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Egon Schiele

Klaus Albrecht Schröder studierte Kunstgeschichte in Wien; von 1988 bis 1999 Direktor des Wiener Kunstforums; seit 1996 Präsident der Interessensgemeinschaft österreichischer Museen und Ausstellungshäuser (IMA); seit 1999 Direktor der Albertina, Wien. Herausgeber und Verfasser zahlreicher Publikationen und Beiträge zur österreichischen und internationalen Kunstgeschichte, Kunstsoziologie und Ästhetik.

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Egon Schiele. Letzte Jahre 1914-1918 Produktbild: Egon Schiele. Letzte Jahre 1914-1918

Egon Schiele. Letzte Jahre 1914-1918

Das Hauptaugenmerk dieses Katalogs liegt auf dem späteren, weniger beachteten Oeuvre Egon Schieles. Stilistisch deutlich anders als in den früheren Arbeiten verarbeitet er hier private und historische Ereignisse nach 1914.

Egon Schiele ist vornehmlich für die expressionistischen Gemälde und Zeichnungen bekannt, in denen er sich ab 1910 bis ca. 1913/14 anhand der menschlichen Figur mit der Zerrissenheit einer ganzen Generation auseinandersetzte. Weniger präsent ist Schieles ab 1914 entstandenes späteres Oeuvre, welches sich merklich von den früheren Arbeiten unterscheidet. Nicht nur sein Strich beruhigte sich, wurde fließender und organischer; die Dargestellten gewinnen zudem an körperlicher Fülle und Realitätsnähe. Private wie historische Ereignisse ab 1914 wie der Kriegsausbruch, seine Hochzeit mit Edith Harms und das mühsame Leben als Soldat wirkten sich nachhaltig auf sein Schaffen aus. Unter anderem ist in diesem Band das fast unbekannte Tagebuch (1915–1918) von Edith Schiele, in dem sie ihre Gedanken und Gefühle in den schwierigen Zeiten festhielt, vollinhaltlich publiziert.

Ed.: Kerstin Jesse, Jane Kallir, Hans-Peter Wipplinger. Text: Sandra Dzialek, Simone Hönigl, Kerstin Jesse, Jane Kallir, Hannes Leidinger.
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Buch (Gebundene Ausgabe)

39,90€

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