Satz*** Michael schlenderte an der Mauer des Grundstücks vom alten Herr Petersilie entlang. ***Meine Meinung*** Hast du dir schon einmal überlegt wo genau dein Schnitzel herkommt oder wie sich die Kuh gefühlt hat, deren Milch du morgens über dein Müsli schüttest? Marie Weigand hat sich sehr genaue Gedanken darüber gemacht und... ***Erster Satz*** Michael schlenderte an der Mauer des Grundstücks vom alten Herr Petersilie entlang. ***Meine Meinung*** Hast du dir schon einmal überlegt wo genau dein Schnitzel herkommt oder wie sich die Kuh gefühlt hat, deren Milch du morgens über dein Müsli schüttest? Marie Weigand hat sich sehr genaue Gedanken darüber gemacht und den Spieß mal umgedreht. Wie fühlen sich Menschen, wenn sie zusammen eingepfercht werden? Was halten sie wohl von Zwangsbefruchtungen und daraus resultierenden Schwangerschaften? Wie ergeht es einer Mutter, nach einer Woche von ihrem Baby getrennt zu werden und täglich Milch abgezapft zu bekommen? Wie fühlt es sich wohl an, wenn einem bei vollem Bewusstsein Harre ausgerissen und man "gerupft" wird? Das Buch beginnt recht ruhig. Man lernt die ein oder andere Person kennen und erfährt einiges an Hintergrundgeschichte. Es startet so richtig, als erst Lindas Mutter und dann auch sie selbst entführt werden. Dann geht es allerdings auch Knall auf Fall. Menschen werden in Massen in eigentlich viel zu enge Käfige gesperrt. Diese haben keinen Boden, sondern lediglich Gitter, unter denen alle Ausscheidungen durchfließen. Es gibt keine Toiletten, keine Betten, nicht einmal Kleidung. Gegessen und getrunken wird zu festen Zeiten - wer in der Zeit nicht genug bekommt hat eben Pech gehabt. Aufsässige Gefangene werden vor allen Augen aufgehängt und ausgeblutet. Lange Haare werden ausgerissen und eine Frau sogar halb skalpiert. Immer wieder werden Zwangsbefruchtungen durchgeführt, Kinder ihren Müttern entrissen und Frauen an Milchpumpen angeschlossen. Mancher Mann wird bei vollem Bewusstsein kastriert und wieder andere fett gemästet, bis sie schließlich geschlachtet werden. Wer gesund ist, muss in einem Steinbruch arbeiten. Damit habe ich einiges vom Inhalt erzählt und doch eigentlich fast gar nichts verraten. Es ist kaum zu glauben, was auf diesen nichtmal 400 Seiten passiert. Ich musste zwischendurch immer mal eine Pause machen, durchatmen und die ganzen Eindrücke auf mich wirken lassen. Die Autorin schreibt äußerst plastisch. Jedes noch so kleine Detail konnte ich mir vor meinem inneren Auge vorstellen - auch wenn ich es gar nicht immer gewollt hätte. Auch die einzelnen Personen werden alle wunderbar beschrieben. Unabhängig davon, ob man sie nun mag oder nicht. Außerdem werden alle Handlungen und Wandlungen schlüssig und verständlich erklärt. So begleitet man Linda beispielsweise durch einige emotionale Phasen. Das reicht dann von wütend aber hoffnungsvoll bis hin zu abgestumpft und fast schon resigniert. Da es sich um ein mehr oder weniger offenes Ende handelt, war ich neugierig, ob ein zweiter Teil in Planung oder vielleicht sogar schon in der Mache ist. Momentan hat Marie erstmal genug von Grausamkeiten und schreibt an einem Fantasy-Roman. Allerdings ist eine Fortsetzung geplant. Der Erscheinungs- und Entstehungstermin steht allerdings noch in den Sternen. ***Fazit*** Marie Wigand provoziert mit ihrem Buch ganz bewusst. Sie missioniert nicht, aber hält jedem Leser den Spiegel vor. Als würde sie sagen wollen: "Ich verurteile dich nicht dafür, dass du tierische Produkte konsumierst, aber geh mal in dich und mach dir bewusst, was das bedeutet und welche Konsequenzen dein Handeln hat." Wer dieses Buch zur Hand nimmt, darf nicht zart besaitet sein. Ein fester Magen und eine hohe Ekelgrenze sind hier absolut von Vorteil. Außerdem darf man sich nicht persönlich angegriffen fühlen. Eine Verfilmung dieses Buches würde ich mir unglaublich gerne mal ansehen - wobei das dann vielleicht doch zu viel des Guten wäre ;-)

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