Die Ermordung des Commendatore Band II

Lesung. CD Standard Audio Format. Ungekürzte Ausgabe

Die Ermordung des Commendatore 2

(11)

Hören Sie in Die Ermordung des Commendatore Band II: Eine Metapher wandelt sich wie die Geschichte des jungen Malers weitergeht.

Menshiki gibt ein zweites Bild in Auftrag: Der junge Maler soll die 13-jährige Marie porträtieren. Das Mädchen, so glaubt Menshiki, könnte seine Tochter sei. Während der Sitzungen entwickelt sich allmählich ein vertrautes Verhältnis zwischen dem Ich-Erzähler und seinem Modell. Marie ist eine aufmerksame Beobachterin, und so hat sie vieles, was sich rund um das Haus des Malers abspielt, bemerkt. Eines Tages ist Marie verschwunden. Der Ich-Erzähler ist überzeugt davon, dass es einen Zusammenhang gibt zwischen ihrem Verschwinden und dem Gemälde Die Ermordung des Commendatore. Darüber könnte ihm allerdings nur der alte, demente Maler des Bildes Aufschluss geben.

Wozu ist ein Mensch fähig, von dem er nichts ahnt und das er weit von sich weisen würde? Diese Frage stellt sich der junge Maler, als er erfährt, was er tun muss, um Marie zu finden. Wäre er bereit, einen Menschen zu töten?

Portrait
David Nathan begann bereits mit zehn Jahren erste Synchronrollen zu sprechen und ist heute die deutsche Synchronstimme von Hollywood-Größen wie Johnny Depp und Christian Bale. Er gilt als einer der gefragtesten Hörbuchsprecher Deutschlands. Neben Romanen von Haruki Murakami und David Foster Wallace interpretiert er ebenso erfolgreich Bestseller von Stephen King und zahlreiche andere Krimis und Thriller.
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Beschreibung

Produktdetails


Medium CD
Sprecher David Nathan
Anzahl 11
Erscheinungsdatum 04.05.2018
Sprache Deutsch
EAN 9783957131225
Genre Belletristik
Verlag Hörbuch Hamburg
Auflage 1
Spieldauer 825 Minuten
Übersetzer Ursula Gräfe
Verkaufsrang 2.165
Hörbuch (CD)
23,99
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„Murakami in Bestform“

Kevin Beckmann, Thalia-Buchhandlung Wuppertal

Der zweite Teil der Ermordung des Commendatore knüpft nahtlos an den ersten Band an. Unser Protagonist hat sich auf Wunsch des sonderbaren Menshiki dazu bereit erklärt ein Porträt der jungen Marie anzufertigen. In Züge dessen erkennt er immer mehr Parallelen zwischen ihr und seiner jung verstorbenen Schwester. Als Marie dann eines Tages Der zweite Teil der Ermordung des Commendatore knüpft nahtlos an den ersten Band an. Unser Protagonist hat sich auf Wunsch des sonderbaren Menshiki dazu bereit erklärt ein Porträt der jungen Marie anzufertigen. In Züge dessen erkennt er immer mehr Parallelen zwischen ihr und seiner jung verstorbenen Schwester. Als Marie dann eines Tages spurlos verschwindet, setzt er alles daran sie zu finden.
Wirkte der erste Band über weite Strecken noch wie ein umfangreicher Prolog, so zeigt Murakami hier alles, was ihn zu einem der bedeutendsten Autoren der Gegenwart macht. Seine Gabe Realität und Fantasie auf eine Art und Weise zu vermischen, die einerseits völlig plausibel wirkt, aber gleichzeitig der Absurdität so viel Platz lässt, dass man als Leser_in völlig in seinen Bann gezogen wird, ist unerreicht. Am Ende bleibt eine berührende Geschichte über Verlust, die Macht der Kunst und die Möglichkeit neu anzufangen.

„Genial gut!“

Annegrit Fehringer, Thalia-Buchhandlung Kassel

Es geht unglaublich spannend weiter in diesem wunderbaren zweiten Band und man wünscht sich am Ende sehnlichst einen dritten herbei! Einfach übersinnlich und genial gut! Es geht unglaublich spannend weiter in diesem wunderbaren zweiten Band und man wünscht sich am Ende sehnlichst einen dritten herbei! Einfach übersinnlich und genial gut!

„Murakami regt wieder mal zum Nachdenken an...“

Sabrina Hüper, Thalia-Buchhandlung Osnabrück

Auf seine sanfte, zurückhaltende Art beschreibt Murakami auch im zweiten Teil die rätselhaften Ereignisse, die sich im Leben des Protagonisten häufen.
Der Künstler, der sich nach der Trennung von seiner Frau in ein einsames Haus auf dem Land zurückgezogen hat, muss im zweiten Band aktiver werden, um ein Mädchen zu retten. Dazu muss
Auf seine sanfte, zurückhaltende Art beschreibt Murakami auch im zweiten Teil die rätselhaften Ereignisse, die sich im Leben des Protagonisten häufen.
Der Künstler, der sich nach der Trennung von seiner Frau in ein einsames Haus auf dem Land zurückgezogen hat, muss im zweiten Band aktiver werden, um ein Mädchen zu retten. Dazu muss er einen metaphorischen Mord begehen, sich seinen Ängsten stellen und sich mit dem frühen Tod seiner Schwester auseinandersetzen.
Schafft er es dadurch am Ende sogar, in sein “normales“ Leben zurückzukehren? Wieder lädt Murakami den Leser in seine Welt ein und berührt auf seine ganz eigene Art, lässt dabei aber viel Spielraum für eigenständige Interpretation und Fantasie.

„Eine Metapher wandelt sich...“

Laura Schwartz, Thalia-Buchhandlung Landau

Ein Maler hat seine Kreativität verloren und fertigt lediglich Porträts nach Auftrag an, um seinen Lebensunterhalt finanzieren zu können.
Nachdem ihn seine Frau völlig unerwartet verlässt, fährt er ohne Ziel durch das Land, bis er schließlich Unterschlupf in dem Haus eines berühmten japanischen Malers findet.
Er begegnet einem Nachbar,
Ein Maler hat seine Kreativität verloren und fertigt lediglich Porträts nach Auftrag an, um seinen Lebensunterhalt finanzieren zu können.
Nachdem ihn seine Frau völlig unerwartet verlässt, fährt er ohne Ziel durch das Land, bis er schließlich Unterschlupf in dem Haus eines berühmten japanischen Malers findet.
Er begegnet einem Nachbar, dem Mann ohne Farbe, der sich immer weiter in sein Leben hineindrängt und Marie, einem jungen Mädchen, das ihn stark an seine verstorbene Schwester erinnert. Langsam vermischt sich Realität mit Fiktion,Traum mit Wirklichkeit, so dass schließlich nicht nur unserer Protagonist nicht mehr weiß, was um ihn herum eigentlich passiert.
Ich habe ihn schon vor einer ganzen Weile gelesen, den neuen Roman von Haruki Murakami, und doch selten so lange gebraucht, um mich an das Schreiben einer Rezension zu machen. Zu verworren waren meine Gedanken nach dem Abschluss des Romans, ich konnte selbst nicht einschätzen, ob Murakami damit nun ein weiterer Meilenstein nach "Kafka am Strand" und "1Q84" gelungen war oder ob ich am Ende doch etwas enttäuscht zurückblieb.
Nachdem ich Tage nach Erscheinen des Romans noch immer nicht weitergekommen war, blieb mir also nur eine Option - nochmal lesen und zwar ganz von vorne, inklusive des ersten Teils, in der Hoffnung auf irgendeinen Ansatz, den ich für meine Rezension verwenden könnte.
Er hat mich die letzten Wochen also wieder überall hin begleitet, Murakamis Commendatore' und mittlerweile weiß ich, was mir bei dem ersten Lesen in die Quere kam - meine Ambition ein exaktes Porträt zu malen, obwohl ich mich eher auf die abstrakte Kunst hätte konzentrieren sollen.

"Wenn ein Mensch etwas zutiefst und leidenschaftlich will, kann er es erreichen. Ich war davon überzeugt, dass wir über einen besonderen Kanal in der Lage sind, die Realität außer Kraft zu setzen. Oder etwas Unwirkliches Wirklichkeit werden zu lassen. Wenn wir es aus tiefster Seele wollen."

Band zwei des "Commendatore'" knüpft erzählerisch nahtlos an den ersten Band an. Zusätzlich zu dem namenlosen Protagonisten und dem undurchdringlichen Nachbarn Menshiki rückt Murakami im Verlauf des Romans allerdings mehr und mehr das Nachbarsmädchen Marie ins Zentrum des Geschehens.
Und es ist ihr Verschwinden, das Murakami endlich wieder vollständig zu dem Autor werden lässt, den wir von "Kafka am Strand" kennen. Langsam verlassen wir zusammen mit unserem Protagonisten die Wirklichkeit, tauchen ein in eine Welt der Mystik, des Surrealen' und der Fantasie. Der Schleier der scheinbaren Realität hebt sich, ein gewaltiger Riss zieht sich durch beide Welten und wir landen schließlich im Reich der Metaphern, einer für Murakami ganz typischen Parallelwelt.
"Alles an diesem Ort war ein Produkt von Zusammenhängen. Es gab hier kein Absolutes. Sogar der Schmerz war eine Metapher. Ebenso wie dieser Tentakel. Alles hier war relativ. Licht war Schatten, Schatten war Licht."
Es sind nicht nur einfache und doppelte Metaphern, denen sich der Protagonist in dieser Welt gegenüber sieht, sondern vor allem seine eigenen Ängste, sein Unterbewusstsein, mit denen er konfrontiert wird. Durch die "Schlucht zwischen Sein und Nichtsein" reist er tief hinein in sein Innerstes, dringt vor zu den eigenen Abgründen, die sich in jedem Menschen verborgen halten und deren Realisieren mitunter ein sehr schmerzhafter Prozess ist.
Denn "Die Ermordung des Commendatore" ist in erster Linie vor allem eins, ein Roman über einen Menschen in einer Lebenskrise, dem erst durch einen Anstoß von außen die Chance auf einen Neuanfang ermöglicht wird.
Geschickt spinnt Murakami die losen Fäden des ersten Bandes weiter, bis sich schließlich ein dicker Teppich aus inhaltlicher und sprachlicher Ebene vor uns ausbreitet, bei dem die einzelnen Stränge perfekt ineinandergreifen.
Dabei schreibt Murakami, wie man es von ihm gewohnt ist. Mit einer klaren, nüchternen, aber dennoch sehr lebhaften Sprache schildert er uns alles so glaubhaft, dass für keine Sekunde die Existenz eines gesichtlosen Mannes, des kleinen Commendatore' oder sprechender Metaphern angezweifelt werden könnte.
Auch in Band zwei lässt Murakami sein ganzes Wissen über die Kunst-, Literatur- und Musikszene einfließen und es sind die ganz großen Namen der Literatur, an die uns dieser Roman erinnert - Franz Kafka, E.T.A. Hoffmann, Lewis Carroll.
"Die Ermordung des Commendatore II. Eine Metapher wandelt sich" ist sprachlich sowie inhaltlich auf ganz hohem Niveau, dagegen lässt sich schwerlich argumentieren. Es ist ein typischer Murakami, der gegen Ende mit vielen offenen Fragen aufwartet und bei dem man manche Dinge einfach hinnehmen muss, wie sie sind. Es ist ein Murakami, wie ich ihn kenne und wie ich bereits eine Vielzahl gelesen und rezensiert habe. Und dennoch war ich in den ersten Wochen nicht in der Lage, mir eine wirkliche Meinung über den Roman zu bilden. Und vor allem war ich nicht in der Lage, darüber zu schreiben. Auch wenn ich den Grund dafür nicht kannte, ich wusste nur eins. Ich konnte nicht schreiben. Genauso wie unserer namenloser Protagonist für eine ganze Weile nicht malen konnte.
Und so musste ich beide Bücher erst zweimal lesen, musste noch einmal meine gewohnte Realität aufgeben, um in die Welt der Metaphern zu reisen, um mir bewusst zu werden, dass "Die Ermordung des Commendatore" nicht mehr und nicht weniger ist, als eine, wer hätte es gedacht, große allübergreifende Metapher für den Schaffensprozess eines Künstlers. Sei es ein Maler, ein Autor oder auch ein Komponist, was der Kunst entgegenwirkt, ist der routinierte Alltag, die Banalität, die Rationalität. Die Realität. Es ist der Wille, das perfekte Porträt abliefern zu wollen, obwohl manche doch eher unvollendet bleiben sollten. Es ist der Wunsch, auf alle Fragen eine befriedigende Antwort zu bekommen, obwohl doch gerade das Leben an sich so viele Frage stellt, so viele neue Wege eröffnet, ohne plausible Gründe zu liefern.
Es ist meine Ambition, eine möglichst sachliche und klare Rezension über ein Buch schreiben zu wollen, das viele Dinge zugleich ist, aber auf keinen Fall sachlich und klar.
Denn im Großen und Ganzen läuft es doch nicht auf die Frage hinaus, ob es möglich ist, einen Mann ohne Gesicht zu porträtieren, sondern viel eher auf die Frage, ob man es überhaupt versuchen möchte.
Murakami hat das verstanden und sein Protagonist auch.
"The thing you are most afraid to write. Write that."
Murakami hat dies getan, in dem er sich selbst, den Künstler Murakami, in seinem eigenen Buch porträtiert hat. Und mit ihm die ganze Riege der Künstler, die eine Schaffenskrise erleben und Angst haben, sich die richtigen Fragen zu stellen.
Und er hat mich porträtiert, wie ich aufgewühlt das Buch zugeklappt und tagelang auf einen weißen Bildschirm gestarrt habe, weil meine Wirklichkeit nach dem Lesen des Romans für einen kurzen Moment aus den Fugen geraten ist und ich krampfhaft versucht habe, sie durch meine Rationalität wieder in Ordnung zu bringen, anstatt den Zustand an sich einfach zu akzeptieren.
"Dieses Gemälde war zur besten Metapher geworden und hatte der Welt eine andere neue Wirklichkeit geschenkt, ebenso wie es die Worte eines herausragenden Dichters taten."
Genau das ist "Die Ermordung des Commendatore", eine Metapher. Und zwar eine Doppelte.

Daniel Thiele, Thalia-Buchhandlung Hamm

Wer mich nach "Literatur" im engeren Sinne fragt, der bekommt von mir immer Murakami ans Herz gelegt. Wieder mal ein Meisterwerk! Wer mich nach "Literatur" im engeren Sinne fragt, der bekommt von mir immer Murakami ans Herz gelegt. Wieder mal ein Meisterwerk!

Joke Hoogendoorn, Thalia-Buchhandlung Leer (Ostfriesland)

Es gibt Bücher, da wünscht man sich, dass man ewig weiter lesen kann. Für mich ist das bei dieser Geschichte von Murakami absolut der Fall. Spannend, teilweise märchenhaft, toll!!! Es gibt Bücher, da wünscht man sich, dass man ewig weiter lesen kann. Für mich ist das bei dieser Geschichte von Murakami absolut der Fall. Spannend, teilweise märchenhaft, toll!!!

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Kundenbewertungen

Durchschnitt
11 Bewertungen
Übersicht
9
2
0
0
0

Surreal und mystisch
von einer Kundin/einem Kunden am 25.04.2018
Bewertet: gebundene Ausgabe

Die Fortsetzung beginnt nahtlos da, wo der erste Band aufhört. Wir erfahren mehr über den Besitzer des alten Hauses und über Marie, die 13jährige, die mit dem Maler verbunden zu sein scheint. Detaillierte Beschreibungen lassen einem als Leser auch wieder tief ins Geschehen eintauchen und ermöglichen es uns ganz nah... Die Fortsetzung beginnt nahtlos da, wo der erste Band aufhört. Wir erfahren mehr über den Besitzer des alten Hauses und über Marie, die 13jährige, die mit dem Maler verbunden zu sein scheint. Detaillierte Beschreibungen lassen einem als Leser auch wieder tief ins Geschehen eintauchen und ermöglichen es uns ganz nah alle Ereignisse mitzuerleben und die Umgebung und die Gefühle der Protagonisten wahrzunehmen. Murakami schafft es perfekt historische Begebenheiten mit Fiktion zu verknüpfen. Das surreale, mystische bleibt dabei immer bestehen! Wie so oft bleibt man nach dem Lesen von Murakamis Werken auch hier etwas verstört zurück. Es gibt keine Auflösung oder Erklärung! Man muss sich auf Murakami und seine Art und Weise Dinge zu erzählen einlassen, damit es ein Lesegenuss wird!

Nichts ist sicher auf dieser Welt, aber zumindest kann man an etwas glauben
von Kaffeeelse am 24.04.2018
Bewertet: gebundene Ausgabe

"Die Ermordung des Commendatore - Eine Metapher wandelt sich" ist für mich stilistisch etwas anders geschrieben, dieses Dunkle ist nicht mehr so im Vordergrund, dafür erscheint ein eher phantastisches Element. Die erste Auflage mit dem blauen Farbschnitt ist wieder eine Augenweide, erscheint genauso edel, wie der erste Teil, ist... "Die Ermordung des Commendatore - Eine Metapher wandelt sich" ist für mich stilistisch etwas anders geschrieben, dieses Dunkle ist nicht mehr so im Vordergrund, dafür erscheint ein eher phantastisches Element. Die erste Auflage mit dem blauen Farbschnitt ist wieder eine Augenweide, erscheint genauso edel, wie der erste Teil, ist nur farblich etwas verändert. Der Held des Buches taucht weiter in die Geschichte ein und findet in diesem Buch einiges über sich heraus. Herr Menshiki beeinflusst weiter sein Leben, er malt das Porträt von Marie Akikawa, er taucht in die Geschichte Tomohiko Amadas und der ganzen Amada Familie ein und schlussendlich ist die Kraft der Veränderung die Botschaft des Buches. Die ganzen Erzählstränge des ersten Buches werden teilweise entworren, nur das Surreale wird nicht erklärt, aber dies ist auch ein Teil des typischen Murakami Stils. Die Hauptcharaktere des Buches verändern sich und auch die geheimnisvolle Geschichte des ersten Teils verändert sich, wird noch phantastischer, während sich das Dunkle etwas vermindert. Dieser Teil wird etwas anders erzählt als Teil 1, aber er hat genauso diesen typischen Murakami Charakter. Die Gedanken des Protagonisten in dieser Geschichte, dieser philosophische Grundton in einem surrealen Umfeld, war wieder eine wunderschöne Erfahrung für mich. Da werden sprachlich Bilder gezeichnet, die einfach umwerfend sind. Es wird nicht genau erklärt, warum dieses ganze Phantastische so ist, wie es ist. Aber genau das nimmt einen auch gefangen, und ist ein typischer Teil des Murakami Stils. Es war wieder sehr spannend geschrieben, hat vielleicht nicht ganz die Dichte von Teil 1, dafür aber eine andere Stärke/Dimension, ist noch phantastischer. Was ich noch unbedingt erwähnen muss, ist folgendes. Diese wunderschöne sprachliche Kraft des Murakami, die einen so verzaubert zurücklässt, ich bewundere sie. Und ich bin restlos begeistert von ihr. "Nach einer kurzen Pause folgten wir wieder dem weißen Wal übers weite Meer." S.147/148 Was für eine wunderschöne Umschreibung von etwas ganz Anderem, was ich aber nicht weiter erklären werde. Ich sage nur, Unbedingt Lesen.


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