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Tage der Nemesis

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Frühjahr 1921: Im vornehmen Berliner Stadtteil Charlottenburg wird die Leichedes ehemaligen türkischen Staatsführers Talât Pascha gefunden. Kommissar Andreas Eckart erkennt in dem Toten einen der Hauptverantwortlichenfür den Völkermord an den Armeniern aus dem Jahr 1915 und kommt rasch einer Terrororganisation auf die Spur, die Rache für die Opfer des Genozids nimmt und die politischen Entscheidungsträger von damals im Visier hat. Als weitere Attentate geschehen,führen die Ermittlungen Eckart bis nach Rom. Doch je weiter der Kommissarmit seinen Recherchen voranschreitet, desto tiefer verstrickt er sich in die politischenWinkelzüge eines zutiefst verfeindeten Europas, das zwischen den Katastrophen zweierWeltkriege steht. Schließlich gerät Eckart selbst ins Fadenkreuz der Attentäter ... Ein atemloser Politthriller um wahre Verbrechen, der die politisch aufgeheizte Atmosphäre der Zwanzigerjahre eindrücklich einfängt.
Portrait
Martin von Arndt, 1968 als Sohn ungarischer Eltern geboren, lebt als Schriftsteller und Musiker bei Stuttgart und in Essen. Neben CDs sowie Filmund Hörspielmusik veröffentlichte er mehrere Romane, Theaterstücke, Lyrik und Sachbücher. Für sein Werk erhielt er zahlreiche Preise und Stipendien, darunter das große Landesliteraturstipendium Baden-Württemberg und den Thaddäus-Troll-Preis. 2008 war er Teilnehmer am Bachmann-Wettbewerb in Klagenfurt.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja
Seitenzahl 309 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 01.04.2014
Sprache Deutsch
EAN 9783869133058
Verlag Ars vivendi Verlag
eBook
15,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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Brisantes Thema verpackt in einem packenden Thriller
von Scheherazade am 12.06.2014
Bewertet: Buch (gebunden)

In Berlin wird im Jahr 1921 ein ehemaliges türkisches Staatsoberhaupt ermordet. Dieser war in Berlin untergetaucht, da er einer der Hauptverantwortlichen für den Völkermord an Armeniern in der Türkei war. Der Attentäter gehört wahrscheinlich zu einer Terrororganisation, die die Opfer des Genozids rächen will. Kommissar Andreas Eckart beginnt zu... In Berlin wird im Jahr 1921 ein ehemaliges türkisches Staatsoberhaupt ermordet. Dieser war in Berlin untergetaucht, da er einer der Hauptverantwortlichen für den Völkermord an Armeniern in der Türkei war. Der Attentäter gehört wahrscheinlich zu einer Terrororganisation, die die Opfer des Genozids rächen will. Kommissar Andreas Eckart beginnt zu ermitteln und gerät zwischen die politischen Fronten in einem verfeindeten Europa. „Tag der Nemesis“ verpackt ein sehr brisantes Thema in der Geschichte in einen packenden Thriller. Dabei gelingt es hier sehr gut historische Fakten mit Fiktion zu verbinden. Die Fakten sind dabei sehr gut in den Thriller eingearbeitet, in die Handlung wie auch in viele Dialoge. Es wird dabei nie langweilig und wirkt auch an keiner Stelle wie ein Geschichtsunterricht. Die Konflikte zu dieser Zeit werden sehr gut dargestellt und auch die Rolle von Deutschland wird verständlich erklärt. Die Geschichte wird meist aus der Perspektive des Kommissars Eckart erzählt. Allerdings gibt es auch kurze Perspektivwechsel. Der Kommissar ist eine sehr vielschichtige Figur und dadurch sehr realistisch. Er hat im ersten Weltkrieg gekämpft und dies hat ihn gezeichnet. Er ist Morphium abhängig und war mir somit nicht immer sympathisch, allerdings waren alle seine Handlungen für mich nachvollziehbar. Die Geschichte an sich ist sehr interessant erzählt und der Schreibstil flüssig zu lesen und passt zu dieser Zeit und den Ereignissen. Da die Verstrickungen insgesamt so vielschichtig sind, fällt es dem Leser auch schwer nur für eine Seite Partei zu ergreifen, da man die anderen auch verstehen kann. Dies macht es so spannend. Insgesamt schafft es Martin von Arndt die Spannung bis zur letzten Seite zu halten, sodass man das Buch eigentlich nicht mehr aus der Hand legen will. Von mir gibt es 5 Sterne für einen wirklich gelungenen Politthriller. Ich kann dieses Buch jedem empfehlen, der gern Thriller liest, oder sich für diese Zeit interessiert.

Ein bewegender politischer Thriller aus den 1920er Jahren
von mrs-lucky am 13.05.2014
Bewertet: Buch (gebunden)

In seinem Roman „Tage der Nemensis“ verarbeitet der Autor Martin von Arndt die Ereignisse um den Genozid an den Armeniern im Jahr 1915 und den darauf folgenden Racheaktionen in einem spannenden Potitthriller, der in Berlin anfangs der 20er Jahre angesiedelt ist. Er selbst stuft den Roman als Doku-Fiction ein,... In seinem Roman „Tage der Nemensis“ verarbeitet der Autor Martin von Arndt die Ereignisse um den Genozid an den Armeniern im Jahr 1915 und den darauf folgenden Racheaktionen in einem spannenden Potitthriller, der in Berlin anfangs der 20er Jahre angesiedelt ist. Er selbst stuft den Roman als Doku-Fiction ein, da er die tatsächlichen Ereignisse und einige historische Persönlichkeiten mit einer fiktiven Ermittlungsgeschichte mischt. Zum Inhalt muss man meiner Meinung nach nicht viel sagen, der Klappentext erklärt sehr gut, worum es geht. Mich hat beeindruckt, mit welcher Sensibilität der Autor an das Thema herangeht, verpackt in eine spannende Handlung bringt er dem Leser die damaligen Ereignisse und Stimmungen nahe und zeigt Parallelen zur späteren Deutschen Geschichte auf. Mit seiner bildhaften und poetischen Sprache zeichnet der Autor ein stimmungsvolles Bild Berlins und später auch Roms in den 20er Jahren des 20.Jahrhunderts. Mit wenigen, wohl gewählten Worten schafft Martin von Arndt atmosphärisch dichte Szenen, wenn es besonders spannend wird, wechselt er ins Präsens, so dass die Geschehnisse noch lebendiger wirken. Andere Szenen wirkten auf mich wie ein Kammerspiel inszeniert. Der Leser darf den Kommissar dabei beobachten, wie er bei Befragungen nicht nur die Aussagen sondern auch das Verhalten der Beteiligten analysiert. Es geht aber nicht nur um die Massenmorde an den Armeniern, sondern auch um die allgemeinen politischen Ent- und Verwicklungen dieser Zeit. Der erste Weltkrieg ist gerade vorbei, der die Welt und die Menschen nachhaltig geprägt und die politische Landschaft verändert hat. Durch die geschickte Auswahl seiner Charaktere zeigt der Autor, wie unterschiedlich die Menschen mit diesen Veränderungen umgehen. Insbesondere an Kommissar Eckart personifiziert sich die innere Zerrissenheit. Da der Roman viele versteckte Anspielungen und Kommentare zu geschichtlichen Entwicklung enthält, sind Vorkenntnisse über den ersten Weltkrieg und den Vormarsch des Faschismus vermutlich hilfreich. Ich bin kein Experte, auf mich vermittelt das Buch jedoch den Eindruck, dass ihm umfassende Recherchearbeit zugrunde liegt und die versteckten Wertungen sehr bewusst gewählt sind. Die Geschichte erklärt einiges, wirft aber andererseits auch viele Fragen auf und regt zum Nachdenken an. „Tage der Nemesis“ ist ein Buch, das ich sicher noch öfter in die Hand nehmen werde und ich bin sicher, dass ich beim erneuten Lesen noch einige weitere Aspekte entdecken werde, die ich beim ersten Mal übersehen habe. Für mich zählt dieses Buch eindeutig zu den literarischen Entdeckungen.

Ein bewegender politischer Krimi aus den 1920er Jahren
von mrs-lucky am 13.05.2014
Bewertet: Buch (gebunden)

In seinem Roman „Tage der Nemensis“ verarbeitet der Autor Martin von Arndt die Ereignisse um den Genozid an den Armeniern im Jahr 1915 und den darauf folgenden Racheaktionen in einem spannenden Potitthriller, der in Berlin anfangs der 20er Jahre angesiedelt ist. Er selbst stuft den Roman als Doku-Fiction ein,... In seinem Roman „Tage der Nemensis“ verarbeitet der Autor Martin von Arndt die Ereignisse um den Genozid an den Armeniern im Jahr 1915 und den darauf folgenden Racheaktionen in einem spannenden Potitthriller, der in Berlin anfangs der 20er Jahre angesiedelt ist. Er selbst stuft den Roman als Doku-Fiction ein, da er die tatsächlichen Ereignisse und einige historische Persönlichkeiten mit einer fiktiven Ermittlungsgeschichte mischt. Zum Inhalt muss man meiner Meinung nach nicht viel sagen, der Klappentext erklärt sehr gut, worum es geht. Mich hat beeindruckt, mit welcher Sensibilität der Autor an das Thema herangeht, verpackt in eine spannende Handlung bringt er dem Leser die damaligen Ereignisse und Stimmungen nahe und zeigt Parallelen zur späteren Deutschen Geschichte auf. Mit seiner bildhaften und poetischen Sprache zeichnet der Autor ein stimmungsvolles Bild Berlins und später auch Roms in den 20er Jahren des 20.Jahrhunderts. Mit wenigen, wohl gewählten Worten schafft Martin von Arndt atmosphärisch dichte Szenen, wenn es besonders spannend wird, wechselt er ins Präsens, so dass die Geschehnisse noch lebendiger wirken. Andere Szenen wirkten auf mich wie ein Kammerspiel inszeniert. Der Leser darf den Kommissar dabei beobachten, wie er bei Befragungen nicht nur die Aussagen sondern auch das Verhalten der Beteiligten analysiert. Es geht aber nicht nur um die Massenmorde an den Armeniern, sondern auch um die allgemeinen politischen Ent- und Verwicklungen dieser Zeit. Der erste Weltkrieg ist gerade vorbei, der die Welt und die Menschen nachhaltig geprägt und die politische Landschaft verändert hat. Durch die geschickte Auswahl seiner Charaktere zeigt der Autor, wie unterschiedlich die Menschen mit diesen Veränderungen umgehen. Insbesondere an Kommissar Eckart personifiziert sich die innere Zerrissenheit. Da der Roman viele versteckte Anspielungen und Kommentare zu geschichtlichen Entwicklung enthält, sind Vorkenntnisse über den ersten Weltkrieg und den Vormarsch des Faschismus vermutlich hilfreich. Ich bin kein Experte, auf mich vermittelt das Buch jedoch den Eindruck, dass ihm umfassende Recherchearbeit zugrunde liegt und die versteckten Wertungen sehr bewusst gewählt sind. Die Geschichte erklärt einiges, wirft aber andererseits auch viele Fragen auf und regt zum Nachdenken an. „Tage der Nemesis“ ist ein Buch, das ich sicher noch öfter in die Hand nehmen werde und ich bin sicher, dass ich beim erneuten Lesen noch einige weitere Aspekte entdecken werde, die ich beim ersten Mal übersehen habe. Für mich zählt dieses Buch eindeutig zu den literarischen Entdeckungen.