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Polybios

Polybios (um 200 v. Chr. - um 120 v. Chr.) war ein antiker griechischer Geschichtsschreiber, der durch sein Hauptwerk, die Historíai, berühmt wurde. Das Geschichtswerk des Polybios ist das umfangreichste und wichtigste Zeugnis für die Geschichte des Hellenismus im 3. und 2. vorchristlichen Jahrhundert und zugleich die früheste erhaltene Quelle bedeutenden Umfangs über das republikanische Rom.
Kai Brodersen ist seit 2008 Professor für Antike Kultur an der Universität Erfurt und von 2008 bis 2014 deren Präsident.

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Die größten Historiker der Antike - Quellen zur Geschichte des antiken Griechenlands

Diese Ausgabe vereint die bedeutendsten historiographischen Werke der klassischen Antike und bietet damit einen einzigartigen Zugang zu den zentralen Epochen, Persönlichkeiten und Entwicklungen der griechischen Geschichte. Die in diesem Band versammelten Texte zählen zu den wichtigsten überlieferten Primärquellen und bilden bis heute die unverzichtbare Grundlage für die wissenschaftliche Erforschung der politischen, militärischen, kulturellen und geistigen Entwicklung der griechischen Welt. Gemeinsam zeichnen sie ein umfassendes Bild der Entstehung der griechischen Polis, ihrer größten Konflikte, ihrer Expansion sowie ihres nachhaltigen Einflusses auf die Geschichte Europas und des Mittelmeerraums.
Die Ausgabe enthält:
Historien (Herodot)
Der Peloponnesische Krieg (Thukydides)
Hellenika (Xenophon)
Anabasis (Xenophon)
Der Alexanderzug - Geschichte der Eroberungen von Alexander dem Großen (Arrian)
Historien (Polybios)
Leben und Meinungen berühmter Philosophen (Diogenes Laërtios)
Plutarchs Leben der großen Griechen und Römer:
Theseus
Lykurg
Solon
Themistokles
Perikles
Alkibiades
Timoleon
Pelopidas
Aristeides
Philopoimen
Pyrrhos
Lysander
Kimon

Herodots Historien gelten als das erste große Geschichtswerk der europäischen Literatur. Im Mittelpunkt stehen die Perserkriege des 5. Jahrhunderts v. Chr., deren Ausgang die politische und kulturelle Eigenständigkeit der griechischen Poleis sicherte. Zugleich verbindet Herodot historische Ereignisse mit geographischen, ethnographischen und kulturellen Beobachtungen und schafft damit ein Panorama der antiken Welt, das weit über eine reine Kriegsgeschichte hinausgeht.
Thukydides schildert in Der Peloponnesische Krieg den entscheidenden Konflikt zwischen Athen und Sparta, der von 431 bis 404 v. Chr. die griechische Welt erschütterte. Sein Werk gilt als Meilenstein der kritischen Geschichtsschreibung, da es politische Ursachen, strategische Entscheidungen und menschliches Handeln mit außergewöhnlicher analytischer Genauigkeit untersucht und bis heute als Vorbild historischer Methodik dient.
Mit den Hellenika setzt Xenophon die Darstellung unmittelbar nach Thukydides fort und behandelt die Zeit vom Ende des Peloponnesischen Krieges bis zur Vorherrschaft Thebens. Das Werk dokumentiert den tiefgreifenden Wandel der Machtverhältnisse innerhalb Griechenlands und bildet eine unverzichtbare Quelle für die wechselvolle Geschichte des 4. Jahrhunderts v. Chr.
Xenophons Anabasis beschreibt den Zug der Zehntausend griechischen Söldner durch das Persische Reich und ihren langen Rückmarsch an das Schwarze Meer. Das Werk verbindet persönliche Erfahrung mit militärischer Analyse und vermittelt zugleich wertvolle Einblicke in die politischen und geographischen Verhältnisse des Vorderen Orients.
Arrians Alexanderzug stellt die maßgebliche Darstellung der Feldzüge Alexanders des Großen dar. Geschildert wird die Entstehung eines Weltreiches, das die griechische Kultur bis nach Ägypten und Indien verbreitete und damit das hellenistische Zeitalter einleitete, dessen kulturelle Auswirkungen Jahrhunderte nachwirkten.
Diogenes Laërtios bewahrt die bedeutendste Sammlung antiker Nachrichten über die großen Denker Griechenlands. Das Werk dokumentiert Leben, Lehren und Überlieferungen der philosophischen Schulen und stellt eine unverzichtbare Quelle für die Geschichte des antiken Geisteslebens dar.
Plutarch schildert in seinen Biographien die Lebenswege bedeutender griechischer Staatsmänner und Feldherren und vergleicht ihre politischen Leistungen und Charaktereigenschaften. Das Werk zählt zu den wichtigsten Quellen der antiken Biographie und vermittelt zugleich wertvolle Einblicke in die politischen und moralischen Ideale der griechischen Welt.
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