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Das Feld

(84)
Wenn die Toten auf ihr Leben zurückblicken könnten, wovon würden sie erzählen? Einer wurde geboren, verfiel dem Glücksspiel und starb. Ein anderer hat nun endlich verstanden, in welchem Moment sich sein Leben entschied. Eine erinnert sich daran, dass ihr Mann ein Leben lang ihre Hand in seiner gehalten hat. Eine andere hatte siebenundsechzig Männer, doch nur einen hat sie geliebt. Und einer dachte: Man müsste mal raus hier. Doch dann blieb er. In Robert Seethalers neuem Roman geht es um das, was sich nicht fassen lässt. Es ist ein Buch der Menschenleben, jedes ganz anders, jedes mit anderen verbunden. Sie fügen sich zum Roman einer kleinen Stadt und zu einem Bild menschlicher Koexistenz.
Portrait
Robert Seethaler, geboren 1966 in Wien, ist ein vielfach ausgezeichneter Schriftsteller und Drehbuchautor. Seine Romane "Der Trafikant" (2012) und "Ein ganzes Leben" (2014) wurden zu großen internationalen Publikumserfolgen. 2018 ist sein neuer Roman "Das Feld" erschienen. Robert Seethaler lebt in Wien und Berlin.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja
Erscheinungsdatum 04.06.2018
Sprache Deutsch
EAN 9783446260665
Verlag Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG
Dateigröße 1486 KB
Verkaufsrang 130
eBook
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Buchhändler-Empfehlungen

Ruth Kisters, Thalia-Buchhandlung Berlin

Neulich fragte ich mich auf einem Friedhof, wie diese Menschen wohl gelebt haben. Das erzählt Seethaler auf eine sehr einfache Art und zeigt damit, wie vielfältig unser Leben ist. Neulich fragte ich mich auf einem Friedhof, wie diese Menschen wohl gelebt haben. Das erzählt Seethaler auf eine sehr einfache Art und zeigt damit, wie vielfältig unser Leben ist.

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Oldenburg

Das Feld ist ein Friedhof. Der Autor erzählt uns episodenhaft die Geschichten einiger Menschen, die dort begraben sind. Sein Sti ist ruhig, präzise und eindringlich.. Das Feld ist ein Friedhof. Der Autor erzählt uns episodenhaft die Geschichten einiger Menschen, die dort begraben sind. Sein Sti ist ruhig, präzise und eindringlich..

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Limburg

In Seethalers neuem, brilliantem Roman lässt er 29 Tote einer fiktiven Stadt erzählen. Ein Buch der leisen eindringlichen Töne in dem viel Weisheit und Kraft zur Aussöhnung steckt In Seethalers neuem, brilliantem Roman lässt er 29 Tote einer fiktiven Stadt erzählen. Ein Buch der leisen eindringlichen Töne in dem viel Weisheit und Kraft zur Aussöhnung steckt

„Was würden sie berichten?“

A. Satter

29 Bürger der Kleinstadt Paulstadt blicken auf ihr Leben zurück, denn sie alle teilen ein Schicksal: sie liegen auf dem Feld begraben.
Wir hören von Sorgen und Nöten, Schuld und Vergebung, Wünschen und Sehnsüchten. Von allem was das Leben eben ausmacht. So fügt sich nach und nach das Mosaik einer Stadt zusammen.
Typisch Seethaler ist die Lektüre unaufgeregt und doch aufwühlend. Ich konnte das Buch nicht weglegen!
29 Bürger der Kleinstadt Paulstadt blicken auf ihr Leben zurück, denn sie alle teilen ein Schicksal: sie liegen auf dem Feld begraben.
Wir hören von Sorgen und Nöten, Schuld und Vergebung, Wünschen und Sehnsüchten. Von allem was das Leben eben ausmacht. So fügt sich nach und nach das Mosaik einer Stadt zusammen.
Typisch Seethaler ist die Lektüre unaufgeregt und doch aufwühlend. Ich konnte das Buch nicht weglegen!

Dermot Willis, Thalia-Buchhandlung Kassel

Was werden wir über unser Leben sagen, nachdem es zu Ende ist? Ein brillantes Werk, indem Seethaler dieses Thema mit Pietät und Respekt wunderbar angeht. Was werden wir über unser Leben sagen, nachdem es zu Ende ist? Ein brillantes Werk, indem Seethaler dieses Thema mit Pietät und Respekt wunderbar angeht.

Andrea Becker, Thalia-Buchhandlung Fulda

Mehrere Leben vom Tod aus erzählt: schöne Sprache, aber eine etwas depressive und traurige Grundstimmung prägt dieses Buch.
Mich hat sein Buch "Ein ganzes Leben" sehr beeindruckt!
Mehrere Leben vom Tod aus erzählt: schöne Sprache, aber eine etwas depressive und traurige Grundstimmung prägt dieses Buch.
Mich hat sein Buch "Ein ganzes Leben" sehr beeindruckt!

„Ungewöhnlich“

Julia Obermaier, Thalia-Buchhandlung Rosenheim

Wenn die Toten sprechen könnten, was würden sie uns wohl erzählen? Seethaler gelingt es meisterhaft und dennoch in leichter, eingängiger Sprache von vergangenen Leben und Lieben zu berichten. Lesenswert! Wenn die Toten sprechen könnten, was würden sie uns wohl erzählen? Seethaler gelingt es meisterhaft und dennoch in leichter, eingängiger Sprache von vergangenen Leben und Lieben zu berichten. Lesenswert!

„Lebendig tot?“

Annegret Klingbeil, Thalia-Buchhandlung Bad Oeynhausen

Aus der Distanz – und doch empathisch – hat sich der Autor in die Ursprünglichkeit (Naivität?) der Menschen 'hineinerzählt'. Er beschreibt ihre Leben als weitgehend unreflektierte Koexistenz...
Aber ich will mehr!!!
Hoffentlich gelingt es diesem aus Einzelschicksalen zusammengesetzten Roman durch seine deprimierende Sicht, Leser/innen aufzurütteln, sich nach dem 'Mehr' des Lebens zu sehnen und sich auf Suche zu begeben!: damit Mensch nicht bereits vorm Sterben in toter Existenz erstarrt.
Aus der Distanz – und doch empathisch – hat sich der Autor in die Ursprünglichkeit (Naivität?) der Menschen 'hineinerzählt'. Er beschreibt ihre Leben als weitgehend unreflektierte Koexistenz...
Aber ich will mehr!!!
Hoffentlich gelingt es diesem aus Einzelschicksalen zusammengesetzten Roman durch seine deprimierende Sicht, Leser/innen aufzurütteln, sich nach dem 'Mehr' des Lebens zu sehnen und sich auf Suche zu begeben!: damit Mensch nicht bereits vorm Sterben in toter Existenz erstarrt.

Christian Schumacher, Thalia-Buchhandlung Siegburg

Die Vergänglichkeit wird lebendig, ein Leben wird in Worte gefasst. Seethaler wie man ihn kennt, macht nachdenklich und glücklich. Die Vergänglichkeit wird lebendig, ein Leben wird in Worte gefasst. Seethaler wie man ihn kennt, macht nachdenklich und glücklich.

Sonja Köln, Thalia-Buchhandlung Vechta

Die Toten tauschen ihre Gedanken aus. Mal freundlich, mal zynisch,mal melancholisch, mal bösartig, mal philosophisch...Kurzgeschichten, die zum Nachdenken anregen. Die Toten tauschen ihre Gedanken aus. Mal freundlich, mal zynisch,mal melancholisch, mal bösartig, mal philosophisch...Kurzgeschichten, die zum Nachdenken anregen.

„Der Tod ist nicht das Ende“

Ulrike Walther, Thalia-Buchhandlung Gotha

Im ältesten Teil eines Friedhofs, das Feld genannt, herrscht keineswegs, die zu erwartende, Stille. Dem aufmerksamen Zuhörer haben die Toten einiges zu berichten. Von Liebe und Zwängen wird erzählt, manch einer ist nur wütend oder in sinnlosen Aufzählungen gefangen.
Gekonnt skizziert Robert Seethaler das Leben in einem Städtchen und gewährt Blicke hinter die Fassaden.
Im ältesten Teil eines Friedhofs, das Feld genannt, herrscht keineswegs, die zu erwartende, Stille. Dem aufmerksamen Zuhörer haben die Toten einiges zu berichten. Von Liebe und Zwängen wird erzählt, manch einer ist nur wütend oder in sinnlosen Aufzählungen gefangen.
Gekonnt skizziert Robert Seethaler das Leben in einem Städtchen und gewährt Blicke hinter die Fassaden.

„„Man stirbt nicht, man verlässt nur diese Welt. Der Tod ist nur ein Wort.““

Christine Pajak, Thalia-Buchhandlung Lutherstadt Wittenberg

Poetische Sätze, die in ihrer Schlichtheit ins Schwarze treffen. Seethaler schafft es trotz der immerwährenden Gegenwärtigkeit des Todes, dass man als Leser nicht betroffen ist, sondern eher getröstet und den Satz Carpe Diem verinnerlicht. So facettenreich wie das Leben ist, so facettenreich ist auch das Sterben.
So leicht und schön sich dieses Buch auch liest, war ich am Ende doch zwiegespalten. Denn der Text, in dem eigentlich 29 völlig unterschiedliche Personen sprechen, gerät als viel zu homogene Masse, in denen eher Seethaler spricht, als seine Figuren. Mehr Nuancen hätten den Personen mehr Authentizität verliehen.
Poetische Sätze, die in ihrer Schlichtheit ins Schwarze treffen. Seethaler schafft es trotz der immerwährenden Gegenwärtigkeit des Todes, dass man als Leser nicht betroffen ist, sondern eher getröstet und den Satz Carpe Diem verinnerlicht. So facettenreich wie das Leben ist, so facettenreich ist auch das Sterben.
So leicht und schön sich dieses Buch auch liest, war ich am Ende doch zwiegespalten. Denn der Text, in dem eigentlich 29 völlig unterschiedliche Personen sprechen, gerät als viel zu homogene Masse, in denen eher Seethaler spricht, als seine Figuren. Mehr Nuancen hätten den Personen mehr Authentizität verliehen.

„Ein Friedhof lässt seine Toten sprechen...“

Friederike Foerster, Thalia-Buchhandlung Bonn

Man kann es jederzeit zur Hand nehmen und ein Leben oder eine Bemerkung lesen.
Denkt darüber nach oder lacht.
Im nächsten Kapitel wird ein anderer Toter sprechen.
Einige kommen mehrmals vor, manche sind einsilbig (das Kapitel von Sophie Breyer besteht nur aus einem Wort : "Idioten").
Die Kleinstadt Paulstadt wird lebendiger, als ihre Einwohner.

Ein guter Einstieg in das Werk von Robert Seethaler!
Man kann es jederzeit zur Hand nehmen und ein Leben oder eine Bemerkung lesen.
Denkt darüber nach oder lacht.
Im nächsten Kapitel wird ein anderer Toter sprechen.
Einige kommen mehrmals vor, manche sind einsilbig (das Kapitel von Sophie Breyer besteht nur aus einem Wort : "Idioten").
Die Kleinstadt Paulstadt wird lebendiger, als ihre Einwohner.

Ein guter Einstieg in das Werk von Robert Seethaler!

„Wenn der letzte Vorhang fällt“

Dirk Bluhm, Thalia-Buchhandlung Lünen

Mit seinem großartigen und überaus erfolgreichen Roman "Ein ganzes Leben" hat Robert Seethaler ja die Messlatte für sein neues Buch "Das Feld" mehr als hoch gehängt... und nicht gerissen. Seethaler führt uns ins unscheinbare Paulstadt, einen Ort, der auch ebenso Neustadt oder Kirchhausen heißen könnte. Das "Feld" ist der Gottesacker von Paulstadt, auf dem sich ein Greis- ein Fool on the Hill- befindet, der meint, die Toten sprechen zu hören. Was sie zu sagen haben ist oft anrührend, manchmal tragisch und häufig banal. So erinnert sich Hanna Heim, das ihr Mann am Totenbett ihre Hand ebenso hielt wie vor über 50 Jahren zu Schulzeiten. Pfarrer Homberg beschreibt uns, wie er buchstäblich vom Glauben abfiel, und schließlich seine Kirche abfackelte. Jemand erinnert sich an die wunderbaren Sonntage im Bett, ein anderer zieht ein tristes Resümee (12 Mal Krankenhaus, 6 Versicherungen), während ein Dritter seine Weisheiten an die Nachwelt weitergeben möchte.Leider finden sich darunter auch Gemeinplätze wie "Traue keinem Arzt" und "Vermutlich gibt es keinen Gott". Es wird schnell klar: Die Handwerker, Angestellten und Geschäftsleute werden durch ihr Ableben weder geläutert, noch erreichen sie neue Sphären der Erkenntnis. Oft scheint das Gegenteil der Fall zu sein. Und wenn sie weinerlich, rechthaberisch oder kleinlich schwadronieren, möchte man sie wach rütteln und ihnen zurufen "Ja habt ihr denn gar nichts aus eurem Leben gelernt?" In einem Schulaufsatz über den Roman würde vielleicht stehen:"Der Autor will uns damit sagen, dass wir das Leben bewusst Leben sollten, da es kein Vorspiel zu paradiesischen Zuständen im Jenseits ist, und ein Spießer ein ewiger Spießer bleibt" Da das Buch aber auch sehr viele schöne, warmherzige Episoden enthält, wird klar, dass es ebenso möglich ist, ein emotional erfülltes Leben zu führen. Natürlich ist dies nur eine Lesart des absolut anregen Romans von Seethaler, und ob der Autor ein Moralisten ist, sollten Sie selbst rausfinden. Ich persönlich werde mich der Frage, nach dem bewussten (achtsamen) Leben sofort widmen. Na ja, o.k., ich schau erstmal das Viertelfinale Frankreich gegen Uruguay. Mit seinem großartigen und überaus erfolgreichen Roman "Ein ganzes Leben" hat Robert Seethaler ja die Messlatte für sein neues Buch "Das Feld" mehr als hoch gehängt... und nicht gerissen. Seethaler führt uns ins unscheinbare Paulstadt, einen Ort, der auch ebenso Neustadt oder Kirchhausen heißen könnte. Das "Feld" ist der Gottesacker von Paulstadt, auf dem sich ein Greis- ein Fool on the Hill- befindet, der meint, die Toten sprechen zu hören. Was sie zu sagen haben ist oft anrührend, manchmal tragisch und häufig banal. So erinnert sich Hanna Heim, das ihr Mann am Totenbett ihre Hand ebenso hielt wie vor über 50 Jahren zu Schulzeiten. Pfarrer Homberg beschreibt uns, wie er buchstäblich vom Glauben abfiel, und schließlich seine Kirche abfackelte. Jemand erinnert sich an die wunderbaren Sonntage im Bett, ein anderer zieht ein tristes Resümee (12 Mal Krankenhaus, 6 Versicherungen), während ein Dritter seine Weisheiten an die Nachwelt weitergeben möchte.Leider finden sich darunter auch Gemeinplätze wie "Traue keinem Arzt" und "Vermutlich gibt es keinen Gott". Es wird schnell klar: Die Handwerker, Angestellten und Geschäftsleute werden durch ihr Ableben weder geläutert, noch erreichen sie neue Sphären der Erkenntnis. Oft scheint das Gegenteil der Fall zu sein. Und wenn sie weinerlich, rechthaberisch oder kleinlich schwadronieren, möchte man sie wach rütteln und ihnen zurufen "Ja habt ihr denn gar nichts aus eurem Leben gelernt?" In einem Schulaufsatz über den Roman würde vielleicht stehen:"Der Autor will uns damit sagen, dass wir das Leben bewusst Leben sollten, da es kein Vorspiel zu paradiesischen Zuständen im Jenseits ist, und ein Spießer ein ewiger Spießer bleibt" Da das Buch aber auch sehr viele schöne, warmherzige Episoden enthält, wird klar, dass es ebenso möglich ist, ein emotional erfülltes Leben zu führen. Natürlich ist dies nur eine Lesart des absolut anregen Romans von Seethaler, und ob der Autor ein Moralisten ist, sollten Sie selbst rausfinden. Ich persönlich werde mich der Frage, nach dem bewussten (achtsamen) Leben sofort widmen. Na ja, o.k., ich schau erstmal das Viertelfinale Frankreich gegen Uruguay.

Ulrich Kienast, Thalia-Buchhandlung Wolfsburg

Hier ist sie wieder: Seethalers unnachahmliche Fähigkeit, menschliches Schicksal und Erleben in eine Sprache zu verwandelm, die glücklich macht. Hier ist sie wieder: Seethalers unnachahmliche Fähigkeit, menschliches Schicksal und Erleben in eine Sprache zu verwandelm, die glücklich macht.

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Berlin

Rührend werden die unterschiedlichen Lebensweisen von Menschen dargestellt. Der Drehbuchautor Robert Seethaler schafft es mit wenigen Worten tiefe Gefühle auf Papier zu bringen. Rührend werden die unterschiedlichen Lebensweisen von Menschen dargestellt. Der Drehbuchautor Robert Seethaler schafft es mit wenigen Worten tiefe Gefühle auf Papier zu bringen.

„Die Stimmen der Toten“

Esther Kolbe, Thalia-Buchhandlung Berlin

In diesem Buch kommen 29 Menschen zu Wort, beigesetzt auf dem Friedhof von Paulstadt, von allen nur das Feld genannt. Genau hier entsteht allerdings schon mein erster Kritikpunkt - zu viele Stimmen, zu viele Geschichten, zu viel Gleichklang. Wiedergegeben werden zwar unterschiedliche Eindrücke, aber die Sprache ähnelt sich manchmal zu sehr, zu sehr, um klare Unterschiede zu fühlen. Die Idee dagegen ist hervorragend und konsequent in der Ausführung. Als Leser erfährt man nämlich nichts als das was die Toten gerade beschäftigt, manchmal nur ein Wort, manchmal einige Seiten. Interessant wird es, wenn eine Geschichte vielfach erzählt wird und jegliche Eindeutigkeit verloren geht. Berührend, wenn die große Liebe sich am Grab verabschiedet, von einem neuen 'wir' redet und der endgültige Abschied aus der Stadt folgt, weg vom Feld. Lesenswert ist dieser Seethaler allemal, aber uneingeschränkt kann ich es nicht empfehlen. In diesem Buch kommen 29 Menschen zu Wort, beigesetzt auf dem Friedhof von Paulstadt, von allen nur das Feld genannt. Genau hier entsteht allerdings schon mein erster Kritikpunkt - zu viele Stimmen, zu viele Geschichten, zu viel Gleichklang. Wiedergegeben werden zwar unterschiedliche Eindrücke, aber die Sprache ähnelt sich manchmal zu sehr, zu sehr, um klare Unterschiede zu fühlen. Die Idee dagegen ist hervorragend und konsequent in der Ausführung. Als Leser erfährt man nämlich nichts als das was die Toten gerade beschäftigt, manchmal nur ein Wort, manchmal einige Seiten. Interessant wird es, wenn eine Geschichte vielfach erzählt wird und jegliche Eindeutigkeit verloren geht. Berührend, wenn die große Liebe sich am Grab verabschiedet, von einem neuen 'wir' redet und der endgültige Abschied aus der Stadt folgt, weg vom Feld. Lesenswert ist dieser Seethaler allemal, aber uneingeschränkt kann ich es nicht empfehlen.

Irene Hantsche, Thalia-Buchhandlung Jena, Goethe-Galerie

Den Reigen aus Einzelschicksalen verdichtet Seethaler in einer lakonisch verknappten Sprache meisterhaft. Das reicht das aber nicht, um eine Beziehung zu den Personen aufzubauen. Den Reigen aus Einzelschicksalen verdichtet Seethaler in einer lakonisch verknappten Sprache meisterhaft. Das reicht das aber nicht, um eine Beziehung zu den Personen aufzubauen.

Silvana Martinez, Thalia-Buchhandlung Magdeburg

Seethaler lässt die Toten zu Wort kommen und erschafft damit das Portrait einer Kleinstadt, gemalt aus den Erinnerungen und ungesagten Worten seiner früheren Bewohner. Fesselnd! Seethaler lässt die Toten zu Wort kommen und erschafft damit das Portrait einer Kleinstadt, gemalt aus den Erinnerungen und ungesagten Worten seiner früheren Bewohner. Fesselnd!

„Wunderbar“

Heike Steinert, Thalia-Buchhandlung Dresden

Was bleibt nach dem Tod, eine Geschichte, ein Moment, ,was würden uns die Verstorbenen noch sagen wollen?
Im Buch kommen 30 verstorbene Paulsdorfer zu Wort, die Erinnerungen sind miteinander verknüpft und ergeben einen wunderbaren Roman über das Leben und Sterben.
Was bleibt nach dem Tod, eine Geschichte, ein Moment, ,was würden uns die Verstorbenen noch sagen wollen?
Im Buch kommen 30 verstorbene Paulsdorfer zu Wort, die Erinnerungen sind miteinander verknüpft und ergeben einen wunderbaren Roman über das Leben und Sterben.

„Lebensgeschichten über den Tod hinaus....“

Kathrin Leibrock, Thalia-Buchhandlung Jena

Geschichten über Tote, über deren gelebtes Leben mit all seinen Verwerfungen - Glück und Unglück, Zufällen, Liebe, Krankheit und Sterben, Leben wie es war oder wie es gewesen sein könnte, davon erzählt Seethaler in wunderbar klarer, unpathetischer Sprache. Auch als Hörbuch unbedingt zu empfehlen! Seethaler liest es selbst und das wirklich gelungen. Geschichten über Tote, über deren gelebtes Leben mit all seinen Verwerfungen - Glück und Unglück, Zufällen, Liebe, Krankheit und Sterben, Leben wie es war oder wie es gewesen sein könnte, davon erzählt Seethaler in wunderbar klarer, unpathetischer Sprache. Auch als Hörbuch unbedingt zu empfehlen! Seethaler liest es selbst und das wirklich gelungen.

Andrea Dippel, Thalia-Buchhandlung Weiterstadt

Robert Seethaler ist ein Geschenk - seine unnachahmliche Art, Geschichten zu erzählen ist immer wieder etwas ganz besonderes, Ein berührendes Buch, das nachdenklich macht. Robert Seethaler ist ein Geschenk - seine unnachahmliche Art, Geschichten zu erzählen ist immer wieder etwas ganz besonderes, Ein berührendes Buch, das nachdenklich macht.

Melanie Winkler, Thalia-Buchhandlung Norderstedt

Erneut legt Seethaler ein Meisterwerk vor - stilistisch wie inhaltlich; einen lebensphilosophischen Roman, der einen Nerv trifft und den Leser nachdenklich zurücklässt. Bravo! Erneut legt Seethaler ein Meisterwerk vor - stilistisch wie inhaltlich; einen lebensphilosophischen Roman, der einen Nerv trifft und den Leser nachdenklich zurücklässt. Bravo!

Marta Gorecki, Thalia-Buchhandlung Münster

Poetisch, atmosphärisch und nachdenklich - wie ein Spaziergang auf dem Friedhof, bei dem die Toten dir ihre Geschichte ins Ohr wispern...Gänsehaut vorprogrammiert. Poetisch, atmosphärisch und nachdenklich - wie ein Spaziergang auf dem Friedhof, bei dem die Toten dir ihre Geschichte ins Ohr wispern...Gänsehaut vorprogrammiert.

„Willkommen auf dem Feld“

Simone Büchner, Thalia-Buchhandlung Coburg

Fiktiv kommen hier die Toten zu Wort. Würden sie so denken und reden, wenn sie wirklich eine hörbare Stimme hätten? Das sei dahingestellt. Respekt, Herr Seethaler für diese Idee und die grandiose Umsetzung, es war mir ein großes Vergnügen! Fiktiv kommen hier die Toten zu Wort. Würden sie so denken und reden, wenn sie wirklich eine hörbare Stimme hätten? Das sei dahingestellt. Respekt, Herr Seethaler für diese Idee und die grandiose Umsetzung, es war mir ein großes Vergnügen!

„Die Geschichten der Toten“

Katrin Grünwald, Thalia-Buchhandlung Neunkirchen

Auf wunderbare und etwas andere Weise als gewöhnlich wird hier das Leben in einer Kleinstadt erzählt.
Man lauscht den Geschichten der Toten, die inzwischen allesamt auf dem Feld, dem örtlichen Friedhof begraben sind.
Geschichten die es wert sind erzählt und gehört zu werden.
Seethaler versteht es die einfachen Dinge so ins Licht zu rücken, dass diese zu etwas ganz besonderem werden.
Die Frage, die sich am Ende stellt, was bleibt von mir?
Auf wunderbare und etwas andere Weise als gewöhnlich wird hier das Leben in einer Kleinstadt erzählt.
Man lauscht den Geschichten der Toten, die inzwischen allesamt auf dem Feld, dem örtlichen Friedhof begraben sind.
Geschichten die es wert sind erzählt und gehört zu werden.
Seethaler versteht es die einfachen Dinge so ins Licht zu rücken, dass diese zu etwas ganz besonderem werden.
Die Frage, die sich am Ende stellt, was bleibt von mir?

„Wieder ein ganz großer Wurf!“

Claudia Engelmann, Thalia-Buchhandlung Korbach

Ein alter Mann sitzt jeden Tag in Paulstadt, einer Kleinstadt irgendwo im deutschsprachigen Raum auf dem Friedhof, dem sogenannten „Feld“ und lauscht den unzähligen Stimmen der Toten, die dort begraben liegen. Wie in einem großen Reigen berichten die verstorbenen Bewohner der Stadt von ihrem Leben und ihrem Sterben, erzählen von ihren Sorgen und Nöten, von Schuld und Vergebung, von ihren Gedanken und ihren Wünschen, von wichtigen und unwichtigen Dingen und davon, was ihr Leben ausgemacht hat – und zwar jeder auf seine Art. Es sind die ganz normalen, die „kleinen“ Leute, die Seethaler zu Wort kommen lässt und zwar in seiner typischen Seethaler-Sprache: schlicht, karg, lapidar und doch so auf den Punkt gebracht. Mit wenigen Worten und Sätzen schafft er 29 eigene Universen, die einander manchmal berühren und sich verflechten, die für sich stehen und gar nichts weiter wollen als erzählt werden. So entsteht Seite für Seite die Topographie einer ganz normalen Kleinstadt, die Mosaiksteinchen für Mosaiksteinchen auch ein Bild der Welt erschafft.
Ein großartiges, sehr berührendes und ergreifendes Buch, das langsam gelesen werden will und dass seine Kraft und Emotionalität durch seine schlichte und treffende Sprache bezieht. Wieder ein großer Wurf.
Ein alter Mann sitzt jeden Tag in Paulstadt, einer Kleinstadt irgendwo im deutschsprachigen Raum auf dem Friedhof, dem sogenannten „Feld“ und lauscht den unzähligen Stimmen der Toten, die dort begraben liegen. Wie in einem großen Reigen berichten die verstorbenen Bewohner der Stadt von ihrem Leben und ihrem Sterben, erzählen von ihren Sorgen und Nöten, von Schuld und Vergebung, von ihren Gedanken und ihren Wünschen, von wichtigen und unwichtigen Dingen und davon, was ihr Leben ausgemacht hat – und zwar jeder auf seine Art. Es sind die ganz normalen, die „kleinen“ Leute, die Seethaler zu Wort kommen lässt und zwar in seiner typischen Seethaler-Sprache: schlicht, karg, lapidar und doch so auf den Punkt gebracht. Mit wenigen Worten und Sätzen schafft er 29 eigene Universen, die einander manchmal berühren und sich verflechten, die für sich stehen und gar nichts weiter wollen als erzählt werden. So entsteht Seite für Seite die Topographie einer ganz normalen Kleinstadt, die Mosaiksteinchen für Mosaiksteinchen auch ein Bild der Welt erschafft.
Ein großartiges, sehr berührendes und ergreifendes Buch, das langsam gelesen werden will und dass seine Kraft und Emotionalität durch seine schlichte und treffende Sprache bezieht. Wieder ein großer Wurf.

Kathrin Robrahn, Thalia-Buchhandlung Lübeck

Wirklich faszinierend! Seethaler schafft es, jedem Protagonisten einen ganz eigenen Ton seines Lebens zu geben. So entsteht ein nachdenklicher und kluger Roman. Wirklich faszinierend! Seethaler schafft es, jedem Protagonisten einen ganz eigenen Ton seines Lebens zu geben. So entsteht ein nachdenklicher und kluger Roman.

„"Denk an die Toten und verzeih ihnen."“

Laura Schwartz, Thalia-Buchhandlung Landau

"Sag: Ich liebe dich! Ich weiß, in deinen Ohren klingt es idiotisch und falsch. In ihren Ohren aber nicht. Ich habe es nie gesagt. Keine Ahnung, warum. Ich konnte nicht. Ich vertrat die Meinung, die Liebe sei doch kein Tauschgeschäft, und ich habe es nicht gesagt. Kein einziges Mal. Und mit ziemlicher Sicherheit war das der größte Fehler von allen."

"Verstehen kann man das Leben nur rückwärts, leben muss man es aber vorwärts."
(Soren Kierkegaard)

Ein Roman aus der Sicht von Toten zu schreiben, ist an sich schon ein riskantes Vorhaben. Wenn dieser Roman dann zusätzlich noch aus vielen einzelnen Erzählungen zusammengesetzt ist, kann der Schuss ganz schnell nach hinten losgehen.
Oder man macht es eben wie Robert Seethaler und liefert ein Buch ab, das vor Intensität, Lebensfreude und literarischem Anspruch nur so strotzt.
"Das Feld" erzählt die Geschichte, oder viel mehr die Geschichten, der verstorbenen Bewohner von Paulstadt. Jeder für sich mit eigenen Erinnerungen, Verlusten, Sehnsüchten und vergebenen Chancen - jeder für sich, mit einem ganz eigenen Leben. Seethaler lässt die Toten dieser kleinen, beschaulichen Stadt zu Wort kommen, lässt sie ihre getroffenen Entscheidungen schmerzlich bereuen, ihre Angehörigen vermissen und ihre fast vergessenen Träume erneut durchleben.
Es ist ein Mosaik aus gelebten Leben, das uns Seethaler mit diesem Roman präsentiert. Jede Geschichte Teil eines großen Ganzes, jedes Teilchen individuell so wertvoll und doch von oben betrachtet nur eines von vielen. Nach und nach ergibt sich schließlich das Bild einer ganzen Stadt, ein Geflecht aus Lebenden und Toten, aus Gegenwart und Vergangenheit, aus Zurückblicken und Zukunft.
Seethalers Sprache ist ruhig, schlicht und kommt ohne große Schnörkel aus. Präzise schildert er das Leben aus einer ganz anderen Perspektive, die Augen öffnet und einen ganz neuen Blickwinkel offenlegt.
Denn mag das Thema das Romans auch noch so düster klingen, "Das Feld" ist alles andere als eine triste Erzählung des Vergangenen.
Es ist ein Roman, der das Leben bejahrt, der den Fokus neu ausrichtet, auf die wichtigen Dinge, Dinge, die von Bedeutung sind und die im Stress des Alltages gerne und häufig vergessen werden.
Es ist ein Roman, der uns zeigt, was im Leben wirklich zählt: Hoffnung, Zuversicht, Vertrauen und allen voran Liebe.
Es ist ein Roman über das Bereuen und das Wahrnehmen, über das Festhalten und das Loslassen.
Und vor allem ist es ein Roman, der uns mit einer Frage konfrontiert, die zu stellen beinahe schon schmerzt: Wieso braucht es erst den Tod, um den Wert des Lebens schätzen zu lernen?
"In letzter Zeit picknicken an lauen Sommerabenden ein paar junge Leute an unserem Grab. Ich nehme ihnen das übel. Ich hasse sie für ihre Dummheit und ihre Schönheit. Ich hasse sie für das Wunder, das sie in sich tragen und an das sie hinter ihren glatten heißen Stirnen keinen einzigen Gendanken verschwenden. Kann jemand zu ihnen gehen und ihnen sagen, sie mögen für immer bleiben?"
"Sag: Ich liebe dich! Ich weiß, in deinen Ohren klingt es idiotisch und falsch. In ihren Ohren aber nicht. Ich habe es nie gesagt. Keine Ahnung, warum. Ich konnte nicht. Ich vertrat die Meinung, die Liebe sei doch kein Tauschgeschäft, und ich habe es nicht gesagt. Kein einziges Mal. Und mit ziemlicher Sicherheit war das der größte Fehler von allen."

"Verstehen kann man das Leben nur rückwärts, leben muss man es aber vorwärts."
(Soren Kierkegaard)

Ein Roman aus der Sicht von Toten zu schreiben, ist an sich schon ein riskantes Vorhaben. Wenn dieser Roman dann zusätzlich noch aus vielen einzelnen Erzählungen zusammengesetzt ist, kann der Schuss ganz schnell nach hinten losgehen.
Oder man macht es eben wie Robert Seethaler und liefert ein Buch ab, das vor Intensität, Lebensfreude und literarischem Anspruch nur so strotzt.
"Das Feld" erzählt die Geschichte, oder viel mehr die Geschichten, der verstorbenen Bewohner von Paulstadt. Jeder für sich mit eigenen Erinnerungen, Verlusten, Sehnsüchten und vergebenen Chancen - jeder für sich, mit einem ganz eigenen Leben. Seethaler lässt die Toten dieser kleinen, beschaulichen Stadt zu Wort kommen, lässt sie ihre getroffenen Entscheidungen schmerzlich bereuen, ihre Angehörigen vermissen und ihre fast vergessenen Träume erneut durchleben.
Es ist ein Mosaik aus gelebten Leben, das uns Seethaler mit diesem Roman präsentiert. Jede Geschichte Teil eines großen Ganzes, jedes Teilchen individuell so wertvoll und doch von oben betrachtet nur eines von vielen. Nach und nach ergibt sich schließlich das Bild einer ganzen Stadt, ein Geflecht aus Lebenden und Toten, aus Gegenwart und Vergangenheit, aus Zurückblicken und Zukunft.
Seethalers Sprache ist ruhig, schlicht und kommt ohne große Schnörkel aus. Präzise schildert er das Leben aus einer ganz anderen Perspektive, die Augen öffnet und einen ganz neuen Blickwinkel offenlegt.
Denn mag das Thema das Romans auch noch so düster klingen, "Das Feld" ist alles andere als eine triste Erzählung des Vergangenen.
Es ist ein Roman, der das Leben bejahrt, der den Fokus neu ausrichtet, auf die wichtigen Dinge, Dinge, die von Bedeutung sind und die im Stress des Alltages gerne und häufig vergessen werden.
Es ist ein Roman, der uns zeigt, was im Leben wirklich zählt: Hoffnung, Zuversicht, Vertrauen und allen voran Liebe.
Es ist ein Roman über das Bereuen und das Wahrnehmen, über das Festhalten und das Loslassen.
Und vor allem ist es ein Roman, der uns mit einer Frage konfrontiert, die zu stellen beinahe schon schmerzt: Wieso braucht es erst den Tod, um den Wert des Lebens schätzen zu lernen?
"In letzter Zeit picknicken an lauen Sommerabenden ein paar junge Leute an unserem Grab. Ich nehme ihnen das übel. Ich hasse sie für ihre Dummheit und ihre Schönheit. Ich hasse sie für das Wunder, das sie in sich tragen und an das sie hinter ihren glatten heißen Stirnen keinen einzigen Gendanken verschwenden. Kann jemand zu ihnen gehen und ihnen sagen, sie mögen für immer bleiben?"

Inga Roos, Thalia-Buchhandlung Hamburg

Seethaler lässt auf seine grandiose Art die Toten reden: Einzelschicksale, die zusammengesetzt das Bild einer Region im Aufbruch aus Sicht der Verlierer darstellt. Seethaler lässt auf seine grandiose Art die Toten reden: Einzelschicksale, die zusammengesetzt das Bild einer Region im Aufbruch aus Sicht der Verlierer darstellt.

Daniel Thiele, Thalia-Buchhandlung Hamm

Ein gewagter Roman mit der Idee, die Toten über das Leben sprechen zu lassen. Ermöglicht erst der Tod den freien Blick auf das Leben? Ein gewagter Roman mit der Idee, die Toten über das Leben sprechen zu lassen. Ermöglicht erst der Tod den freien Blick auf das Leben?

Sylvia Donath, Thalia-Buchhandlung Ettlingen

Der Schreibstil ist etwas gewöhnungsbedürftig, für mich hätte es gerne etwas flüssiger sein dürfen. Die Idee des Buch macht nachdenklich und interessiert zugleich. Lesenswert! Der Schreibstil ist etwas gewöhnungsbedürftig, für mich hätte es gerne etwas flüssiger sein dürfen. Die Idee des Buch macht nachdenklich und interessiert zugleich. Lesenswert!

Stephanie Hepp, Thalia-Buchhandlung Saarbruecken

Die Stimmen der Toten und der Lebenden von Paulstadt kommen zu Wort- jeder in seiner eigenen Sprache. Robert Seethaler ist hier ein geniales Werk gelungen. Unglaublich gut . Die Stimmen der Toten und der Lebenden von Paulstadt kommen zu Wort- jeder in seiner eigenen Sprache. Robert Seethaler ist hier ein geniales Werk gelungen. Unglaublich gut .

Petra Kurbach, Thalia-Buchhandlung Osnabrück

Aussergewöhnlich. Erst im Lauf der Geschichte erschliesst sich das Leben, obwohl wir das Feld nie verlassen. Den Blick aufs Große und Ganze haben alle am Ende (dieses Buches). Aussergewöhnlich. Erst im Lauf der Geschichte erschliesst sich das Leben, obwohl wir das Feld nie verlassen. Den Blick aufs Große und Ganze haben alle am Ende (dieses Buches).

Marcel Armlich, Thalia-Buchhandlung Düren

Seethaler hat es wieder geschafft, einen skurrilen, nachdenklichen und packenden Roman zu schaffen. Wie denken die Toten über ihr Leben in einer Kleinstadt nach? Seethaler hat es wieder geschafft, einen skurrilen, nachdenklichen und packenden Roman zu schaffen. Wie denken die Toten über ihr Leben in einer Kleinstadt nach?

Erika Föst, Thalia-Buchhandlung Pforzheim

Tragisch, skuril und nachdenklich stimmend. Ein Szenario einzelner Schicksale und ihrer Reflexionen über das Zusammenleben in einer Stadt. Ein kleines Buch, das stark berührt. Tragisch, skuril und nachdenklich stimmend. Ein Szenario einzelner Schicksale und ihrer Reflexionen über das Zusammenleben in einer Stadt. Ein kleines Buch, das stark berührt.

„Beeindruckend!“

Annegrit Fehringer, Thalia-Buchhandlung Kassel

Überaus ergreifend! Jeder Satz eine Offenbarung! Robert Seethaler ist ein ganz großer Erzähler! Überaus ergreifend! Jeder Satz eine Offenbarung! Robert Seethaler ist ein ganz großer Erzähler!

„Ein ganz besonderer Autor!!!“

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Bielefeld

Hier kommen einmal die Toten zu Wort und halten Rückschau auf ihre Leben in Paulstadt - erzählen über ihre Wünsche, Hoffnungen, Enttäuschungen und das Zusammenleben in der Dorfgemeinschaft.
Wieder einmal gestaltet Seethaler daraus einen großartigen Roman und berührt mich nachhaltig - sowohl mit dem Thema als auch seiner Sprache. Manchmal war es bei den vielen Personen ein bisschen schwer, dem roten Faden zu folgen. Deswegen ist es angenehm, das Buch immer mal wieder zur Seite zu legen und die einzelnen Geschichten auf sich wirken zu lassen. Unbedingt lesen!!!
Hier kommen einmal die Toten zu Wort und halten Rückschau auf ihre Leben in Paulstadt - erzählen über ihre Wünsche, Hoffnungen, Enttäuschungen und das Zusammenleben in der Dorfgemeinschaft.
Wieder einmal gestaltet Seethaler daraus einen großartigen Roman und berührt mich nachhaltig - sowohl mit dem Thema als auch seiner Sprache. Manchmal war es bei den vielen Personen ein bisschen schwer, dem roten Faden zu folgen. Deswegen ist es angenehm, das Buch immer mal wieder zur Seite zu legen und die einzelnen Geschichten auf sich wirken zu lassen. Unbedingt lesen!!!

Hannelore Wolter, Thalia-Buchhandlung Erlangen

Ungewöhnlich, anders aber auch das kann der Autor.Wer möchte nicht auf sein Leben aus einer solchen Perspektive zurückschauen? Lesen Sie !!! Ungewöhnlich, anders aber auch das kann der Autor.Wer möchte nicht auf sein Leben aus einer solchen Perspektive zurückschauen? Lesen Sie !!!

„Hier melden sich die zu Wort, die das Sterben schon hinter sich haben“

Anette Dingeldein, Thalia-Buchhandlung Varel

Der neue Roman von Robert Seethaler ist wahrlich keine leichte Kost, sondern mutet dem Leser einiges zu, was gute Literatur ja durchaus darf und soll. Das titelgebende Feld ist ein Gräberfeld auf dem Friedhof einer Kleinstadt und zu Wort kommen die dort begrabenen Verstorbenen. Sie lassen mal mehr, mal weniger ausführlich ihr Leben Revue passieren. Zwischen manchen Schicksalen gibt es auch Querverbindungen. Aber immer werfen die erzählten Leben(sbruchstücke) beim Leser die Frage auf, was nach dem Tod bleibt, durch das, was von denen, die das Sterben schon hinter sich haben, als wesentlich für ihr Leben und damit erzählenswert erachtet wird. Meist sind es eher traurige bis harte Schicksale, die hier angerissen werden, ähnlich wie in dem Vorgängerroman "Ein ganzes Leben". Also kein Buch zum in einem Rutsch durchlesen, sondern zum immer wieder innehalten und nachwirken lassen. Der neue Roman von Robert Seethaler ist wahrlich keine leichte Kost, sondern mutet dem Leser einiges zu, was gute Literatur ja durchaus darf und soll. Das titelgebende Feld ist ein Gräberfeld auf dem Friedhof einer Kleinstadt und zu Wort kommen die dort begrabenen Verstorbenen. Sie lassen mal mehr, mal weniger ausführlich ihr Leben Revue passieren. Zwischen manchen Schicksalen gibt es auch Querverbindungen. Aber immer werfen die erzählten Leben(sbruchstücke) beim Leser die Frage auf, was nach dem Tod bleibt, durch das, was von denen, die das Sterben schon hinter sich haben, als wesentlich für ihr Leben und damit erzählenswert erachtet wird. Meist sind es eher traurige bis harte Schicksale, die hier angerissen werden, ähnlich wie in dem Vorgängerroman "Ein ganzes Leben". Also kein Buch zum in einem Rutsch durchlesen, sondern zum immer wieder innehalten und nachwirken lassen.

„Was bleibt?...“

Beate Müller-Egberink, Thalia-Buchhandlung Landau

wenn die Toten erzählen könnten was sie dachten, fühlten, erlebten, in den letzten Momenten ihres irdischen Daseins.
Es geht um die Bewohner von Paulstadt. Jede kurze Sequenz eines jeden "Gestorbenen" steht im Zusammenhang mit den Menschen die man kannte, liebte, mit denen man verbunden war und fügt sich zu einem Ganzen dessen was das Leben ausmachte...
da erinnert sich eine Frau daran das ihr Mann bis zum letzten Atemzug ihre Hand hielt.... ein anderer verspielte sein Glück ....einer ging ins Wasser und ertrank...der Bürgermeister reflektierte seine Leistungen aber auch die unlauteren Methoden die er einsetzte um diese zu erreichen...eine Frau erinnert sich ihrer zahlreichen Liebhaber und eine 105 Jahre alte Dame sagt:

"Jetzt weiß ich, wie es ist. Aber ich erzähle nichts. Es ist verboten vom Tod zu erzählen. Im Tod liegt die Wahrheit, doch man darf sie nicht sagen. Lügen ist natürlich erlaubt, aber das will ich nicht. Jedenfalls hat mich niemand geholt.
Ich bin einfach aus dem Leben gefallen. Genauso wie man ins Leben hineinfällt, so fällt man auch wieder heraus. Es gibt eine Lücke und die muss man finden. Oder man tappt so lange im Dunkeln herum, bis man hineinfällt. So oder so, es klappt immer."

Und im letzten Augenblick buchstäblich fällt ihr noch der Satz in die Gedanken...." Erst war ich Mensch, jetzt bin ich Welt"

Seethaler hat mit diesem Roman aus einzelnen Erzählungen die die Namen der Verstorbenen tragen wieder etwas ganz großes geschaffen. Ein Roman wie eine "Tiffany-Lampe" Jede bunte Glasscherbe steht für ein individuelles Leben. Zusammen ergeben sie das Leben in all seiner bunten Fülle mit Licht und Schatten. Schaltet man sie an, so leuchten uns die Gedanken dieser Menschen entgegen.
Und dabei ist das erzählte gar nicht traurig. Vielmehr sogar sehr tröstlich, denn am Ende, wie auch immer es aussieht ist letztlich alles gut....der Tod schließlich ist für jeden gleich.

Unbedingt lesen!
wenn die Toten erzählen könnten was sie dachten, fühlten, erlebten, in den letzten Momenten ihres irdischen Daseins.
Es geht um die Bewohner von Paulstadt. Jede kurze Sequenz eines jeden "Gestorbenen" steht im Zusammenhang mit den Menschen die man kannte, liebte, mit denen man verbunden war und fügt sich zu einem Ganzen dessen was das Leben ausmachte...
da erinnert sich eine Frau daran das ihr Mann bis zum letzten Atemzug ihre Hand hielt.... ein anderer verspielte sein Glück ....einer ging ins Wasser und ertrank...der Bürgermeister reflektierte seine Leistungen aber auch die unlauteren Methoden die er einsetzte um diese zu erreichen...eine Frau erinnert sich ihrer zahlreichen Liebhaber und eine 105 Jahre alte Dame sagt:

"Jetzt weiß ich, wie es ist. Aber ich erzähle nichts. Es ist verboten vom Tod zu erzählen. Im Tod liegt die Wahrheit, doch man darf sie nicht sagen. Lügen ist natürlich erlaubt, aber das will ich nicht. Jedenfalls hat mich niemand geholt.
Ich bin einfach aus dem Leben gefallen. Genauso wie man ins Leben hineinfällt, so fällt man auch wieder heraus. Es gibt eine Lücke und die muss man finden. Oder man tappt so lange im Dunkeln herum, bis man hineinfällt. So oder so, es klappt immer."

Und im letzten Augenblick buchstäblich fällt ihr noch der Satz in die Gedanken...." Erst war ich Mensch, jetzt bin ich Welt"

Seethaler hat mit diesem Roman aus einzelnen Erzählungen die die Namen der Verstorbenen tragen wieder etwas ganz großes geschaffen. Ein Roman wie eine "Tiffany-Lampe" Jede bunte Glasscherbe steht für ein individuelles Leben. Zusammen ergeben sie das Leben in all seiner bunten Fülle mit Licht und Schatten. Schaltet man sie an, so leuchten uns die Gedanken dieser Menschen entgegen.
Und dabei ist das erzählte gar nicht traurig. Vielmehr sogar sehr tröstlich, denn am Ende, wie auch immer es aussieht ist letztlich alles gut....der Tod schließlich ist für jeden gleich.

Unbedingt lesen!

„Die Toten kommen zu Wort“

Ulrike Kaiser, Thalia-Buchhandlung Mülheim Rhein-Ruhr-Zentrum

Seethaler reiht die Geschichten der Verstorbenen eines Ortes wie eine Perlenkette auf und gibt so Einblicke in das Leben des Dorfes und seiner Bewohner.
Was haben sie erlebt, womit hadern sie, was würden sie anders machen oder sich für die Lebenden wünschen.
Ein interessantes Thema bei dessen Umsetzung ich mir einen sichtbareren "roten Faden" gewünscht hätte, damit aus den einzelnen Geschichten ein Roman werden kann.
Seethaler reiht die Geschichten der Verstorbenen eines Ortes wie eine Perlenkette auf und gibt so Einblicke in das Leben des Dorfes und seiner Bewohner.
Was haben sie erlebt, womit hadern sie, was würden sie anders machen oder sich für die Lebenden wünschen.
Ein interessantes Thema bei dessen Umsetzung ich mir einen sichtbareren "roten Faden" gewünscht hätte, damit aus den einzelnen Geschichten ein Roman werden kann.

Daniela Blank, Thalia-Buchhandlung Köln

Ein großartiger Roman, der es mit wenigen Worten geschafft hat mich zu bewegen.
Die Toten blicken auf ihr eigenes Leben zurück und dennoch sind alle Leben miteinander verbunden.
Ein großartiger Roman, der es mit wenigen Worten geschafft hat mich zu bewegen.
Die Toten blicken auf ihr eigenes Leben zurück und dennoch sind alle Leben miteinander verbunden.

„Die große Geschichte “

Karin Harmel, Thalia-Buchhandlung Bielefeld

Ein Kaleidoskop - die zumeist toten Menschen von Paulstadt erzählen von den einschneidenden Ereignissen ihres Lebens. Manchmal hängen die Geschichten zusammen, ein Leben beeinflusst das andere. Aber manchmal kümmert sich der am nächsten stehende Mensch um ganz andere Probleme. Oder das Fazit lautet einfach nur "Alles Idioten!" Ein Kaleidoskop - die zumeist toten Menschen von Paulstadt erzählen von den einschneidenden Ereignissen ihres Lebens. Manchmal hängen die Geschichten zusammen, ein Leben beeinflusst das andere. Aber manchmal kümmert sich der am nächsten stehende Mensch um ganz andere Probleme. Oder das Fazit lautet einfach nur "Alles Idioten!"

„Ich bin hin und weg“

Christine Fehlhaber, Thalia-Buchhandlung Dresden

Es gibt Bücher, die lassen mir regelrecht den Atem stocken, so großartig sind sie.
Was Robert Seethaler hier geschaffen hat, ist einfach nur phänomenal. Die Idee ist wunderbar und wunderbar geschrieben ist es ja sowieso (nicht anderes kennt man von Seethaler). Eigentlich möchte man sich jeden zweiten Satz anstreichen, weil er so treffend das Leben bezeichnet.
Am liebsten würde ich zehn Musen vergeben.
Also...lesen Sie UNBEDINGT dieses literarische Kleinod.
Es gibt Bücher, die lassen mir regelrecht den Atem stocken, so großartig sind sie.
Was Robert Seethaler hier geschaffen hat, ist einfach nur phänomenal. Die Idee ist wunderbar und wunderbar geschrieben ist es ja sowieso (nicht anderes kennt man von Seethaler). Eigentlich möchte man sich jeden zweiten Satz anstreichen, weil er so treffend das Leben bezeichnet.
Am liebsten würde ich zehn Musen vergeben.
Also...lesen Sie UNBEDINGT dieses literarische Kleinod.

„Erinnerungen“

Elke Meißner, Thalia-Buchhandlung Leipzig

Ein Mann, am Ende seinen Lebens, blickt zurück - er sieht fast alle in seinen Erinnerungen - hier auf dem Feld, hier bei dem Gräbern, in Paulstädt.
Er nimmt Stimmen wahr, so als ob die Toten reden - und so hört er ihnen zu, denen die erzählen, über ihr Leben, ihre Hoffnungen, Lieben, auch Enttäuschungen und Verletzungen.

"Als junger Mann wollte er die Zeit vertreiben, später wollte er sie anhalten, und nun, da er alt war, wünschte er sich nichts sehnlicher, als sie zurückzugewinnen."

Die Zeit, die bleibt - es ist unsere, und wir sollten sie nutzen - zu leben, fürs Leben.
Ein Mann, am Ende seinen Lebens, blickt zurück - er sieht fast alle in seinen Erinnerungen - hier auf dem Feld, hier bei dem Gräbern, in Paulstädt.
Er nimmt Stimmen wahr, so als ob die Toten reden - und so hört er ihnen zu, denen die erzählen, über ihr Leben, ihre Hoffnungen, Lieben, auch Enttäuschungen und Verletzungen.

"Als junger Mann wollte er die Zeit vertreiben, später wollte er sie anhalten, und nun, da er alt war, wünschte er sich nichts sehnlicher, als sie zurückzugewinnen."

Die Zeit, die bleibt - es ist unsere, und wir sollten sie nutzen - zu leben, fürs Leben.

„Vom Leben und Sterben, vom Erinnern und Vergessen. “

Thomas K., Thalia-Buchhandlung Neunkirchen

In seinem neuen Werk lässt uns Robert Seethaler den Stimmen der eigentlich auf ewig Verstummten lauschen; die Toten einer kleinen Stadt erzählen von ihren Leben, von ihren Triumphen und Tragödien, ihrem Lieben und Leiden - und alle gemeinsam erzählen sie von der entsetzlichen Flüchtigkeit und Geworfenheit menschlichen Seins.
Ein kunstvoll gewobener Teppich kleiner großer Geschichten (nein, das ist kein Schreibfehler).
Schade um jeden, dessen Lebensrückschau dermaleinst keine Seethaler-Lektüre aufzuweisen hat...
In seinem neuen Werk lässt uns Robert Seethaler den Stimmen der eigentlich auf ewig Verstummten lauschen; die Toten einer kleinen Stadt erzählen von ihren Leben, von ihren Triumphen und Tragödien, ihrem Lieben und Leiden - und alle gemeinsam erzählen sie von der entsetzlichen Flüchtigkeit und Geworfenheit menschlichen Seins.
Ein kunstvoll gewobener Teppich kleiner großer Geschichten (nein, das ist kein Schreibfehler).
Schade um jeden, dessen Lebensrückschau dermaleinst keine Seethaler-Lektüre aufzuweisen hat...

Kundenbewertungen

Durchschnitt
84 Bewertungen
Übersicht
58
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4
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anerkannt gute Sammlung
von Daniela aus Berlin am 07.07.2018
Bewertet: gebundene Ausgabe

Eine anerkannt gute Sammlung von Geschichten in verschiedenen Betrachtungsweisen, sehr angenehm lesbar und nachdenklich stimmend.Schon "Der Trafikant" hatte mir gefallen.Die Wiener Seele in Seethaler kommt immer mehr zum tragen.

Die Geschichte einer Stadt und ihrer Bürger ? in Rückblicken erzählt
von einer Kundin/einem Kunden aus Bayreuth am 05.07.2018
Bewertet: gebundene Ausgabe

29 Bürger eines kleinen Städtchens kommen hier in jeweils einem eigenen Kapitel zu Wort, nachdem sie auf dem Friedhof (dem ?Feld?) ihre letzte Ruhe gefunden haben. Rückblickend erzählen sie in ganz unterschiedlicher Weise aus ihrem Leben, mal ausführlich, mal nur in wenigen Sätzen. Jeder Charakter hat dabei seinen ganz... 29 Bürger eines kleinen Städtchens kommen hier in jeweils einem eigenen Kapitel zu Wort, nachdem sie auf dem Friedhof (dem ?Feld?) ihre letzte Ruhe gefunden haben. Rückblickend erzählen sie in ganz unterschiedlicher Weise aus ihrem Leben, mal ausführlich, mal nur in wenigen Sätzen. Jeder Charakter hat dabei seinen ganz eigenen Stil, sowohl inhaltlich als auch sprachlich. Nach und nach entdeckt man als Leser erste Verbindungen zwischen den Personen. Zum Teil sind diese z.B. vom Nachnamen her offensichtlich, zuweilen muss man aber aufmerksam lesen, um einzelne Hinweise in Nebensätzen nicht zu übersehen. Interessant auch, wenn ein und dieselbe Begebenheit aus unterschiedlichen Perspektiven geschildert wird. Mit der Zeit entsteht eine Art Gesamtgebilde und auch ein Gefühl, wie dieser Ort ?tickt?, wer von den vorkommenden Personen ein zufriedenes Leben führte und wer mit der ihm zugedachten Rolle oder seinem Schicksal haderte. Ich hatte gehofft, dass sich zum Ende hin der Kreis noch ein wenig mehr schließt. Dass nicht jeder Aspekt zu Ende erzählt wird, muss man als Leser aber hinnehmen. Die Bürger, die hier zu Wort kommen, bilden schließlich auch nur einen Teil der Einwohner ab. Robert Seethalers ?Das Feld? ist ein ruhiger, bedächtiger Roman voller Poesie und Sehnsucht, sprachlich einfach, aber dennoch brillant erzählt - eigentlich auch wie gemacht für?s Theater. Mir hat schon der Vorgänger ?Ein ganzes Leben? sehr gut gefallen. ?Das Feld? ist wie ich finde ein würdiger Nachfolger.

Wenn Tote sprechen würden
von einer Kundin/einem Kunden am 30.06.2018

Das Feld von Robert Seethaler ist ein wunderbarer Roman über verschiedene Menschen die von ihren Träumen, Hoffnungen erzählen und auf ihr Leben zurückblicken. Sie bereuen und sind traurig, und sie erzählen von der Liebe. Der Rahmen den er diesem Buch verliehen hat, hat mir besonders gut gefallen. Es sitzt... Das Feld von Robert Seethaler ist ein wunderbarer Roman über verschiedene Menschen die von ihren Träumen, Hoffnungen erzählen und auf ihr Leben zurückblicken. Sie bereuen und sind traurig, und sie erzählen von der Liebe. Der Rahmen den er diesem Buch verliehen hat, hat mir besonders gut gefallen. Es sitzt ein Mann auf einer Bank am Friedhof. Hier vermeint er die Stimmen der Toten zu hören und in ? Das Feld ? kommen sie dann auch zu Wort. Robert Seethaler, der als erster Österreicher überhaupt, mit seinem Roman ? Ein ganzes Leben - für den Man Booker Prize nominiert worden ist, hat hier einen sehr berührenden und nachdenklichen Roman verfasst. Dabei kommt er ohne verschachtelte Sätze aus und glänzt mit Einfachheit.