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Anthony Powell

Anthony Powell (1905–2000) besuchte das Eton College, studierte in Oxford und heiratete eine Adlige. Er arbeitete als Verlagslektor, schrieb Drehbücher und Beiträge für britische Tageszeitungen, leitete den Literaturteil des Magazins „Punch“ und war Autor zahlreicher Romane. Jene gesellschaftliche Oberschicht Großbritanniens, der er selbst angehörte, porträtierte er in seinem zwölfbändigen Romanzyklus „Ein Tanz zur Musik der Zeit“. Während seine Altersgenossen und Freunde Evelyn Waugh, Graham Greene und George Orwell sich auch im deutschsprachigen Raum bis heute großer Popularität erfreuen, ist Anthony Powell hierzulande noch zu entdecken.

Tod am Morgen von Anthony Powell

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Tod am Morgen
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Ein junger Londoner Maler wird von der Tochter eines Landadeligen eingeladen, einige Som- merwochen auf dem Landschloss ihres Vaters zu verbringen. Der durch keine moralischen Skrupel behinderte junge Mann nimmt die Einladung in der sich nur vage eingestandenen Hoff-
nung an, dass sie ihm vielleicht den Aufstieg in die englische Oberschicht ermöglicht. Während seines Aufenthalts dort — der als Hintergrund für die Beschreibung der Verschrobenheit, geistigen Leere, Heuchelei, Oberflächlichkeit und des Hochmuts der gehoben Kreise in der englischen Pro- vinz dient — spielt er selbst seine eigene moralische und sexuelle Bedenkenlosigkeit aus, sieht sich aber bald mit schlimmen Konsequenzen einem anderen „Übermenschen“ gegenüber. — Der Roman kann sehr wohl als Gegenstück zu „Downton Abbey“ gelesen werden.
Mit der Übersetzung des Romans „Tod am Morgen“ („From a View to a Death“, 1933), setzen wir die Publikation von Anthony Powells Erzählwerk fort.
Bereits erschienen: „Ein Tanz zur Musik der Zeit“ (12 Bände) inkl. Hilary Spurlings Handbuch „Einladung zum Tanz“ (ISBN 978-3-941184-48-0) sowie Powells Romandebüt „Die Ziellosen“ (ISBN 978-3-96160-054-0) und sein zweiter Vorkriegsroman „Venusberg“ (ISBN 978-3-96160-055-7).

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