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Clara Viebig

Clara Viebig, geb. am 17.7.1860 in Trier, gestorben am 31.7.1952 in Berlin. Seit 1897, als mit den Novellen »Kinder der Eifel« und dem Roman »Rheinlandstöchter« ihre ersten Bücher erschienen, hat Clara Viebig die Aufmerksamkeit eines breiten Lesepublikums geweckt und mit immer neuen Werken über Jahrzehnte erhalten. Ihre Romane und Erzählungen spielen im Rheinland und in der Eifel, im Posener Land und vor allem in Berlin.

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Charlotte von Weiß Produktbild: Charlotte von Weiß

Charlotte von Weiß

Clara Viebig: Charlotte von Weiß. Vom Engel zur Frau im Preußen des 18. Jahrhunderts Erstdruck: Vorabveröffentlichung in Fortsetzungen, in: »Berliner Illustrierte Zeitung«, 17. November 1929 bis 3. 1930. Als Buch: Berlin, Ullstein, 1930. Neuausgabe, herausgegeben von Karl-Maria Guth, Berlin 2025. Der Text dieser Ausgabe wurde behutsam an die neue deutsche Rechtschreibung angepasst. Gesetzt aus der Minion Pro, 11 pt. Henricus - Edition Deutsche Klassik GmbH Charlotte von Weiß wächst in der preußischen Provinz als Tochter eines gescheiterten Diplomaten und einer ehrgeizigen Mutter auf. Mit engelsgleichem Gesicht, aber wachem Verstand und ausgeprägtem Willen, beginnt sie früh, ihre Wirkung auf andere zu erkennen - und zu nutzen. Zwischen religiöser Strenge, familiären Erwartungen und den Verlockungen der Gefühle sucht Charlotte ihren Weg. Als sie nach Berlin geschickt wird, entfaltet sich das dramatische Porträt einer jungen Frau, deren Schönheit Fluch und Verheißung zugleich ist. Clara Viebig erzählt mit psychologischem Feingefühl und sozialem Blick von weiblicher Selbstfindung in einer patriarchal geprägten Welt - ein historischer Roman, der auch heute noch berührt.
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