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Die Schlangen haben samstags frei
Hermann Lenz schrieb neben Romanen und Erzählungen kontinuierlich auch kleinere Prosastücke, die in dieser Sammlung präsentiert werden. Angefangen von den im Lenz‘schen Sehnsuchtsrefugium Wien angesiedelten Erzählungen
Jugendtage
(1937) und
Das stille Haus
(1938), spannt sich der Bogen über beinahe sechzig Jahre bis hin zu den späten Texten
Vom Boden abheben
(1992) und
Ein Regensburger Minnesänger
(1994). Enthalten ist auch die 1952 als eigenständige Publikation erschienene Geschichte
Die Abenteurerin
. Die Erzählungen
Obere Ziegelei
und
Waldeinsamkeit
runden einen Band ab, der einen einzigartigen Überblick über ein großes Oeuvre gibt und – wie Dolf Sternberger in der Laudatio zum Georg-Büchner-Preis formulierte – eine »Gabe des Erinnerns« demonstriert, »die an Proust gemahnt« und das »Ungeheuerlichste mit dem Unscheinbarsten aufbewahrt«.
Buch (Taschenbuch)
14,00€