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Hans-Peter Dürr

Hans-Peter Dürr, geboren am 03.01.1950 in Frankfurt am Main. Nach dem Besuch der Volksschule und des Gymnasiums Abgang mit der Mittleren Reife. Lehre als Starkstromelektriker, danach Wechsel zur Berufsfeuerwehr Frankfurt am Main. Nach der Grundausbildung Weiterbildung zum Oberbrandmeister, danach Aufstieg in den gehobenen Dienst. Mehrere Jahre Dienst in der computerunterstützten Einsatzleitstelle als Lagedienstleiter, danach Übernahme des neu geschaffenen Sachgebiets EDV-Koordination und dort Sachgebietsleiter bis zum 30.04.2007. Ab dem 01. Mai 2008 Abteilungsleiter Informations- und Kommunikationstechnik bis zur Pensionierung im Januar 2010 wegen Erreichen der Altersgrenze.

Potsdam Denkschrift von Hans-Peter Dürr

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Potsdam Denkschrift
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1955 veröffentlichten Bertrand Russell und Albert Einstein das »Russell-Einstein- Manifest«. Es forderte ultimativ ein neues Denken, um künftig Kriege als Mittel der Politik und Instrument der Konfliktlösung rigoros zu verbannen, und legte den Grundstein für die internationalen Pugwash-Konferenzen. 50 Jahre später, anlässlich des Einsteinjahres 2005 und auf Anstoß des Einstein Forums, verfassten Hans-Peter Dürr, Daniel Dahm und Rudolf zur Lippe das Potsdamer Manifest und dessen »Mutter« die Potsdamer Denkschrift. 2005 wurden diese erstmals von der Vereinigung Deutscher Wissenschaftler VDW publiziert.

Ein Brückenschlag zwischen Quantenphysik, Ökologie und Philosophie zeigt Vielfalt, Unterschiedlichkeit und Wandel als genuin in unserer lebendigen Welt, unverzichtbar für unsere Evolution. Kreativität, Differenz wie Verbundenheit sind ureigenste Charakteristika des Lebendigen. Die Zukunft ist offen.

Über 130 renommierte Wissenschaftler*innen und Persönlichkeiten aus aller Welt unterzeichneten das Potsdam-Manifesto und die Potsdam-Denkschrift. Zu ihnen zählen Vandana Shiva, Hazel Henderson, Jacob von Uexküll, Bianca Jagger, Ibrahim Abouleish, Naika Foroutan, Günter Altner, Christine von Weizsäcker, Hartmut Graßl, Hunter Lovins, Hans Joachim Schellnhuber, Grazia Borrini-Feyerabend, Wolfgang Sachs, Horst-Eberhard Richter, Angie Zelter, Samuel S. Epstein, Manfred Max-Neef, Klaus Michael Meyer-Abich, Klaus von Klitzing, S. M. Mohamed Idris, David Krieger, Johannes Vogel u. v. a.

Potsdamer Denkschrift und Manifest bildeten einen Meilenstein für die Debatte zu Lebendigkeit und ganzheitlichem ökologischen Denken; sie sind heute aktueller denn je. Eine grundlegende zivilisatorische Wende hin zu einem neuen, verbundenen Denken ist nötig, um die klimaökologische Krise zu überwinden und eine gerechte, lebensdienliche Zukunft zu ermöglichen.

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