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Stigmatisierung und Entstigmatisierung
Historisch wurden zuallererst einmal die Wundmale Jesus, die Narben der Markierungen von den damaligen Sklaven, als so-genannte „Stigmata“ bezeichnet. Aber auch in der jüngeren Geschichte, wurden immer wieder einmal solche Zeichen weiter-verwendet, zum Beispiel die eintätowierten Nummern der KZ-Insassen!
Es ist sozusagen der „Symbolgehalt“ von allen stigmatisierenden Leiden, der hier ganz automatisch wirksam wird, und der sich tief im „irrationalen“ Leben, tief in unserer „Gefühlswelt“ festsetzt!
In der heutigen Zeit, sind diese Stigmatisierungen, jedoch mehr als nur ein Prozess, in dessen Verlauf innerhalb der Gesellschafft, ganz bestimmte äußere Merkmale von Personen und Gruppen, wie zum Beispiel „farbige“ Haut, „Meinungsfreiheit“ oder eine „sichtbare“ körperliche Behinderung, ganz automatisch mit „negativen“ Bewertungen belegt werden und daher passiert es auch, dass die „psychisch Betroffenen“, „die Farbigen" oder auch „die Körperbehinderten" automatisch in diese sogenannten Randgruppen gedrängt werden!
Stigmatisierte Personen, werden bei den Interaktionen, „primär“ immer über das „negative emotionale“ Merkmal wahrgenommen! Andere Merkmale, wie zum Beispiel der „Charakter“ oder auch der „Bildungsstand“, können dieses Stigma leider in keiner Weise auch nur irgendwie kompensieren!
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