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Christopher Browning

Christopher R. Browning, geb. 1944, studierte Geschichte an der University of Wisconsin-Madison und ist heute Frank Porter Graham Professor of History an der University of North Carolina. Er machte erstmals 1978 mit einer Untersuchung über die Mitwirkung des Auswärtigen Amtes bei der Vernichtung der Juden von sich reden. Internationale Aufmerksamkeit erregten auch seine später erschienenen Monographien, von denen viele auch auf Deutsch vorliegen, so sein Buch „Ganz normale Männer. Das Reserve-Polizeibataillon 101 und die ‚Endlösung’ in Polen“ (3. Aufl., 2005), „Judenmord. NS-Politik, Zwangsarbeit und das Verhalten der Täter“ (2001) und „Die Entfesselung der ‚Endlösung’“ (2006).

Die "Endlösung" und das Auswärtige Amt von Christopher Browning

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Die "Endlösung" und das Auswärtige Amt
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Christopher R. Browning ist der international wohl renommierteste Historiker zum Holocaust. Alle seine großen Arbeiten sind auch ins Deutsche übersetzt worden. Einzig seine Studie zur Verstrickung des Auswärtigen Amtes in den Holocaust wurde bisher nicht auf Deutsch vorgelegt. 1978 erstmals erschienen, ist sie bis heute die einzige monographische Darstellung zum Thema. Souverän, präzise und sprachlich gelungen zeichnet Browning hier das verbrecherische Agieren des Auswärtigen Amtes nach, vom Madagaskar-Plan über die Wannseekonferenz und den europaweiten Einsatz des Auswärtigen Amtes bis zum Fall Luthers. Auch die Karrieren der ‚Judenexperten’ nach dem Zweiten Weltkrieg werden dokumentiert. Ein Vorwort von Jürgen Matthäus (Washington) und eine Einleitung zur deutschen Ausgabe von Christopher R. Browning ordnen die Studie in die Publikationslandschaft ein.

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