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Eva

Herrschaft

Selvia-Reihe Band 1

Franziska Szmania

(8)
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Beschreibung

Eine Insel.
Eine Regierung.
Eine Herrschaft.

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»Es war besser, als ich von alledem nichts wusste. Leichter. Jetzt warte und bange ich.«

Vor 200 Jahren hat die Insel Selvia sich vom Festland abgeschottet. Eine gewaltige Mauer wurde gebaut, um die Bevölkerung vor den massiven Unruhen auf dem Festland zu schützen.

Technisch und medizinisch hochentwickelt, ähnelt ihr gesellschaftliches System noch immer dem von vor 200 Jahren. Die Regierung unter Präsident Adam hält unangefochten an dem Herrschaftsrecht der Männer fest. »Nur wenn die natürliche Geschlechterordnung beibehalten wird, kann Frieden und Wohlstand herrschen.« (Präsident Adam in seiner Rede zum 200-Jährigen Jubiläum der Mauer)

Eva, Tochter eines Kaufmannes, steht kurz vor einem bedeutenden Ereignis in ihrem 16-jährigen Leben: der Heiratsmarkt. Der Preis, den sie erzielt, bestimmt ihren Wert und ihre Zukunft. Eine Rebellion stellt diesen Wert in Frage und ihr Leben auf den Kopf. Was ist noch wahr in einer Welt, in der nichts so scheint, wie sie es jahrelang geglaubt hat.

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Ein dystopischer All Age Roman für Leser ab 14 Jahren.
Enthält Szenen mit Gewalt und Angst.

Die Autorin, Franziska Szmania, lebt mit Familie und Katze in Berlin und genießt das Schreiben am liebsten bei Kaffee und Schokolade. In ihren Geschichten stellt sie sich den menschlichen Abgründen und der Frage: "Was wäre, wenn ...?"
Braucht sie Ruhe oder Inspiration, findet man sie an der Ostsee sitzen und ins Meer starren. Für sie gibt es keinen schöneren Kraftort.

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 468
Altersempfehlung 12 - 15 Jahr(e)
Erscheinungsdatum 16.03.2020
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7504-7046-0
Verlag BoD – Books on Demand
Maße (L/B/H) 22,1/14/3,5 cm
Gewicht 758 g
Auflage 1

Kundenbewertungen

Durchschnitt
8 Bewertungen
Übersicht
5
2
1
0
0

Ein Debüt, das nichts für schwache Nerven ist
von einer Kundin/einem Kunden am 07.04.2021
Bewertet: Einband: Taschenbuch

ES WAR BESSER, ALS ICH VON ALLDEM NICHTS WUSSTE. LEICHTER. JETZTE WARTE UND BANGE ICH.“ Vor 200 Jahren hat die Insel Selvia sich vom Festland abgeschottet. Eine gewaltige Mauer wurde gebaut, um die Bevölkerung vor den massiven Unruhen auf dem Festland zu schützen. Technisch und medizinisch hochentwickelt, ähnelt ihr gesellscha... ES WAR BESSER, ALS ICH VON ALLDEM NICHTS WUSSTE. LEICHTER. JETZTE WARTE UND BANGE ICH.“ Vor 200 Jahren hat die Insel Selvia sich vom Festland abgeschottet. Eine gewaltige Mauer wurde gebaut, um die Bevölkerung vor den massiven Unruhen auf dem Festland zu schützen. Technisch und medizinisch hochentwickelt, ähnelt ihr gesellschaftliches System noch immer dem von vor 200 Jahren. Die Regierung unter Präsident Adam hält unangefochten an dem Herrschaftsrecht der Männer fest. „Nur wenn die natürliche Geschlechterordnung beibehalten wird, kann Frieden und Wohlstand herrschen.“ (Präsident Adam in seiner Rede zum 200 Jährigem Jubiläum der Mauer) Eva, Tochter eines Kaufmannes steht kurz vor einem bedeutenden Ereignis in ihrem 16 jährigen Leben: der Heiratsmarkt. Der Preis den sie erzielt, bestimmt ihren Wert und ihre Zukunft. Eine Rebellion stellt diesen Wert in Frage und ihr Leben auf den Kopf. Was ist noch wahr in einer Welt, in der nichts so scheint, wie sie es jahrelang geglaubt hat. Cover Einfach passend zur Geschichte – es zeigt das vorherrschende Grau in Selvia und auch die Hauptprotagonistin Eva, in einem wundervollen grünen Kleid. Rezension Die Geschichte ist eine Mischung aus Sci-Fi und Dystopie, was sehr gut zusammen passt. Einerseits ist die Handlung in einem Lebensstandard wie vor über 200 Jahren gehalten – Männer zählen alles, Frauen sind nur Beiwerk und dafür da Kinder zu kriegen. Eva ist anfangs einfach ein Mädchen, das in dieser Welt lebt. Man merkt allerdings schnell, dass sie doch ihren eigenen Kopf hat, vieles Hinterfragt und eine gesunde Neugier hat. Womit sie doch des Öfteren gegen so manche Regel verstößt und aneckt. Der Schreibstil ist sehr flüssig, sehr mitreißend und teils sehr bildlich. Bei so manchem Abschnitt musste ich doch das ein oder andere Mal schlucken. Die Handlung hat viele Wendungen und lässt einen nicht los. Man erfährt diese Geschichte von Anfang an aus Sicht der Frau und zwar aus Eva`s – es wurde komplett in Ich – Form gehalten, was der Handlung einen wirklich sehr guten Charakter verleiht und darstellt wie es dort zugeht. Die Kapitel sind auch immer wieder mit kleinen passenden Gedichten gespickt. Mein Fazit Dieses Debüt hat es in sich. Wirft einen eiskalt in eine Welt in der wir Frauen als Sünde angesehen und mit übelsten Mitteln daran erinnert werden. Aber mehr möchte ich euch hier nicht verraten - kann euch nur sagen - lest diese faszinierende Geschichte über EVA und ihr Leben in Selvia.

Eine Dystopie, welche die Knie zittern lässt und zeigt, wie wichtig Gleichberechtigung wirklich ist.
von einer Kundin/einem Kunden am 27.02.2021

Eva lebt das ganz normale Leben einer Sechzehnjährigen auf Selvia. Die gesellschaftlichen Strukturen sind auf der Insel seit Jahrzehnten gefestigt. Jeder kennt seine Position und weiß sich unterzuordnen. Ganz anders als auf dem Festland! Dort herrscht Chaos und Gewalt. Die Frauen ordnen sich nicht unter und die Männer beschützen... Eva lebt das ganz normale Leben einer Sechzehnjährigen auf Selvia. Die gesellschaftlichen Strukturen sind auf der Insel seit Jahrzehnten gefestigt. Jeder kennt seine Position und weiß sich unterzuordnen. Ganz anders als auf dem Festland! Dort herrscht Chaos und Gewalt. Die Frauen ordnen sich nicht unter und die Männer beschützen das schwache Geschlecht nicht, so wie auf Selvia. Auf der Insel ist jene Gesellschaftsform undenkbar. Die Frauen ordnen sich dort unter und werden dafür vom Mann anerkannt. Eva geht noch zur Schule und lernt dort eine gute Inselfrau zu werden. Zu Hause bemüht sie sich stets ruhig und gehorsam zu sein und sich den Anweisungen ihrer Eltern zu beugen. Doch das Leben einer Frau auf Selvia unterliegt vielen Regeln und Eva gerät immer wieder mit ihnen in Konflikt. Bald kommen ihr erste Gerüchte einer Rebellion zu Ohren, welche Eva als gute Inselfrau zutiefst ablehnt. Aber schon bald ändert sie ihre Meinung. Jedoch nicht ohne das sie vorher durch die Hölle gegangen ist. Meine Meinung: Die Dystopie "Eva - Herrschaft" ist der erste Band der außergewöhnlichen Selfpublisherin Franziska Szamina. Doch voller Vorfreude kann ich sagen, dass bereits ein zweiter Teil in den Startlöchern steht. Für mich war "Eva" auch der erste Roman von der Autorin - Mit wenigen Worten hat sie Spannung in mir erzeugt, welche mir derart in die Knochen gekrochen ist, dass ich nicht mehr aufhören konnte zu lesen. Man schlüpft in die Gedankenwelt der etwas tollpatschigen aber liebenswerten Eva, die sich mit all ihren Kräften darum bemüht, eine gehorsame Frau abzugeben. Doch gerade das ist ihr größtes Problem! Denn die meisten vorgeschriebenen Aktivitäten einer Frau, liegen ihr so gar nicht. Sticken konnte sie noch nie leiden, rechnen fällt ihr hingegen leicht. Das Schwierige an der Sache war nur, dass Männern das Privileg auf schwerer Rechen- und Denkaufgaben vorbehalten war. Dennoch schlägt sich Eva durch den Alltag und als Leser*in fiebert man in jeder Sekunde mit ihr mit. Man hofft, dass sie sich einordnen kann und nicht wieder irgendein Missgeschick passiert. Doch mit unvorhersehbaren Wendungen, lässt Franziska Szamia den Spannungspegel immer wieder in die Höhe schießen und das Leben von Eva hautnah miterleben. Die anderen Charaktere sind detailliert beschrieben und scheinen beim Lesen aus dem Buch zu steigen. Mit treffenden Vergleichen schafft die Autorin ein schlüssiges Gesamtbild, was so manchen Nebencharakter ans Herz wachsen lässt, oder aber tiefe Abneigung erweckt. Außerdem schafft es Franziska Szamia jede Facette ihrer Protagonisten darzustellen, sodass man sowohl die guten, wie auch die schlechten Züge eines Charakters kennenlernen kann. Fazit: Sind die letzten Worte gelesen, bleibt ein lachendes und ein weinendes Auge zurück. Franziska Szamia schreibt so herrlich mitreißend und emotionsgeladen, dass man gar nicht anders kann, als sich in die Geschichte hineinziehen zu lassen. Die Gefühle der Protagonistin sind nur zu gut nachzuvollziehen und werden schnell zu den eigenen Emotionen. Da bleibt sicher kein Auge trocken. Meine jedenfalls nicht.

Ergreifende Dystopie
von einer Kundin/einem Kunden aus Sauerlach am 02.08.2020

Das Cover ist richtig schön, das zusammen mit dem Klappentext hat mich sofort angesprochen. Das Buch ist sehr ausdrucksstark und authentisch geschrieben. Wir begleiten Eva in ein schreckliches, schönes, grauenvolles Abenteuer. In ihrer Welt sind Frauen nichts wert, sie haben quasi nur eine Lebensberechtigung wenn sie die pe... Das Cover ist richtig schön, das zusammen mit dem Klappentext hat mich sofort angesprochen. Das Buch ist sehr ausdrucksstark und authentisch geschrieben. Wir begleiten Eva in ein schreckliches, schönes, grauenvolles Abenteuer. In ihrer Welt sind Frauen nichts wert, sie haben quasi nur eine Lebensberechtigung wenn sie die perfekte Ehefrau mimen. Das ist so authentisch und stark dargestellt das ich teilweise einfach nur sprachlos war. In der heutigen Welt hat man es als Frau schon nicht leicht, wird oft übergangen oder unterdrückt. Deswegen fand ich auch die Thematik in EVA so fesselnd und wirklich ergreifend. Das Buch ist ein drei Teile gegliedert. Der erste Teil spiegelt Evas Leben wieder. Eva ist eher eine Randfigur in dem Wandel der Zeit, doch es ist einfach so spannend es aus ihrer Perspektive zu erleben. Sie ist nicht hautnah an der Rebellion beteiligt und doch trägt sie ein schweres Schicksal. Teil zwei ging teilweise wirklich an die Substanz, es war einfach schrecklich zu erleben was manche Frauen durchmachten mussten. Ich will nicht zu viel Spoilern aber wir begleiten Eva in eine Art Züchtigungslager in denen Frauen gehorsam eingebläut wird. Teil drei dreht sich größtenteils um die Rebellion und die Rebellen. Eva ist ein junges, teilweise naives und starkes Mädchen, ich konnte größtenteils ihren Gedankengängen sehr gut folgen. Die Geschichte fesselnd den Leser von der ersten Sekunde an, trotz einschneidender Erlebnisse, finden wir die erste Liebe. Das Buch bewegt einen von der ersten Sekunde an, man leidet und kämpft mit.


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