Josef Gober, Jahrgang 1950, wurde in Fahrafeld/Pottenstein geboren und lebt seit 1953 (mit einer Unterbrechung von 1972 bis 1985) in Weissenbach. Er war als Graveurmeister tätig und begann als Autodidakt ab 1980 zu malen. Es folgten mehrere Ausstellungen und so ist er auch für die Bilder vom Kreuzweg zum Weissenbacher Friedhof verantwortlich. Weiters erstellte er Grafiken für Bücher und Broschüren sowie Stammbäume und Hauschroniken und veröffentlichte zahlreiche heimatkundliche Beiträge für diverse Publikationen. 2008 erschien das Buch über Kreuze, Bildstöcke und Kapellen in Furth an der Triesting und 2012 das Heimatbuch von ebendort, welches im Kral Verlag erschienen ist. Er ist als ehrenamtlicher Archivar bei der Gemeinde Weissenbach tätig und sein Interesse gilt vor allem den kaum erforschten und weniger publizierten Themen der Heimatforschung.
Reich illustrierte Entstehungsgeschichte des Ortes mit seinen Rotten Rehgras, Oed und Guglhof, Aggsbach, Eberbach, Hof, Niemtal, Maierhof, Ebeltal, Dürntal und Steinwandgraben. Beginnend mit den Funden aus vorgeschichtlicher Zeit und der Beschreibung der Landschaft. Weiter zur ersten Erwähnung von Furth, zum Werden des Ortes unter den Grundherrschaften und über die Besiedlungsgeschichte hin zur Politik des letzten Jahrhunderts bis zur Gegenwart. Die Kriegsgeschichte wird ebenso abgehandelt wie Naturereignisse und soziale Einrichtungen. Beleuchtet werden Infrastruktur, die Land- und Waldwirtschaft genauso wie die bedeutsame Touristik im Laufe der Zeit. Dargestellt werden auch die Bereiche Bildung, Pfarr- und Kirchengeschichte. Ein umfangreiches Kapitel über Kultur, Vereinswesen und Brauchtum wird ergänzt mit Sagen und Anekdoten aus dem Raum Furth.