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Harald Gesterkamp

Harald Gesterkamp, geboren 1962 in Münster, lebt als Schriftsteller und Journalist in Bonn. Er studierte Volkswirtschaftslehre und Politikwissenschaften. Von 2002 bis 2024 war er Redakteur beim Deutschlandfunk in Köln. »Später.Vielleicht.« ist sein dritter Roman nach »Humboldtstraße Zwei« (2016) und »Nebenbei Terrorist« (2022). Außerdem veröffentlichte er Bände mit Kurzgeschichten und Erzählungen. 2025 war er zusammen mit Monika Littau Herausgeber der Anthologie »Bonner Bogen – Literarisches von A (wie Beethoven) bis Z (wie Westerwelle)«. Harald Gesterkamp ist Sprecher der Regionalgruppe Bonn/NRW Süd des Verbandes deutscher Schriftstellerinnen und Schriftsteller (VS).

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Später.Vielleicht. Produktbild: Später.Vielleicht. Neu

Später.Vielleicht.

Mehlem bei Bonn 1935: Der Druck der Nazis auf den jüdischen Teil der Bevölkerung nimmt zu. Auch wenn es bis zur systematischen Vernichtung noch weit hin ist, stürmen SA-Leute die Metzgerei von Josef Levy und töten ihn. Die Mehlemer Juden sind geschockt, doch längst nicht alle erkennen die Gefahr, die auf sie zukommt. Zur gleichen Zeit müssen die Zentrumspolitiker Arthur Weber und Joseph Roth erkennen, dass die Nazis nicht mehr gestoppt werden können.Harald Gesterkamp skizziert in »Später. Vielleicht.« anhand historischer und erfundener Figuren die Eskalation der politischen Verfolgung, die nicht nur in Berlin und anderen Großstädten, sondern auch in Kleinstädten und Dörfern im Rheinland stattgefunden hat. Verwoben wird die Geschichte von Josef Levy und dem Nazi-Gegner Arthur Weber mit der Breslauer Familie Maschke und der in den USA lebenden Familie Stern.
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Buch (Taschenbuch)

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