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Cornelia Ertmer

Cornelia Ertmer, geboren 1953 in Recklinghausen, lebt und schreibt, zumindest zeitweise, in ihrer Wahlheimat Dortmund. Den Wunsch zu schriftstellern hatte sie schon früh. Doch ließen ihr die Familie mit drei Kindern und der Beruf als Lehrerin für Deutsch, praktische Philosophie und Darstellen und Gestalten an einer Gesamtschule in Ostwestfalen-Lippe wenig Freiraum. Seit sie im Ruhestand ist, findet sie die Muße, ihre Kreativität im verfassen von Geschichten zu realisieren. Nach dem Erzählband „Der Geschmack von Lebertran“ ist „Wenn alle schweigen“ die erste Romanveröffentlichung der Autorin.

Wenn alle schweigen von Cornelia Ertmer

Zuletzt erschienen

Wenn alle schweigen

Wenn alle schweigen

Buch (Taschenbuch)

ab 4,99€

Martha: Fünfzehn – vergewaltigt – verstoßen
Schonungslos wird vor dem Hintergrund der Kaiserzeit und des I. und II. Weltkriegs die Geschichte dreier Frauen erzählt, die von Glück und Liebe und einem Recht auf Eigenständigkeit träumen. Drei Generationen, drei Schicksale: Erna, als Frau eines Heuerlings gefangen in den engen sozialen Gesetzen des ausgehenden 19. Jahrhunderts. Ihre Tochter Martha, die – aus der Sozialgemeinschaft ausgeschlossen – sich dagegen wehrt und entdeckt, dass sie mit ihrem Bestreben nach Eigenständigkeit Mitstreiterinnen hat. Letztendlich gelingt es aber erst Clara, der Enkelin Ernas, der Tochter Marthas, sich gegen die herrschenden Konventionen aus den Fesseln der traditionellen Geschlechterrolle zu befreien. Sie könnte ein glückliches Leben führen, wären da nicht die Schicksalsschläge, die ihr Mann und Tochter rauben und Jahre vorher die Mutter, die das Geheimnis um die Person ihres Vaters mit ins Grab nimmt. Erst nach dem zweiten Weltkrieg, als erfolgreiche Frau und Mutter, gelingt es ihr, die Spur des Vaters wieder aufzunehmen. Endlich scheint sie am Ziel ihrer lebenslangen Suche.

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