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Maria Leitner

Maria Leitner (1892–1942) war eine deutschsprachige ungarische Journalistin und Schriftstellerin. Gegen Ende des Ersten Weltkrieges gründete sie den Kommunistischen Jugendverband Ungarns mit und wurde Mitglied der Kommunistischen Partei. Zwischen 1925 und 1930 reiste sie mehrmals nach Nord-, Mittel- und Südamerika. Ihre Sozialreportagen aus Amerika hat Maria Leitner in der Reportagesammlung »Eine Frau reist durch die Welt« zusammengefasst. Nach dem Sturz der Räterepublik zog sie über Wien nach Berlin. 1933 floh sie von den Nationalsozialisten über Prag nach Frankreich, wo sie vorübergehend interniert war. Auf der Flucht vor den Nazis wurde sie vor Erschöpfung in den Tod getrieben.

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Maria Leitner: Elisabeth, ein Hitlermädchen. Vollständige Neuausgabe Produktbild: Maria Leitner: Elisabeth, ein Hitlermädchen. Vollständige Neuausgabe

Maria Leitner: Elisabeth, ein Hitlermädchen. Vollständige Neuausgabe

Marschmusik unter blühenden Kastanien. Elisabeth will dazugehören und fühlt sich getragen von einer Bewegung, die ihr Sinn und Zugehörigkeit verspricht. Doch hinter den Parolen wachsen Zweifel - im Warenhaus, in der Liebe, im eigenen Körper. In eindringlichen Szenen erzählt Maria Leitner die Geschichte eines Mädchens, das lernen muss, was es bedeutet, wenn Politik bis ins Innerste reicht. Ein Roman über Verführung und Verlust, über Mitläufertum - und über den Mut, sich innerlich zu lösen. Erstmals 1937 im Exil erschienen, liegt der Roman hier in einer Taschenbuch-Neuausgabe vor. Maria Leitner. Elisabeth, ein Hitlermädchen. Roman der deutschen Jugend. Erstdruck in Fortsetzungen in der deutschsprachigen Exilzeitung "Pariser Tageszeitung", 1937. Durchgesehener Neusatz, diese Ausgabe folgt: Aufbau Verlag, Berlin 1985. Vollständige Neuausgabe, Göttingen 2026. LIWI Literatur- und Wissenschaftsverlag

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