Ich wollte immer mal einen Liebesbrief schreiben ...

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Hast du manchmal Angst, die falsche Entscheidung zu treffen?
Solltest du auch! Denn harmlose Situationen können zu den schrecklichsten Ereignissen des Lebens werden - und das nur durch einen unscheinbaren Moment, der plötzlich über Leben und Tod entscheidet. Der schöne, fremde Mann, der nicht ist, was er scheint, eine Frau, die eine Höllennacht allein im Wald erlebt, ein vegetarischer Junge wider Willen, der in einen Blutrausch verfällt und eine todkranke Frau, die Menschen verschwinden lässt. Du glaubst, das kann dir nicht passieren?! Es sind Menschen wie du und ich, die eine Entscheidung treffen, und manchmal ist es die Falsche. Du hast allen Grund, Angst zu haben!
Sibylle Schreiber gelingt es, in extrem verdichteten Texten eine beunruhigende Atmosphäre aufzubauen. Schonungslos, erotisch, humoristisch sind ihre Geschichten, die zum Teil erst in der letzten Zeile eine unerwartete Wendung nehmen. Lesen auf eigene Gefahr!
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz kein Kopierschutz (enthält ein Wasserzeichen) i
Seitenzahl 172, (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 09.01.2017
Sprache Deutsch
EAN 9783946569053
Verlag Formidabel
eBook
3,99
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Kundenbewertungen


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Sibylle Schreiber - Ich wollte immer mal einen Liebesbrief schreiben...
von einer Kundin/einem Kunden am 17.04.2017

Leider traf es in einer ziemlich stressigen Zeit bei mir ein und ich fürchtete schon, den Geschichten nicht die Aufmerksamkeit schenken zu können, die sie verdienten. Doch wie sagt man so schön: jedes Buch zu seiner Zeit. "Ich wollte immer mal einen Liebesbrief schreiben..." traf zum richtigen Zeitpunkt ein,... Leider traf es in einer ziemlich stressigen Zeit bei mir ein und ich fürchtete schon, den Geschichten nicht die Aufmerksamkeit schenken zu können, die sie verdienten. Doch wie sagt man so schön: jedes Buch zu seiner Zeit. "Ich wollte immer mal einen Liebesbrief schreiben..." traf zum richtigen Zeitpunkt ein, denn so konnte ich nach einem stressigen Tag stets mit einer neuen Geschichte beenden und mit einem angenehmen Gefühl von Grusel zu Bett gehen. Besser hätte es für mich nicht sein können. Dies erklärt auch, weshalb meine Rezension später als normal kommt. Während des Lesens der Geschichten, die oftmals kaum länger als zwei Seiten sind, zeigt sich Schreibers Vielfältigkeit. Es gibt wohl kaum ein Thema, das sie nicht beschrieben hat oder eine Sphäre, die ihr unbekannt. So kann die Autorin von düster zu humorvoll zu sexy wechseln, alles ganz kurz nacheinander. Auch die ernsten Themen des Lebens kommen nicht zu kurz. Dabei schafft es Schreiber, diese schweren Inhalte so kurz und prägnant zu Papier zu bringen, dass es kein weiteres Wort mehr benötigt. Was manche Autoren auf 300 Seiten gerade mal oberflächlich berühren, kann Sibylle Schreiber auf drei Seiten auf den Punkt bringen. Und auch dies zeigt das Talent eines Schriftstellers. Nicht alles lang und breit austreten, sondern konzentriertes Fokussieren auf das Wichtige. Auf die Emotionen, die Umstände, die Hintergründe. Schreibers Geschichten bleiben im Kopf, hinterlassen teilweise einen faden Nachgeschmack, den man nicht mehr loswird. Genau solche Geschichten mag ich. Jene, die einen nicht mehr loslassen, im Kopf herumschwirren und einem immer wieder einen kleinen Stich verpassen. Natürlich gefallen einem Leser nicht immer alle Kapitel gleich gut, aber auch hier zeigt sich ein Vorzug von Schreibers Wandlungsfähigkeit. In "Ich wollte immer mal einen Liebesbrief schreiben..." findet sich für (fast) jeden Leser etwas. Solange er mit den Abgründen der menschlichen Seele zurecht kommt oder sich dafür interessiert. Meine Lieblingsgeschichten waren "Heimat", "Ex und Hopp" und "Schlagzeilen", wovon es auf Youtube sogar eine Verfilmung gibt (die ich mir natürlich auch angesehen habe). Trotz Sibylle Schreibers Talent auf Kurzstrecken wäre ich sehr neugierig darauf, ein Buch in voller Länge von ihr zu lesen. Vor allem, wenn es eines jener wäre, die sich an Stephen King orientieren. Manchmal, wenn ich zwei Geschichten hintereinander las, fand ich es etwas anstrengend, dass man von einem extremen Gefühl ins nächste kippt (z.B. von Suspense ins Drama). Dies muss nicht für alle Leser gelten, nur mir persönlich erging es manchmal so. "Ich wollte immer mal einen Liebesbrief schreiben..." war eine packende und intensive Leseerfahrung, die ganz nach meinem Geschmack war. Das Buch ist wie eine bunte Mischung Haribo - man weiss nie, was man als nächstes kriegt und genau darin liegt das Besondere dieses Werks.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
Und plötzlich waren alle Geschichten gelesen...Schade!
von Franzy aus Gießen am 16.05.2017
Bewertet: Taschenbuch

***Erster Satz*** Liebe Leserin, lieber Leser, in der Vergangenheit habe ich dutzende Male mit aufgerissenen Augen die hilflose Frage gehört: "Wie kommst du eigentlich auf diese Geschichten?!" ***Meine Meinung*** Bei diesem Buch handelt es sich nicht um eine zusammenhängende Geschichte, sondern viele kleine Geschichtchen, die mal kurz und mal länger für Unterhaltung sorgen.... ***Erster Satz*** Liebe Leserin, lieber Leser, in der Vergangenheit habe ich dutzende Male mit aufgerissenen Augen die hilflose Frage gehört: "Wie kommst du eigentlich auf diese Geschichten?!" ***Meine Meinung*** Bei diesem Buch handelt es sich nicht um eine zusammenhängende Geschichte, sondern viele kleine Geschichtchen, die mal kurz und mal länger für Unterhaltung sorgen. Also ein perfektes Buch für all diejenigen, die bis nachts wach liegen und sich immer wieder "Nur noch das Kapitel" wie ein Mantra vormurmeln. Hier macht es nämlich gar nichts, wenn man statt einer mal zwei Geschichten liest. Oder auch fünf ^^ Obwohl die Autorin mir drei Geschichten zum Antesten geschickt hatte, bevor ich ihr für dieses Buch zusagte, wusste ich nicht gänzlich, was auf mich zukommen würde. Die von ihr ausgewählten Geschichten haben mir wirklich gut gefallen und immer ein "Is nich wahr!"-Ende gehabt. Ich wusste bereits nach der ersten Geschichte, dass ich dieses Buch lesen wollen würde. Die anderen beiden haben dieses Wissen nur verstärkt. Glücklicherweise blieb diese Euphorie das ganze Buch über bestehen! Sibylle Schreiber weiß was sie tut - und das tut sie sogar sehr gut. Es gibt keine Geschichte in diesem Büchlein, die mir nicht gefallen hat. Jede einzelne Geschichte ist auf ihre Weise etwas Besonderes. Neben der Tatsache, dass man eine kleine Geschichte immer irgendwo in den Alltag integrieren kann, zeigt sich als weiterer positiver Punkt dabei auch noch das Talent der Autorin. Jede Geschichte ist anders und keine gleicht der davor oder danach. Und auch wenn im Titel von Liebe die Rede ist, bin ich froh, dass es hier durch die Bank weg um Horror und Thrill ging - denn das ist das, was sie kann! Positiv aufgefallen ist mir auch, dass jede Geschichte mit ein paar Sätzen (über der Überschrift) eingeleitet wird. Dabei beschreibt die Autorin, warum sie diese Geschichte geschrieben hat, was sie motiviert oder inspiriert und stellenweise auch, ob sie selbst damit zufrieden ist. Das macht auf mich den Eindruck, dass ihr bewusst ist, dass dieses Buch von Menschen gelesen wird. ***Fazit*** Du bist nicht zartbesaitet und kannst auch mal über Dinge lachen, bei denen andere panisch nach Luft schnappen? Du magst Horror und Thriller gleichermaßen und brauchst kein Happy End? Wendungen und "Is nich wahr"-Momente sind das, was du suchst? Worauf wartest du dann noch? Lies dieses Buch!

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