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Alexander Stingl

Alexander Stingl, geboren 1958 in Dresden, ist seit 1990 als freier Fotograf in Berlin tätig. Er war Assistent von Rudolf Schäfer und Roger Melis und studierte an der HGB Leipzig Fotografie bei Arno Fischer. 1995 gründete er die Agentur Schu-mann+Stingl. Er setzte u. a. Gudrun Landgrebe, Hardy Krüger, Alexandra Maria Lara und Rolf Hoppe in Szene und nahm an vielen Ausstellungen teil. Zuletzt bei Bild und Heimat: Women (2014).

Zuletzt erschienen

Stingl, A: Aufklärung als Flaschenpost oder Anthropologie de

Stingl, A: Aufklärung als Flaschenpost oder Anthropologie de

In den gegenwärtigen Verhältnissen liegt ein
Zwangspotential, dass uns als Subjekte hervorgebracht
hat und nur bedingt hintergehbar ist. Auf die Frage, Wie ist Kritik der Aufklärung,wie Kritik und wie
Aufklärung heute möglich? , ist die Antwort der
Kritischen Theorie: Verborgen zu bleiben , während
man sich klar macht, dass man durch die Aufklärung
verblendet ist.
Hat man dies durchschaut, könne man lernen sich durch
verschwiegenen Nonkonformismus zu wehren.
Foucault antwortet in Anerkennung des Zwangspotentiales der historischen Aufklärung.
Diese gilt ihm als vergangenes Denksystem.
Genealogisch hinter sie zurückzugehend kann das
heutige Zwangssystem , seine Mechanismen und
Funktionsweisen offenlegen und helfen in unseren
Praktiken des Selbst ein wenig mehr an Autonomie zu
gewinnen und nicht dermaßen regiert zu werden.
Als Antwort also:
Es gibt zwei Wege der Kritik der Aufklärung heute.
Kritik zu üben, einzuüben und entweder versteckt
weiterzugeben und zu lehren als immanent-impliziten
Nonkonformismus, wie es Adorno und Horkheimer
vorschlagen, oder aber für sich und bei sich ein
wenig Autonomie genealogisch zu entdecken und
auszuleben, wie es Foucault vornimmt.
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Buch (Taschenbuch)

79,00 €

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