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Adolf Julius Merkl

(1890-1970) Schüler von Hans Kelsen; 1932-38 sowie ab 1950 Universitätsprofessor an der Universität Wien, 1943-50 an der Eberhard-Karls-Universität Tübingen..
ist Wissenschaftlicher Mitarbeiter der Hans-Kelsen-Forschungsstelle am Institut fuÌr Staatswissenschaft und Rechtsphilosophie der Universität Freiburg i.Br..
Geboren 1985; Studium der Rechtswissenschaft an der Universidade Federal do Paraná (UFPR) in Curitiba (Brasilien); 2011 LL.M. an der Universidade de São Paulo (USP), Brasilien; 2022 Promotion (Freiburg i.Br.); wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Rechtstheorie und Öffentliches Recht des Instituts für Staatswissenschaft und Rechtsphilosophie der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg und an der Hans-Kelsen-Forschungsstelle in Freiburg.

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Die Lehre von der Rechtskraft entwickelt aus dem Rechtsbegriff Produktbild: Die Lehre von der Rechtskraft entwickelt aus dem Rechtsbegriff

Die Lehre von der Rechtskraft entwickelt aus dem Rechtsbegriff

Ausgehend vom rechtsdogmatischen Problem der Rechtskraft von Urteilen und Verwaltungsakten entwickelt Adolf Julius Merkl in seiner Lehre von der Rechtskraft aus dem Jahre 1923 eine so präzise wie kraftvolle Rechtstheorie. Aus der These, dass Recht grundsätzlich relativ unveränderbar ist, entwickelt er eine eigenständige Theorie der Rechtskraft. So bettet er die von ihm begründete (und durch Hans Kelsen übernommene) Stufenbaulehre sowie seine Theorie des "Fehlerkalküls", die den Umgang des Rechts mit fehlerhaften Entscheidungen als tragende Strukturprinzipien beschreibt, in die Theorie der Rechtsdynamik ein. Die bisher schwer zugängliche Schrift erweist sich als intellektuelles Kraftzentrum der Reinen Rechtslehre und präsentiert Merkl als eigentlichen Architekten zentraler Grundgedanken der Wiener Schule.
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Buch (Taschenbuch)

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