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Albrecht Haller

Albrecht von Haller, 16. 10. 1708 Bern - 12. 12. 1777 ebd. Der Sohn eines Juristen begann 1723 mit dem Medizinstudium in Tübingen, wechselte 1725 nach Leiden und promovierte hier 1727. Anschließend reiste er nach Frankreich und England, um sich weiterzubilden. Nach seiner Rückkehr in die Schweiz blieb er zunächst in Basel, las Alexander Pope und Shaftesbury und machte 1728 mit S. Gessner eine botanische Studienreise in die Alpen. 1729ließ er sich als Arzt in Bern nieder, widmete sich aber weiter seinen wissenschaftlichen und poetischen Interessen. 1736 wurde er zum Professor für Anatomie, Chirurgie und Botanik an die Universität Göttingen berufen und etablierte sich hier als Universalgelehrter von europäischem Rang (1740 Aufnahme in die Royal Society, 1749 Erhebung in den Adelsstand, 1747-53 Direktor der Göttingischen Gelehrten Anzeigen; Ernennung zum Großbritannischen Leibarzt, Berufungen nach Utrecht und Oxford usw.). 1753 kehrte H. nach Bern zurück, wo er in den kommenden Jahren verschiedene Verwaltungsaufgaben übernahm und weiterhin intensive Forschungsarbeit betrieb. H. hinterließ ein großes wissenschaftliches OEuvre; seine Bedeutung als Dichter beruht im Wesentlichen auf seinem 'Versuch Schweizerischer Gedichten', der es - mehrfach erweitert - zu seinen Lebzeiten auf elf Auflagen brachte.

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Albrecht von Haller: Die Alpen. Neuausgabe nach der Ausgabe letzter Hand Produktbild: Albrecht von Haller: Die Alpen. Neuausgabe nach der Ausgabe letzter Hand

Albrecht von Haller: Die Alpen. Neuausgabe nach der Ausgabe letzter Hand

Mit "Die Alpen" schuf Albrecht von Haller eines der bedeutendsten Naturgedichte der deutschen Sprache. Ausgehend von einer Alpenreise im Jahr 1728 entfaltet das Gedicht eine eindrucksvolle Verbindung aus Landschaftsbeschreibung, Naturbeobachtung und moralischer Reflexion. Die Berge erscheinen hier nicht mehr nur als gefährliche Wildnis, sondern als Raum von Schönheit, Freiheit und ursprünglicher Würde. Haller beschreibt Pflanzen, Täler, Höhen und das Leben der Alpenbewohner mit dem Blick des Dichters und des Naturforschers zugleich. So wird die Bergwelt zum Gegenbild einer verfeinerten, aber oft verdorbenen Zivilisation. Ein großer Klassiker der Naturdichtung, der bis heute unser Bild der Berge prägt. Erstmals erschienen 1732, erweitert 1777. Hier als gebundene Neuausgabe. Mit Lesebändchen. Albrecht von Haller. Die Alpen. Erstdruck: Versuch Schweizerischer Gedichten, Bey Niclaus Emanuel Haller, Bern 1732. Der Text dieser Ausgabe folgt der "Eilften vermehrten und verbesserten Auflage", Typographische Gesellschaft, Bern 1777 (Ausgabe letzter Hand) in Gestalt der Ausgabe: Albrecht von Haller: Gedichte, Verlag von J. Huber, Frauenfeld 1882. Neuausgabe, Göttingen 2026.

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