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Adonis

Adonis (Pseudonym) wurde 1930 in Syrien geboren und gilt als der grösste zeitgenössische arabische Dichter, der international längst anerkannt ist. Er studierte Philosophie in Damaskus und verliess sein Heimatland Syrien, um nach Beirut zu gehen, wo er die libanesische Staatsbürgerschaft annahm. 1983 zwang ihn der Bürgerkrieg, den Libanon zu verlassen und nach Paris ins Exil zu gehen, wo er als Professor für arabische Literatur und bei der UNESCO tätig ist. 2001 wurde Adonis in Weimar mit der Goethe-Medaille ausgezeichnet. Er lebt heute als libanesischer Staatsbürger in Beirut und Paris.

Gewalt und Islam von Adonis

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Gewalt und Islam
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Der Gesprächsband des syrisch-libanesischen Lyrikers Adonis und der Psychoanalytikerin Houria Abdelouahed hat in Frankreich viel Aufsehen erregt. Auch hierzulande wurde Adonis 2016 im Rahmen der Verleihung des Erich-Maria-Remarque-Friedenspreises kontrovers diskutiert. In ihrem Gespräch geht es um das Verhältnis zwischen Religion und Politik und dem modernen arabischen Menschen, der sich laut Adonis nicht entwickeln kann, solange der Islam seinen starken Einfluss auf alle Bereiche des Lebens in der arabischen Welt ausübt.

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