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Der Mann, der Sherlock Holmes tötete

CD Standard Audio Format, Lesung. Gekürzte Ausgabe

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Weil Scotland Yard keinen Anlass sieht, den Mord an einem augenscheinlich leichten Mädchen aufzuklären, macht sich Arthur Conan Doyle selbst auf die Suche nach dem Mörder. Er schleicht durch die dunklen Straßen des viktorianischen London und landet an Orten, die kein Gentleman betreten sollte. Etwa hundert Jahre später ist ein junger Sherlock-Fan in einen Mordfall verstrickt, bei dem Doyles verschwundenes Tagebuch und einige Fälle seines berühmten Detektivs eine wichtige Rolle spielen.

Portrait

Graham Moore, Jahrgang 1981, arbeitet als Drehbuchautor und Schriftsteller. 2015 gewann er den Oscar für das beste Drehbuch; The Imitation Game wurde mit Benedict Cumberbatch und Keira Knightley verfilmt und von der internationalen Kritik gefeiert. Nach Die letzten Tage der Nacht ist Der Mann, der Sherlock Holmes tötete sein zweites Buch, das auf Deutsch erscheint. Moore lebt in Los Angeles.



David Nathan zählt zu den besten Synchronsprechern Deutschlands. Er leiht seine Stimme u. a. Johnny Depp. Mit seiner herausragenden Erzählkunst fesselt er die Hörer.

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Beschreibung

Produktdetails

Medium CD
Sprecher David Nathan
Anzahl 6
Altersempfehlung 16 - 99
Erscheinungsdatum 28.02.2019
Sprache Deutsch
EAN 9783785757598
Genre Landschaftsroman, vor 1945, Klassiker
Verlag HarperCollins
Originaltitel The Sherlockian
Auflage 1. Auflage 2019
Spieldauer 433 Minuten
Übersetzer Kirsten Riesselmann
Verkaufsrang 2584
Hörbuch (CD)
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18,99
bisher 21,99
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Buchhändler-Empfehlungen

Darf's ein bisschen ruhiger sein?

André Pingel, Thalia-Buchhandlung Bremen

Zwei Mordfälle aus unterschiedlichen Jahrhunderten kreuzen sich. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts setzen sich der Schöpfer von Sherlock Holmes, Arthur Conan Doyle, und sein Freund auf die Fährte eines brutalen Killers. Seine Opfer sind junge Frauen und er scheint dem Ermittlerduo immer einen Schritt voraus zu sein. Seine Ermittlungen hält Conan Doyle akribisch in seinem Tagebuch fest, das jedoch verschwindet und erst über ein Jahrhundert später wieder auftauchen wird. Im London der Gegenwart wird der junge Sherlock Holmes-Fanatiker Harold in einen Mordfall verwickelt, der vor Hinweisen auf die Geschichten vom Meisterdetektiv nur so wimmelt und auch das verschwundene Tagebuch von Arthur Conan Doyle scheint in diesem Fall eine große Rolle zu spielen… Graham Moore konnte mich bereits mit seinem Erstling „Die letzten Tage der Nacht“ sehr begeistern. Mit „Der Mann der Sherlock Holmes tötete“ legt er nun zwar sehr gekonnt nach, kann sich vor einigen Längen aber nicht schützen. Die Fälle an sich sind wirklich hervorragend aufgebaut und verzwickter hätte es Arthur Conan Doyle höchstselbst auch nicht hinbekommen können. Vor allem der Fall in dem Doyle und Stoker ermitteln hat es mir mit seinem historisch hervorragend recherchierten Setting angetan. Aber auch der aktuelle Fall aus der heutigen Zeit hat es in sich und orientiert sich ebenfalls an belegten Ereignissen, abgerundet mit fiktionalen Elementen. Insgesamt orientiert sich der Autor sehr gerne an Fakten und mixt diese sehr gekonnt mit Fiktion. Laut dem Nachwort von Graham Moore handelt es sich bei seinem Werk um „eine Collage aus belegter Wahrheit, wahrscheinlicher Wahrheit, möglicher Wahrheit und nachweislicher Falschheit.“ (S. 472) Wer ein Fan des Londoner Detektivs ist, sollte auf jeden Fall zugreifen, denn Moore weckt bei seinen Lesern die Lust, die alten Werke von Conan Doyle direkt noch einmal hervor zu graben. Aber auch wer gerne ruhige Krimis mit ausgefeiltem Plot und vielen Rätseln liest, kommt hier voll auf seine Kosten. Moore schafft es allerdings nicht, dass Spannungslevel konsequent oben zu halten. Für die Leser rasanter Geschichten, kommt das gute Stück also leider nicht in Frage. Moore verliert sich gerne in ausschweifenden Beschreibungen und auch nicht jede seiner kleinen Storys ist letztendlich wichtig für die ganze Geschichte, aber hier merkt man wieder, dass Moore Drehbuchschreiber war und ist. Er erschafft mit seinen Worten Bilder vor den Augen seiner Leser, die man sich gerne lange betrachtet und von daher nimmt man es ihm nicht übel, dass er in seiner Erzählung gerne mal die Bremse drückt. Moore hat mit „Der Mann, der Sherlock Holmes tötete“ einen Krimi mit viel Witz, sympathischen Charakteren und einer Reihe verzwickter Rätsel erschaffen, der gut zu unterhalten weiß. Eine klare Empfehlung für alle, die es in Bezug auf Kriminalliteratur gerne mal etwas ruhiger angehen lassen!

Elementar!

Gerda Schlecker, Thalia-Buchhandlung Ulm

Harold, erklärter Fan von Arthur Conan Doyle und somit auch von Sherlock Holmes, wird endlich Mitglied des Elitevereins der Sherlockians. Doch anstelle das gebührend zu feiern, muss er sogleich seine Fähigkeiten unter Beweis stellen, als ein Mitglied der Sherlockfreunde ermordet wird. Zeitgleich erzählt Graham Moore auch die Geschichte von Arthur Conan Doyle, der selbst vor hundert Jahren in die Aufklärung eines Kriminalfalls verwickelt wurde. Eine tolle Geschichte, rund um Sherlock Holmes, die einfach richtig Spaß macht, und zugleich absolut spannend ist.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
40 Bewertungen
Übersicht
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Der Titel ist besser als das Buch
von V. N. aus Wien am 07.08.2019
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Jeder, der schon die Sherlock Holmes Bücher gelesen hat, wird schwer enttäuscht sein vom Stil dieses Buches. Es sind zwar im Prinzip zwei Kriminalfälle in einem Buch, aber bei jedem war von Anfang an klar: Was geschehen ist, Wie es geschehen ist und Wer Was getan hat. Eine Konstante im Buch ist, dass sich die Kapitel immer abwe... Jeder, der schon die Sherlock Holmes Bücher gelesen hat, wird schwer enttäuscht sein vom Stil dieses Buches. Es sind zwar im Prinzip zwei Kriminalfälle in einem Buch, aber bei jedem war von Anfang an klar: Was geschehen ist, Wie es geschehen ist und Wer Was getan hat. Eine Konstante im Buch ist, dass sich die Kapitel immer abwechseln zwischen Gegenwart und Vergangenheit. Im Grunde genommen haben aber beide nichts miteinander zu tun, außer, dass es in der Gegenwart um "Sherlokianer" geht und diese die Geschichten über und mit Sherlock Holmes wahrscheinlich sogar besser kennen, als Arthur Conan Doyle dies tat. Angenehm ist, dass es nicht zu viele Personen gibt. Dagegen sind der sehr einfach gehaltene Stil und die vorhersehbare Handlung leider jene Punkte, die dem Lesevergnügen einen starken Dämpfer geben.

Ein gelungenes Leseabenteuer für Sherlock Holmes Fans
von mesu am 06.07.2019
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Zwei Kriminalfälle in versetzten Zeitebenen, gelungen und durchdacht. Ein Muss für Sherlock Holmes Fans. Im Hier und Jetzt ermittelt ein junger Sherlock Holms Anhänger nach dem mysteriösen Verbleib des legendären verschollenen Tagebuch des Autors Sir Arthur Conan Doyle. In der Vergangenheit versucht der Autor selbst den Mord ... Zwei Kriminalfälle in versetzten Zeitebenen, gelungen und durchdacht. Ein Muss für Sherlock Holmes Fans. Im Hier und Jetzt ermittelt ein junger Sherlock Holms Anhänger nach dem mysteriösen Verbleib des legendären verschollenen Tagebuch des Autors Sir Arthur Conan Doyle. In der Vergangenheit versucht der Autor selbst den Mord an einem Mädchen im Stil seiner Romanfigur aufzuklären. Die Handlung springt kapitelweise durch die Zeiten und ist höchst amüsant und spannend. Der Autor verknüpft geschickt die Handlungsstränge mit Wahrheit und Fiktion und macht die Geschichte so zu einer unterhaltsamen und richtig gut geschriebenen Lektüre. Lesen, Lesen!!

Genial
von einer Kundin/einem Kunden am 16.06.2019
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Eine interessante Idee Das Buch spielt auf zwei Zeitebenen, einmal am Ende des 19. Jahrhunderts und einmal in der heutigen Zeit. In der Vergangenheit: Arthur Conan Doyle, der Schöpfer von Sherlock Holmes, hat seinen Ermittler ja dermaßen über, dass er beschließt, Sherlock gemeinsam mit Moriarty den Buchtod sterben zu lassen. I... Eine interessante Idee Das Buch spielt auf zwei Zeitebenen, einmal am Ende des 19. Jahrhunderts und einmal in der heutigen Zeit. In der Vergangenheit: Arthur Conan Doyle, der Schöpfer von Sherlock Holmes, hat seinen Ermittler ja dermaßen über, dass er beschließt, Sherlock gemeinsam mit Moriarty den Buchtod sterben zu lassen. In der heutigen Zeit gibt es immer noch große Verehrer der Fälle, die sogenannten "Irregulars". Einer von ihnen kündigt einen Wahnsinns-Fund an: ein verschollenes Tagebuch von Doyle. Doch am nächsten Tag ist jener tot. Was ist da geschehen? Graham Moore ist es auf wunderbare Weise gelungen, die beiden Zeitebenen miteinander zu verknüpfen und neben Romanelementen auch solcher einer Biografie einfließen zu lassen. Die Beschreibungen sind sehr bildlich und lassen vor allem die Vergangenheit gut vor dem inneren Auge erstehen. Ein Buch, das mit Spannung auf zwei Zeitebenen aufwartet und kurzweiliges Lesevergnügen verspricht, so dass das Buch viel zu schnell ausgelesen ist.