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Christian Y. Schmidt

Christian Y. Schmidt ist 1956 in Bielefeld geboren und war bis 1996 Redakteur des Satiremagazins Titanic. Seitdem arbeitet er als freier Autor und ist Senior Consultant der Zentralen Intelligenz Agentur sowie Rotationskommunist. 1998 erschien seine Joschka-Fischer-Biografie 'Wir sind die Wahnsinnigen', 2008 das Reisebuch 'Allein unter 1,3 Milliarden', 2009 der China-Crashkurs 'Bliefe von dlüben' und 2010 die autobiografische Skizze 'Zum ersten Mal tot'. Nach zehnjähriger Kolumnentätigkeit aus Ostasien entwickelt Schmidt momentan eine solarbetriebene Zeitmaschine, die er bis 2017 zur Marktreife gebracht haben will.

Literatur in Westfalen von Christian Y. Schmidt

Zuletzt erschienen

Literatur in Westfalen
  • Literatur in Westfalen
  • Buch (Kunststoff-Einband)

Inhalt
Essays

CHRISTIANE BAUMANN „Doppelt gibt, wer schnell gibt“ –
Ein unbekannter Brief des jungen Peter Hille 13

WILFRIED REININGHAUS Luise Elias aus Schwerte – Jüdin, Sozialdemokratin und Dichterin
Im Anhang ausgewählte Gedichte der Jahre 1918/19 45

WALTER GÖDDEN Sehnsuchtsorte und Expeditionen ins Ungewisse Hinweise auf westfälische Reiseautorinnen und -autoren 71

JÜRGEN BRÔCAN Gipfeltreffen der Gehirnathleten
Zum Briefwechsel zwischen Arno Schmidt und Hans Wollschläger 99

JOHANNES DREYER Serieller Schrecken
Horror nach dem Baukastenprinzip in Geisterjäger John Sinclair 115

WALTER GÖDDEN Science-Fiction-Literatur aus Westfalen Ein Selbstversuch über eine verschmähte Gattung 135

NILS ROTTSCHÄFER „Ich scheiterte an der Schärfe“
Zu Enis Macis essayistischem Schreiben 145

SONDERTEIL WIGLAF DROSTE (1961–2019)

zusammengestellt von Arnold Maxwill

Zum vorliegenden Sonderteil 157

FRITZ ECKENGA Das Ich und der Kosmos
Zum Tod von Wiglaf Droste 159

WIGLAF DROSTE Tünseliges Ostwestfalen 163

CARSTEN OTTE Ein sensibles Raubein

Wiglaf Droste war ein barock-brachialer Satiriker, Polemiker, Dichter und Sänger. Mit seinem Tod endet auch eine Ära der bundesrepublikanischen Publizistik 165

WIGLAF DROSTE Am Grabmal des unbekannten Handwerkers. Ein Frontbericht 169

HANS ZIPPERT Er ließ wirklich nichts und niemand ungeschoren davonkommen Eine Erinnerung an Wiglaf Droste 171

WIGLAF DROSTE In der Nasennebenhölle 173

AMBROS WAIBEL Radikaler Dichter, linker Großautor
Welterklärer und Weltbeschimpfer Wiglaf Droste hob die komische Kolumne auf ein Niveau, das sie vorher nicht hatte 175

WIGLAF DROSTE Teamplayer im Goods Flow Lagerbereich 177

KLAUS BITTERMANN Scharfsinniger Kritiker, großzügiger Mensch
Wiglaf Droste war ein großer Zusammenbringer 179

WIGLAF DROSTE Ich schulde einem Lokführer eine Geburt 183

FRIEDRICH KÜPPERSBUSCH Der Tucholsky unserer Tage
Großer Satiriker, Schriftsteller, Dortmund-Fan: Wiglaf Droste 185

WIGLAF DROSTE Mit Nazis reden? 189

WALTER GÖDDEN 68 Texte Erinnerung – Wiglaf Droste wird fehlen und warum nicht über eine Gesamtausgabe seiner Werke nachdenken 191

WIGLAF DROSTE Dies Gefühl heißt Bielefeld 199

GISELA STEINHAUER „Ich habe mich [...] immer noch nicht daran gewöhnt, dass die Welt sich so oft weigert, sich mir von ihrer schönsten Seite zu zeigen.“ Ein Tischgespräch mit Wiglaf Droste 203

WIGLAF DROSTE Kassettchen hören. Wie alles anfing 215

DANIELA STEPPE „Wer seine Intuition bewahrt, wird spüren, wenn etwas aufgesetzt ist.“ Der Satiriker Wiglaf Droste im Interview 217 WIGLAF DROSTE Das beste Radio der Welt 221

CHRISTIAN Y. SCHMIDT Der gute Mensch von Bielefeld
Eine Begegnung mit Wiglaf Droste 223

WIGLAF DROSTE Die Rolle der Frau 229

RALF SOTSCHECK Küche, Kalauer und ein Collie 231

WIGLAF DROSTE Namensgebung 233

RAYK WIELAND Ein Gespräch im Hause Hacks 235

WIGLAF DROSTE Schreibtischväter 237

FRANZ DOBLER Wege zum Ruhm 239

WIGLAF DROSTE Fünf Gedichte 241 PORTRÄTS

Porträts

WALTER GÖDDEN Karin Strucks Roman Klassenliebe
Ein „moderner Klassiker“ wiedergelesen 245

JÜRGEN LINK/JOSEF KRUG „Bangemachen gilt nicht auf der Suche nach der Roten Ruhr-Armee“ Briefwechsel über einen Roman 253

RAINER KÜSTER Erinnerung an Wolfgang Welt und Michael Starcke 283

DIRK HALLENBERGER Die dominanten Damen der Sabine Deitmer 297

LAUDATIONES

NORBERT OTTO EKE Blurred Borders. Der Reisende Michael Roes Laudatio zur Verleihung des Margarete-Schrader-Literaturpreises der Universität Paderborn an Michael Roes 303

MATTHIAS LÖB „Es ist diese Empathie, diese fast körperliche Zuneigung, die den Anderen wirklich verstehen will, die ein Aufeinandertreffen von Fremden erst zu einer wahren Begegnung macht.“ Gespräch mit dem Droste-Preisträger Michael Roes 317

NORBERT OTTO EKE „Ich glaube, der Melancholiker ist jemand, der die Fremde liest, der sie nicht gestalten will und sich von ihr nicht gestalten lässt, sondern der sie wie ein Buch aufschlägt ...“ Ein Gespräch mit Michael Roes 325 WERKSTATT

Werkstatt

OLIVER USCHMANN „Schwimme nicht gegen den Strom, sondern steige aus dem Fluss.“ Ein Gespräch zur Kreativität in der Krise 335

RALF THENIOR „Die Hilflosigkeit angesichts einer solchen weltweiten Pandemie in Literatur zu gießen, bringt nicht weiter.“ Ein Gespräch zur Kreativität in der Krise 339

MARTIN BECKER „Ich bin verhalten optimistisch im Rahmen meiner Möglichkeiten.“ Ein Gespräch zur Kreativität in der Krise 343

THORSTEN NAGELSCHMIDT „Ich befürchte, dass das allgemeine Hauen und Stechen in einem [...]
deregulierten kapitalistischen System [...] zunehmen wird ...“ Ein Gespräch zur Kreativität in der Krise 345

ANDY STRAUSS „Sind halt miese Zeiten für Menschen, die von der Bühne leben.“ Ein Gespräch zur Kreativität in der Krise 349

CHRISTIANE DIECKERHOFF „Ohne Literatur, Musik, Schauspiel oder bildende Künste fehlen
Räume, in denen Menschen auftanken können.“ Ein Gespräch zur Kreativität in der Krise 351

Verzeichnis der Autorinnen und Autoren 353

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