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H.G. Wells

H(erbert) G(eorge) Wells wurde am 21.9.1866 in Bromley/Kent geboren und starb am 13.8.1946 in London. Nach einer Kaufmannslehre absolvierte er ein naturwissenschaftliches Studium mit Prädikatsexamen; nach nur wenigen Jahren als Dozent lebte er als freier Schriftsteller. Sein Gesamtwerk umfaßt etwa hundert Bände. Zu Weltruhm gelangte er mit seinen Romanen und Erzählungen, die ihn als Begründer der modernen Science-fiction, als genialen phantastischen Utopisten und als kritisch-humorvollen Gesellschaftssatiriker ausweisen. .
Harald Raykowski, Jahrgang 1943, unterrichtete viele Jahre englische und irische Literatur an der Universität Frankfurt. Im Laufe der Jahre hat er rund drei Dutzend Werke der englischsprachigen Literatur übersetzt, viele davon für die Reihe dtv zweisprachig und für das allgemeine Programm des dtv, darunter 'Alice im Wunderland' und 'Der seltsame Fall von Dr. Jekyll und Mr Hyde'. Er lebt abwechselnd in Südwest-Frankreich, Südengland und Frankfurt.    

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Glücksräder

Glücksräder

Ein Kleinod der englischen Literatur erstmals auf Deutsch, übersetzt von Susanne Luber: H.G. Wells (1866-1946), der für seine Science-Fiction und Abenteuerromane weltbekannt ist, liefert mit seinem frühen Werk von 1896 eine kurzweilige Hommage an das Fahrrad als Instrument der Freiheit und des gesellschaftlichen Wandels.
Der junge Tuchmachergeselle Hoopdriver macht im Urlaub eine Landpartie mit dem Fahrrad. Die idyllische südenglische Landschaft fliegt vorbei und er mehr als nur einmal von dem noch neuen Gefährt, dessen Handhabung etwas Übung erfordert. Dann begegnet er der gesellschaftlich deutlich besser gestellten jungen Dame Jessie Milton, die ebenfalls und weit routinierter mit dem Fahrrad unterwegs ist. Die Begegnung mit der hübschen, selbstbewussten Jessie öffnet dem sympathischen Helden die Augen für die Schönheit und die Möglichkeiten des Lebens.
Eine Sozialsatire, eine humoristische und gleichzeitig bis in jedes Detail realistische Darstellung, die die englische Klassengesellschaft der spätviktorianischen Zeit wie unter einem Vergrößerungsglas vorführt.
"Hierzulande respektiert man Klassenunterschied"; heißt es gegen Ende des Romans, und die Versuche der beiden Protagonisten, Grenzen zu überwinden, die ihnen zum Teil nicht einmal bewusst sind, können als komisch gelesen werden, aber auch als tragisch. Humor, Satire und Realismus gehen Hand in Hand.
Denn Wells wusste, wovon er schrieb: Er selbst wurde als 14-Jähriger in eine verhasste Lehre als Textilverkäufer gesteckt und war in den 1890er-Jahren, der Zeit des Fahrradbooms in England, ein begeisterter Radfahrer. Er kannte jeden beschriebenen Ort und jede Straße von eigenen Fahrradtouren. Zudem war er als fortschrittlicher Intellektueller mit der frühen Frauenbewegung und dem Typus der "Neuen Frau" konfrontiert. So steckt unter der leichten und amüsanten Erzählung nicht nur eigene Erfahrung, sondern auch handfeste Sozialkritik.
Ins Deutsche übersetzt von Susanne Luber und mit 40 Original-Illustrationen der Erstausgabe von 1896 von James Ayton Symington versehen.
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Buch (Kunststoff-Einband)

20,00 €

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