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Apuleius

Apuleius (125 n.Chr. – um 180 n.Chr.) stammte aus Madaura und genoss eine vortreffliche Erziehung in Karthago und Athen. Der junge Rhetor und platonische Philosoph musste sich zwischen 156 und 161 n.Chr. wegen Liebeszauberei vor Gericht verantworten. Neben seiner berühmt gewordenen Verteidigungsrede gelten die »Metamorphosen« (auch: »Der goldene Esel«), der einzige vollständig erhaltene Romans in lateinischer Sprache, als sein Hauptwerk. Die wohl schönste der darin eingebetteten Erzählungen ist die zauberhafte Geschichte von »Amor und Psyche«.
Amor und Psyche von Apuleius

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Amor und Psyche

Amor und Psyche

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Apuleius (123/170) war ein antiker Schriftsteller, Redner und Philosoph (Mittelplatoniker). Seinen andauernden Ruhm verdankt er seinem Hauptwerk, dem lateinischen Roman Metamorphosen, auch bekannt als Der goldene Esel, der zur Weltliteratur gezählt wird. Die Interpretation des Romans, der wegen seiner Vielschichtigkeit zahlreiche Rätsel aufgibt, gehört zu den schwierigsten Aufgaben der Klassischen Philologie. Nachdem Charite entführt worden ist, erzählt ihr die alte Haushälterin der Räuber, um sie von ihrem Leid abzulenken, die Geschichte vom Gott Amor und der Königstochter Psyche, deren Name das griechische Wort für "Seele" ist. Psyche ist die jüngste und schönste der drei Töchter eines Königs. Wegen ihrer außerordentlichen Schönheit wird sie wie die Göttin Venus verehrt und sogar für eine Verkörperung der Göttin gehalten, was den Neid der Venus erregt. Venus beauftragt ihren Sohn Amor, dafür zu sorgen, dass sich die sterbliche Rivalin in den verächtlichsten und unglücklichsten aller Männer verliebt. Wegen Psyches außerordentlicher Schönheit wagt es niemand, um ihre Hand anzuhalten; im Gegensatz zu ihren älteren Schwestern bleibt sie allein. Der König befragt dazu das Orakel des Gottes Apollon. Der Gott gibt Anweisung, das Mädchen als Braut zu schmücken und auf einen Gebirgsfelsen zu stellen; dann werde ein schreckliches Untier herbeifliegen und sie zur Frau nehmen. Traurig folgen ihre Eltern dem Orakelspruch. Das Monster erscheint aber nicht, sondern ein sanfter Wind trägt Psyche hinab ins Tal, wo sie einschläft.

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