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August Sarnitz

August Sarnitz, Architekt und bis 2021 Professor für Architektur, Architekturgeschichte und Architekturtheorie am Institut für Kunst und Architektur an der Akademie der bildenden Künste Wien. Nach dem Architekturstudium an der Akademie der bildenden Künste Wien, post-graduate Studium am Massachusetts Institute of Technology (MIT) 1981/82, Promotion an der Technischen Universität Wien 1983.
Thematische Schwerpunkte seiner wissenschaftlichen Arbeit umfassen die österreichische Emigrationsarchitektur, die Geschichte der Stadt, Architekturgeschichte und Architekturtheorie des 20. Jahrhunderts. Sein frühes Interesse gilt der Fotografie, erste eigene Fotoarbeiten und Fotoausarbeitungen im Labor ab dem 16. Lebensjahr. Von besonderer Bedeutung war seine Bekanntschaft und Freundschaft mit dem Fotograf Julius Shulman in Los Angeles, den er im Zusammenhang mit seinem Research zu Rudolf Schindler und der Los Angeles Architektur-Moderne kennen gelernt hatte. August Sarnitz war Kurator einer Vielzahl von Ausstellungen zum Thema Urbanismus, Architektur und Kunst.
Dreamland von August Sarnitz

Zuletzt erschienen

Dreamland

Dreamland

Buch (Gebundene Ausgabe)

39,80€

„Dreamland –Zwischen den Dingen“ ist ein Kunstbuch mit Texten und Fotos auf der Suche nach möglichen Identitäten begleitet von einer kritischen Reflexion der Geschichte und einer sensiblen Betrachtung über Kultur und Architektur.
Texte und Fotos ergänzen sich partiell und referenziell – ohne sich gegenseitig ganz zu erklären. Viele Texte und viele Fotos behalten ein Geheimnis – eine Aura des Rätselhaften. Die Fotos in der Publikation reflektieren kritisch Bereiche der Architektur und des öffentlichen Raumes, die Texte beziehen sich auf kulturelle, historische, ökonomische und soziologische Aspekte in der Gesellschaft. Die Architekturen und der künstlerische Diskurs assoziiert Schriften, Texte und Arbeiten von unterschiedlichen Positionen: Adolf Loos, Frank Lloyd Wright, Konstantin Melnikow, Carlo Scarpa, Mies van der Rohe, Aldo Rossi, Moholy Nagy, Christo, Jeff Wall, Steven Shore und Julius Shulman. Verschiedenen Schriftstellern wird eine Sprache gegeben – durch Hinweise, Andeutungen oder Zitaten. Die Gesellschaft weist uns Plätze zu und spricht Urteile über uns – ganz im Sinne von Pierre Bourdieu.
Im Diskurs werden ganz bewusst unterschiedliche Themenbereiche mit einer zeitübergreifenden Perspektive reflektiert, Aspekte des Alltags, der Gesellschaft und der Kultur. Texte und Fotos reflektieren kritisch existierende Kontexte: sie zeigen ökonomische, politische und kulturelle Ordnungssysteme. Dreamland ist ein Buch auf der Suche nach multiplen Identitäten.

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