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Bienensterben

Roman

(26)
Heiligabend in Glasgow: Die fünfzehnjährige Marnie und ihre kleine Schwester Nelly haben gerade ihre toten Eltern im Garten vergraben. Niemand sonst weiß, dass sie da liegen und wie sie dahin gekommen sind. Und die Geschwister werden es niemandem sagen. Irgendwie müssen sie jetzt allein über die Runden kommen, doch allzu viel Geld verdient Marnie als Gelegenheits-Dealerin nicht. So ist es ihnen ganz recht, als ihr alter Nachbar Lennie, stadtbekannter (vermeintlicher) Perversling, sich plötzlich für sie interessiert. Lennie merkt bald, dass die Mädchen seine Hilfe brauchen. Er nimmt sich ihrer an und gibt ihnen so etwas wie ein Zuhause. Als die Leute jedoch beginnen, Fragen zu stellen, zeigen sich erste Risse in Marnies und Nellys Lügengebäude, und es kommen erschütternde Details aus ihrem Familienleben zum Vorschein, was ihre Lage nur noch komplizierter macht.
Mit schnörkelloser Präzision, großem Einfühlungsvermögen und finsterem Humor erzählt Lisa ODonnell die verstörend komische Geschichte dreier verlorener Seelen, die für sich selbst keine Verantwortung tragen können, aber füreinander bedingungslos einstehen.
Rezension
Lisa ODonnell schildert ähnlich wie in ihrem preisgekrönten Debüt Bienensterben, wie sich die Verstörung von Erwachsenen auf ein Kind fortsetzt und potenziert () dieser Roman, der Verhältnisse schildert, die mehr als drei Jahrzehnte zurückliegen, ist erschreckend aktuell: Er zeigt zu welcher emotionalen und körperlichen Gewalt Menschen fähig sind, die sich von der Politik allein gelassen fühlen.
Dana Buchzik, FRANKFURTER ALLGEMEINE ZEITUNG

"Verrückt, Schwarzhumorig. Und Spannend."
DONNA

"Das ist wunderbar leicht zu lesen - und schwer zu ertragen."
KULTURSPIEGEL

"Lisa O'Donnell erzählt zuerst spektakulär, dann dezenter von zwei vernachlässigten Mädchen."
FRANKFURTER RUNDSCHAU

"Eine düster-spannende Coming-of-Age-Story [] ebenso komisch wie einfühlsam [] Dank Stefanie Jacobs funktioniert Bienensterben auch im Deutschen - für Jugendliche und Erwachsene."
Tina Rausch, ESELSOHR

"Eine wunderbar lakonische Erzählweise mit einem streckenweise fast heiteren Unterton. Eine unschlagbar unterhaltsame Kombination, die es dem Leser schwer macht, das Buch aus der Hand zu legen."
KÖLNER ILLUSTRIERTE

Lisa O'Donnell hat die Figur Marnie mit schwarzem Humor und wunderbar warmherzig gezeichnet."
Tanja Brandes, BÜCHER MAGAZIN DES KSTA

Brillant geschrieben.

MYSELF

"Düster und originell: "Bienensterben" lässt keinen kalt."
FREUNDIN

"So tragisch wie komisch, dass man das Buch nicht mehr aus der Hand legen will. Mit schnörkelloser Präzision, großem Einfühlungsvermögen und finsterem Humor erzählt Lisa O'Donnell die verstörend komische Geschichte dreiere verlorener Seelen []."
FILM, SOUND & MEDIA

"Dieser Roman ist ein ungeschminktes Stück Leben. Absolut empfehlenswert."
RBB RADIO FRITZ

In einer provokativen Mischung aus Trotz, Humor und Wut schleudert uns Marnie ihre Situation entgegen. Abgründiges trifft auf scharfen Humor und auf einen trotzigen Glauben an die Fähigkeit der Mädchen, sich herauszuarbeiten aus einer tragischen Vergangenheit in eine erträglichere Zukunft.

Simone von Büren, NZZ AM SONNTAG

"Das Buch beginnt mit einem Paukenschlag und hält den Leser bis zum Schluss in Atem."
Christine Westermann, WDR2

"Ein kraftvoller, schwarzhumoriger Roman über Familienbande und Wahlverwandtschaften."
GRAZIA

Wer einen robusten Magen hat, diese paar Seiten durchzustehen (die Entsorgung der Leichen), der legt den so eigenwillig wie spannend verfassten Roman nicht mehr ohne weiteres aus der Hand.
Angela Schader, NEUE ZÜRCHER ZEITUNG

"Ein grandioses, einfallsreiches Debüt."
Anne Belliniva, MÜNSTERLÄNDISCHE VOLKSZEITUNG

"Der Roman berührt und macht wütend [] Absolut lesenswert."
Gabriele Rutschke, RHEINISCHE POST

Der Debütroman von Lisa ODonnell fängt mit einem riesen Paukenschlag an [] gleichzeitig schön und unendlich traurig [] ein Buch, das noch lange nachwirkt.
Nicola Müntefering, SWR3

Die menschlichen Tragödien werden borstig-witzig erzählt. Und es gibt Hoffnung.
NÜRNBERGER NACHRICHTEN

"Dieses Buch legt man nur ungern wieder aus der Hand [] Die traurige Geschichte zieht den Leser in den Bann durch eine ausdrucksstarke Sprache und eine Prise vons chwarzem Humor."
Beate Osthues, WESTFÄLISCHE NACHRICHTEN

"Gefällt durch seinen Spannungsbogen und seine Einfühlsamkeit."
Brigitte Lemberger, NÜRNBERGER NACHRICHTEN

"Bienensterben zieht den Leser in eine traurige Welt verlorener Menschen, in der er sich dennoch unvergleichlich wohl fühlen wird."
Rebecca Knoll, RUNDSCHAU
Portrait
Lisa ODonnell wurde für ihr Drehbuch e Wedding Gift mit dem Screenwriting Prize ausgezeichnet. Für ihren Debütroman Bienensterben (DuMont 2013) erhielt sie den Commonwealth Writers Prize. Lisa ODonnell lebt in Schottland.
Stefanie Jacobs überträgt englische und französische Literatur ins Deutsche, u. a. von Miranda July, Benjamin Kunkel, Mark Watson, Nick Cave und Rajesh Parameswaran.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Paperback
Seitenzahl 320
Erscheinungsdatum 06.12.2013
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-8321-9728-5
Verlag DuMont Buchverlag
Maße (L/B/H) 211/138/25 mm
Gewicht 383
Originaltitel The Death of Bees
Auflage 4. Auflage
Buch (Paperback)
16,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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Der Norden Glasgows:
Erzählt wird die bittersüße Geschichte zweier Mädchen, die ihre toten Eltern, aus Angst vor der Zukunft, im Garten vergraben. In ihrem alten Nachbarn Lennie finden sie schließlich eine Bezugsperson, die sie in ihren arbeitslosen, drogensüchtigen Eltern nie hatten.
Gekonnt wechselt die Autorin die Erzählperspektiven
Der Norden Glasgows:
Erzählt wird die bittersüße Geschichte zweier Mädchen, die ihre toten Eltern, aus Angst vor der Zukunft, im Garten vergraben. In ihrem alten Nachbarn Lennie finden sie schließlich eine Bezugsperson, die sie in ihren arbeitslosen, drogensüchtigen Eltern nie hatten.
Gekonnt wechselt die Autorin die Erzählperspektiven und trifft dabei immer den richtigen Ton.

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Was für ein Roman, kraftvoll, makaber und humorvoll. Marnie und ihre kleine Schwester Nelly vergraben heimlich ihre toten Eltern im Garten. Niemand darf davon erfahren, denn Sie wollen nicht in ein Heim. Ihr Nachbar Lennie bemerkt, das die Mädchen allein sind und kümmert sich um Sie. Er kannte die Eltern der Mädchen, Ihnen waren Drogen Was für ein Roman, kraftvoll, makaber und humorvoll. Marnie und ihre kleine Schwester Nelly vergraben heimlich ihre toten Eltern im Garten. Niemand darf davon erfahren, denn Sie wollen nicht in ein Heim. Ihr Nachbar Lennie bemerkt, das die Mädchen allein sind und kümmert sich um Sie. Er kannte die Eltern der Mädchen, Ihnen waren Drogen und Alkohol immer wichtiger als die Familie. Dann taucht plötzlich der Großvater der Kinder auf und stellt Fragen. Das Lügengebäude beginnt zu wackeln. Da geht der alte Lennie einen außergewöhnlichen Schritt, um die Mädchen zu retten. Wie gern muß er die Beiden gehabt haben!

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In einer Glasgower Vorstadt, mitten im Winter, verbuddeln die 15-jährige Marnie und ihre 12-jährige Schwester Nelly ihre Eltern im Garten. Izzy und Gene waren Junkies, haben sich ohnehin kaum um ihre Kinder gekümmert. Aus Angst in ein Heim gesteckt und am Ende noch getrennt zu werden, beschließen die beiden Mädchen, den Tod ihrer Eltern In einer Glasgower Vorstadt, mitten im Winter, verbuddeln die 15-jährige Marnie und ihre 12-jährige Schwester Nelly ihre Eltern im Garten. Izzy und Gene waren Junkies, haben sich ohnehin kaum um ihre Kinder gekümmert. Aus Angst in ein Heim gesteckt und am Ende noch getrennt zu werden, beschließen die beiden Mädchen, den Tod ihrer Eltern geheim zu halten. Einzig der alte, einsame Nachbar Lennie bemerkt, daß die Geschwister alleine sind. Er nimmt sich ihrer an und zum ersten Mal haben die Beiden soetwas wie ein Zuhause.
Aus wechselner Perspektive erzählen Marnie, Nelly und Lennie ihre Sicht der Ereignisse. Das ist oft komisch, makaber, traurig und auch einfach mal schön. Gute Unterhaltung mit bitterem Nachgeschmack.

„mal was anderes, aber klasse!!!“

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Das Buch startet mit einem Knall und dieser lässt einen nicht mehr los.

Wir haben drei Protagonisten, die uns erzählen, was eigentlich passiert ist, die 15jährige Marnie, in sehr jugendlicher Sprache mit leichter Vulgarität, die altkluge 12 jährige Nelly und der Nachbar Lennie, der selber ein Päckchen zu tragen hat.
Die Eltern sind
Das Buch startet mit einem Knall und dieser lässt einen nicht mehr los.

Wir haben drei Protagonisten, die uns erzählen, was eigentlich passiert ist, die 15jährige Marnie, in sehr jugendlicher Sprache mit leichter Vulgarität, die altkluge 12 jährige Nelly und der Nachbar Lennie, der selber ein Päckchen zu tragen hat.
Die Eltern sind tot und nun versuchen die Mädchen damit umzugehen, aber auch ohne sie zu leben. Keiner darf wissen, dass die Eltern tot sind, da sie sonst getrennt in Heime kommen würden. Und da kommt ihnen die Hilfe des elterlichen Nachbarn sehr gelegen.
Da es aber keine typischen Eltern waren, kommen noch untypische Probleme hinzu…

Eine etwas andere Geschichte, die einen nicht mehr loslässt. O’Donnell hat es geschafft, die drei Figuren mit der jeweils eigenen Sprache tatsächlich zum „Leben“ zu erwecken.

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Berlin

Es mangelt mir an Worten, um diesen Roman adäquat zu beschreiben. Drei aber hab ich sofort gefunden: Ganz unbedingt lesen! Es mangelt mir an Worten, um diesen Roman adäquat zu beschreiben. Drei aber hab ich sofort gefunden: Ganz unbedingt lesen!

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Eine fesselnde und einfühlsame Geschichte voll schwarzem Humor über die Bedeutung von Geschwisterliebe, Freundschaft und Zusammenhalt in einem erfrischend originellen Schreibstil. Eine fesselnde und einfühlsame Geschichte voll schwarzem Humor über die Bedeutung von Geschwisterliebe, Freundschaft und Zusammenhalt in einem erfrischend originellen Schreibstil.

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Stimmig geschrieben und bei aller Tristesse ein schmerzhaft-schönes Buch mit eigenem Witz. Jede Figur hat ihre unverwechselbare Stimme, die zu Herzen geht. Stimmig geschrieben und bei aller Tristesse ein schmerzhaft-schönes Buch mit eigenem Witz. Jede Figur hat ihre unverwechselbare Stimme, die zu Herzen geht.

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Kundenbewertungen


Durchschnitt
26 Bewertungen
Übersicht
18
7
1
0
0

Lesen! :)
von Schnutsche am 08.01.2015

~Erster Satz~ Izzy hat mich Marnie genannt, nach ihrer Mutter. ~Meine Meinung~ Dieses Buch ist einfach der Hammer! Der Schreibstil dieser Autorin hat mich so sehr mitgerissen. Es gab viele Stellen, die eigentlich nicht zum Lachen waren, dennoch musste ich losprusten! Die Story wird abwechselnd von 3 Hauptcharakteren erzählt, die allesamt sehr... ~Erster Satz~ Izzy hat mich Marnie genannt, nach ihrer Mutter. ~Meine Meinung~ Dieses Buch ist einfach der Hammer! Der Schreibstil dieser Autorin hat mich so sehr mitgerissen. Es gab viele Stellen, die eigentlich nicht zum Lachen waren, dennoch musste ich losprusten! Die Story wird abwechselnd von 3 Hauptcharakteren erzählt, die allesamt sehr sympathisch und auf ihre Art speziell sind! Die Geschichten von Marnie, Nelly und Lennie sind gleichzeitig traurig, schockierend und faszinierend. Dieses Buch ist definitiv auf die Liste meiner Lieblingsbücher gewandert. Manche mögen sich darüber beschweren, dass die Sprache stellenweise vulgär ist, aber anders hätte sie gar nicht sein dürfen! Ich möchte gar nicht weiter auf den Inhalt und die Themen dieses Buches eingehen. Der Klappentext ist auch sehr verschwiegen was das angeht und deshalb gilt es alles Weitere selbst heraus zu finden! An diesem Buch stimmt für mich einfach alles, deswegen empfehle ich es auf alle Fälle weiter!

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Dieses Buch ist in einer interessanten Weise geschrieben. Es gibt 3 Hauptcharaktere. Der Erzählstil wechselt zwischen diesen Charaktere hin und her. Jeder beschreibt sein Leben aus seiner Sicht. Damit kommt es zu einem interessanten Wechsel des Sprachstils und der Auffassungsgabe. Die Geschichte ist hart und direkt. MAn kann sich gut... Dieses Buch ist in einer interessanten Weise geschrieben. Es gibt 3 Hauptcharaktere. Der Erzählstil wechselt zwischen diesen Charaktere hin und her. Jeder beschreibt sein Leben aus seiner Sicht. Damit kommt es zu einem interessanten Wechsel des Sprachstils und der Auffassungsgabe. Die Geschichte ist hart und direkt. MAn kann sich gut vorstellen, dass es solche Ausmaße wirklich geben kann. Das Buch muss gelesen werden um es zu verstehen ... Empfehlenswert!

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"Heute ist Weihnachten. Heute hab ich Geburtstag. Heute werd ich fünfzehn. Heute hab ich meine Eltern im Garten begraben. Geliebt wurden sie beide nicht." Es ist Marnie's fünfzehnter Geburtstag, als sie und ihre kleine Schwester Nelly ihre Eltern im Garten begraben. Eltern, die nie für sie da waren. Denen Alkohol... "Heute ist Weihnachten. Heute hab ich Geburtstag. Heute werd ich fünfzehn. Heute hab ich meine Eltern im Garten begraben. Geliebt wurden sie beide nicht." Es ist Marnie's fünfzehnter Geburtstag, als sie und ihre kleine Schwester Nelly ihre Eltern im Garten begraben. Eltern, die nie für sie da waren. Denen Alkohol und Drogen wichtiger waren als das Wohl ihrer Kinder. Und auch wenn die beiden Mädchen ihre Eltern nie geliebt haben, müssen sie doch bald feststellen, dass es nicht so einfach ist wenn die Eltern tot sind und vor allem wenn niemand davon erfahren darf. Denn ins Heim wollen sie beide nicht. "Bienensterben" von Lisa O'Donnell ist zugegebenermaßen ein sehr spezieller Roman. Aber auf jeden Fall hat er mich voll und ganz gepackt. Er ist sehr interessant aber vor allem ist es erschreckend wenn man mit den schonungslosen Wahrheiten konfrontiert wird. Zu gerne würde man diese als reine Fiktion abtun, doch dann muss man sich doch eingestehen, dass es real sein könnte und dass es tatsächlich Kinder gibt die in solch unverantwortlichen Verhältnissen aufwachsen. Ich wusste anfangs nicht so recht worauf ich mich mit diesem Roman einlasse. Aber es hat sich gelohnt!

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