König der Hobos

Unterwegs mit den Vagabunden Amerikas

(3)

Als blinder Passagier auf Güterzügen durch die USA

Sie pfeifen auf den amerikanischen Traum und führen ein Leben außerhalb der Gesellschaft. Getrieben vom Wunsch nach Freiheit und Selbstbestimmung fahren die Hobos illegal auf Güterzügen durch das Land. Eine verschworene Subkultur mit eigener Sprache, moralischem Kodex und Liedern, die sich mit dem Bau der transkontinentalen Eisenbahn entwickelte und bis heute im Schatten des neon-grellen Amerika weiterlebt. 



Dreieinhalb Monate reiste Fredy Gareis mit diesen Überlebenskünstlern, Landstreichern und Vagabunden durch ein Amerika, das die wenigsten kennen, und lernte von einem Hobo-König, wie man sich als blinder Passagier durchschlägt. Er erlebte Zusammenhalt und Großzügigkeit, die Weite aus Licht und Wind, Einsamkeit, Gewalt und Drogen. Geschichten, die tiefe Einblicke in die raue Seele der USA gewähren: über die Kraft des Individuums, über Enttäuschung, Wut und über das Glück, arm, aber frei zu sein.

Rezension
"Über die Kraft des Individuums, über Enttäuschung, Wut und über das Glück, arm, aber frei zu sein.", schwarzataler-online.at, 04.05.2018
Portrait
Fredy Gareis, geb. 1975 in Alma-Ata, Kasachstan, arbeitet seit 2007 als freier Journalist. Für eine Undercover-Reportage für den Stern recherchierte er fünf Monate lang verdeckt bei Scientology. Früh begann er durch die Welt zu reisen, etwa nach Sibirien, wo er seiner Familiengeschichte bis an den Himbeersee folgte. 2010-12 berichtete er als freier Korrespondent aus Israel und dem Nahen Osten u.a. für Der Tagesspiegel, Die Zeit und Deutschlandradio.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Paperback
Seitenzahl 256
Altersempfehlung 0 - 80
Erscheinungsdatum 03.04.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-89029-482-7
Verlag MALIK
Maße (L/B/H) 20,5/13,6/3 cm
Gewicht 417 g
Abbildungen mit 24 Seiten Farbbildteil und einer Karte
Verkaufsrang 44.956
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Kundenbewertungen

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Per Frachtzug durch die Vereinigten Staaten
von einer Kundin/einem Kunden aus Schöneck am 14.05.2018

Was macht man, um ein anderes Amerika zu erleben? Richtig: Man reist 3 Monate per Güterzug durch die Vereinigten Staaten. Diese Unternehmung ist der Autor Fredy Gareis eingegangen und erlebte mit den Hobos bleibende Eindrücke, und nicht nur landschaftliche. Heraus kam ein unterhaltsames Buch, welches auch Einblicke in die... Was macht man, um ein anderes Amerika zu erleben? Richtig: Man reist 3 Monate per Güterzug durch die Vereinigten Staaten. Diese Unternehmung ist der Autor Fredy Gareis eingegangen und erlebte mit den Hobos bleibende Eindrücke, und nicht nur landschaftliche. Heraus kam ein unterhaltsames Buch, welches auch Einblicke in die amerikanische Seele verschafft. Es lässt sich wunderbar lesen. Zu den letzten Vagabunden Amerikas zählt auch Shoestring, ein waschechter Hobo. Mit ihm und nur dem nötigsten ausgerüstet begann die Reise. Eigentlich braucht ein Hobo nicht viel. Sie pfeifen ja schließlich auf den amerikanischen Traum und führen ein Leben außerhalb der Gesellschaft. Aber ein Smartphone und GoogleMaps dürfen es schon sein. Dies hilft natürlich beim Zugreiten, obwohl man auch den Crew Change Guide (CCG) von Traindoc nehmen könnte, so etwas wie dem Lonely Planet- Reiseführer für die verschworene Gemeinschaft. Ohne den CCG kommt man nicht weit. Wahrscheinlich aber genauso wenig wie ohne einen erfahrenen Hobo, welcher gerne auch mal Drogen, Alkohol und Co konsumiert. Obwohl der Zusammenhalt unter den freiheitsliebenden Bürgern groß ist, sind es meist Einzelgänger mit einer klaren Vorstellung. Eine Hobo ist quasi immer auf der Flucht oder zumindest auf Achse. Gareis stellt treffend fest, dass das Land der unbegrenzten Möglichkeiten auch ein Land der extreme ist. Manchmal werden sie als ?Fucking home bums? beschimpft und ein andermal bekommen sie genügende Dollars und Gutscheine, um es sich gut gehen zu lassen. Fazit Sehr gut haben mir die geschichtlichen Fakten gefallen, die der Autor Gareis immer wieder einfließen lässt. Aber auch die englischen Zitate fand ich treffend. Sie geben dem Buch das gewisse etwas. In der Mitte von ?König der Hobos? findet sich eine gelungene Bilderstrecke, die die Ausführungen des Autors unterstützt und dem Leser das Erzählte visuell darstellt. Bei der Landschaft kann man verstehen, warum sich die Strapazen lohnen. Meine Leseempfehlung für 2018.

was hält der Tag heute bereit?
von einer Kundin/einem Kunden aus Homburg am 09.05.2018

Eine berührende Reise in einem nachdenklich machenden Buch fordert den Leser auf die Werte des täglichen Lebens neu zu überdenken. Wenn die Seele nur zuhause ist wenn der Körper von einem Fleck zum anderen fährt, die Nase in den Fahrtwind hält und jeden Tag nimmt wie er kommt, eine... Eine berührende Reise in einem nachdenklich machenden Buch fordert den Leser auf die Werte des täglichen Lebens neu zu überdenken. Wenn die Seele nur zuhause ist wenn der Körper von einem Fleck zum anderen fährt, die Nase in den Fahrtwind hält und jeden Tag nimmt wie er kommt, eine Freiheit die nicht jeder erträgt oder in seiner Sichtweise hat. Das Buch glänzt mit einer Bilderstrecke und stellt einem ein paar Charaktere vor und hilft der Phantasie auf die Sprünge, sehr eindrucksvolle Photos und viele spannende Szenen geschrieben in einem sehr flüssigen und daher gut lesbaren Schreibstil machen es leicht den Trails zu folgen. Dazu noch ein wenig Technik zum besseren Verständnis und Durchblick der Züge und Gesellschaften. Mir hätte ein wenig mehr Gedankenspielerei noch besser gefallen - aber wie der Autor so treffend anmerkte legte er den Fokus auf die Figuren. von mir eine klare Leseempfehlung um Amerika von einer anderen Seite her kennenzulernen und eine gelungene Vorstellung eines ganz