Strafe

Stories

(77)
Was ist Wahrheit? Was ist Wirklichkeit? Wie wurden wir, wer wir sind?Ferdinand von Schirach beschreibt in seinem neuen Buch "Strafe" zwölf Schicksale. Wie schon in den beiden Bänden "Verbrechen" und "Schuld" zeigt er, wie schwer es ist, einem Menschen gerecht zu werden und wie voreilig unsere Begriffe von "gut" und "böse" oft sind.Ferdinand von Schirach verurteilt nie. In ruhiger, distanzierter Gelassenheit und zugleich voller Empathie erzählt er von Einsamkeit und Fremdheit, von dem Streben nach Glück und dem Scheitern. Seine Geschichten sind Erzählungen über uns selbst.
Portrait
Der Spiegel nannte Ferdinand von Schirach einen »großartigen Erzähler«, die New York Times einen »außergewöhnlichen Stilisten«, der Independent verglich ihn mit Kafka und Kleist, der Daily Telegraph schrieb, er sei »eine der markantesten Stimmen der europäischen Literatur«. Die Erzählungsbände »Verbrechen« und »Schuld« und die Romane »Der Fall Collini« und »Tabu« wurden zu millionenfach verkauften internationalen Bestsellern. Sie erschienen in mehr als vierzig Ländern. Sein Theaterstück »Terror« zählt zu den weltweit erfolgreichsten Dramen unserer Zeit. Ferdinand von Schirach wurde vielfach mit Literaturpreisen ausgezeichnet. Er lebt in Berlin. Zuletzt erschien von ihm im Herbst 2017 unter dem Titel »Die Herzlichkeit der Vernunft« ein Band mit Gesprächen mit Alexander Kluge.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 192
Erscheinungsdatum 05.03.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-630-87538-5
Verlag Luchterhand Literaturverlag
Maße (L/B/H) 21,8/14,1/2,2 cm
Gewicht 359 g
Verkaufsrang 356
Buch (gebundene Ausgabe)
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Buchhändler-Empfehlungen

„Wozu ist ein Mensch fähig?“

Kevin Beckmann, Thalia-Buchhandlung Wuppertal

In 12 kurzen Episoden beschreibt Ferdinand von Schirach die Abgründe des menschlichen Handelns und der Justiz. Dabei wahrt er durch seinen kurzen, prägnanten Schreibstil, der fast dokumentarische Züge annimmt, eine bemerkenswerte Distanz, die es ihm erlaubt, auch die grauenvollsten Taten frei von jeder Wertung darzustellen. Dem Leser ist es selbst überlassen, ob er Abscheu oder Verständnis empfindet, da die Frage der Schuld nicht immer objektiv definiert ist. Genau diese Grauzonen sind es, die dieses Buch zu einer solch intensiven Erfahrung machen, auch wenn es dem Leser einiges abverlangt. In 12 kurzen Episoden beschreibt Ferdinand von Schirach die Abgründe des menschlichen Handelns und der Justiz. Dabei wahrt er durch seinen kurzen, prägnanten Schreibstil, der fast dokumentarische Züge annimmt, eine bemerkenswerte Distanz, die es ihm erlaubt, auch die grauenvollsten Taten frei von jeder Wertung darzustellen. Dem Leser ist es selbst überlassen, ob er Abscheu oder Verständnis empfindet, da die Frage der Schuld nicht immer objektiv definiert ist. Genau diese Grauzonen sind es, die dieses Buch zu einer solch intensiven Erfahrung machen, auch wenn es dem Leser einiges abverlangt.

Heike Fischer, Thalia-Buchhandlung Hürth

12 Fallgeschichten, 12x Faktenlage, 12x Fragen nach dem Warum?
Schirach erzählt wie immer, diese Geschichten in einem neutral aber dennoch emphatischen Ton. Lesenswert
12 Fallgeschichten, 12x Faktenlage, 12x Fragen nach dem Warum?
Schirach erzählt wie immer, diese Geschichten in einem neutral aber dennoch emphatischen Ton. Lesenswert

Ulrike Walther, Thalia-Buchhandlung Gotha

Der Autor verschafft dem Leser in diesen Geschichten einen Blick auf menschliche Abgründe und Schicksale. Trotz aller Distanz voller Empathie und meisterhaft geschildert. Der Autor verschafft dem Leser in diesen Geschichten einen Blick auf menschliche Abgründe und Schicksale. Trotz aller Distanz voller Empathie und meisterhaft geschildert.

Anne Feldhaus, Thalia-Buchhandlung Bremen

Diese präzisen Geschichten aus der Welt der Justiz sind zutiefst menschlich. Trotz der Kürze der Geschichten stellt sich echte Nähe ein. Ein ebenso warmherziges wie hartes Buch. Diese präzisen Geschichten aus der Welt der Justiz sind zutiefst menschlich. Trotz der Kürze der Geschichten stellt sich echte Nähe ein. Ein ebenso warmherziges wie hartes Buch.

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Chemnitz

Die Verknüpfung von zwölf Schicksalen auf eine Art, wie es nur Ferdinand von Schirach vermag. Feinfühlig, distanziert und so lebensnah, dass es fast schon schmerzt. Die Verknüpfung von zwölf Schicksalen auf eine Art, wie es nur Ferdinand von Schirach vermag. Feinfühlig, distanziert und so lebensnah, dass es fast schon schmerzt.

Ferdinand von Schirach hat einfach einen besonderen Blick auf vermeintliches Recht und Unrecht, in dieser Kurzgeschichtensammlung gewährt er uns wieder einen Blick darauf...! Ferdinand von Schirach hat einfach einen besonderen Blick auf vermeintliches Recht und Unrecht, in dieser Kurzgeschichtensammlung gewährt er uns wieder einen Blick darauf...!

Claudia Bremer, Thalia-Buchhandlung Bremen

12 Geschichten, 12 Schicksale. Kaum ein Mensch ist nur gut oder nur böse. Manche Taten möchte man nicht bestrafen, andere können vor Gericht nicht bewiesen werden. Einfühlsam .


12 Geschichten, 12 Schicksale. Kaum ein Mensch ist nur gut oder nur böse. Manche Taten möchte man nicht bestrafen, andere können vor Gericht nicht bewiesen werden. Einfühlsam .


„Ist Recht auch immer richtig?“

Elena Cousino, Thalia-Buchhandlung Bielefeld

Unglaublich spannend schreibt Schirach über Recht und Unrecht und darüber, dass nicht jeder gewonnene Rechtsstreit auch gerecht ist. Er lässt uns zweifeln und gleichzeitig hoffen. Virtuos! Unglaublich spannend schreibt Schirach über Recht und Unrecht und darüber, dass nicht jeder gewonnene Rechtsstreit auch gerecht ist. Er lässt uns zweifeln und gleichzeitig hoffen. Virtuos!

Franziska Goseberg, Thalia-Buchhandlung Hagen

Kurz, präzise, ohne unnötig beschönende Worte: Von Schirach hat mich begeistert! Kurz, präzise, ohne unnötig beschönende Worte: Von Schirach hat mich begeistert!

„Gibt es DIE gerechte Strafe?“

Esther Kolbe, Thalia-Buchhandlung Berlin

Schirach schreibt erneut Kurzgeschichten, die unter die Haut gehen. Es gilt die Frage der Gerechtigkeit zu klären bzw. aufzuzeigen, dass es die scheinbar gerechte Strafe nicht immer geben kann, geben wird.
Mit Ungläubigkeit und bisweilen steigendem Entsetzen verfolgt der Leser die Lektüre, die nachhaltig zum Nachdenken anregt. Gelungen, aber nicht unbedingt als Gute-Nacht-Geschichte zu empfehlen.
Schirach schreibt erneut Kurzgeschichten, die unter die Haut gehen. Es gilt die Frage der Gerechtigkeit zu klären bzw. aufzuzeigen, dass es die scheinbar gerechte Strafe nicht immer geben kann, geben wird.
Mit Ungläubigkeit und bisweilen steigendem Entsetzen verfolgt der Leser die Lektüre, die nachhaltig zum Nachdenken anregt. Gelungen, aber nicht unbedingt als Gute-Nacht-Geschichte zu empfehlen.

Astrid Jankowski, Thalia-Buchhandlung Lünen

Neue kurz und knapp geschilderte Kriminalfälle. So prägnant, wie nur von Schirach Sie darlegen kann. Erschütternd und beeindruckend zugleich. Neue kurz und knapp geschilderte Kriminalfälle. So prägnant, wie nur von Schirach Sie darlegen kann. Erschütternd und beeindruckend zugleich.

Anika Siefert, Thalia-Buchhandlung Bielefeld

Die kurzen Episoden, die von Schirach eingängig beschreibt, geben erschreckende Einblicke in die Seelen der Menschen und der Justiz preis. Absolut lesenswert,grandioser Schreibstil Die kurzen Episoden, die von Schirach eingängig beschreibt, geben erschreckende Einblicke in die Seelen der Menschen und der Justiz preis. Absolut lesenswert,grandioser Schreibstil

„Wow!“

Elisa Opitz, Thalia-Buchhandlung Dresden

Dies war mal eine etwas andere Lektüre für mich, doch trotzdem überzeugte mich Ferdinand von Schirach sofort mit seinem Schreibstil. Seine kurzen und prägnanten Sätze, die nicht verurteilend sind und Raum für ein eigenes Urteil lassen, machen seine Romane so einzigartig. Es ist teilweise erschreckend zu sehen wozu Menschen in der Lage sind, doch genau das macht das Buch so spannend und man möchte es nicht mehr aus der Hand legen. Nach jeder Kurzgeschichte brauchte ich ein paar Minuten um die Handlung Revue passieren zu lassen, da das Ende immer relativ offen ist und es nun zur eigenen Urteilsfällung kommt. Eines der interessantesten Bücher welches ich bis jetzt gelesen habe! Dies war mal eine etwas andere Lektüre für mich, doch trotzdem überzeugte mich Ferdinand von Schirach sofort mit seinem Schreibstil. Seine kurzen und prägnanten Sätze, die nicht verurteilend sind und Raum für ein eigenes Urteil lassen, machen seine Romane so einzigartig. Es ist teilweise erschreckend zu sehen wozu Menschen in der Lage sind, doch genau das macht das Buch so spannend und man möchte es nicht mehr aus der Hand legen. Nach jeder Kurzgeschichte brauchte ich ein paar Minuten um die Handlung Revue passieren zu lassen, da das Ende immer relativ offen ist und es nun zur eigenen Urteilsfällung kommt. Eines der interessantesten Bücher welches ich bis jetzt gelesen habe!

Catharina Weida, Thalia-Buchhandlung Essen

Wieder einmal werden uns in diesem Buch die Grauzonen der deutschen Justiz nahegebracht.
Grandios, aber auch teilweise erschreckend!
Wieder einmal werden uns in diesem Buch die Grauzonen der deutschen Justiz nahegebracht.
Grandios, aber auch teilweise erschreckend!

„Wahre Fälle!“

Rebecca Hanneken, Thalia-Buchhandlung Giessen

Gefangen zwischen Gut und Böse! Auch in seinem neuesten Werk, erzählt von Schirach von 12 Schicksalen, die den Leser wieder emotional bewegen! Sehr Spannend und teilweise Erschreckend! Gefangen zwischen Gut und Böse! Auch in seinem neuesten Werk, erzählt von Schirach von 12 Schicksalen, die den Leser wieder emotional bewegen! Sehr Spannend und teilweise Erschreckend!

Susanne Gey, Thalia-Buchhandlung Hürth

Mit wenigen Worten skizziert der ehemalige Strafverteidiger Ferdinand von Schirach die Abgründe und Brüche im Leben der Protagonisten: spannende Realität der wahren Verbrechen. Mit wenigen Worten skizziert der ehemalige Strafverteidiger Ferdinand von Schirach die Abgründe und Brüche im Leben der Protagonisten: spannende Realität der wahren Verbrechen.

Tatjana Hefter, Thalia-Buchhandlung Aschaffenburg

In den Bewertungen meiner Kolleginnen und Kollegen ist bereits alles gesagt.
Ich möchte nur hinzufügen, dass ich froh bin dieses Buch gelesen zu haben, es hätte mir gefehlt!
In den Bewertungen meiner Kolleginnen und Kollegen ist bereits alles gesagt.
Ich möchte nur hinzufügen, dass ich froh bin dieses Buch gelesen zu haben, es hätte mir gefehlt!

Angela Franke, Thalia-Buchhandlung Magdeburg

Wir blicken in die Abgründe straffällig gewordener Menschen. Wieder ein Buch mit Nachwirkungen....man grübelt und muss erst mal tief atmen... Wir blicken in die Abgründe straffällig gewordener Menschen. Wieder ein Buch mit Nachwirkungen....man grübelt und muss erst mal tief atmen...

„Strafe“

Julia Neubert, Thalia-Buchhandlung Dresden

Erneut gelingt es Schirach mit einer sehr klaren und schnörkellosen Sprache eine ungeheure Spannung aufzubauen. Jede der zwölf kurzen Geschichten ist gelungen: Mal stockt einem der Atem ob der geschilderten Grausamkeit, mal ergeht man sich in Mitgefühl für die Figur, die unverschuldet in eine ausweglose Situation gerät.

Mein Favorit ist die Geschichte "Die falsche Seite", weil sie den Verfall des Anwalts Schlesinger eindringlich schildert und zudem einen ungewöhnlichen Kriminalfall aufklärt.

Lesen Sie diesen schmalen Band - es lohnt sich sehr!
Erneut gelingt es Schirach mit einer sehr klaren und schnörkellosen Sprache eine ungeheure Spannung aufzubauen. Jede der zwölf kurzen Geschichten ist gelungen: Mal stockt einem der Atem ob der geschilderten Grausamkeit, mal ergeht man sich in Mitgefühl für die Figur, die unverschuldet in eine ausweglose Situation gerät.

Mein Favorit ist die Geschichte "Die falsche Seite", weil sie den Verfall des Anwalts Schlesinger eindringlich schildert und zudem einen ungewöhnlichen Kriminalfall aufklärt.

Lesen Sie diesen schmalen Band - es lohnt sich sehr!

„Spannende Fälle um das Thema "Strafe"“

Lenke Balaton, Thalia-Buchhandlung Saarbrücken

In seinem neusten Werk versammelt Ferdinand Schirach wieder Geschichten, die sich rund um das Thema "Strafe" ansiedeln lassen.

Das besondere an Schirachs Geschichten ist, dass er nie eine bestimmte Haltung zu den Themen in seinen Geschichten einnimmt: Befürwortet er das Verhalten seiner Charaktere? Missbilligt er bestimmte Vorgehensweisen?
Und gerade durch diesen neutralen Stil ist man als Leser regelrecht dazu gezwungen, sich sein eigenes Urteil zu bilden und selbst zu entscheiden, was nun "Gut" und was "Böse" ist und mir ging es beim Lesen sehr oft so, dass ich für mich keine eindeutige Antwort finden konnte.

Auf jeden Fall lesenswert!
In seinem neusten Werk versammelt Ferdinand Schirach wieder Geschichten, die sich rund um das Thema "Strafe" ansiedeln lassen.

Das besondere an Schirachs Geschichten ist, dass er nie eine bestimmte Haltung zu den Themen in seinen Geschichten einnimmt: Befürwortet er das Verhalten seiner Charaktere? Missbilligt er bestimmte Vorgehensweisen?
Und gerade durch diesen neutralen Stil ist man als Leser regelrecht dazu gezwungen, sich sein eigenes Urteil zu bilden und selbst zu entscheiden, was nun "Gut" und was "Böse" ist und mir ging es beim Lesen sehr oft so, dass ich für mich keine eindeutige Antwort finden konnte.

Auf jeden Fall lesenswert!

„Nur als Buch zu empfehlen...“

Kathrin Leibrock, Thalia-Buchhandlung Jena

Mit wenigen Sätzen stellt Schirach auch in diesem Band wieder die großen Fragen des Lebens. Gewohnt nüchtern und unsentimental berichtet er von den Abgründen der Menschen und lässt uns Leser mit der erschreckenden Erkenntnis zurück, wie schnell jeder von uns zum Täter werden könnte, wenn das Schicksal nur ein ganz klein wenig an der Stellschraube unseres Lebens dreht. Nur leider ist das Hörbuch kaum zu genießen, Schirach liest es selbst und das ein wenig zu lapidar und monoton. Er hätte sein eigentlich gutes Buch besser einem professionellen Hörbuchsprecher überlasse sollen... Mit wenigen Sätzen stellt Schirach auch in diesem Band wieder die großen Fragen des Lebens. Gewohnt nüchtern und unsentimental berichtet er von den Abgründen der Menschen und lässt uns Leser mit der erschreckenden Erkenntnis zurück, wie schnell jeder von uns zum Täter werden könnte, wenn das Schicksal nur ein ganz klein wenig an der Stellschraube unseres Lebens dreht. Nur leider ist das Hörbuch kaum zu genießen, Schirach liest es selbst und das ein wenig zu lapidar und monoton. Er hätte sein eigentlich gutes Buch besser einem professionellen Hörbuchsprecher überlasse sollen...

„Lakonisch“

Karin Thuma, Thalia-Buchhandlung Dresden

Dieser distanzierte, lakonische Erzählstil bleibt an der Oberfläche der Ereignisse. Die Erzählungen mögen spannend zu lesen sein, erlauben Einblick in gerichtliche Hintergründe und dramatische Schicksale. Man bleibt zurück mit einem Gefühl für die tiefe Trostlosigkeit, oft auch Einsamkeit und Leere der beschriebenen Menschen. Dieser distanzierte, lakonische Erzählstil bleibt an der Oberfläche der Ereignisse. Die Erzählungen mögen spannend zu lesen sein, erlauben Einblick in gerichtliche Hintergründe und dramatische Schicksale. Man bleibt zurück mit einem Gefühl für die tiefe Trostlosigkeit, oft auch Einsamkeit und Leere der beschriebenen Menschen.

„Zwölf neue Schicksale.“

Christina Andraschke, Thalia-Buchhandlung Erlangen, Arcaden

Ferdinand von Schirachs knappe Stories fesseln durch die Kombination aus Genauigkeit und einer großen Portion Empathie für die Täter. Er lässt uns in die Abgründe der menschlichen Seele blicken und bringt uns zum Schaudern. Faszinierend. Ferdinand von Schirachs knappe Stories fesseln durch die Kombination aus Genauigkeit und einer großen Portion Empathie für die Täter. Er lässt uns in die Abgründe der menschlichen Seele blicken und bringt uns zum Schaudern. Faszinierend.

Haike Zimmer, Thalia-Buchhandlung Dresden

Wieder knappe präzise Storys, die grade deshalb
so bestechend emotional und unvergleichlich sind.
Wieder knappe präzise Storys, die grade deshalb
so bestechend emotional und unvergleichlich sind.

„True crime?“

Dirk Bluhm, Thalia-Buchhandlung Lünen

Auch wenn der Band mit den 12 Stories den Titel "Strafe" trägt, bekommt bei Ferdinand von Schirach längst nicht jeder Täter das, was er verdient. So, wie beispielsweise ein gewalttätiger Ehemann als freier Mann das Gericht verlässt, da gerade kein Schöffe zu Hand ist und der Prozess platzt. Als Leser erfahren wir viel über den Arbeitsalltag von Juristen, insbesondere von dem moralischen Dilemma der Verteidiger, die oft wider ihr Gewissen handeln müssen. Die Einblicke, die der Jurist Schirach uns gewährt, sind aber nur Nebensache, im Vergleich zu den ungemein interessanten und zum Teil sogar makabren Geschichten, die wir zwischen Staunen und Fassungslosigkeit aufsaugen. Der einmalige Stil des Autors, der sich durch pointierte sprachliche Verknappung und Distanziertheit gegenüber seinen Figuren auszeichnet, erinnerte mich sofort an Kafka. Ich bin froh, das der "Independent" diese Parallele gezogen hat, denn sonst hätte ich mich nicht getraut, diesen Vergleich zu ziehen. Zudem dringt aus jeder Pore seiner "Helden" eine unendliche Einsamkeit, so dass das Prädikat " literarisch" für die true crime Stories verdient ist. Ein letzter Vergleich: Oliver Sacks. Ebenso, wie Sacks in seinem Buch "Der Mann, der seine Frau mit einem Hut verwechselte" faszinierende Fallstudien aus Neurologie und Psychiatrie präsentierte, gelingt es Schirach, uns mit seinen Fallstudien aus der Justiz zu begeistern. Absolute Empfehlung. Auch wenn der Band mit den 12 Stories den Titel "Strafe" trägt, bekommt bei Ferdinand von Schirach längst nicht jeder Täter das, was er verdient. So, wie beispielsweise ein gewalttätiger Ehemann als freier Mann das Gericht verlässt, da gerade kein Schöffe zu Hand ist und der Prozess platzt. Als Leser erfahren wir viel über den Arbeitsalltag von Juristen, insbesondere von dem moralischen Dilemma der Verteidiger, die oft wider ihr Gewissen handeln müssen. Die Einblicke, die der Jurist Schirach uns gewährt, sind aber nur Nebensache, im Vergleich zu den ungemein interessanten und zum Teil sogar makabren Geschichten, die wir zwischen Staunen und Fassungslosigkeit aufsaugen. Der einmalige Stil des Autors, der sich durch pointierte sprachliche Verknappung und Distanziertheit gegenüber seinen Figuren auszeichnet, erinnerte mich sofort an Kafka. Ich bin froh, das der "Independent" diese Parallele gezogen hat, denn sonst hätte ich mich nicht getraut, diesen Vergleich zu ziehen. Zudem dringt aus jeder Pore seiner "Helden" eine unendliche Einsamkeit, so dass das Prädikat " literarisch" für die true crime Stories verdient ist. Ein letzter Vergleich: Oliver Sacks. Ebenso, wie Sacks in seinem Buch "Der Mann, der seine Frau mit einem Hut verwechselte" faszinierende Fallstudien aus Neurologie und Psychiatrie präsentierte, gelingt es Schirach, uns mit seinen Fallstudien aus der Justiz zu begeistern. Absolute Empfehlung.

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Jena

Sachlich und emphatisch regt von Schirach wieder zum Nachdenken über Recht und Gerechtigkeit an. Lässt sich relativ schnell lesen, aber die Fallgeschichten beschäftigen noch lange. Sachlich und emphatisch regt von Schirach wieder zum Nachdenken über Recht und Gerechtigkeit an. Lässt sich relativ schnell lesen, aber die Fallgeschichten beschäftigen noch lange.

„Was ist Verantwortung?“

Barbara Mahlkemper, Thalia-Buchhandlung Oberhausen

Zwölf Geschichten über Verbrechen.
Zwölf Geschichten über Strafe.
Wie sie stattfindet.
Wie sie ausbleibt.
Die Taten entstehen aus normalem menschlichen Verhalten,
die Schwelle wird aus der Sicht , dem Empfinden der Täter leicht überschritten.
Von Schirach beschreibt unauifgeregt die Normalität des Verbrechens, sachlich und emotional distanziert, in einer sehr eigenen Sprache.
Ist es Kunst?
Ist es Leben?
Zwölf Geschichten über Verbrechen.
Zwölf Geschichten über Strafe.
Wie sie stattfindet.
Wie sie ausbleibt.
Die Taten entstehen aus normalem menschlichen Verhalten,
die Schwelle wird aus der Sicht , dem Empfinden der Täter leicht überschritten.
Von Schirach beschreibt unauifgeregt die Normalität des Verbrechens, sachlich und emotional distanziert, in einer sehr eigenen Sprache.
Ist es Kunst?
Ist es Leben?

„Was ist gut und was ist böse?“

Ruth Roßmeisl, Thalia-Buchhandlung Regensburg

Was ist Schuld und wie gerecht kann Strafe sein? Zwölf neue Kurzgeschichten, in denen von Schirach von Schicksalen und Verbrechen erzählt und von der Pflicht des Verteidigers, um das Recht seines Mandanten zu kämpfen. Blicken Sie in menschliche Abgründe - wie würde Ihre Strafverteidigung aussehen? Was ist Schuld und wie gerecht kann Strafe sein? Zwölf neue Kurzgeschichten, in denen von Schirach von Schicksalen und Verbrechen erzählt und von der Pflicht des Verteidigers, um das Recht seines Mandanten zu kämpfen. Blicken Sie in menschliche Abgründe - wie würde Ihre Strafverteidigung aussehen?

Ulrich Kienast, Thalia-Buchhandlung Wolfsburg

Zwölf Schicksale: nüchtern, knapp, berichtsartig, scheinbar emotionslos geschildert. Doch gerade dieser Tonfall bringt sie uns ganz eindringlich nahe und lässt uns mitfühlen. Zwölf Schicksale: nüchtern, knapp, berichtsartig, scheinbar emotionslos geschildert. Doch gerade dieser Tonfall bringt sie uns ganz eindringlich nahe und lässt uns mitfühlen.

„Große Klasse“

N. Zahlaus, Thalia-Buchhandlung Halle

Das erste Buch, das ich von ihm gelesen habe und ich muss sagen, dass ich sehr sehr begeistert bin. Die Länge der Geschichten ist immer punktgenau, um sich in die Charaktere hineinversetzen zu können. Sein Erzählstil ist kurz und prägnant, kein einziger Satz ein Lückenfüller. Trotzdem oder gerade deswegen berührt jedes "Schicksal", jeder Verlauf und vor allem jede Wendung.
Man geht vielleicht mit mehr Fragen aus dem Buch raus, als man zu Beginn hatte, aber es lohnt sich wirklich!
Das erste Buch, das ich von ihm gelesen habe und ich muss sagen, dass ich sehr sehr begeistert bin. Die Länge der Geschichten ist immer punktgenau, um sich in die Charaktere hineinversetzen zu können. Sein Erzählstil ist kurz und prägnant, kein einziger Satz ein Lückenfüller. Trotzdem oder gerade deswegen berührt jedes "Schicksal", jeder Verlauf und vor allem jede Wendung.
Man geht vielleicht mit mehr Fragen aus dem Buch raus, als man zu Beginn hatte, aber es lohnt sich wirklich!

Elke Schröder, Thalia-Buchhandlung Dinslaken

Neue Geschichten aus Schirachs Zeit als Strafverteidiger, die einem oft lange nicht mehr aus dem Kopf gehen. Knappe Sprache ohne viele Umwege: exakt passend zu den Erzählungen! Neue Geschichten aus Schirachs Zeit als Strafverteidiger, die einem oft lange nicht mehr aus dem Kopf gehen. Knappe Sprache ohne viele Umwege: exakt passend zu den Erzählungen!

„Neues aus den Abgründen deutscher Gerichtssäle“

Ines Böcker, Thalia-Buchhandlung Essen

Ferdinand von Schirachs Erzählungen über Grauzonen unserer Justiz zeigen die oftmals klaffenden Abgründe zwischen Rechtsprechung und Gerechtigkeitsempfinden.
Nur wenige Autoren erzählen so klug und einfühlsam, so zielstrebig und präzise, dass man Sprache wie tausend kleine Nadelstiche empfindet, die unter die Haut gehen.
Absolut lesenswert, ebenso wie die Vorgänger Verbrechen und Schuld.
Ferdinand von Schirachs Erzählungen über Grauzonen unserer Justiz zeigen die oftmals klaffenden Abgründe zwischen Rechtsprechung und Gerechtigkeitsempfinden.
Nur wenige Autoren erzählen so klug und einfühlsam, so zielstrebig und präzise, dass man Sprache wie tausend kleine Nadelstiche empfindet, die unter die Haut gehen.
Absolut lesenswert, ebenso wie die Vorgänger Verbrechen und Schuld.

Fabian Klukas, Thalia-Buchhandlung Kleve

Kurz, knackig und faszinierend.
Teils läuft einem schon ein Schauer über den Rücken wenn man mal drüber nachdenkt.
Kurz, knackig und faszinierend.
Teils läuft einem schon ein Schauer über den Rücken wenn man mal drüber nachdenkt.

„„Es gibt kein Verbrechen und keine Schuld, aber es gibt eine Strafe.“ “

Christine Pajak, Thalia-Buchhandlung Lutherstadt Wittenberg

Ich habe das neue Buch von Ferdinand von Schirach sehnsüchtig erwartet. Wieder zeigt jede Geschichte die Vielschichtigkeit unseres Rechtssystems auf, konfrontiert den Leser mit Begriffen wie Schuld, Verbrechen und Strafe und deren Hinterfragung. Die neuen Erzählungen sind vor allem durchdrungen von der Einsamkeit der Protagonisten und zeigen dem Leser, wie anders man die Dinge wahrnimmt, wenn man die Perspektive wechselt.
Ich bin immer wieder begeistert von der Empathie und der klaren, geschliffenen Sprache, die Ferdinand von Schirachs Werken innewohnt. „Strafe“ steht seinen anderen Werken in Nichts nach und hat nur eine Schwäche: Leider ist das Leseerlebnis zu schnell vorbei.
Ich habe das neue Buch von Ferdinand von Schirach sehnsüchtig erwartet. Wieder zeigt jede Geschichte die Vielschichtigkeit unseres Rechtssystems auf, konfrontiert den Leser mit Begriffen wie Schuld, Verbrechen und Strafe und deren Hinterfragung. Die neuen Erzählungen sind vor allem durchdrungen von der Einsamkeit der Protagonisten und zeigen dem Leser, wie anders man die Dinge wahrnimmt, wenn man die Perspektive wechselt.
Ich bin immer wieder begeistert von der Empathie und der klaren, geschliffenen Sprache, die Ferdinand von Schirachs Werken innewohnt. „Strafe“ steht seinen anderen Werken in Nichts nach und hat nur eine Schwäche: Leider ist das Leseerlebnis zu schnell vorbei.

„Strafe“

Tina Dammer, Thalia-Buchhandlung Baden-Baden

Ferdinand von Schirach, der frühere Strafverteidiger, beschreibt in seinem neuen Buch "Strafe" 12 Schicksale von Menschen, die zu vermeintlichen Tätern werden. Bei den Figuren geht es um Einsamkeit, dem Streben nach Glück im Alltag und dessen Scheitern. Der Autor verurteilt nie. Eine großartige empfehlenswerte Lektüre! Ferdinand von Schirach, der frühere Strafverteidiger, beschreibt in seinem neuen Buch "Strafe" 12 Schicksale von Menschen, die zu vermeintlichen Tätern werden. Bei den Figuren geht es um Einsamkeit, dem Streben nach Glück im Alltag und dessen Scheitern. Der Autor verurteilt nie. Eine großartige empfehlenswerte Lektüre!

Carola Ludger, Thalia-Buchhandlung Lippstadt

In bewährter Erzählweise, präzise, schonungslos offen, teils sprachlich kühl u. doch voller Emotionen beschreibt v. Schirach zwölf Schicksale, die unter die Haut gehen. Großartig! In bewährter Erzählweise, präzise, schonungslos offen, teils sprachlich kühl u. doch voller Emotionen beschreibt v. Schirach zwölf Schicksale, die unter die Haut gehen. Großartig!

„Wie kann man dem Menschen gerecht werden? “

Nancy Jarisch, Thalia-Buchhandlung Weiterstadt

Wieder hat Ferdinand von Schirach es geschafft mich zu verblüffen und zum Grübeln zu bringen. In seinem neuen Buch erzählt er gewohnt distanziert, pointiert und sachlich 12 unfassbare Geschichten von Menschen, die mit dem Gesetz und den Mühlen der Justiz in Konflikt kommen.

Ein Buch voller Grautöne, dass uns darüber sinnen lässt, ob wir gut oder schlecht, richtig oder falsch, schuldig oder unschuldig überhaupt beurteilen können und wo die Grenzen des Jusizapparats liegen.

Klare Empfehlung!
Wieder hat Ferdinand von Schirach es geschafft mich zu verblüffen und zum Grübeln zu bringen. In seinem neuen Buch erzählt er gewohnt distanziert, pointiert und sachlich 12 unfassbare Geschichten von Menschen, die mit dem Gesetz und den Mühlen der Justiz in Konflikt kommen.

Ein Buch voller Grautöne, dass uns darüber sinnen lässt, ob wir gut oder schlecht, richtig oder falsch, schuldig oder unschuldig überhaupt beurteilen können und wo die Grenzen des Jusizapparats liegen.

Klare Empfehlung!

Andrea Dippel, Thalia-Buchhandlung Weiterstadt

Und wieder führt uns Ferdinand von Schirach in die Abgründe der menschlichen Seele und zeigt auf, dass manches nicht so ist, wie es auf den ersten Blick scheint. Unbedingt lesen! Und wieder führt uns Ferdinand von Schirach in die Abgründe der menschlichen Seele und zeigt auf, dass manches nicht so ist, wie es auf den ersten Blick scheint. Unbedingt lesen!

„Wieder toll!“

Simone Büchner, Thalia-Buchhandlung Coburg

12 lesenswerte Erzählungen über Menschen und ihre Begegnung mit Schuld und Unschuld, vollkommen wertungsfrei und sachlich erzählt. Außerdem wird ein guter Einblick in das deutsche Justizsystem vermittelt. 12 lesenswerte Erzählungen über Menschen und ihre Begegnung mit Schuld und Unschuld, vollkommen wertungsfrei und sachlich erzählt. Außerdem wird ein guter Einblick in das deutsche Justizsystem vermittelt.

Rene Friedrich, Thalia-Buchhandlung Bautzen

Klare Handlungen, distanzierte Erzählweise und alles ohne Wertung. Aber sind wir, die Leser, unparteiisch? Wie würden Sie strafen, wenn Sie Richter wären? Absolute Leseempfehlung! Klare Handlungen, distanzierte Erzählweise und alles ohne Wertung. Aber sind wir, die Leser, unparteiisch? Wie würden Sie strafen, wenn Sie Richter wären? Absolute Leseempfehlung!

Christine Fehlhaber, Thalia-Buchhandlung Dresden

Einfach nur großartig, wie immer. Viel mehr gibt es wirklich nicht zu sagen. Einfach nur großartig, wie immer. Viel mehr gibt es wirklich nicht zu sagen.

C. Ksoll, Thalia-Buchhandlung Aschaffenburg

In der Kürze liegt die Würze.
Der Meister der Verknappung versteht es erneut in kurzen Geschichten zu begeistern.Menschliche Abgründe, Stärken und Schwächen..
Absolut lesenswert!
In der Kürze liegt die Würze.
Der Meister der Verknappung versteht es erneut in kurzen Geschichten zu begeistern.Menschliche Abgründe, Stärken und Schwächen..
Absolut lesenswert!

„Geschichten, die beschäftigen. “

Anika Meinhardt, Thalia-Buchhandlung Einbeck

Ferdinand von Schirachs Schreibstil fasziniert. Zu jeder Zeit ist der Erzähler distanzierter Beobachter und doch sind die Geschichten so pointiert, dass sie mich noch länger beschäftigt haben. Absolut lesenswert! Ferdinand von Schirachs Schreibstil fasziniert. Zu jeder Zeit ist der Erzähler distanzierter Beobachter und doch sind die Geschichten so pointiert, dass sie mich noch länger beschäftigt haben. Absolut lesenswert!

Rita Berhausen, Thalia-Buchhandlung Siegburg

Diese Erzählungen, die auf wahren Begebenheiten basieren, stellen die Frage nach der moralischen und rechtlichen Schuld. Der minimalistische Stil macht sie umso eindrücklicher! Diese Erzählungen, die auf wahren Begebenheiten basieren, stellen die Frage nach der moralischen und rechtlichen Schuld. Der minimalistische Stil macht sie umso eindrücklicher!

„Schirach garantiert anspruchsvolle Kriminallektüren“

Daniel Thiele, Thalia-Buchhandlung Hamm

Eine befangene Schöffin, ein spielsüchtiger Anwalt oder eine tötende Ehefrau: Schirachs Kurzerzählungen beleuchten verschiedenste Personen in unterschiedlichsten Rollen im Strafverfahren.
Gemein ist ihnen ihr Grauton, sie sind weder gut noch böse. Wir sympathisieren nicht bedingungslos mit ihnen, gleichgültig sind sie uns aber auch nicht. Schirach weiß, wovon er schreibt, er kennt die Justiz, die vielfältigen Hintergründen devianten Verhaltens jeder Art. Sein Schreibstil ist nüchtern aber erzeugt Bilder. Eine unvergleichliche Lektüre!
Eine befangene Schöffin, ein spielsüchtiger Anwalt oder eine tötende Ehefrau: Schirachs Kurzerzählungen beleuchten verschiedenste Personen in unterschiedlichsten Rollen im Strafverfahren.
Gemein ist ihnen ihr Grauton, sie sind weder gut noch böse. Wir sympathisieren nicht bedingungslos mit ihnen, gleichgültig sind sie uns aber auch nicht. Schirach weiß, wovon er schreibt, er kennt die Justiz, die vielfältigen Hintergründen devianten Verhaltens jeder Art. Sein Schreibstil ist nüchtern aber erzeugt Bilder. Eine unvergleichliche Lektüre!

Maren Höll, Thalia-Buchhandlung Aschaffenburg

Schirachs schlichte Sprache unterstreicht die Gewaltigkeit der Fälle. Damit macht er auch klar wie nahe die Abgründe im Leben sind. Eine Lektüre, die noch lange im Kopf bleibt. Schirachs schlichte Sprache unterstreicht die Gewaltigkeit der Fälle. Damit macht er auch klar wie nahe die Abgründe im Leben sind. Eine Lektüre, die noch lange im Kopf bleibt.

„Bewegend“

Petra Kurbach, Thalia-Buchhandlung Osnabrück

Es gelingt dem Autoren doch immer wieder mit seiner klaren Sprache, Ungeheuerliches ohne Wertung zu erzählen. Auch die neuen Geschichten lassen Sie in Abgründe blicken, die Sie nicht so schnell vergessen. Es gelingt dem Autoren doch immer wieder mit seiner klaren Sprache, Ungeheuerliches ohne Wertung zu erzählen. Auch die neuen Geschichten lassen Sie in Abgründe blicken, die Sie nicht so schnell vergessen.

„Ganz großes Tennis! “

André Pingel, Thalia-Buchhandlung Bremen

Ferdinand von Schirach hat es wieder einmal geschafft mich zu begeistern! In seinem neuen Buch versammeln sich insgesamt zwölf Geschichten, in denen große Themen, wie zum Beispiel Schuld, Einsamkeit, Rache und Strafe zur Sprache kommen. In kurzen und knappen Sätzen, präzise und distanziert, schildert er seine Geschichten, lässt dabei die nötige Empathie aber nicht bei Seite und auch die Menschen hinter der Geschichte niemals aus den Augen. Vor allem die letzte Erzählung beeindruckt durch den persönlichen Bezug, aber auch alles andere geht nicht spurlos am Leser vorbei. Es ist wirklich unfassbar, wie viel dieser Mensch mit wenigen Worten ausdrücken kann und wie sehr er seine Leser zum Mitfühlen und Mitdenken anregt. Ein Buch das noch lange im Gedächtnis bleiben wird, wenn man es gelesen hat und eine absolute Leseempfehlung! Ferdinand von Schirach hat es wieder einmal geschafft mich zu begeistern! In seinem neuen Buch versammeln sich insgesamt zwölf Geschichten, in denen große Themen, wie zum Beispiel Schuld, Einsamkeit, Rache und Strafe zur Sprache kommen. In kurzen und knappen Sätzen, präzise und distanziert, schildert er seine Geschichten, lässt dabei die nötige Empathie aber nicht bei Seite und auch die Menschen hinter der Geschichte niemals aus den Augen. Vor allem die letzte Erzählung beeindruckt durch den persönlichen Bezug, aber auch alles andere geht nicht spurlos am Leser vorbei. Es ist wirklich unfassbar, wie viel dieser Mensch mit wenigen Worten ausdrücken kann und wie sehr er seine Leser zum Mitfühlen und Mitdenken anregt. Ein Buch das noch lange im Gedächtnis bleiben wird, wenn man es gelesen hat und eine absolute Leseempfehlung!

„Lebensläufe“

Elke Meißner, Thalia-Buchhandlung Leipzig

Sprachlich prägnant, genau, stilistisch unverwechselbar, empathisch und doch fast rational erzählt Ferdinand von Schirach von gebrochenen, verlorenen Seelen - und das bei aller Tragik ganz wunderbar.
Er stellt uns auf die Probe, sobald wir uns für gut - böse, gerecht - ungerecht, richtig oder falsch entscheiden.
Am Ende können wir auch seine Verzweiflung lesen, ja hören - beeindruckend.
Sprachlich prägnant, genau, stilistisch unverwechselbar, empathisch und doch fast rational erzählt Ferdinand von Schirach von gebrochenen, verlorenen Seelen - und das bei aller Tragik ganz wunderbar.
Er stellt uns auf die Probe, sobald wir uns für gut - böse, gerecht - ungerecht, richtig oder falsch entscheiden.
Am Ende können wir auch seine Verzweiflung lesen, ja hören - beeindruckend.

„Eine schlaflose Nacht “

Lisa Kohl, Thalia-Buchhandlung Hagen

Florian Illies schreibt auf dem Buchrücken von Schirachs "Strafe": "Er verführt uns so ruhig, so klar, so unwiderstehlich, dass man zur Strafe süchtig danach wird."
Für mich trifft dieser Satz absolut zu. Ich habe alle zwölf Geschichten in der vergangenen Nacht durchgelesen.

Schirachs Sprache ist so klar und so präzise wie immer. Die Fälle unglaublich. Ihr Verständnis von Recht, Schuld und Strafe wird nach der Lektüre nicht mehr dasselbe sein.

Ganz besonders beeindruckt hat mich gleich die allererste Geschichte "Die Schöffin".
Florian Illies schreibt auf dem Buchrücken von Schirachs "Strafe": "Er verführt uns so ruhig, so klar, so unwiderstehlich, dass man zur Strafe süchtig danach wird."
Für mich trifft dieser Satz absolut zu. Ich habe alle zwölf Geschichten in der vergangenen Nacht durchgelesen.

Schirachs Sprache ist so klar und so präzise wie immer. Die Fälle unglaublich. Ihr Verständnis von Recht, Schuld und Strafe wird nach der Lektüre nicht mehr dasselbe sein.

Ganz besonders beeindruckt hat mich gleich die allererste Geschichte "Die Schöffin".

„Was ist gut, was ist böse?“

Claudia Tross, Thalia-Buchhandlung Offenbach

Schirachs zwölf Erzählungen haben mich jede einzelne zutiefst bewegt und Gänsehaut erzeugt. Jede dieser Geschichten ist hochemotional und niemandem steht es zu, diese Menschen für ihr Handeln zu verurteilen.
Das Leben schreibt diese Geschichten und die Frage nach Recht und Gerechtigkeit kann hier nicht beantwortet werden.
Schirachs zwölf Erzählungen haben mich jede einzelne zutiefst bewegt und Gänsehaut erzeugt. Jede dieser Geschichten ist hochemotional und niemandem steht es zu, diese Menschen für ihr Handeln zu verurteilen.
Das Leben schreibt diese Geschichten und die Frage nach Recht und Gerechtigkeit kann hier nicht beantwortet werden.

Lorena Lahrem, Thalia-Buchhandlung Berlin

Schirach in Höchstform! In kurzen Stories beschreibt der Autor verschiedene Schicksale, die uns zeigen: wer schuldig ist, bekommt eine Strafe. Aber ist dies immer so durchsichtig? Schirach in Höchstform! In kurzen Stories beschreibt der Autor verschiedene Schicksale, die uns zeigen: wer schuldig ist, bekommt eine Strafe. Aber ist dies immer so durchsichtig?

„Wirklichkeit und Poesie“

Evelyn Röwekamp, Thalia-Buchhandlung Rostock

Dem Autor ist es wieder gelungen seine Geschichten der Wirklichkeit poetisch zu erzählen. Die Frage von Schuld und Sühne und von Täter und Opfer beantwortet er konsequent,
aber der Leser muss sie schon selbst für sich lösen.
Verbrechen können banal sein, oft vorhersehbar oder vom Zufall erzeugt, man stellt ziemlich schnell fest, das man bis jetzt vielleicht einfach nur Glück hatte nicht selbst betroffen zu sein. Das Buch sollte Schullektüre werden!
Dem Autor ist es wieder gelungen seine Geschichten der Wirklichkeit poetisch zu erzählen. Die Frage von Schuld und Sühne und von Täter und Opfer beantwortet er konsequent,
aber der Leser muss sie schon selbst für sich lösen.
Verbrechen können banal sein, oft vorhersehbar oder vom Zufall erzeugt, man stellt ziemlich schnell fest, das man bis jetzt vielleicht einfach nur Glück hatte nicht selbst betroffen zu sein. Das Buch sollte Schullektüre werden!

Hannelore Wolter, Thalia-Buchhandlung Erlangen

Der beste Titel von Schirrach. Spannender kann keiner Schicksale darstellen. Der beste Titel von Schirrach. Spannender kann keiner Schicksale darstellen.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
77 Bewertungen
Übersicht
63
11
2
1
0

Erneut eindrückliche Kurzgeschichten
von einer Kundin/einem Kunden am 04.08.2018

Ferdinand von Schirach hat erneut ein Buch mit eindrücklichen Kurzgeschichten verfasst, die auch noch Tage, nachdem man sie gelesen hat in einem nachhallen. Sie lesen sich kurzweilig, doch vermögen trotzdem zu erschüttern. Mich haben sie zum Nachdenken angeregt und noch einmal vor Augen geführt: hinter jeder Straftat steckt eine... Ferdinand von Schirach hat erneut ein Buch mit eindrücklichen Kurzgeschichten verfasst, die auch noch Tage, nachdem man sie gelesen hat in einem nachhallen. Sie lesen sich kurzweilig, doch vermögen trotzdem zu erschüttern. Mich haben sie zum Nachdenken angeregt und noch einmal vor Augen geführt: hinter jeder Straftat steckt eine Geschichte, die es anzuhören gilt.

von einer Kundin/einem Kunden am 25.07.2018
Bewertet: anderes Format

12 Geschichten - 12 Schicksale! 12 mal die Frage, Schuldig oder Unschuldig? Fällt das Urteil gerecht aus? Ein faszinierendes und spannendes Buch. Unbedingt Lesen!

"Zwölf Schicksale"
von einer Kundin/einem Kunden am 10.06.2018

Zwölf Geschichten, die unterschiedlicher nicht sein können, aber alle haben sie eines Gemeinsam...eine Gratwanderung zwischen Gut und Böse, Schuld und Unschuld und die Entscheidung über eine gerechte Strafe. Spannend und einfach nur fantastisch geschrieben. Jedes Schicksal eine tolle Geschichte für sich.