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John Galsworthy

John Galsworthy (1867–1933), Sohn wohlhabender Eltern, erhielt 1932 den Literaturnobelpreis »für die vornehme Schilderungskunst, die in ›The Forsyte Saga‹ ihren höchsten Ausdruck findet«.

Luise Wolf (1860–1942), geboren im heute polnischen Thorn (damals Westpreußen), war eine deutsche Übersetzerin, die zahlreiche literarische und kunsthistorische Werke aus dem Englischen, Französischen und aus skandinavischen Sprachen ins Deutsche übertrug. Darunter waren Erstübersetzungen wie »Die Forsyte Saga«. 1933 erhielt sie aufgrund ihrer jüdischen Religion Berufsverbot. Im Oktober 1942 wurde sie zusammen mit ihrer Schwester Julie in das Konzentrationslager Theresienstadt (Terezín im heutigen Tschechien) deportiert, wo sie im Alter von 82 Jahren durch einen Schlaganfall ums Leben kam.

Der Journalist und Übersetzer Leon Schalit (1884–1950) trug entscheidend zur Rezeption John Galsworthys im deutschen Sprachraum bei. In Wien geboren, hielt er sich zu Studienzwecken häufig in England auf, wohin er 1938 vor dem Nationalsozialismus fliehen konnte. Unterstützung erhielt er dabei von der Witwe John Galsworthys. Schalit gehörte zu den Vorstandsmitgliedern des österreichischen und später des Exil-PEN in London.

Maria Slavtscheva lebt und arbeitet als freie Übersetzerin in Düsseldorf. Sie hat die klassisch gewordene Galsworthy-Übersetzung von Wolf und Schalit behutsam überarbeitet und präzisiert.

Justiz von John Galsworthy

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Justiz

Justiz

Buch (Taschenbuch)

ab 22,90€

Unveränderter Nachdruck der Originalausgabe von 1913.

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