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Anneliese Rohrer

Anneliese Rohrer, „die Doyenne der innenpolitischen Publizistik“ (Falter), gehört zu den profiliertesten JournalistInnen Österreichs und gilt als eine der besten KennerInnen österreichischer Innenpolitik. Die 1944 in Wolfsberg/Kärnten geborene, studierte Historikerin begann ab 1974 ihre journalistische Laufbahn als Redaktionsmitglied bei der Tageszeitung „Die Presse“. Von 1987 bis 2005 leitete sie zunächst das innenpolitische, dann das aussenpolitische Ressort. Nach einem Intermezzo als Kolumnistin für den „Kurier“ kehrte sie 2009 als Kolumnistin zur „Presse“ zurück. 2005 erschien die scharfzüngige Analyse Charakterfehler – Die Österreicher & ihre Politiker (Ueberreuter).

Die Mutter, die ich sein wollte. Die Tochter, die ich bin. von Anneliese Rohrer

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Die Mutter, die ich sein wollte. Die Tochter, die ich bin.
  • Die Mutter, die ich sein wollte. Die Tochter, die ich bin.
  • Buch (gebundene Ausgabe)

Du bist wie deine Mutter. Auch wenn dieser Satz als Kompliment gemeint sein kann, wirklich gern hört ihn keine Frau. Aber warum eigentlich? Was ist das Spezielle an dieser ersten und tiefsten Prägung im Leben einer Frau? Was macht die Mutter-Tochter-Beziehung zu etwas so Besonderem? Wie geben Töchter die Erziehungsmuster ihrer Mütter weiter oder versuchen sie zu durchbrechen? Und welche Rollenbilder vermitteln Mütter ihren Töchtern? Diesen Fragen widmen sich die Journalistinnen Birgit Fenderl und Anneliese Rohrer - beide Mütter von Töchtern - in ihrem gemeinsamen Buch. In unterschiedlichen Mutter-Tochter-Geschichten - von der absoluten Symbiose bis zum ständigen Konflikt oder zum Bruch zwischen Mutter und Tochter - spüren sie diese Ur-Beziehung auf. So erzählt zum Beispiel die deutsche Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen, selbst siebenfache Mutter, wie ihre Berufstätigkeit das Verhältnis ihrer eigenen Mutter zu ihr beeinflusst hat; Christine und Cornelia Wallner von den Konsequenzen gemeinsamer Arbeit an einem Hilfsprojekt in Afrika; die Schauspielerin Proschat Madani über ihre Selbstzweifel als Mutter und den Vorsatz, eine bessere Großmutter zu werden. Ebenso kommen eine Adoptivmutter und ihre erwachsene Tochter wie auch eine Frau zu Wort, die von ihrer Mutter schwer misshandelt wurde. Eine Gemeinsamkeit haben alle Geschichten: Die Töchter von heute sind die Mütter von morgen.

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