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Anna Derndorfer

Anna Derndorfer, geb. 1982, Mutter, Buchautorin, Geschäftsführerin einer Schreibagentur und Trainerin in der Personalentwicklung, ist bestens mit den antiken Mythen vertraut, nicht zuletzt aufgrund ihrer zahlreichen absolvierten universitären Studien. Gekonnt versteht sie diese in die Gegenwart zu bringen, wobei sie den österreichischen Humor in die Protagonisten und deren Handlungen einfließen lässt. Ihre beiden Bücher "Ohne Schaf geht’s nicht – Die Odyssee" sowie "24 Ein-Schaf-Geschichten für Erwachsene" fanden großen Anklang bei ihrer vielschichtigen Leserschaft. Anna Derndorfer versteht es, mit stilistischer Treffsicherheit und sprachlicher Eleganz alte Mythen wieder zu beleben und diese pointiert auf unterhaltsame und humoristische Weise neu zu interpretieren.

Nackt! von Anna Derndorfer

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Nackt!
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Vergesst Homer, vergesst Ovid! SO lebten die Götter WIRKLICH!

Dass die Götter im olympischen Himmel nicht gerade durch ihre allumfassende Liebe, ihr Wohlwollen, ihre Treue und Güte auffielen, ist durch Homers und Hesiods mythologische Erzählungen seit jeher bekannt. Wie schlecht jedoch tatsächlich ihre Manieren waren, lässt sich folgendem Textband entnehmen, der wohl aus Scham nach Fertigstellung schleunigst für eine Mumienkartonage verwendet wurde und somit der Nachwelt verborgen bleiben hätte sollen.

Es handelt sich hierbei nicht um irgendwelche, sondern um die allseits bekannten Mythen Homers, Ovids sowie weiterer antiker Starautoren.

Das prekäre Fundstück wurde von Hansi Maier bei seinem All-inklusiv-Urlaub in Hurghada entdeckt, als er sich den Eintritt in die Pyramiden von Gizeh ersparen wollte, einen Eingang wählte, der nur auf allen Vieren zu begehen war und dabei beim Kriechen mit dem linken Fuß in einem Sarkophag stecken blieb.

Wie lange dessen Inhalt noch der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wird, ist ungewiss, weswegen sich ein rasches Lesen unbedingt lohnt – denn Wissenschaftler und Ethiker streiten sich, ob dem Forschungsdrang oder der moralischen Unversehrtheit nicht nur der Götter, sondern auch der Menschheit nachgegangen werden sollte, da weder Götter noch Menschen in diesem Werk verschont bleiben.

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