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Christian Wendel

Christian Wendel wurde 1977 in Mayen geboren. Nach seiner Berufsausbildung zum Industriekaufmann in einem grossen Unternehmen der Papier verarbeitenden Industrie und einigen Engagements in Beschaffungs-, Vertriebs- und Dispositionsfunktionen entschied sich der Autor, seine fachlichen Qualifikationen im Bereich des Business Managements durch ein Studium weiter auszubauen. Sein Masterstudium an der Fachhochschule Koblenz und der Griffith University in Brisbane schloss er im Jahre 2011 mit dem akademischen Grad "Master of Science" erfolgreich ab.Bereits während seiner Berufstätigkeit entwickelte der Autor ein besonderes Interesse am Management finanzwirtschaftlicher Risiken. Während seines Studiums bekam er Gelegenheit, sich diesem Thema im Rahmen eines Projekts für ein mittelständisches Finanzdienstleistungsunternehmen detaillierter zu widmen. In dessen Zuge gelang es ihm, die Wertschöpfungs- und Erfolgssteuerungsmöglichkeiten seines Klienten entscheidend zu verbessern. Der Bedarf nach Veränderung war unmittelbare Folge der Subprime-Krise.

Finanzwirtschaftliches Risikomanagement: Eine kritische Betrachtung der gängigen Risikomess- & -Steuerungsinstrumente von Christian Wendel

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Finanzwirtschaftliches Risikomanagement: Eine kritische Betrachtung der gängigen Risikomess- & -Steuerungsinstrumente
  • Finanzwirtschaftliches Risikomanagement: Eine kritische Betrachtung der gängigen Risikomess- & -Steuerungsinstrumente
  • Buch (Taschenbuch)

Das Buch beleuchtet die in Forschung und Lehre verwendeten Risikobegriffe und die in den letzten Jahren intensivierten Bemühungen des Gesetzgebers (bis Basel II/Rechtsstand 2011), vor dem Kontext des Themas auf eine Stärkung der Führung deutscher Unternehmen hinzuwirken (Corporate Governance), um sich schließlich strukturell weiter an dem Konzept des sogenannten "Risikomanagementkreislaufs" auszurichten:
Dieser beinhaltet die Definition bzw. Abgrenzung finanzwirtschaftlicher Risiken, insbesondere von Zinsänderungs-, Währungs-, Aktienkurs-/Commodity- und der Kreditrisiken, sowie die kritische Beleuchtung der zu deren Messung verwendeten Kennzahlen(systeme). Aufbauend auf den Grundlagen der Statistik (Erwartungswert, Volatilität, Mittlere absolute Abweichung …) wird dazu das Konzept des sogenannten "Value at Risk" über den Varianz-Kovarianz-Ansatz, über die historische sowie die Monte-Carlo-Simulation dargestellt und die sich aus diesen Ermittlungswegen ergebenden Schwachpunkte der Modelle erläutert. Die gelegentliche Benennung leistungswirtschaftlicher Aspekte dient dabei stets der Illustration.
Auf die Möglichkeit, das Risiko eines Portfolios durch geeignete Zusammenstellung von Vermögensgegenständen zu reduzieren (diversifizieren), und das vor diesem Hintergrund im Zuge der Subprime-Krise zutage getretene Versagen des Messinstruments "Credit-Value at Risk" wird an geeigneter Stelle in einem eigenen Kapitel (4.3.2.3) eingegangen.
Nach der Beschreibung tiefer gehender Konzepte (marginal, incremental, component und conditional Value at Risk; Duration, modified Duration, Convexity, Stresstests, Backtesting …) werden in diesem Buch schließlich die für die Steuerung der gemessenen Risiken üblichen Methoden beschrieben ("Vermeiden, Vermindern, Abwälzen, Kompensieren oder Selbst tragen") und die dafür verwendeten Instrumente, insbesondere Derivate (Optionen, Swaps/Forwards, Futures), näher beleuchtet und auf Ihre Beschränkungen hingewiesen.
Nach alledem ist dieses Buch bestens geeignet für Bachelor- und Masterstudierende der Betriebswirtschaftslehre, die sich in angemessener Zeit einen Überblick über die wesentlichen Möglichkeiten, Instrumente und Beschränkungen des Managements finanzwirtschaftlicher Risiken verschaffen möchten. Zusätzlich vermittelt es dem Interessierten einen erweiterten Eindruck dessen, was vor der Subprime-Krise alles schiefgelaufen ist. Die sich aus der aktuellen Debatte über die griechischen Staatsschulden, die US-amerikanischen Haushaltsprobleme und der Kritik an der Arbeit der Ratingagenturen ergebenden Parallelen zu diesem Buch sind kein Zufall. Sie ergaben sich zwangsläufig.

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