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Die Bagage

Roman

Monika Helfer

(113)
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Beschreibung

„Von uns wird man noch lange reden.“ Monika Helfers neuer Roman „Die Bagage“ – eine berührende Geschichte von Herkunft und Familie

Josef und Maria Moosbrugger leben mit ihren Kindern am Rand eines Bergdorfes. Sie sind die Abseitigen, die Armen, die Bagage. Es ist die Zeit des ersten Weltkriegs und Josef wird zur Armee eingezogen. Die Zeit, in der Maria und die Kinder allein zurückbleiben und abhängig werden vom Schutz des Bürgermeisters. Die Zeit, in der Georg aus Hannover in die Gegend kommt, der nicht nur hochdeutsch spricht und wunderschön ist, sondern eines Tages auch an die Tür der Bagage klopft. Und es ist die Zeit, in der Maria schwanger wird mit Grete, dem Kind der Familie, mit dem Josef nie ein Wort sprechen wird: der Mutter der Autorin. Mit großer Wucht erzählt Monika Helfer die Geschichte ihrer eigenen Herkunft.

Monika Helfer, geboren 1947 in Au/Bregenzerwald, lebt als Schriftstellerin mit ihrer Familie in Vorarlberg. Sie hat Romane, Erzählungen und Kinderbücher veröffentlicht, darunter: Kleine Fürstin (1995), Wenn der Bräutigam kommt (1998), Bestien im Frühling (1999), Mein Mörder (1999), Bevor ich schlafen kann (2010), Oskar und Lilli (2011) und Die Bar im Freien (2012). Im Hanser Kinderbuch veröffentlichte sie gemeinsam mit Michael Köhlmeier Rosie und der Urgroßvater (2010). Für ihre Arbeiten wurde sie unter anderem mit dem Robert-Musil-Stipendium, dem Österreichischen Würdigungspreis für Literatur und dem Solothurner Literaturpreis ausgezeichnet. Mit dem Roman Schau mich an, wenn ich mit dir rede (2017) war sie für den Deutschen Buchpreis nominiert. Zuletzt erschien von ihr bei Hanser Die Bagage (2020).

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 160
Erscheinungsdatum 01.02.2020
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-446-26562-2
Verlag Carl Hanser Verlag
Maße (L/B/H) 20,8/12,8/2,2 cm
Gewicht 258 g
Auflage 11. Auflage
Verkaufsrang 228

Buchhändler-Empfehlungen

Ricarda Kaletsch, Thalia-Buchhandlung Limburg

In einfacher, präziser Sprache schildert die Autorin die Geschichte ihrer Familie vom ersten Weltkrieg bis zur Gegenwart. Besonders Augenmerk schenkt sie dabei ihrer Großmutter Maria die durch ihre Schönheit, Neid und Missgunst der Dorfbewohner hervorruft. Unbedingt Lesen!

‘Wir haben alles gehabt, und das meiste war uns nicht vergönnt.’

Michaela Höher, Thalia-Buchhandlung Berlin

Die Bestsellerlisten sind manchmal ein kurioser Ort, und doch tröstet es, wenn ein Kleinod wie dieses auch einmal zu derlei Ehren kommt. Dieser erstaunliche Roman hat das zahlreich verliehene Lob vollstens verdient, und so bleibt kaum etwas hinzuzufügen. So schmal er auch ist, schmale Kost ist er keineswegs. Mit schmaler Kost muss höchstens die bitterarme Bagage auskommen. Die Kürze des sprachlich brillianten Romans spiegelt wider, wie kurz das Leben sein kann, wie kurz es tatsächlich ist, wie schmal tatsächlich die Zeitfenster sind, in denen alles möglich scheint und wie schnell sie sich wieder schließen. Vorbei. Was man alles überleben kann um dann weit vor der Zeit zufällig zu sterben. Das Leben ist ein Kampf, ein wenig Freude gibt es wohl, und wenn sie mit der Traurigkeit im Gleichgewicht bleibt, ist das schon Glück. Beeindruckend ist die Bescheidenheit und Festigkeit dieser benachteiligten Bagage. Das Schicksal scheint fraglos angenommen zu werden. Der Kontrast zum heutigen Hedonismus, hundert Jahre später, ist jedenfalls bemerkenswert. “Ich glaube, meine Großmutter hatte gar keine Chance, nicht etwas Besonderes zu sein. Sie steht in der Mitte. Die vielen Verstorbenen liegen ihr zu Füßen. Was aber nicht heißt, dass sie allesamt in der Hölle schmoren. ‘Wir haben alles gehabt, und das meiste war uns nicht vergönnt.’” “Die Mutter hat damals über sie gesagt, die arme Frau, die hat das alles nicht mehr ausgehalten. Es gab auch die Redewendung: ‘Hat’s dich?’ Das sagte man, wenn einer etwas tat, was man ihm nie zugetraut hätte. ‘Es hat einen.’ Was hat einen? Als ob ein Tier einen hätte.”

Kundenbewertungen

Durchschnitt
113 Bewertungen
Übersicht
72
26
11
4
0

nicht, was ich erwartet habe
von einer Kundin/einem Kunden aus Burgdorf am 28.06.2020
Bewertet: eBook (ePUB)

flach, nicht spannend und eher langfädig mit wenig Höhepunkten. Würde ich nicht wieder kaufen

von einer Kundin/einem Kunden am 10.06.2020
Bewertet: anderes Format

Atmosphärisch vielleicht mit Hanekes "Das weiße Band" vergleichbar. Also kein Schenkelklopfer, sondern klug komponiertes, in einfacher Sprache erzähltes Dorfdrama in dem sich Vergangenes und Gegenärtiges durchdringen. Am Besten während einer Zugfahrt durch Voralberg zu lesen.

* *
von einer Kundin/einem Kunden aus Wabern am 16.05.2020

Eine nicht alltägliche aber unspektakuläre Familiengeschichte, die sich während des ersten Weltkrieges im Bregenzerwald abspielt, wird auf eigenwillige Art und Weise in schlichter, dem ländlichen Milieu angepasster Sprache erzählt.


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