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Rolf Hosfeld

Rolf Hosfeld, geboren 1948, war unter anderem Feuilletonchef der Wochenzeitung »Die Woche« und Chefredakteur der Buchreihe »Kulturverführer«. Er schrieb Biographien über Kurt Tucholsky und Heinrich Heine und beschäftigte sich zeitlebens intensiv mit dem Völkermord an den Armeniern. Für seine Biographie über Karl Marx, 2009 erstmals veröffentlicht, wurde er 2010 mit dem Preis »Das politische Buch« der Friedrich-Ebert-Stiftung ausgezeichnet.

Tod in der Wüste von Rolf Hosfeld

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Tod in der Wüste
  • Tod in der Wüste
  • Buch (Gebundene Ausgabe)

Aghet - Katastrophe - so nennen die Armenier jene grauenvollen Ereignisse, die im Frühjahr 1915 begannen. Sie sind als der erste Genozid des 20. Jahrhunderts in die Geschichte eingegangen. Rolf Hosfeld, Deutschlands bester Kenner der Ereignisse, schildert eindringlich und historisch genau den Völkermord an den Armeniern, erläutert die Hintergründe und klärt auf über ein Thema, das immer noch zu den Tabus der Geschichtsschreibung gehört. Unter den Augen der Weltöffentlichkeit werden im Frühjahr und Sommer 1915 - mitten im Ersten Weltkrieg - die osmanischen Armenier von der Regierung in einer Weise selektiert und zusammengetrieben, die unübersehbar "den Zweck verfolgt, die armenische Rasse im türkischen Reiche zu vernichten". So kabelt es der deutsche Botschafter in Konstantinopel im Juli 1915 nach Berlin. Zwischen 300.000 und 1,5 Millionen Menschen (die Schätzungen schwanken) sterben, viele von ihnen, Männer, Frauen und Kinder, weil man sie in die Wüste deportiert und dort verdursten lässt. Rolf Hosfeld hat den Opfern dieses Völkermords, der von der Türkei bis heute bestritten wird, mit seinem Buch ein erschütterndes Denkmal gesetzt.

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