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Marcel Riepegerste

Marcel Riepegerste ist in der Mittelstufe ein schlechter Schüler. In der achten Klasse hat er einen Zeugnisdurchschnitt von 3,4 und bleibt fast sitzen. Seine Mutter möchte ihn vom Gymnasium nehmen und er weiß, dass er etwas verändern muss. Zwei Jahre später hat sich sein Durchschnitt mit 1,6 mehr als halbiert und er schließt auch sein Abitur mit einem 1er Durchschnitt ab. Danach studiert er an der Hochschule Koblenz. Sein Studium beendet er in der Regelstudienzeit als Jahrgangsbester mit 1,0. Er erhält u.a. den Förderpreis der Hochschule Koblenz. Als Sozialarbeiter und Sozialpädagoge arbeitet der 27-Jährige heute in einer forensischen Psychiatrie, einer Hochsicherheitseinrichtung für gefährliche psychisch kranke Straftäter.
Quelle: Verlag / vlb

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Stich ins Leben Produktbild: Stich ins Leben

Stich ins Leben

April 2006. Das Wetter ist schön, der Dienst in einer forensischen Klinik ruhig. Bis ein neuer Patient aufgenommen wird. Was niemand weiß: Er hat ein Messer bei sich und ist fest entschlossen zu töten. Andre Müller-Jekosch, damals Stationsleiter, erzählt zusammen mit dem Autor Marcel Riepegerste (»Raum 211«) seine wahre Geschichte. Über den schlimmsten Tag seines Lebens, den tiefen Fall in Drogenmissbrauch und Traumatisierung und den langen Weg zurück in ein glückliches Leben. »Stich ins Leben« ist eine Mischung aus biographischer Erzählung, einem wahren Kriminalfall und dem Drama eines verzweifelten Lebens. »Ein derartiges Täterverständnis und Ambivalenz der Gefühle kann in mir sonst nur der (große) Schriftsteller Ferdinand von Schirach auslösen. Das mag etwas heißen.« (Marcel Zenk, »Krimi Couch«) Triggerwarnung: Das nachfolgende Buch enthält Darstellungen von Gewalt, Drogenkonsum und den psychischen Folgen einer Traumatisierung. Manche Leserinnen und Leser könnte dies emotional aufwühlen.
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