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Roland Weber

Der Autor ist Jurist und pensionierter Beamter des höheren Verwaltungsdienstes. Seit Jahrzehnten fühlt er sich der Aufklärung und dem Humanismus verpflichtet. Die Suche nach geschichtlichen Wahrheiten und Wahrscheinlichkeiten sieht er als aufklärerische Aufgabe an. Dabei kann es auch bedeutend werden, einmal gewohnte Denkpfade zu verlassen und Überliefertes unter anderen Aspekten zu untersuchen. Er veröffentlichte mehrere kleinere und kritische Beiträge zu den Themen Religion, Kirche und Glaube. Sein Schwerpunkt liegt dabei im Allgemeinen auf den theologischen Aspekten, die von Laien viel zu wenig beachtet bzw. verkannt werden. Von allergrößter Bedeutung ist für ihn jedoch auch die Aufgabe zu untersuchen, welche Folgen und Ereignisse sich aus der Herrschaft des Christentums bzw. der römisch-katholischen Kirche für das Abendland und die Menschen ergaben und ergeben. Der Autor möchte den Leser interessieren und zeigen, dass das Suchen und Befassen weder bei Religionen noch mit Geschichte langweilig sind, sondern durchaus auch spannend sein können. Die Realität kann durchaus spannender sein als erfundene Kriminalromane oder Filme. Bedeutender und folgen-trächtiger ist sie allemal. Es gilt nur, sie aufzuspüren und das eigene Wissen zu vermehren.

Mit seinem dritten Buch zum Themenkreis Glaubensgeschichte, „Der Nibelungen Not" deckt er das bislang unverstandene Motiv dieser bedeutenden Dichtung auf und zeigt, dass sich darin die realen politischen Verhältnisse der Stauferzeit und dabei die Reaktion auf die christlichen Wurzeln des Antisemitismus widerspiegeln.

Der Nibelungen Not von Roland Weber

Zuletzt erschienen

Der Nibelungen Not
  • Der Nibelungen Not
  • Buch (Gebundene Ausgabe)

Worms und Wahrheit, Siegfried und Sage, Mord und Minne, Hagen und Hort, Kriemhild und Kampf, Brunhild und Blut, Etzel und Ehre – was ist historisch, was ist dichterische Fantasie?
Das Nibelungenlied enthält keine historischen Wahrheiten, sondern ist eine Botschaft. Es stellt auch keinen Auszug aus den nordischen Sagen dar. Es steht für sich – und darin liegt seine Größe.
Siegfried ist nicht der strahlende Held, Hagen nicht der verachtenswerte Bösewicht und Kriemhild nicht die Königin, der man mit Nachsicht begegnen sollte.
Die Wahrheit ist eine ganz andere – sie ist heute aktueller denn je.

Der Autor sichtet umfangreiche Literatur zum Nibelungenlied. Man erfährt so vieles über die germanische Sagenwelt, aber auch über das späte Mittelalter mit dem Beginn der Kreuzzüge. Er geht einer eigenen Spur nach und führt vor, warum bislang alle Autoren gerade aufgrund ihres historischen und philologischen Wissens als Interpreten scheiterten – und scheitern mussten.

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