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Mani Matter

Matter ManiEigentlich auf den Namen Hans Peter getauft, wurde 1936 in Bern geboren. 1963 BernischesFürsprecherpatent, 1965 Promotion als Dr.iur., 1967/68 arbeitete Mani Matter in Cambridge/England an seiner Habilitation, ab 1970 Rechtskonsulent der Stadt Bern. Mit 17 begann er berndeutsche Chansons zu schreiben. 1960 erster Radioauftritt. Es folgten Konzerte mit den Berner Troubadours, ab 1970 solo oder mit Jacob Stickelberger und Fritz Widmer. Er war mit Joy Matter verheiratet und Vater von drei Kindern. 1972 starb Mani Matter mit 36 Jahren bei einem Autounfall.Weiss OskarGeb. 1944. Der vielseitige Bildererfinder ist Zeichner, Illustrator und Cartoonist und arbeitete für die Medien, entwarf unzählige Motive, von der Briefmarke bis zu grossen Wandmalereien. Er stellt seine Bilder in verschiedenen Galerien aus. Zahlreiche Bücher für Erwachsene und Kinder erhielten internationale Preise. Weiss gestaltete 1969 das erste Buch im Zytglogge Verlag mit Liedertexten und Zeichnungen: ‹Berner Chansons ab Blatt›. 2010 Ehrenmedaille der Burgergemeinde Bern für sein vielseitiges künstlerisches Schaffen. Oskar Weiss lebt in Muri BE und ist Vater von zwei erwachsenen Kindern.

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Histoire du Soldat – Die Geschichte vom Soldaten Produktbild: Histoire du Soldat – Die Geschichte vom Soldaten

Histoire du Soldat – Die Geschichte vom Soldaten

Es war einmal ein Soldat, der auf dem Nachhauseweg den Teufel traf. Für ein geheimnisvolles Buch, dessen Lektüre Reichtum verspricht, tauscht der Soldat seine Geige ein, und um den Handel perfekt zu machenund dem Teufel das Geigenspiel beizubringen, nimmt er des Teufels Gastfreundschaft an. Statt der vereinbarten drei Tage verbringt er – ohne zu bemerken, wie schnell die Zeit vergeht – drei Jahre in der Fremde in Saus und Braus. Von den Seinen für verschollen erklärt und aus seiner militärischen Anstellung verstossen, irrt er nun durch die Welt. Wiederholt trifft er auf den Teufel, der ihn zunächst zum erfolgreichen Kaufmann macht und ihn dann auf die Spur eines verwunschenen Königreichs bringt: Wer die Prinzessin heilt, erhält sie zur Frau und wird König. Um diese Ehren entbrennt ein Zweikampf zwischen dem Soldaten unddem Teufel, bei welchem die Geige eine entscheidende Rolle spielt. Dieses russische Märchen, in dem die Frage nach Genuss oder monetärem Erfolg gestellt wird, war die Vorlage für Charles Ferdinand Ramuz’und Igor Strawinskys ‹Geschichte vom Soldaten›, oder wie der originale Märchentitel lautet: ‹Der fahnenflüchtige Soldat und der Teufel›.
'Jürg Wyttenbach und Mani diskutierten längere Zeit und immer wieder über gemeinsame Theater- und Musikprojekte. Eines davon war, auf einem Bauernwagen an verschiedenen Plätzen in der Berner Altstadt‹Die Geschichte vom Soldaten› zu spielen. Der Plan kam nie zustande. Mani machte 1963 in diesem Zusammenhang diese Übersetzungsarbeit aus reiner Lust am Übersetzen. Die Genauigkeit, Einfühlsamkeit und Interpretationsfantasie, die Übersetzenden abverlangt werden, faszinierten ihn. Sein ganzes Zimmer an der Egelbergstrasse 28, wo er mit seinem Vater wohnte, war mit Wörterbüchern und Reimlexika übersät,und er konnte stundenlang an einem Wort herumtüfteln. Er machte die Übersetzung, weil er fand, dass die Vorlage von C. F. Ramuz eine bessere Übertragung verdiene als die damals vorliegende. Die Uraufführungwar am Basler Theatermarkt 1975 (Musikalische Leitung Jürg Wyttenbach, Inszenierung Erich Holliger) anlässlich der Eröffnung des neuen Stadttheaters Basel.' Joy Matter
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Buch (Taschenbuch)

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