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Das Mädchen, das den Mond trank

Im Sternenlicht liegt natürlich Magie. Das ist allgemein bekannt.
Aber Mondlicht: Das ist eine ganz andere Geschichte. Mondlicht ist pure Magie.
Das weiß jeder.

Diese Geschichte erzählt von einer Hexe, von der alle glauben, sie sei böse, einem kleinen Mädchen, das die Hexe bezaubert, einem sechsarmigen Sumpfmonster, das Gedichte liebt, von einem wahrhaft winzigen Drachen und einem jungen Mann, der sich aufmacht, die Hexe zu töten.

Jedes Jahr lassen die Bürger des Protektorats ihr jüngstes Kind im Wald zurück - als Opfergabe zum Schutz vor der bösen Hexe. Jedes Jahr rettet die Hexe Xan die ausgesetzten Kinder, denn sie ist gar nicht böse.
Dieses Jahr jedoch ist alles anders. Xan gibt dem ausgesetzten kleinen Mädchen aus Versehen Mondlicht zu trinken. Doch Mondlicht ist pure Magie! Und so wächst in dem Kind, genannt Luna, große Macht heran ... Wird sie diese Macht für das Gute einsetzen und die Stadt, die sie einst opferte, von ihrem grausamen Schicksal befreien?

»So mitreißend und vielschichtig wie die Klassiker >Peter Pan< und >Der Zauberer von Oz<.« New York Times
Rezension
Die amerikanische Autorin und dreifache Mutter Kelly Barnhill hat ihren Roman […] vielleicht für Kinder geschrieben, aber dieses Buch rührt auch Mütter zu Tränen [...].
Portrait
Kelly Barnhill erhielt für ihre Kinderbücher bereits zahlreiche Auszeichnungen, für »Das Mädchen, das den Mond trank« neben vielen Leserpreisen auch die renommierte Newbery Medal. Sie lebt in Minnesota mit ihren drei Kindern, ihrem Ehemann, und einem etwas launischen Hund. Sie liebt es zu wandern, ist eine schnelle Läuferin und eine furchtbar schlechte Gärtnerin.
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Beschreibung

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 464 (Printausgabe)
Altersempfehlung ab 10
Erscheinungsdatum 22.02.2018
Sprache Deutsch, Englisch
EAN 9783733650636
Verlag Fischer E-Books
Originaltitel The Girl Who Drank The Moon
Dateigröße 1131 KB
Verkaufsrang 5818
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Buchhändler-Empfehlungen

Sandra Wolf, Thalia-Buchhandlung Heidelberg

Wunderbare, märchenhafte Fantasy für Vielleser ab 10 Jahren, die definitiv das Zeug zum Klassiker hat. Ein Liebling vom ersten Satz an.

Marion Raab, Thalia-Buchhandlung Nürnberg

Eine wunderschöne, magische Geschichte mit einer wichtigen Botschaft: Nicht alles zu glauben was SIE dir erzählen, sondern lieber an sich selbst zu glauben. Spannend und lustig!

Kundenbewertungen

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Eine Geschichte voll Wahrheit und Tiefe
von einer Kundin/einem Kunden aus Erlangen am 11.05.2019
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

In diesem Kinderbuch, welches vom Verlag ab 10 Jahren empfohlen wird, geht es um sehr wichtige Lebensfragen, die kindgerecht mit viel Fantasie, Poesie und Magie aufbereitet werden. Was ist Liebe? Was ist Trauer? Eine Hexe, ein Mädchen, ein Sumpfmonster, ein Drache und ein junger Mann, der hoffen will. Diese liebenswerten Prot... In diesem Kinderbuch, welches vom Verlag ab 10 Jahren empfohlen wird, geht es um sehr wichtige Lebensfragen, die kindgerecht mit viel Fantasie, Poesie und Magie aufbereitet werden. Was ist Liebe? Was ist Trauer? Eine Hexe, ein Mädchen, ein Sumpfmonster, ein Drache und ein junger Mann, der hoffen will. Diese liebenswerten Protagonisten versuchen die Antworten zu finden, jeder auf seine persönliche – manchmal sehr komische, skurrile oder mutige – Art und Weise. Anfangs fand ich das empfohlene Alter nicht ganz passend. Die Handlung hat viele verschiedene Stränge, die nicht immer eindeutig zugeordnet werden können. Außerdem sind 464 Seiten in normal großer Schrift und ohne Bilder nicht für jeden Leser dieses Alters geeignet. Doch hier ein Satz aus dem Buch, der jeden Skeptiker und auch mich überzeugt hat: „Wie viele Gefühle hatten Platz in einem einzelnen Herzen“ – „Unendlich viele, dachte Luna. So wie das Universum Platz für unendlich viele Sterne hat.“

Märchenhaft, magisch und düster zugleich
von Sonja /Shaaniel/ Sonja ImWunderland am 18.10.2018
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Das Mädchen, das den Mond trank Autorin: Kelly Barnhill Verlag: FISCHER Sauerländer Seiten: 464 Seiten ISBN: 978-3737355384 Alter: ab 10 Jahre Erscheinungsdatum: 22. Februar 2018 5 Von 5 Sternen Hey ihr Süßen, Ich hatte dieses Buch schon vor Erscheinen auf meiner Wunschliste und war jetzt umso Glücklicher als ic... Das Mädchen, das den Mond trank Autorin: Kelly Barnhill Verlag: FISCHER Sauerländer Seiten: 464 Seiten ISBN: 978-3737355384 Alter: ab 10 Jahre Erscheinungsdatum: 22. Februar 2018 5 Von 5 Sternen Hey ihr Süßen, Ich hatte dieses Buch schon vor Erscheinen auf meiner Wunschliste und war jetzt umso Glücklicher als ich es vom Verlag  zur Verfügung gestellt bekommen habe. Das Cover alleine ist schon Grund genug, um sich näher mit dem Buch zu befassen! Was soll ich sagen, es war Traumhaft, Märchenhaft und Düster zugleich. Dieses Buch ist ab 10 Jahre empfohlen, dem kann ich nicht zu Stimmen ich würde es ab 12 empfehlen oder aber in Begleitung der Eltern. Das Buch ist unheimlich komplex und vielschichtig und enthält so viel mehr als eine Märchenhafte Geschichte. Das Buch hat komplette Gefühlschaos bei mir ausgelöst. Es ist wirklich alles dabei, selbst ein wenig geweint habe ich, aber auch ganz ganz viel gelacht und mitgefiebert und gleichzeitig war ich oft sehr entsetzt und wütend. Manche Handlungen und aussagen von Charakteren aus diesem Buch sind so entsetzlich, daß ich am liebsten ins Buch gesprungen wäre. Dennoch war es einfach ein grandioses Buch. Ein Märchenbuch der Extra Klasse. Wundervolle detaillierte Charaktere und eine traumhafte Welt, die voller Schönheit aber auch voller Gefahren und Trauer steckt. Dieses Buch hat bis zum Ende hin immer einen Melancholischen Beigeschmack, was es für mich sehr besonders gemacht hat. Ich konnte mich einfach vollkommen in diese Geschichte fallen lassen und diese genießen und ganz besonders vom '',mini'' Drachen war ich ganz angetan! Dieses Buch ist meine absolute Empfehlung, für jeden Märchen Fan und für jeden der niemals aufgehört hat zu Träumen! Ganz lieben Gruß Sonja/Shaaniel

Eine magische, bezaubernde und wundervolle Geschichte
von Uwes-Leselounge am 30.08.2018
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

STORYBOARD: Die Bewohner des Protektorats setzen jedes Jahr das jüngste Kind im Wald aus, so will es das Gesetz. Dieses Kind ist eine Opfergabe an die im Wald lebende böse Hexe. Damit soll sie besänftigt werden, um zu gewährleisten, dass die Menschen den einzigen begehbaren Weg im Wald ungehindert nutzen können und die Bürger d... STORYBOARD: Die Bewohner des Protektorats setzen jedes Jahr das jüngste Kind im Wald aus, so will es das Gesetz. Dieses Kind ist eine Opfergabe an die im Wald lebende böse Hexe. Damit soll sie besänftigt werden, um zu gewährleisten, dass die Menschen den einzigen begehbaren Weg im Wald ungehindert nutzen können und die Bürger der Gemeinde nicht von ihr angriffen werden. Doch geht hierbei alles mit rechten Dingen zu? So bekleitet der Leser die Hexe auf ihrem beschwerlichen Weg zur Lichtung im Wald, um das Kind zu holen. Auf dem Rückweg gibt sie dem Baby versehentlich Mondlicht anstatt Sternenlicht zu trinken, was weitreichende Konsequenzen für sie, das Kind und ihr Umfeld bedeutet. Denn Mondlicht ist pure Magie und so bleibt Xan nichts anderes übrig, als sich dem Baby anzunehmen. Gemeinsam mit dem Sumpfmonster Glerk und dem "ganz und gar gigantischen Drachen" Fyrian zieht Xan Luna, wie sie das Kind nennt, groß. Die Jahre vergehen und Luna wächst zu einem jungen Mädchen heran. Unterrichtet wird Luna dabei von ihren beiden Freunden und der Hexe in den unterschiedlichsten Bereichen. Zusätzlich versucht Xan Luna an die Magie und ihr Potenzial heran zu führen. Mit leider mäßigem Erfolg, da Luna so gar keine Lust darauf hat. Als sich die Anzeichen verdichten, dass die Magie aus Luna unkontrolliert heraus strömt, ist Xan zum Handeln gezwungen. Denn es könnte passieren, dass sich Luna selbst oder andere in Gefahr bringt, da sie von ihren Kräften nichts weiß und diese somit nicht steuern kann. Daher sieht Xan keinen anderen Ausweg und setzt alles auf eine Karte... MEINUNG: Alleine schon wegen diesem wunderbaren Cover und der sehr schön klingenden Geschichte, musste ich Das Mädchen, das den Mond trank von Kelly Barnhill (Sauerländer) unbedingt lesen. Neugierig, was mich erwarten würde, begann ich zu lesen und wurde regelrecht in diese wunderschöne, berauschende, liebevolle und absolut magische Welt von Xan und Luna hinein gesogen. Völlig verzaubert von dieser sehr berührenden Handlung, flogen die Seiten regelrecht und ich bin noch immer absolut verzaubert davon. Auf den ersten Blick scheinen die Rollen, was Gut und Böse betrifft, eindeutig verteilt zu sein. Die böse Hexe fordert ein Opfer als Besänftigung, sonst bringt sie Tod und Verderben über die Bevölkerung. Und die Gemeinschaft tut, was von ihr verlangt wird. Allerdings steckt so viel mehr dahinter, denn nicht immer ist alles so eindeutig, wie man auf den ersten Blick vermuten könnte. Die Geschichte beginnt mit dem jungen Antain, der als Ältestenanwärter miterleben muss, wie ein kleines Mädchen aus den Armen seiner schreienden Mutter regelrecht entführt und als Opfer auf einer Lichtung im Wald abgelegt wird. Die Mutter wird durch ihren Schmerz und Kummer zu einem nervlichen Wrack und soll daher zur weiteren Beobachtung in den Turm der Schwestern des Sterns gebracht werden. Die Stimmung innerhalb der Begrenzungsmauern des Dorfes empfand ich als sehr bedrückend und düster, da ein immer fortwehrender Nebel über dem Ort liegt. Die Einwohner empfinden keine Freude und fristen ein Dasein in Armut und Trauer. Nur den Ältestenratsmitglieder und deren Familien geht es gut und sie stellen sozusagen den Wohlstand dar. Diesem steht der Ältestenratsvorsteher Gherland vor, der gleichzeitig auch noch der Onkel von Antain ist. Er sorgt mit eiserner Hand dafür, dass die Gesetze eingehalten werden. Antain ist in vielen Punkten anderer Meinung, was ihn des Öfteren in Schwierigkeiten bringt. Er kann diese Ungerechtigkeiten nicht länger hinnehmen und beschließt dagegen anzugehen. Mit sehr viel Liebe zum Detail wurden die einzelnen Charaktere von der Autorin ausgearbeitet und besitzen allesamt eine gewisse Tiefe. Auch die Beschreibungen der Landschaft und Menschen wurden mit sehr viel Hingabe beschrieben, sodass ich mir diese sehr gut vorstellen konnte. Die Hexe Xan gefiel mir richtig gut, da sie das Herz auf dem rechten Fleck hat. Sie kann die Menschen hinter der großen Mauer nicht verstehen und versucht die ausgesetzten Kinder in die Obhut von anderen Familien zu bringen. Dies möchte sie auch mit dem jüngsten Opfer tun, doch auf der Rückreise unterläuft ihr ein folgenschwerer Fehler. Denn anstatt Sternenlicht, bekommt das Baby von ihr Mondlicht zu trinken, was dazu führt, dass dieses Kind magiefiziert wird. So beschließt Xan sich dem Baby anzunehmen und es wie ihr leibliches Enkelkind groß zu ziehen. Unterstützung bekommt die Hexe durch das Sumpfmonster Glerk, einem vielarmigen schleimigen und doch recht freundlichen Monster. Glerk liebt die Poesie und fasst vieles in Reimen zusammen, was die Story noch putziger macht. Mein heimlicher Favorit ist allerdings Fyrian, ein "ganz und gar gigantischer Drache". Ausgelöst durch ein Trauma in seiner Kindheit, wächst er einfach nicht. Dies hindert ihn aber nicht daran, fröhlich und glücklich zu sein und als er das Baby sieht, ist es um ihn geschehen. Fortan weicht er Luna nicht mehr von ihrer Seite und wird somit zu ihrem bestem Freund. Luna wirkt zunächst auf den Leser wie ein ganz normales Kind, was mir gut gefiel. Als ihre "Kräfte" z. B. durch erblühende Blumen in den hinterlassenen Fußabdrücken, zu Tage treten, konnte ich mir ein Schmunzeln nicht verkneifen. Hier hat sich Kelly Barnhill einige tolle Beschreibungen überlegt, was ich richtig toll fand. Als Luna später feststellt, dass sie Magie wirken kann, war ich gespannt, ob sie es für etwas Gutes oder gar Böses einsetzen würde. FAZIT & BEWERTUNG: Wer ein außergewöhnliches Märchen mit wunderbaren Charakteren lesen möchte, dem kann ich Das Mädchen, das den Mond trank von Kelly Barnhill (S. Fischer/Sauerländer) nur empfehlen. Denn während dem Lesen, geht einem regelrecht das Herz auf. Dabei ist die Geschichte magisch, berührend und absolut bezaubernd. Mit viel Liebe und Hingabe hat die Autorin hier eine wundervolle Geschichte über Luna, ihre Großmama Xan und ihren Freunden geschrieben - 5 von 5 Nosinggläser.