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Wilder wird's nicht

Auf der Suche nach Europas letzten Abenteuern

Andreas Winkelmann

(3)
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Beschreibung

Wo in Europa kann man noch wirklich wilde Orte entdecken, Freiheit spüren, Abenteuer erleben? Von dieser Sehnsucht getrieben, begeben sich Andreas Winkelmann und Markus Knüfken auf die Suche – und werden fündig. Am Polarkreis in Schwedisch-Lappland, in den Alpen im Val Grande und sogar im Harz. Dort finden sie Gegenden, in denen gepflegte Wanderwege irgendwann genauso aufhören wie der Handy-Empfang. Sie übernachten im Zelt, begegnen wilden Tieren, erleben unberührte Natur, überwinden reißende Flüsse, kämpfen gegen Sturm und Schnee – und gegen die eigenen Ängste.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 192
Erscheinungsdatum 23.03.2021
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-499-00459-9
Verlag Rowohlt Taschenbuch
Maße (L/B/H) 22,6/15,8/1,5 cm
Gewicht 444 g
Auflage 1. Auflage
Verkaufsrang 19871

Buchhändler-Empfehlungen

Verzettelt

Merle Schierenberg, Thalia-Buchhandlung Stuttgart

Ein attraktives Cover, ein vielversprechendes Vorwort, tolle Fotos. Darüber hinaus hat mich der Titel allerdings leider nicht überzeugt: Hätten die beiden Abenteurer doch bloß einfach einen Bericht über ihre Trekkingtour in den schwedischen Sarek-Nationalpark geschrieben und die große Klammer „Europa“ weggelassen! Die ersten Touren in den Alpen und im Harz, über die berichtet wird, lasen sich für mich wie Füllmaterial. Anders als die Kurzbeschreibung suggeriert, hat dieser Titel mit einer schmucken Auswahl wilder Plätze generell in Europa wenig zu tun. Und um als Ideengeber zu nachhaltigem Reisen durchzugehen, dafür berührt der Titel das Thema zu wenig. Der Schreibstil ist humorig – ob es den eigenen Humor trifft, muss jede*r individuell entscheiden –, zudem gibt‘s allerhand biografische Infos zu den beiden Wanderern, Thriller-Autor Andreas Winkelmann und TV-Schauspieler Markus Knüfken. Mich persönlich hat all dies nicht sonderlich gepackt.

Kundenbewertungen

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Ein Ausflug in die wunderbare Wildnis Europas...
von Book-addicted am 10.04.2021

*Meine Meinung* „Wilder wird’s nicht“ ist die Art von Buch, die ich vermutlich niemals gelesen hätte, wenn es nicht von einem meiner liebsten Autoren geschrieben worden wäre: Andreas Winkelmann. Ich kenne und liebe einige seiner Thriller, aber auch das Buch, welches er unter dem Pseudonym Hendrik Winter schrieb. Ein Buch, da... *Meine Meinung* „Wilder wird’s nicht“ ist die Art von Buch, die ich vermutlich niemals gelesen hätte, wenn es nicht von einem meiner liebsten Autoren geschrieben worden wäre: Andreas Winkelmann. Ich kenne und liebe einige seiner Thriller, aber auch das Buch, welches er unter dem Pseudonym Hendrik Winter schrieb. Ein Buch, das mich sehr berührt hat und mir gezeigt hat, dass Winkelmann noch mehr kann, als gute Thriller! Aus diesem Grund war ich neugierig auf „Wilder wird’s nicht“, denn gerade weil ich Winkelmann immer wieder durch seinen Podcast mit Arno Strobel „erlebe“, finde ich ihn unglaublich sympathisch - was mich umso neugieriger auf dieses Werk machte. Andreas Winkelmann beschreibt die Abenteuer, die er mit Markus Knüfken in Europa erlebt. Zunächst in den Alpen, später im schwedischen Nationalpark „Sarek“, den sie 14 Tage lang erkunden und uns auf ihrer - stellenweise sehr beschwerlichen - Reise mitnehmen. Dabei erleben wir Höhen und Tiefen mit, sowohl landschaftlich bedingt, als auch zwischenmenschlich - denn 14 gemeinsame Tage ohne Abgrenzung und die Chance sich zurückzuziehen, können stressig sein. Ich für meinen Teil war gefesselt, begeistert und völlig mitgerissen von der beschriebenen Tour, obwohl ich mir das am Anfang nicht so vorgestellt hätte. Nicht nur, dass selbst absolute Trekking - Neulinge wie ich absolut mitgefiebert und Lust auf eine kleine Tour inkl. Nacht im Zelt bekommen haben, auch die Widrigkeiten, die Knüfken und Winkelmann auf ihrer Tour erlebten, sog ich völlig in mich auf. Ich fieberte mit und wollte helfen, war aber auch völlig gebannt von den Geschehnissen. Das Büchlein ist nicht nur spannend und fesselnd, auch Winkelmanns Humor lockert ungemein auf. Das Ganze ist unterstrichen von vielen vielen Bildern, die nicht nur die großartige Landschaft zeigen, sondern auch die Probleme nochmals verdeutlichen, die man sich sonst nur ungefähr vorstellen kann.

Die wilden Kerle kommen!
von Marlen aus Dresden am 23.03.2021

Andreas Winkelmann und Markus Knüfken sind noch richtige Kerle. Solche, die gekochten Reis vom Gaskocher dem 5-Sterne-Menü vorziehen und sich lieber im 5 Grad kalten schwedischen Bergsee erfrischen als im Wellnessbereich eines Hotels. Kurzum – sie sind Outdoorfans und bezeichnen sich selbst als Abenteurer.   Sie hatten si... Andreas Winkelmann und Markus Knüfken sind noch richtige Kerle. Solche, die gekochten Reis vom Gaskocher dem 5-Sterne-Menü vorziehen und sich lieber im 5 Grad kalten schwedischen Bergsee erfrischen als im Wellnessbereich eines Hotels. Kurzum – sie sind Outdoorfans und bezeichnen sich selbst als Abenteurer.   Sie hatten sich zum Ziel gesetzt, echte Wildnis in Europa zu finden und dort eine Tour zu machen. Mit nichts als Rucksack, Zelt und Trekkingstiefeln.   Der erste Gedanke natürlich: die Alpen. Der E5-Wanderweg über die Alpen, um genau zu sein. Doch schon am ersten Abend bestätigte sich das Befürchtete: der Alpenwanderweg ist zum Massentourismus-Spot mutiert. Morgens brechen Scharen von Tourengängern aus den völlig überfüllten Berghütten auf, wirklich Ruhe hat man beim Überqueren der Alpen kaum noch.   Deshalb versuchen es die beiden in Italien und umrunden sowie besteigen den Gran Paradiso – den mit über 4000m höchsten Berg, der vollständig auf italienischem Boden steht. Schon besser!   Selbst vor der eigenen Haustür, im Harz auf dem Brocken, erleben sie im Winter ein echtes Abenteuer.   Doch die Krönung soll eine Tour durch den Sarek-Nationalpark im Norden Schwedens werden – quasi die Königsklasse des europäischen Bergtourismus. 2 Wochen ohne Handyempfang, nur mit dem 26kg schweren Bergrucksack unterwegs über eine karge alpine Höhenlandschaft, mit Sümpfen, undurchdringlichen Birkenwäldern (ja, das gibt’s!) und Flussläufen, die kaum überwindbar scheinen. Das ist das Abenteuer, nach dem die Männer sich gesehnt haben.   Dass sie dabei tatsächlich an ihre Grenzen kommen, schildern sie in dem knapp 200 Seiten langen Buch, das mit vielen Fotos bebildert und übersichtlich mit (nicht immer ganz ernst gemeinten) Outdoor-Überlebenstipps gespickt ist.   So ganz kann Andreas Winkelmann aber auch in diesem Buch nicht vom Thriller-Genre lassen, denn manche Erlebnisse werden tatsächlich hochdramatisch geschildert – mitunter wusste man nicht, ob der Leser hier einen Bären aufgebunden bekommt oder ob das einfach eine überspitzte Darstellung sein sollte. Daher hatte ich manchmal ein bisschen das Gefühl, dieses Buch soll alles sein – Tourenführer, Unterhaltungslektüre, Spannungsroman und auch noch Satire. Für mich war das ein bisschen viel auf einmal – weniger wäre hier mehr gewesen. Das Buch wirkte dadurch auf mich manchmal wie „weder Fisch noch Fleisch“, aber da sollte sich jeder ein eigenes Bild machen.   Geeignet ist das Buch auf jeden Fall für Outdoorfans, die sich für neue Touren inspirieren lassen wollen, aber auch für Leser*innen, die sich – wie ich – sagen: „Macht mal, Jungs, ich les das gerne, was ihr euch antut – und zwar in meiner warmen Badewanne.“ ;-) Und nicht zuletzt werden sicherlich alle Fans von Winkelmann ihre Freude haben mit einem etwas anderen, aber vielleicht gar nicht sooooo anderen Buch des Autors.


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