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Carl Sternheim

Carl Sternheim (1878-1942), Sohn reicher jüdischer Eltern, wuchs in Hannover und Berlin auf. Von 1897 bis 1902 studierte er Philosophie, Psychologie und Rechtswissenschaften in München, Göttingen und Leipzig. Ab 1900 lebte und arbeitete er als freier Schriftsteller zunächst in Weimar, wo er 1900 seine erste Ehe mit der Tochter eines Weingutbesitzers einging. In zweiter Ehe heiratete er 1907 Thea Bauer. Als Tochter eines vermögenden Fabrikanten ermöglichte sie ihm den Bau einer grosszügigen Villa bei München mit einem eigenen Theater, wo er seine Stücke aufführen konnte. Sternheim verkehrte hier mit Künstlern wie Mechtilde ­Lichnowsky, Max Reinhardt und Frank Wedekind. Ab 1908 gab er gemeinsam mit Franz Blei den ersten Jahrgang der Zeitschrift »Hyperion« heraus. Nach erneuter Scheidung war er von 1930 bis 1934 mit Pamela Wedekind verheiratet, lebte aber ab 1935 getrennt von ihr im Exil in Belgien, wo er 1936 seine Memoiren publizierte. Ende 1942 starb er in Brüssel an den Folgen einer Lungenentzündung. Neben einer grossen Anzahl von Dramen schrieb er vor allem Novellen in einer zeitbezogenen Prosa. Sie wendet sich in satirischer Weise gegen die Verkrustung des damaligen Bürgertums und gegen jegliche Unterdrückung der Einzelpersönlichkeit durch gesellschaftliche Zwänge.

Der Snob von Carl Sternheim

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Der Snob
  • Der Snob
  • Buch (Taschenbuch)

Carl Sternheim: Der Snob. Komödie

Uraufführung: 2. Februar 1914, Deutsches Theater Berlin. Erstdruck: Leipzig, Insel-Verlag, 1914.

Neuausgabe.
Herausgegeben von Karl-Maria Guth.
Berlin 2022.

Der Text dieser Ausgabe wurde behutsam an die neue deutsche Rechtschreibung angepasst.

Umschlaggestaltung von Thomas Schultz-Overhage unter Verwendung des Bildes: Ernst Ludwig Kirchner, Porträt von Carl Sternheim, 1916.

Gesetzt aus der Minion Pro, 11 pt.

Henricus - Edition Deutsche Klassik GmbH

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