Studium der Fächer Germanistik und Sportwissenschaft 1999-2004.
Südamerika-Aufenthalt 2010-2011.
Interessen: Fernöstliche Kampfkünste, historische und Fantasy-Literatur.
Dieser Erzählband versammelt Texte großer thematischer Bandbreite, die jedoch alle durch ihren Hang zum Düsteren und Melancholischen zusammenpassen. Es geht um Menschen, die am Scheideweg stehen. Ein Ritter hat seinen Glauben verloren, und eine Kriegerin ihre Fähigkeit zu kämpfen. Eine junge Frau lernt, ihren eigenen Weg zu gehen und muss sich entscheiden, ob sie ihn bis zum Ende weitergeht. Ein Süchtiger scheint den Kampf gegen seine Dämonen gewonnen zu haben. Ein Mann trauert um seine Frau, und ein alter Gelehrter will den Tod besiegen.
„Ich war kein Zeichen der Macht mehr, mir glichen alle Dinge, die alt und gebrechlich waren, und unendliche Traurigkeit und Bedauern erfüllten mich, dass ich mich unbesiegbar gegenüber der Zeit gewähnt hatte. Eines Tages quälte sich ein Mensch mit schütterem Haar und krächzender Stimme meine Stufen hinauf und zündete ein letztes Mal mein Feuer.“