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Das Volkskundemuseum Wien in Zeiten politischer Umbrüche
Im Mittelpunkt stehen Museumsakteur:innen mit ihren Wissenschaftsauffassungen, Werthaltungen und Netzwerken sowie ihren Strategien des Sammelns, Deutens und Zeigens – auch des Verschweigens. In den Blick rücken gleichfalls Objekte: Der »Wert« einer Sammlung ist stets an politische Interessen gebunden und damit historisch wandelbar. Die vorliegende Museumsanalyse macht Orientierungen und Kontinuitäten, Transformationen und Brüche in der inhaltlichen Ausrichtung des Volkskundemuseums in Wien sichtbar und zeichnet die Museumsakteur:innen als politisch multivalent. Besonders für die Zwischenkriegszeit und den Nationalsozialismus werden so auch zentrale Dynamiken des Wiener kulturpolitischen Feldes und des Fachs Volkskunde in Österreich erkennbar.
Buch (Taschenbuch)
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