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Der Hauptmann von Köpenick

In jungen Jahren ist Wilhelm Voigt auf die schiefe Bahn geraten und landet hinter Gittern. Nach seiner Entlassung beschließt er, endlich ein ehrliches Leben zu führen. Doch Wilhelm Voigt hat keinen Paß. Seine ständigen Versuche, sich Papiere zu beschaffen, bringen ihm immer wieder in Schwierigkeiten. Zufällig stöbert er eines Tages in einem Trödlerladen und findet dort eine alte Hauptmanns-Uniform. Er gibt einer Garde den Befehl ihm nach Köpenick auf's Rathaus zu folgen. Dort verhaftet er den Bürgermeister und den Stadtkämmerer, um sich in Ruhe einen Paß zu beschaffen. Doch auch hier hat er keinen Erfolg. Kurzerhand beschlagnahmt er die Stadtkasse und flieht. Der Hauptmann von Köpenick wird zum Tagesgespräch. Man sucht den Übeltäter, doch der Schuster stellt sich freiwillig. Im Zweikampf mit den Behörden ist er ein alter Mann geworden - aber der Held seiner Zeit.
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Beschreibung

Produktdetails

Medium DVD
Anzahl 1
FSK Freigegeben ab 12 Jahren
Erscheinungsdatum 01.10.1999
Regisseur Helmut Käutner, Carl (Buch) Zuckmaier
Sprache Deutsch
EAN 4006680018782
Genre Komödie
Studio StudioCanal
Originaltitel DER HAUPTMANN VON KÖPENICK
Spieldauer 89 Minuten
Bildformat 4:3 Vollbild (1.33:1)
Tonformat Deutsch: Mono
Verkaufsrang 2871
Produktionsjahr 1956
Film (DVD)
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... NA ALSO ...
von Don Alegre aus Bayern am 01.01.2010

Recht und Ordnung sowie Gerechtigkeit und Rückgrat sind die Säulen dieses Satirenklassikers in dem der Mensch die Hauptsache ist ... VIELLEICHT ;-)) ... und nur die Wanze leben darf. Prangt anfangs das Wort Schmalfilm einleitend auf dem Bildschirm, so entpuppt sich die preußische Weltordnung in der Allmacht von "Uniformen mac... Recht und Ordnung sowie Gerechtigkeit und Rückgrat sind die Säulen dieses Satirenklassikers in dem der Mensch die Hauptsache ist ... VIELLEICHT ;-)) ... und nur die Wanze leben darf. Prangt anfangs das Wort Schmalfilm einleitend auf dem Bildschirm, so entpuppt sich die preußische Weltordnung in der Allmacht von "Uniformen machen Leute" doch schnell als eine Ironie des Befehlsvollzuges voller tragischer und komischer Elemente. Zwischen Kommerzienräten, Bürgermeistern und Offizieren trudelt so im Kaiserreich das Leben seiner Bürger grotesk in den allmächtigen Bahnen von Obrig- und Zuständigkeiten, fernab von jeder Logik, Vernunft und Sachlichkeit. Einfühlsam und erstklassig von Rühmann gespielt, war es eben dieser Wilhelm Voigt, der die Nischen dieser absurden Machtordnung erkannte, und 1906, nach amtlicher Ausweisung aus den Großraum Berlin und dem damit verbundenen Einzug seines Passes, mit dem Geniestreich in Köpenick die Absurdität des Systems offenlegte. Weder militärisch überheblich noch großbürgerlich penibel noch kleinbürgerlich dekadent sondern als warmherzig komische und verschmitzte Melonenfigur gelingt Rühmann mit seiner eigenwilligen Interpretation dieser Gegebenheit einer der Hits seiner Laufbahn sowie des deutschen Nachkriegsfilms. ... wenn Ton und Bild auch nicht wirklich engagiert remastert wurden, und der Film farblich etwas stark saturiert wirkt, so ist dieser immer wieder köstliche Klassiker für die wohl eher kleine Schar seiner Anhänger zumindest einmal auf DVD ... und ehrlich gesagt, darüber bin zumindest ich froh ;-)))

die beste Verfilmung
von Blacky am 25.04.2009

Kurzbeschreibung Der Strafentlassene Wilhelm Voigt kann im Berlin der Jahrhundertwende keine Arbeit finden, weil er keinen Paß hat. Er bekommt aber keinen Paß, solange er keine Arbeit hat. Der bevorstehenden Ausweisung entgeht er, weil er bei einem Trödler eine abgelegte Hauptmannsuniform erwirbt und, sein im Gefängnis angeeig... Kurzbeschreibung Der Strafentlassene Wilhelm Voigt kann im Berlin der Jahrhundertwende keine Arbeit finden, weil er keinen Paß hat. Er bekommt aber keinen Paß, solange er keine Arbeit hat. Der bevorstehenden Ausweisung entgeht er, weil er bei einem Trödler eine abgelegte Hauptmannsuniform erwirbt und, sein im Gefängnis angeeignetes Wissen um das Militärwesen nutzend, mit einer Abteilung Soldaten das Köpenicker Rathaus besetzt, um sich einen Paß ausstellen zu lassen. Zwar erweist sich auch diesmal der Amtsschimmel als lebensfähiger als das Individuum, sein Ziel eines menschenwürdigen Lebens erreicht der Schuster Voigt aber doch noch Ein gelungener Streich der da den Behörden gespielt wird. Auch heute noch kann es passieren das man in eine derartige "Schleife" gerät. Einzigartig ist natürlich die Methode die unser Held wählt, um diese "Schleife" zu durchbrechen. Ganz, ganz toll gemacht und nach wie vor aktuell . Ich habe einige Verfilmungen des "Hauptmann s von Köpenick gesehen, aber dies Mit Heinz Rühmann in der Hauptrolle , gefällt mir immer noch am besten.